Adventskalender Teil IV

Heute also Teil IV: Lyrik zum Barbaratag!

Barbara und die Winterblüten

Ich wünsche euch allen eine wundervolle Adventszeit mit vielen schönen kleinen Momenten zum Genießen. Auch in dieser anstrengenden, beängstigenden und kräftezehrenden Zeit möge es für euch genügend Lichtblicke geben!

Katha

Adventskalender Teil III

Heute also Teil III: Ein Advents-LearningSnack

https://www.learningsnacks.de/#/welcome?channel=Learning%20Snacks&filter&q=advent

Ich wünsche euch allen eine wundervolle Adventszeit mit vielen schönen kleinen Momenten zum Genießen. Auch in dieser anstrengenden, beängstigenden und kräftezehrenden Zeit möge es für euch genügend Lichtblicke geben!

Katha

Adventskalender Teil II

Teil II: Schreib mal wieder einen Brief!

Post an das Christkind

Ich wünsche euch allen eine wundervolle Adventszeit mit vielen schönen kleinen Momenten zum Genießen. Auch in dieser anstrengenden, beängstigenden und kräftezehrenden Zeit möge es für euch genügend Lichtblicke geben!

Katha

Adventskalender Teil I

Da ich ja nun schon länger nicht allzu regelmäßig hier aktiv war, habe ich mir etwas überlegt: Alle Ideen, die ich in meinen Moodle-Adventskalender aufgenommen habe, möchte ich euch auch anbieten. Es ist eine ganz bunte Mischung aus Anregungen für die Grundschule oder netten Kleinigkeiten für euch. Deshalb gibt es ab jetzt täglich einen kleinen Post mit einem Link für euch (hoffentlich klappt alles mit dem Vorbereiten und pünktlichen Freigeben der Beiträge!)

Heute also Teil I: Die Adventskalendersammlung!

Fobizz-Fortbildungshäppchen

Känguru der Mathematik

Gute Wünsche

Wahrnehmungsübungen

Naturwissenschaftliche Experimente

Ich wünsche euch allen eine wundervolle Adventszeit mit vielen schönen kleinen Momenten zum Genießen. Auch in dieser anstrengenden, beängstigenden und kräftezehrenden Zeit möge es für euch genügend Lichtblicke geben!

Katha

Adventskalender in Moodle / LogineoLMS

Im ZfsL arbeiten wir seit einem guten Jahr mit Moodle als LMS (also LernManagementSystem), auf dem ja auch LogineoLMS basiert. Angeregt durch verschiedene Vorlagen aus dem #TwitterLehrerzimmer habe ich soeben den Adventskalender für unsere LAA und meine FL-Kolleg*innen vollendet und freue mich jetzt schon diebisch!

Screenshot des Kurses

So sieht es jetzt mit der freundlicherweise von Claudia Schwemmers zur Verfügung gestellten Vorlage aus. Momentan passiert noch nichts, wenn man auf die Zahlen klickt, aber hinter jedem Feld („Grid“) verbrigt sich ein Link, eine Aktivität usw.
Jeden Tag ab dem 01.12. werden nun automatisch ohne mein weiteres Zutun die Nettigkeiten hinter den Zahlen freigegeben und bringen hoffentlich etwas Freude.

Wer Interesse hat, darf sich gern melden, da die Vorlage unter CreativeCommons-Lizenz steht:

Lizenzangabe

Wenn ihr ganz großes Glück habt, nehme ich euch auch noch mit im Advent. Mal sehen, ob ich das noch schaffe, alles hier für den Blog umzubauen…

Macht es gut und bleibt gesund!!!
Katha

Rezension: „Das Integrationsexperiment“

Titel: „Das Integrationsexperiment“
Verlag: Duden (hier klicken)
Autor: Anant Agarwala
ISBN: 978-3-411-75490-8

