Passwortkarten für IServ

Unsere Schule nutzt seit 2020 die Plattform IServ (keine Werbung hier!) und hat einen eigenen Server in der Schule verbaut, auf dem alle Daten liegen. Für die Kinder und Erwachsenen heißt das im Vergleich zum vorherigen pädagogischen Netz, dass sie sich mit den gleichen Anmeldedaten sowohl an allen schulischen Rechnern als auch auf der IServ-Seite anmelden. In der Schule folgt daraus für uns eine kompliziertere Anmeldung, da es früher keine Passwörter für die Kinder gab und ich als Lehrkraft somit immer jedes Kind unter Kenntnis seines Namens anmelden konnte. Nun müssen die Kinder ihr Passwort kennen, um einen Rechner nutzen zu können. Natürlich greifen aber auch moderne Passwortanforderungen, so dass einfache Begriffe oder Zahlenkombis nicht akzeptiert werden. Also habe ich Passwortkarten entworfen, auf denen die Kinder ihren Zugang notieren können, um sich zuverlässig im PC-Raum anmelden zu können.

Damit auch für Videokonferenzen oder den Austausch von Dateien von Zuhause auf den Server zugegriffen werden kann, lagern und transportieren die Kinder ihre Karten einfach immer in der Federmappe.

Erste Erfahrungen zeigten zuletzt, dass neben IServ oft auch die Passwörter für Anton und Antolin benötigt werden, denn für beides haben wir eine Schullizenz. Diese Anbieter generieren jedoch optimale Passwortkärtchen inkl. QR-Codes für eine direkte Anmeldung via Tablet. Also habe ich kurzerhand ein bisschen gemessen und die IServ-Karten so vergrößert, dass auf deren Rückseite die beiden anderen Codes aufgeklebt werden können. So ist alles an einem Platz:

So, bevor jemand meckert: wir arbeiten mit Grundschulkindern von sechs bis zehn Jahren – die schaffen das nicht alle, sich ein Passwort zu merken. Manche scheitern schon an der Schreibweise ihres Nachnamens… Deshalb diese Karten, auf denen alle Informationen stehen und die bislang höchstens dann weg waren, wenn ein Kind sie irgendwo hat liegen lassen.

Viel Spaß mit den Karten. falls du sie brauchen kannst. Das IServ-Logo darf ich mit Genhmigung der Firma verwenden (habe extra vorher dort nachgefragt!).

Katha

Medien-Projekttag in Klasse 3/4

Wie viele andere Schulen sind auch bei uns in den letzten Monaten viele neue Geräte und dazu noch eine Lernplattform „vom Himmel gefallen“. Nach meinem „That’s me“-Projekt mit den 4ern vor dem Sommer, bei dem die Kinder so schnell so viel am Tablet vertsanden haben, habe ich mir nun überlegt, dass ich gern mit unseren dritten und vierten Klassen einen Projekttag Medien durchführen möchte. Wir haben dafür je Klasse 4 Stunden geblockt, in denen ich MIT der Klassenlehrerin in der Klasse bin und die wichtigsten Funktionen an den iPads erarbeite.

Die dritten Klassen waren nun meine Versuchskaninchen und ich kann ein bisschen berichten. Wobei die Erfahrungen in den beiden Klassen durchaus unterschiedlich waren, so dass meine Ideen immer individuell angepasst werden müssen – wie ja eh immer…

Zum Start gab es ein kurzes Gespräch darüber, was eigentlich diese „Medien“ sind, nach denen der Medientag benannt ist und dass wir heute mit einem Medium namens Tablet arbeiten. Kurz haben wir dann die Regeln für den Umgang damit gesammelt und festgestellt, dass alles auf „Ich gehe vorsichtig mit dem Tablet um.“ herausläuft. Somit war die Grundlage für das gemeinsame Arbeiten gelegt und die Tablets wurden verteilt.

