Rezension: Supermops

Titel: Supermops und der dreiste DackelraubSupermops.PNG
Reihe: Lesewelt-Entdecker – die Bücher für geübte Erstleser
Autor: Nicolas Gorny; Illustrationen: Pascal Nöldner
Verlag: Südpol (hier klicken)
ISBN: 978-3-943086-37-9

Zum Inhalt: Der achtjährige Helge hat ein Haustier, das er ziemlich langweilig findet: einen dicken, trägen Mops. Durch einen Zufall verwandelt sich dieser aber plötzlich in einen sprechenden, starken, schlauen Supermops, mit dem Helge als Gehilfe dann auch direkt mal sein erstes Abenteuer erlebt und einen Dackelraub aufklärt.

Meine Meinung: Supermops liest sich als Erwachsener leicht & lustig weg, bringt aber auch Kindern viel Freude. Inhaltlich geschieht das durch die comichaften Zeichnungen und die lockere Sprache. Ausdrücke wie „Fanfarengetröte, breites Grinsen und Funkeln auf den Zähnen. Supermops und Helge sind bereit für ihre erste Mission!“ lassen Comicfeeling aufkommen und die erste Fahrradfahrt der beiden Helden bringt sicher jeden Leser zum Schmunzeln.
Auch die plastischen Schilderungen und die inhaltliche Orientierung an der Lebenwelt und den Interessen der Kinder kommen sicher gut an. Meinem fünfjährigen Testobjekt hat das Buch als Vorlesegeschichte gut gefallen. „Cool!“ war seine eindeutige Meinung.
Angenehm finde ich, dass trotzt Superheldenstory das Kapitel „Gewalt“ außen vor bleibt und durch „Cleverness“ ersetzt wird. Schön auch, dass der Leser sich quasi mit Helge und Supermops verschwört und allein den geheimnisvollen Helden kennt, der den Dackeldieb stellen konnte.
Ich würde mich freuen, wenn der Dackelraub nicht das letzte Abenteuer von Supermops und Helge war.

Leseempfehlung: „Für geübte Erstleser“ steht als Reihentitel auf dem Buch und das finde ich sehr treffend. Ich sehe vor meinem inneren Auge Zweitklässler, die dieses Buch gut schaffen können, aber auch Drittklässler haben bestimmt noch Spaß daran. Für Anfänger könnte ich mir das Buch auch gut vorstellen, wenn zuerst das Kind ein Stückchen liest,  und dann Mama oder Papa den Rest der Seite / des Kapitels.
Sehr gut unterstützend fiel mir die große, klare Schrift auf (zum Beispiel das kleine l mit Bogen) ebenso wie die recht kurzen Kapitel (sechs bis neuen Seiten inkl. einer halben bis einer Seite Illustration pro Doppelseite).
Nicht zu vergessen: Punkte sammeln bei Antolin ist auch drin.

Vielen Dank an den Südpol-Verlag für das Rezensionsexemplar, dem gleich noch ein paar Poster mit coolen Sprüchen zum Lesen beilagen, die nun schon die Tür unserer Schulbücherei schmücken.

Beste Grüße,
Katha

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