Zum Inhalt:
2015 war Deutschland im Modus „Flüchtlingskrise“ – viele Familien, aber auch allein einreisende Kinder und Jugendliche kamen aus Syrien und Afghanistan, aber auch aus dem Norden Afrikas nach Europa, nach Deutschland. Viele von euch werden schon „live“ dabei gewesen sein und haben ihre eigenen Erfahrungen mit der Integration Geflüchteter in Schule gemacht haben.*
Basierend auf allen Daten und Zahlen, die er finden konnte, zeigt Anant Agarwala auf, welche Unterschiede es sowohl auf der Seite der Kinder mit Fluchtgeschichte als auch auf der Seite der Schulen gibt: hier die Fluchtregionen und -gründe, die Elternhäuser und die Ankunft in Deutschland – dort der Bildungsföderalismus, das mehrgliedrige Schulsystem und die verschiedenen Schulstufen. Beispiele des Erfolgs und des Scheiterns finden sich im Buch ebenso wie mögliche Gründe dafür und daraus ableitbare mögliche Erfolgsfaktoren für eine gelungene Integration.

Wer eine kurze Zusammenfassung genießen möchte, kann diese hier nachlesen: https://www.jmwiarda.de/2020/10/20/bequemes-unwissen/

Meine Meinung:
Agarwala beleuchtet das gesamte Thema „Flüchtlingskinder und Schule“ sehr neutral und wertfrei, niemals polemisch oder beschönigend. Selten habe ich ein Sachbuch/Fachbuch so zügig und gern gelesen wie dieses. Viele meine persönlichen Eindrücke als Lehrerin und Fachleiterin, die ja nun in viele Schulklassen hineinschauen darf, sah ich beim Lesen bestätigt. Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass der Autor sich wirklich breit aufgesetllt hat: Studien der Länder gesammelt, Schulen besucht, Lehrer befragt und beobachtet, Schüler kennengelernt und interviewt – und dabei auch noch alle Altersklassen bzw. Schulformen im Blick behalten!
Ein bisschen erschrocken war ich nur davon, wie erschreckend wenige Studien oder überhaupt Daten es rund um dieses Thema gibt. Hier wird Spekulationen, Beschönigungen und Ressentiments ein fruchtbarer Boden geboten (wofür der Auotr nichts kann, was mir aber sehr deutlich wurde).

Leseempfehlung:
Alle in Schule, die zum Thema Flüchtlinge und Schule viel vermuten und gern mal etwas Konkretes nachlesen mögen, kann ich „Das Integrationsexperiment“ nur wärmstens ans Herz legen.

Vielen Dank an den Dudenverlag für das Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha

* Da es in meiner Stadt eine große Erstaufnahmeeinrichtung gab, sind damals bei uns keine Flüchtlingskinder in der Schule angekommen. Erst nach dem Schließen besagter Einrichtung wurden uns ein paar Familien mit Kindern aus Syrien zugeteilt und in meine damals zweite Klasse nahmen wir ein (direkt ein Jahr zurückgestelltes) Mädchen auf, deren Schwester im ersten Schuljahr startete. Beide Mädchen bekamen von einer engagierten ehem. Lehrerin privat viel Sprachförderung und auch schulisch 2-3 Förderstunden pro Woche und sie haben sich toll durch diese schwierige Situation gekämpft. Wir hätten dort zwei sehr positive Beispiele vorzuzeigen, aber auch Kinder, die erst kurz vor dem Schulwechsel zu uns kamen und kaum Lernzuwachs erreichen konnten. Ob wir dann mehr als ein Ort der Aufbewahrung waren, ist schwer einzuschätzen.

Rezension: „Eine Reise durch die Kunst“

Titel: „Eine Reise durch die Kunst und die Weltgeschichte“
Verlag: Midas (hier klicken)
Autor: Aaron Rosen
Illustrationen: Luzy Dalzell
ISBN: 978-3-03876-124-2

Zum Inhalt:
Heute kommt mal wieder ein bisschen Kunst in den Blog. Die Rezensionsanfrage habe ich angenommen, da mein Möppel und ich ja gern Sachbücher und Atlanten durchstöbern, wie ihr ja schon in anderen Rezensionen gemerkt habt. Außerdem habe ich immer wieder auch Kunstklassen, die in 3 und 4 ja auch mal ein bisschen in die Kunstgeschichte schnuppern sollen. Entsprechende Anregungen habe ich mir hier erhofft – und bin fündig geworden.