Erster Block waren dann die Grundfunktionen der 4 Knöpfe am iPad (aktivieren, deaktivieren, Apps schließen, Lautstärke regulieren). Beispielhaft haben wir uns dann die Kamera-App vorgenommen und deren Möglichkeiten ausgelotet: wie nimmt man ein Bild auf, wie kann man die Bilder ansehen, Wechsel zur Bildergalerie. Dann gab es den ersten Arbeitsauftrag, den ich wetterbedingt angepasst habe: eigentlich sollten die Kinder (und die Lehrkraft) ein Bild vom Wolkenhimmel aufnehmen – aufgrund von Einheitsblau dort war die Alternative, einen Baum oder Busch auf dem Schulgelände zu fotografieren (ohne Menschen auf dem Bild). Der Transport des mit beiden Händen (und zugeklappt) war die einzige vorher zu klärende Bedingung.

Zurück im Klassenzimmer wechselten wir dann in die Fotogalerie und jedes Kind wählte sein bestes Foto aus. Statt in den Wolken nun Figuren zu erkennen, gab ich die Aufgabe, den Baum/Busch in ein Fantasiewesen zu verwandeln. Dazu demonstrierte ich mit Hilfe des AppleTV-Beamer-Gespanns, wie man das Bild bearbeitet und in den Kritzelmodus kommt. Beispielhaft habe ich mit verschiedenen Stiften und Farben in mein Bild hineingezeichnet. Die anschließende Arbeitsphase der Kinder war sehr ruhig, zeugte von viel Kreativität und vor allem von einem sehr schnellen Verständnis der Stiftfunktionen. Zuletzt blieb dann nur noch das Speichern des bearbeiteten Bildes, das einigen Kindern bereits intuitiv gelungen war.

Mein Beispielbild 🙂

Nun kam die lange und Geduld erfordernde Phase, in der alle Kinder ihre Bilder via Airplay der Klasse präsentieren konnten. Natürlich kam hier etwas Unruhe auf, weil man bei mehr als 20 Mitschüler*innen ja etwas warten muss – beide Klassen nahmen das aber gelassen hin und ich konnte viele gegenseitige Hilfestellungen beim Verbinden der Geräte beobachten. Die Erfahrung, das eigene Werk so großformatig am Beamer zu sehen, erfreute die Kinder größtenteils sehr und wir hatten bei den tollen Wesen viel zu schmunzeln.

Der Hintergedanke bei diesen Übungen ist es natürlich, dass die Kinder diese Funktionen selbstständig nutzen können und dadurch auch öfter mit den Geräten gearbeitet wird. Vielen Kolleg*innen fällt es ja doch etwas schwer, ihre Klasse selbst in diese Nutzungsszenarien einzuführen oder es fehlt ihnen, wie eine Kollegin meinte, einfach an Ideen, wie das gehen kann. Meine Überlegung war, dass wir an einem eher unbedeutenden Inhalt vieles üben können und man, wenn nötig, die Stunden gern auch bei Kunst ins Klassenbuch schreiben kann 😉

Zuletzt haben wir dann noch unsere bearbeiteten Fotos in ein BookCreator-Buch eingefügt und dort eine Sprachaufnahme hinzugefügt, bei der etwas zum Bild erzählt wird. Durch den Export dieser einen Buchseite mit Bild und Aufnahme entstand ein Video einfachster Art. Dieses luden wir auf den schuleigenen IServ-Server hoch, damit die Kinder ihr Ergebnis auch zuhause präsentieren können. Für alle war es sehr faszinierend, wie aus einem Bild ein Video wird, auf dem man sich selbst hören kann. Außerdem erhoffe ich so eine Stärkung der Plattformnutzung und den Effekt, dass Dateien individuell oder im Klassenverzeichnis schulisch wie daheim genutzt werden können.

Es liest sich vielleicht nicht so, aber vier Stunden waren extrem schnell rum an dieser Stelle. Mit einer Klasse habe ich das Hochladen bei IServ nicht mehr geschafft. Auch das Löschen der Bilder und Dateien müssen die Klassenlehrerinnen nochmal aufgreifen im Nachklang. Die Alternative wäre, die BookCreator-Aktion wegzulassen oder den Tag zu verlängern. Werde beides mal überdenken.

