„Danke für die Stunde!“

Das war heute allen Ernstes das Schlusswort einer Viertklässlerin nach dem Englischunterricht. *wow* *grins* *freu*

Sie können ja manchmal sooooo nett sein, die lieben Kleinen und Nichtmehrganzsokleinen…

Lustigerweise war es eine total improvisierte Stunde, weil ich zum Beginn der Stunde die Themenkiste London aus dem Schrank holte und mir dabei ein fast vergessenes Puzzle und das tolle letzte Jahr angeschaffte Pop-Up-Buch ins Auge fielen. Spontan wurde dann aus einer Wortschatzübungs- und Arbeitsblattbearbeitungsstunde eine „5×5-Minuten-Stunde“, die dann so aussah:

Zuerst zählte ich die Kinder 1,2,3,4,5 durch, um fünf Gruppen zu erhalten.
Gruppe 1 startete beim Puzzle der britischen Inseln.
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Gruppe 2 durfte die Miniaturen der Sehenswürdigkeiten (Danke, Marion!) auf den Stadtplan stellen und bewundern.
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Gruppe 3 durfte durch das Pop-Up-Buch blättern, das Valessa hier vorstellt.
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Gruppe 4 bekam die London-Lesekartei aus der Ideenreise.
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Gruppe 5 durfte in unseren gesammelten London-Büchern, -Stadtplänen und -Stadtführern stöbern.
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Jeweils nach 5 Minuten ging es gruppenweise weiter zum nächsten Tisch, bis jeder mal alles ausprobiert hatte.

So einfach kann es also auch mal sein, ein Lob zu bekommen. Ha.

Best wishes,
Katha

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Reservierungstechnik

Heute mal wieder ein kleiner Kunst-Einblick aus dem vierten Schuljahr: Wir haben die altbekannte Reservierungstechnik kennen gelernt.

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Zuerst gab es eine Fingerübung auf Tonkarton 10×10 cm. Die Technik wurde besprochen: Mit weißem Wachsmaler ein Motiv auf das weiße Papier zeichnen – dabei nur Umrisse zeichnen. Dann mit Wasserfarben (Nasstechnik!) das Blatt ein- oder mehrfarbig einfärben, dabei die Linien einfach übermalen. Das fiel einigen Kindern echt schwer, die Linien nicht einzuhalten …

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Damit waren wir dann auch schon fast zwei Schulstunden beschäftigt (inkl. Trocknungs-, Würdigungs- und Reflexionszeiten).

In der folgenden Woche ging es dann an das eigentliche Kunstwerk: Es sollte ein Eismeer mit weißem Wachsmaler auf dem Zeichenblock gestaltet werden mit Eisbergen und Eisschollen sowie einem Horizont. Anspruchsvoll zu malen, wenn man nicht viel sieht 😉
Danach haben wir ausführlich über die Farbwahl für Meer und Himmel gesprochen und uns über Beamer noch ein paar Fotos angesehen. Die Kinder füllten dann das ganze Blatt in Blautönen mit viiiiel Wasser aus, wobei wieder einige Kinder nur gehemmt über die Eisberge malten. Locker eine Doppelstunde rum!

In der letzten Stunde des Themas zeichneten die Kids mit Buntstiften oder Filzstiften/Finelinern Pinguine auf ihr Bild. Ich hatte eine Stunde eingeplant, es sind dann aber doch bei den meisten Kids beide Stunden geworden, bis sie zufrieden waren.

Hier sehr ihr ein paar der Ergebnisse:

Um den Kindern mal transparent zu machen, wie Benotung in Kunst geht, durften sie sich gegenseitig bewerten: Unter jedes Bild legten wir einen kleinen Zettel. Darauf sollte jedes Kind bei einem Museumsgang seine Bewertung schreiben: 3 Punkte für sehr gelungene Bilder, 2 Punkte für gute, aber vebesserungswürdige Bilder, 1 Punkt für Bilder, die die Kriterien kaum erfüllen. Am Ende wurde zusammen gezählt. Natürlich war das nicht toal fair und objektiv – beste Kumpel gaben sich eben doch drei Punkte selbst für unfertige Bilder…

Beste Grüße,
Katha

I hear them -a little christmas play

So, nun ist das kleine Stück Theater (kann man eigentlich nicht so nennen…) fertig, das vor unser geübtes Lied „I hear them“ geschaltet wird.

Nach Abzählen der spielfreudigen Viertklässler habe ich 10 Rollen geschrieben, die sich einfach nur dreimal abwechseln. Eher zufällig sind etwas gleich viele kurze und anspruchsvollere Rollen entstanden, was ja durchaus von Vorteil ist. Heute musste ich dann noch schnell eine kleine EInleitung schreiben, da eine der leistungsstärksten Sprecherinnen gestern bei der Verteilung nicht da war, aer unbedingt noch auftreten will und soll.