Diese Einführungsseite verspricht nicht zu viel: beginnend bei den Höhlenmalereien der Vorzeit und antiker Kunst führt uns die Reise über die mittelalterliche und frühmoderne Kunst bis hin zur modernen und zeitgenössischen Kunst.
Jedes Kapitel beginnt mit einer Weltkarte (unten links), auf der die jeweiligen Kunstwerke eingeordnet werden. Darauf folgen pro Ort/Stil/Thema zwei Doppelseiten: zuerst ein großes Bild mit grundlegenden Informationen (Unten rechts), dann eine Doppelseite mit Fotos, Zeichnungen und kurzen Infotexten, so dass die Leseart einer Zeitschrift oder eines Onlineangebots entsteht.

Meine Meinung:
Das Buch ist optisch sehr ansprechend gestaltet: die Zeichnungen sind verspielt, aber immer klar und enthalten wesentliche Merkmale der Orte und Zeiten. Ergänzt wird das durch viele Fotos, damit Kunstwerke auch konkret werden und z.B. auch Stauen und andere dreidimensionale Figuren ihren Platz finden. So wird jede Epoche bzw. jeder Stil trotz der Kürze sehr greifbar.
Uns hat das Buch deshalb gut gefallen – aber auch wegen der Kürze der Informationen. Für meinen neunjährigen Wenigleser war die Kürze der einzelnen Texte eine Hilfe, wenn natürlich die Wortwahl schon an Erwachsene gerichtet ist. Positiv fanden wir auch die Möglichkeit, entweder chronologisch durch die Kunstgeschichte zu „reisen“ (unser erster Zugang) oder aber einfach zu interessanten Orten und Themen zu blättern, was durch die Kapitel gut möglich war und später eher unser Weg wurde. Als Pädagogin finde ich es bei solche Büchern auch immer toll, wenn die Weltkarte ganz selbstverständlich integriert ist – so bahnt sich eine gewisse geografische Grundorientierung implizit an.

Leseempfehlung:
Für kunstinteressierte Erwachsene und Kinder ab etwa 10 kann ich mir das Buch sehr gut vorstellen. Zum Gemeinsamlesen bzw. Vorlesen auch schon früher, wenn denn das Interesse da ist.
In der Schule werde ich das Buch sicher in meiner nächsten Kunstklasse ind Jahrgang 3 oder 4 mal mitnehmen, wenn wir über bestimmte Kunststile sprechen oder gemeinsam erforschen, woher denn Kunst überhaupt kommt und seit wann es sie gibt. Dazu sind die Kapitelstartseiten und die Weltkarten ja wirklich sehr gut geeignet.

Vielen Dank an den Midas-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Liebe Grüße,
Katha

Weltlehrertag – kurz mal danke sagen

*Achtung: persönlich*

Kurz vor Feierabend ging mir eben durch den Kopf, warum ich mich am Weltlehrertag oft so aufrege (s. mein kleiner Rant vor einigen Jahren) und ich viele Meldungen in den Medien als äußerst heuchlerisch empfinde. Dann las ich auf Twitter eben den kurzen Dank eines Kollegen an seine Lehrer*innen von früher und hielt kurz inne.
Deshalb hier und jetzt ein kleines Danke an …

… meine Grundschulklassenlehrerin Frau P., die mich in den ersten vier Schuljahren begleitet und sich weit über das normale Maß hinweg für mich eingesetzt hat. Schwierige Familienverhältnisse waren weniger schwierig, weil sie da war und mir täglich das Gefühl gegeben hat, dass alles in Ordnung ist und ich ihr wichtig bin. Bis heute habe ich das Michel-aus-Lönneberga-Buch mit ihrer Widmung, dass ich beim Abschied aus der Klasse von ihr bekam (als niemand wusste, dass ich ein paar Monate später wieder da sein würde). Als gar nichts mehr ging, hat sie mich sogar eine Weile lang morgens mit dem Auto mitgenommen, damit ich zur Schule kam und als ich die einzige war, die das Foto vom Fotografen nicht kaufen konnte, hat sie das für mich getan.
Irgendwann habe ich sie mal auf einer Fortbildung getroffen – das war lustig!