Für heute genug des Einblicks. Viel Spaß bei euren Projekten im medialen Bereich!
Katha

Gender-Gaga mit Sternchen

Ich hatte letzte Woche Post im Briefkasten, die ich gern mit euch teilen möchte – mit allen Leser*innen und Abonennt*innen und überhaupt:

Ein*e leider anonym bleibende*r Schreiber*in hat sich offensichtlich so sehr über die Sternchen in einigen meiner Blogbeiträge echauffiert, dass der- oder diejenige sich die Mühe gemacht hat, meine Adresse zu recherchieren. Außerdem wurde hier offensichtlich ein bisschen Geld zusammen genommen, um (vermutlich) mehrere Postkarten zu bestellen und zu versenden.

Ich habe mich schon kurz bei Twitter aufgeregt und möchte euch auch hier kurz zu dieser Aktion etwas schreiben, weil sie mich schon beschäftigt (weiß selbst, dass das doof ist)… Ich verstehe aber einfach nicht, was jemanden dazu treibt, so viel Aktivität zu entwickeln und exemplarisch Personen anzugreifen, nur weil sie versuchen, einigen Menschen mehr durch eine simple Variation der Schreibweise gerecht zu werden. Und ja, ich fühle mich angegriffen. Nicht bedroht, aber angegriffen. Vor allem aber finde ich es absolut erbärmlich, dass es nicht um einen Dialog geht, da kein Name, keine Organisation und keine Bewegung als Absender*in genannt wird.

Solltest du mir diese Postkarte geschickt haben und meinen „schändlichen“ Gender-Blog trotzdem noch lesen, komm wenigstens hinter deiner Mauer hervor und sei ein Mann (oder eine Frau)! Reden können wir gern und über Meinungen streiten auch, aber anonym beschimpfen lassen möchte ich mich nicht. Und im Falle einer weiteren Postkarte: lern genauer hinzuschauen und schreibe meinen Namen wenigstens richtig.

Herzliche Grüße
Katha

Rezension: „Die Lama-Gang“

Titel: „Die Lama-Gang. Mit Herz & Spucke“
Verlag: Planet! / Thienemann-Esslinger (hier klicken)
Autorin: Heike Eva Schmidt
Illustrator: Nikolai Renger
ISBN: 978-3-522-50702-8

Zum Inhalt:
Petersilie, Einstein und Vokuhila sind Lamas und leben auf dem Hof von Familie Sonnenschein. Normalerweise unternehmen sie mit Mutter Lisa Wanderungen, die man buchen kann und fühlen sich rundum wohl. Aber dann wird bei Sonnenscheins eingebrochen und weil Vater Knut (selbst Polizist) nicht so recht ermitteln will, stürzen sich sowohl die Töchter Finja und Lilly als auch die drei Vierbeiner in Ermittlungen. Dummerweise müssen sie getrennt ermitteln, da die Lamas zwar die Menschen verstehen, die Menschen aber nicht die Lamas! Vokuhila könnte sogar eine Täterbeschreibung liefern, wenn ihn denn irgendwer verstünde…

Die Lama-Gang schafft es aber tatsächlich, den Einbrecher und Dieb ausfindig zu machen und der Polizei zu übergeben. Wie das gelingt und welche Fehlschläge die drei vorher einstecken müssen, das muss jede*r selbst lesen.

Das Buch ist schwarz-weiß illustriert und zählt etwa 3 Illustrationen pro Kapitel. Nicolai Renger, der auch „Rille“ gezeichnet hat, haucht den drei Lamas und ihren Hausmenschen Leben ein.

Am Ende gibt es noch das Rezept für die bei den Lamas und den Sonnenscheins so beliebten Knabber-Müsli-Stangen.

Meine Meinung:

Nachdem ich schon ein von N. Renger illustriertes Buch rezensieren durfte (s.o.) und seinen Stil sehr mochte, hat mich auch das Cover der Lama-Gang direkt sehr angsprochen. Etwas schade ist es, dass die Illustrationen im Buch eher wenige sind und auch „nur“ schwarz-weiß (aber das ist Meckern auf hohem Niveau). Defintiv schafft Renger es auch bei den drei Lamas, den Charakter einzufangen und die Gangmitglieder in lustigen Situationen darzustellen.