So bekommt ihr nun also meinen hochkreativen Erguss, der zusammen mit Auftritt und Lied etwa fünf Minuten umfasst – perfekt für eine Weihnachtsfeier also…

1. Das kleine Stück am Stück: little-christmas-play
2. Die Rollenkarten (Ich habe die Druckversion 2auf1 genutzt, damit die Karten in Kinderhand gut zu handhaben sind): little-christmas-play-rollenkarten

So bekommen meine Kids morgen den Text zur Unterstützung:
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Unterstützt wird der Lesetext im hinteren Teil mit Musikinstrumenten: Das Jinglejingle geben Schellenkränze, das clop clop Handtrommeln und für das clatter clatter haben wir Klanghölzer im Einsatz. Im Text NACH ihrer Erwähnung, im Lied WÄHREND des Singens.

Die Viertklässler sind übrigens erstaunlich grell auf dieses kleine Stück und waaahnsinnig eifrig dabei! Gestern hat eine liebe Kollegin (!) die Rollenverteilung und erste Probe übernommen, da ich das kranke Möppelchen pflegen musste. Und heute morgen kamen gleich mindestens vier Kinder auf mich zu, um zu berichten, dass sie ihren Text schon auswändig wüssten. Cool, fand ich!
Schön auch, dass sie sich nicht zu cool sind, aufzutreten und sich auch gern etwas verkleiden bzw. aufhübschen wollen – Weihnachtsmannmützen, Rentiergeweihe und eben unsere Masken (übrigens hier gefunden) kommen frei nach Schnauze zum Einsatz…

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Habt einen guten Endspurt, wenn ihr noch drin seid!
Katha

Ich überreiche dir einen Blumenstrauß

Ein wenig inspiriert von einem meiner Lieblingskinderbuchautoren Eric Carle und seiner Collagetechnik entstanden in meiner Kunstklasse (4. Jahrgang) diese wunderbaren Blumensträuße:

Hier mal die Anleitung:
1. Ein A3-Zeichenblockblatt mit verschiedenen Farben deckend grundieren. Dazu mehrere (4-6) Felder verwenden, damit nachher die Blüten je eine Farbe bekommen. Wer schlau ist, gibt auch etwas grün vor, damit man auch schöne Stängel bekommt (das hatte ich nicht im Blick – wir haben einfach grünes Tonpapier genommen). Darauf und/oder dazu auch Schwämme, Schwammstempel, Spritztechnik (Sieb & Zahnbürste) anwenden und/oder gestreifte Flächen, Punktemuster etc. malen – trocknen lassen!

2. Ein weiteres Blatt A3 einfarbig „lasieren“, also mit viel Wasser und wenig Farbe hell grundieren – trocknen lassen.3. Fotos von den Händen der Kinder machen. Ich habe ihnen alle etwas zum Halten in die Hand gedrückt, um einen realistischen Eindruck zu erzeugen (kann nachher abgeschnitten werden). Achtung: Irgendwie bei den Fotos ein Namensschild oder so mitfotografieren! Ihr glaubt nicht, wie schwer es später ist, Hände in Schwarzweißdrucken zuzuordnen! Das war eine echt unnötig schwierige Aufgabe. Lernt aus meinen Fehlern … 😉

4. Fotos auf A4-Format ausdrucken in Grautönen.

5. Kurze Besprechung, wie Blüten aufgebaut sind. Dann aus den farbigen Feldern des ersten Blattes Blütenblätter ausschneiden – jeweils mehrere der gleichen Form und Farbe. Zusammen mit einem andersfarbigen Kreis Blüten daraus legen. Dem grünen Bereich bzw. grünes Tonpapier in genügend viele und lange Stängel schneiden, ggf. Blätter dazu.

6. Blüten, Stängel und Hand auf das zweite Blatt legen und passend anordnen. Dann vorsichtig kleben. Dabie beachten, dass die Stängel sowohl hinter den Blüten als auch hinter der Hand aufgeklebt werden, damit der Eindruck entsteht, sie würden von der Hand gehalten.

Dauer des Ganzen: schätzungsweise 3-4 Schulstunden.

Hier noch ein paar Eindrücke vom Schaffensprozess:

Katha

Patenklassenkennenlernen

Die 1b geht jetzt schon seit sieben Tagen in die Schule und beschert mir euphorische Momente genauso wie verzweifelte. Erst eben habe ich alle Klassenfotos verworfen, da immer jemand wegschaute, die Hände vorm Gesicht hatte, abgetaucht war oder oder oder…

Andererseits kommen sie langsam ans Arbeiten und die meisten können schon toll still sitzen und zuhören. Das Quatschen der Spezialisten erheitert leider noch viele, aber die Konzentration konzentriert sich schon öfter auf den Unterrichtsinhalt. Es soll schon werden, denke ich.*