… meine beiden ersten Klassenlehrer (Herrn M. und Herrn F.) am Gymnasium, weil sie strukturiert und sachlich waren und nie weggesehen haben. Dass ich im Mathestudium selbstverständlich mit Operatoren umgehen konnte, die einige Kommiliton*innen vor große Rätsel stellten, habe ich ihnen zu verdanken.

… meinen langjährigen Englischlehrer Herrn M., weil er einfach der beste war. Anspruchsvoll, aber auch mit einer großen Prise Humor gesegnet, engagiert und motivierend. Selbst als ich mal 5000 Wörter in der Klausur schrieb, in der die anderen max. 3000 hatten, kommentierte er das unheimlich nett („Machen Sie sowas nie wieder!“ waren seine Worte…). Er förderte und forderte mich heraus, bestärkte mich und hat vielleicht mehr Potenzial in mir gesehen, als ich das damals konnte. Leider war er schon während meiner Studienzeit weiter weg gezogen und ich konnte mich bei ihm bislang nicht persönlich bedanken.

… zwei weitere Lehrerinnen, die mich nachhaltig geprägt haben am Gym: Frau L., die die Naturwissenschaften lebte und mir/uns eine absolute Genauigkeit und Gewissenhaftigkeit beim Experimentieren einimpfte, dass ich noch heute kein Versuchsprotokoll für meinen Unterricht vorbereiten kann, ohne an sie zu denken. Und Frau P., bei der ich es in Pädagogik zu einem Klausurheft voller Einsen gebracht habe und die sich auch von meinen durchs komische Aufwachsen bedingten pädagogischen Fachfragen nicht auf dem falschen Fuß erwischen ließ.

Ich war als Kind und als Jugendliche oft ein bisschen anders als die anderen, habe anders gelebt und mir andere Gedanken gemacht als die meisten Mitschüler*innen. Aber da waren ein paar tolle Erwachsene an meiner (schulischen) Seite, derentwegen ich immer meinen Weg gehen konnte, als erste meiner Familie Abitur und ein Studium geschafft habe und nun nicht nur Lehrerin, sondern auch Fachleiterin, Referentin und Autorin sein kann.

Danke Ihnen allen!

*Persönliches off*

Katha

QWIQR – Spaß mit QR-Codes

Vor einer Weile hatte ich euch mit chirp.qr eine App vorgestellt, die Tonaufnahmen (von Kindern) in einen QR-Code umwandelt. Heute geht es mit QWIQR einen Schritt weiter.
Bei dieser Anwendung meldet man sich online an (dafür braucht es kein Tablet) und generiert dann eine Seite mit vielen vielen kleinen leeren QR-Codes, die man dann ausdrucken kann. Ich habe dazu A4-Etikettenpapier genutzt, aber einfaches Papier kann man natürlich auch nutzen.

Wenn man dann einen Code benötigt, schneidet man ihn aus und klebt ihn an die gewünschte Stelle wie ein Bild (s. alter Beitrag), in ein Buch, zu einer Aufgabe etc.
Dann wird der Code gescannt – hierfür benötigt man ein Tablet oder Smartphone – und der gewünschte Text eingesprochen (s. Bild). Vor dem Speichern lässt sich die Aufnahme anhören. Erst nach dem Speichern wird sie dann dem gescannten Code zugeordnet und ‚fixiert‘. Wenn dann später der Code gescannt wird, kann man sich nur die Aufnahme anhören, nicht aber ändern. Hier findet man die Anleitung bebildert und kleinschrittig, wenn auch in englischer Sprache: https://eu.qwiqr.education/welcome/

Anwendungsmöglichkeiten:
– Texte zu Bildern einsprechen (Kunst)
– Geschichten einsprechen, die Kinder in der SEP noch nicht selbst niederschreiben können
– Rückmeldung geben zu Schülerarbeiten
– Bilderbuchtexte vorgelesen bekommen (Sprachen, DAZ)
– und sicher noch ganu viele mehr, so wie ich euch kreative Menschen kenne!