Die Geschichte an sich ist kindgerecht und bietet eine interessante Perspektive. Ermittelnde Tiere sind inzwischen ja keine Seltenheit mehr, aber immer wieder spannende Identifikationsfiguren für Kinder. Die drei Helden dieser Geschichte sind mal tollpatschig, mal nassforsch, mal altklug und mal rührend. Auch die ebenfalls ermittelnde Kinderbande rund um die Sonnenschein-Schwestern muss mit Rückschlägen kämpfen und vermittelt Zuhörern/Lesern dabei, dass auch das völlig ok ist.
Sprachlich finde ich das Buch allerdings recht anspruchsvoll. Die langen Kapitel könnten teils straffere Dialoge enthalten oder kürzere Erklärungen bzw. Beschreibungen. Beim abendlichen Vorlesen habe ich viele Kapitel aus Zeitgründen halbiert. Darunter leidet dann ein wenig das Mitfiebern bei den Ermittlungen. Der Freude über den Erfolg tut das zum Glück aber keinen Abbruch.

Leseempfehlung:
Für Zuhörer*innen ab 6 ist die Lama-Gang gut geeignet. Man muss allerding ein bisschen zeit mitbringen, um mit den Lamas zu ermitteln, so dass Leser*innen eher ab 8-10 Jahren zu finden sein dürften. In einer Schulbibliothek kann ich mir das Buch ebenso gut vorstellen wie im Bücherregel einer kleinen Leseratte.

Vielen Dank an den Verlag Thienemann-Esslinger bzw. PlanetB! für das Rezensionsexemplar und vor allem für das so liebevoll gepackte Bloggerpaket! Es war lecker und gemütlich und hat für viel Freude gesorgt!

Beste Grüße,
Katha

Rezension: „99 seichte Fragen…“

Titel: „99 seichte Fragen für tiefgründige Unterhaltungen zwischen Eltern und Kindern“
Verlag: Duden (hier klicken)
Autor: Ralph Caspers
Illustrationen: —
ISBN: 978-3-411-74745-0

Zum Inhalt:
Ralph Caspers kennen Kinder von „Wissen macht Ah!“ oder der „Sendung mit der Maus“; Erwachsenen ist er aber ebenso bekannt, beispielweise durch „Quarks & Co.“. Üblicherweise ist er es, der Fragen beantwortet und Dinge erklärt. In seinem aktuellen Buch dreht er den Spieß teilweise um: Caspers stellt 99 Fragen, über die man sich allein, gemeinsam, im stillen Kämmerlein oder im Gespräch in größerer Runde Gedanken machen kann. Wer mag, kann Caspers‘ Überlegungen zu den oft philosophischen Fragen auch lesen – entweder vor dem Selberdenken als Impuls oder nach einem Gespräch als Absicherung, Bestätigung oder neue Anregung.

Die Fragenthemen reichen von sehr persönlichen Themen wie eigenen Stärken über gesellschaftliche Zusammenhänge wie Beziehungen und Freundschaft bis zu zeitgeschichtlichen Gedanken zu früher, heute und morgen. Jede der 99 Fragen hat eine Doppelseite: links die Frage, rechts Caspers‘ Überlegungen dazu, die auch immer noch mit vertiefenden Fragen enden. Ein Beispiel:

Meine Meinung:
Ich mag Ralph Caspers und würde mich sowie den Möppel schon als Fans bezeichnen. Letztes Jahr haben wir bei einer Verlosung eine von ihm eingesprochene EInstein-CD gewonnen und gern gehört – deshalb hatte ich hier beim Lesen dauerhaft Caspers‘ Stimme im Ohr… meine Meinung ist deshalb sehr subjektiv, aber das ist Meinung ja immer.

Mir gefällt die Idee, mit Hilfe solch manchmal banal anmutender Fragen miteinander ins gespräch zu kommen. Der Titel empfiehlt die fragen für „tiefgründige Unterhaltungen zwischen Eltern und Kindern“, aber ich ertappe mich bei dem Gedanken, auch mit Freund*innen oder Kolleg*innen mal eine der Anregungen aufzunehmen. Irgendwann, wenn wir wieder öfter wirklich beisammen sein können, probiere ich das mal aus!

Mit meinen Kindern habe ich die ein oder andere Frage schon mal vertieft und bin immer wieder fasziniert, wie und vor allem wie anders als ich sie dann doch oft denken.