Am Dienstag bekamen wir ganz besonders lieben Besuch von der 4b, die unsere Patenklasse ist. Der Kollege hatte mit den Großen bereits eine Patenzuteilung vorgenommen und die „überzähligen“ Paten teils doppelt zugewiesen. Dann wurden in unserem Raum die Paten und Patenkinder miteinander bekannt gemacht (einige kannten sich schon) und die Großen überreichten eine persönlich für ihr Patenkind geschriebene Postkarte. Das war mal ein tolles Begrüßungsgeschenk.
Im Anschluss bekam jeder Erstklässler sein Exemplar der Schulrallye, einem doppelseitigen, gefalteten A4-Blattes, auf dem man Aufgaben quer übers Schulgelände findet. Fotos vom Rektorenbüro oder dem Wasserspender, Besuch der Turnhalle und des Patenklassenraums, Mülleimer zählen auf dem Schulhof, Klos begutachten etc.
Ich freue mich jedes jahr wieder: Vor schon sieben Jahren hatte ich die Rallye für meine ersten Erstis und ihre Paten geschrieben und sie kommt fast jährlich wieder zum Einsatz.
Am Ende blieb fast allen Teams noch etwas Zeit, gemeinsam zu spielen und das wurde nach der Frühstückspause auf dem Schulhof dann auch gleich noch vertieft.

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Allen Beteiligten inkl. der drei anwesenden Lehrkräfte hat es gut gefallen. Und obwohl beide Klassen einige Kids „mit Potenzial“ haben, gab es keine Zwischenfälle ider Probleme. Echt rund.

So, ich verabschiede mich in die Vorbereitungen für den ersten EA am Dienstag und wünsche euch eine gute Woche!
Katha

 

* An dieser Stelle überlege ich lange, ob ich Jürgen von der Lippe zitieren sollte/dürfte, den ich gestern wieder einmal live erleben durfte: Am Ende kackt die Ente. Aber da das Ende ja noch fast vier Jahre hin ist, verzichte ich lieber auf das Zitat.

„action painting“

Ursprünglich wollte ich mit den Kindern einen Hintergrund für unser erstes Kunstwerk in der vierten Klasse schaffen – nun sind die Bilder aber so toll geworden, dass sie „solo“ bleiben und wirken dürfen und wir für das andere Vorhaben (folgt demnächst im Blog) einen schlichten Hintergrund wählen werden.

So, und nun von vorn: Die Viertklässler staunten nicht schlecht, als ich ihnen auftrug, ihren Zeichenblock, Wasserkasten, Pinsel und Becher auf den Schulhof zu tragen. Dort suchte sich jeder einen Platz mit etwas Abstand zum Nachbarn und es gab eine wirklich kurze Einweisung: Pinsel nass machen, gut Farbe dran rühren und mit Schwung auf das Blatt spritzen.

Die Kids fanden es super, hatten viel Spaß. Gelernt haben sie vielleicht nichts grundlegend Neues, aber die Menge von Wasser und Farbe anzupassen, die Unterschiede bei der Pinselgröße und dass das Bild interessanter wird, wenn man aus verschiedenen Richtugnen arbeitet, das waren Themen, die oft besprochen wurden. Kann ich als Lernzuwachs gelten lassen…

Hier mal ein paar Eindrücke:

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Katha, die bald auch noch aus der ersten Woche der Erstis plaudern wird.

Klassenabschlusszeitung

Wie mit meinen beiden früheren Vierten möchte ich auch dieses Mal zum Abschluss der GS-Zeit eine Klassenzeitung mit den Kindern herstellen. Neben den klassischen Geschichten aus den vier Jahren nehmen dort Klassen- und Freundefotos einen Platz ein, es gibt eine Autogrammseite, Lehrergrüße und vor allem einen ausführlichen Steckbrief von jedem.

Diesen Steckbrief* habe ich letzte Woche bei uns an die Wand geworfen und mit den Kindern durchgeschaut – sie haben zwei Zeilen ergänzt und eine abgewählt. Da einige einzelne Zeilen nicht wollten, habe ich ihnen einfach gezeigt, wie sie die in ihrer Datei löschen können.

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Schwupps dann die Vorlage an die Verzeichnisse der Kinder verteilt und los ging es. Erst schreiben, dann formatieren, dann von der Frau Lehrerin korrigieren lassen, fertig. Nun habe ich 22 fertige Steckbriefe zum Einfügen zusammen.

Gestern war dann Fototermin: Einzelfotos für die Steckbriefe, Freundefotos mit den liebsten Kumpels und mehrer Klassenfotos, damit ich was zur Auswahl habe. Mein momentaner Favorit ist das Bild auf „den Steinen“ (wo bei uns immer zu Beginn des Jahres die Klassenfotos aufgenommen werden) in „Denker“-Pose. Sieht lustig aus!

Ka

* heute mal als Word-Datei, damit man drin rumpfuschen kann! 🙂