Auf diese Art und Weise hat mein Möppelchen schon mit 4 eine eigene Geschichte aufgenommen: ein Minibuch gefaltet, auf den leeren Seiten eine Piratengeschichte gemalt, auf jeder Seite einen QR-Code besprochen. Sooo ein stolzes Autorenkind war er danach!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und bitte darum, weitere Ideen für den Einsatz der QR-Codes gern hier als Kommentar zu teilen – ich arbeite sie dann noch ein.

Alles Gute
Katha

Allzweckwaffe Biparcours (Actionbound)

Immer mal wieder werden von Lehrkräften Apps gesucht, die man „unbedingt auf Schultablets haben muss“. Eine davon ist für mich die App Biparcours, die für Bildungseinrichtungen in NRW kostenfreie* baugleiche Version von Actionbound.

Die Logos der Apps Biparcours & Actionbound – zu finden online, in Appstore und Playstore

Beide Apps sind ursprünglich für digitale Schnitzeljagden gedacht und dafür auch wunderbar geeignet. Solche Rallyes können aber längst nicht nur interessant für den Sachunterricht sein – es gibt viele tolle Anregungen auch für den Sprachunterricht zum Beispiel. Einige davon möchte ich hier mal anreißen. Diese Ideen stammen nicht alle ursprünglich aus meinen Gehirnwindungen, sondern haben sich dort aus vielen Anregungen aus Fortbildungen, Gesprächen und dem #TwitterLehrerzimmer zusammen gesammelt – sollte sich irgendwer „beklaut“ fühlen, dann bitte gern melden und ich nehme die Credits hier sofort auf!

0. Organisatorisches
Beide Apps können auf mobilen Geräten zum Spielen eines Parcours bzw. Bounds genutzt werden. Das Anlegen der Aufgaben geht im Browser, wo man sich dann mit seinen Daten anmeldet. Öffentliche Parcours können dann von Jedem gefunden und gespielt werden, aber man kann sie auch als „geheim“ speichern, so dass man nur über einen QR-Code Zugriff bekommt. Ebenfalls einstellbar ist es, ob die Reihenfolge der Aufgaben fest steht oder zufällig ist.
Im Lehreraccount kan man sog. Sub-Accounts einrichten: die SuS müssen sich dann nicht selbst auf der Homepage registrieren (Datenschutz) und die Aufgaben aus allen Sub-Accounts können von der Lehrkraft in ein Endprodukt überführt und geordnet werden.
Aufgabenformate sind offene Fragen, Multiple-Choice-Fragen, Sortieraufgaben, Schätzaufgaben, Foto-Hochladeaufgaben und andere. Es gibt eine Navigationsfunktion, wenn Teilnehmer an einen bestimmten geografischen Ort geführt werden sollen.
Für jede gelöste Aufgabe gibt es Punkte, deren Wert der Ersteller festlegen kann. Auch Einstellungen zum Weiterkommen sind möglich. So sieht beispielsweise eine Aufgabe im Editor aus:

Der Parcoursersteller kann am Ende alle Lösungen einsehen und die Punktestände vergleichen sowie als Aufgabe hochgeladene Bilder einsehen. Die Teilnehmer sehen nur Ihre Platzierung anhand der Punkte.

1. Sachunterricht
Geografische Themen lassen sich mit Parcours bzw. Bounds hervorragend umsetzen, besonders die lokalen Aspekte im „Heimatkundeunterricht“. So können die Kinder mit einem mobilen Gerät mit der App drauf bestimmte Orte aufsuchen, dort Aufgaben oder Rätsel lösen, Fotos machen etc. Die Navigation kann dabei ebenso geübt werden wie das Lesen, das genaue Hinschauen und nebenbei lässt sich eine Menge über den eigenen Ort lernen.
Reizvoll ist es aber auch, die Kinder selbst Fragen und Aufgaben bzw. Stationen für einen Parcours erstellen zu lassen. So, wie bislang Zeitschriften über den eigenen Ort verfasst wurden, Reiseführer, Plakate oder Ähnliches, können einzelne Partnerteams oder Gruppen zu Unterthemen Aufgaben ausdenken, die dann zu einem Parcours zusammen geführt werden und von allen gespielt werden können.
Hier wird klar, dass Parcours nicht nur räumlich, sondern auch thematisch aufgebaut werden können und sich wirklich gut mit Bewegung verknüpfen lassen.

2. Deutsch (Sprachen)
Aufgaben zu einer Lektüre oder anderen ergiebigen Texten können statt auf Papier auch in Biparcours umgesetzt werden – dazu werden dann zum Beispiel verschiedene Fragen und andere Aufgabentypen im Schulgebäude verteilt (wenn nicht grad verschärfte Hygieneregeln gelten..), wo sie gefunden und gelöst werden können.
Zum Ausbau des Wortschatzes können z.B. durch Fotos in der App Orte vorgegeben werden, die die Kinder aufsuchen sollen, um dort Dinge zu finden (Multiple Choice) oder zu benennen (Freitext). ANdersherum können Begriffe vorgegeben werden, zu denen die Kinder ein passendes Foto hochladen müssen.

3. alle Fächer
Grundsätzlich bieten die beiden Apps die Möglichkeit, dass Kinder beim Lernen in Bewegung kommen und ein Schulgebäude, Schulgelände oder Dorf zum Lernort wird. Wenn mit QR-Codes gearbeitet wird, lassen sich Aufgaben überall verteilen und reale Gegenstände, Orte oder Erlebnisse finden Eingang in ein Lernen, das am ehesten mit Stationenlernen oder einer Lerntheke vergleichbar wäre.

4. Ankommen und Kennenlernen
Wenn ein neuer Ort (neue Schule etc.) zum Lernort wird, bietet es sich an, ihn genauer kennenzulernen. Auch dies kann mit Biparcours/Actionbound motivierend umgesetzt werden. Lehrkräfte oder ältere Schüler*innen erstellen ein Angebot für die Neuen. Diese erkunden dann mit Hilfe der Aufgaben in kleinen Gruppen Gebäude und Gelände und kommen so an alle relevanten Orte, die sie kennen sollten. Wir haben dies z.B. für die neuen LAA in unserem ZfsL am Medientag genutzt.
Auf der Ebene des Kollegiums sind die Apps auch ein guter Begleiter: unseren letzten Kollegiumsausflug durch die Nachbarstadt haben wir mit Actionbound auch ziemlich aufgepeppt und ohne große Vorträge oder alle zusammenrufen zu müssen, viele Inhalte vermittelt bzw. die Kolleg*innen zu kleinen Aufgaben motiviert. Analog wäre dies für Wandertage oder Abschlussfeiern denkbar.

Ich würde euch raten, einfach mal in der App zu stöbern, welche Parcours bzw. Bounds es in eurer Region gibt und einfach mal etwas auszuprobieren. Einige Ergebnisse aus Schulen sind ja bereits online und können als Inspiration dienen.

Viel Spaß beim Testen wünscht
Katha (die für diese Werbung natürlich kein Geld oder sonstwas bekommt!)

* Actionbound kann als Privatperson kostenfrei genutzt werden, ist für den institutionellen Einsatz aber kostenpflichtig. Für Menschen aus nordrheinwestfälischen Bildungseinrichtungen ist Biparcours nach Anmeldung kostenfrei nutzbar – es ist baugleich und nur in anderen Farbtönen gehalten…