Leseempfehlung:
Für alle Träumer*innen, Nachdenker*innen, alle Menschen mit Kindern und alle, die „mit Menschen arbeiten“ würde ich dieses Buch empfehlen und finde, dass die Beschränkung auf Eltern und Kinder der Kraft dieser Denkanlässe nicht ganz gerecht wird. Wer in einer Schule Religion, Ethik oder Vergleichbares unterrichtet, hat sicher auch Freude an den 99 Fragen, so dass hier wieder mal meine Rollen als Mutter und als Lehrerin einen tollen Impuls erhalten haben.

Vielen Dank an den Dudenverlag für das Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha

GoodNotes als Werkzeug für Lehrer*innen

Eine Kollegin fragte mich, ob ich ihr eine Lehrer-App empfehlen könne, da sie ihre Arbeitsprozesse dieses Schuljahr digitaler gestalten möchte. Ich erwiderte zuerst, dass ich sie genausogut nach Wolle fragen könnte, um stricken zu lernen. So, wie es eben nicht „die Wolle“ gibt, die jede*r nutzen kann, gibt es eben auch nicht „die App“, die alles kann. Eine App aber gibt es, die ich seit dem Frühjahr 2020 regelmäßig und sehr vielfälitg nutze und das ist GoodNotes. Also haben wir heute zusammen geübt.

GoodNotes ist grundsätzlich als Notiz-App gedacht. Für mich ist GoodNotes momentan:
– alle meine Notizbücher (Medien, Fortbildungen, Konferenzen)
– mein Lehrerplaner
– mein Whiteboard für Präsentationen am Beamer
– meine „Aktenführung“ über die Lernenden
– mein pdf-Bearbeitungsprogramm
– und bestimmt noch mehr, was ich grad beim Schreiben nicht auf dem Schirm habe…

Warum ich heute mal für eine kostenpflichtige App quasi Werbung mache? Weil die knapp 9€ für mich sowas von gut investiertes Geld sind! Ich versuche kurz zu erläutern, warum.

Notizbücher
Statt eine Mappe für Konferenzen in der Schule zu führen und eine ebensolche fürs Seminar, Hefte für meine Medienarbeit etc. habe ich nun Ordner bzw. Notizbücher in GoodNotes. Im Ordner „Schule“ z.B. gibt es je Schuljahr ein Notizbuch, in dem alle Konferenzeinladungen liegen sowie meine Konferenznotizen und alles, was org. dazu gehört. Dazu importiere ich die pdf-Dateien der Einladung aus der Mail direkt ins Notizbuch und kann dann Schreibseiten hinzufügen oder direkt in die Einladung schreiben. Hierfür verwende ich die Schrifteingabe mit dem Stift meines iPads, schreibe also wie sonst auf Papier. Allerdings kann ich mir eine Gliederung anfertigen, so dass ich schnell zwischen bestimmten Seiten hin und her navigieren kann.

Jedes Fortbildungsthema hat sein eigenes Notizbuch oder „nur“ eine Quicknote.

Lehrerplaner
Wer hier öfter mitliest, weiß, dass ich meinen Lehrerplaner schon länger selbst gestalte, damit er für mich passt. Das habe ich digital aufrecht erhalten. Geschrieben ist das Ganze in Word und enthält Textmarken und Verlinkungen, so dass ich z.B. von jeder Seite des Planers aus bestimmte andere Seiten wie den Stundenplan, die Klassenlisten etc. ansteuern kann. Frau Locke stellt einen Planer zur Verfügung, bei dem ich ein bisschen die Optik geklaut habe für dieses Jahr. Das Schöne für mich ist, dass ich meine einmal geschriebene Vorlage jedes Jahr anpassen oder auch total verändern kann. Wo letztes Jahr die Mompitze meinen Planer dominierten, sind dieses Jahr viele Grafiken von Kate Hadfield eingezogen und es ist bunter geworden.
Ein großer Vorteil ist, dass ich „mal eben“ Seiten duplizieren kann oder auch leere Seiten an beliebiger Stelle einfügen kann. So kann ich erweiterte Planungen ebenso an Ort und Stelle haben wie Schaubilder für den Unterricht. Und damit sind wir beim…

So arbeite ich am liebsten.

Whiteboard
Ich kann Tafelbilder vorbereiten oder mit den Kindern entstehen lassen, indem ich die AirPlay-Funktion meines Tablets nutze und den Bildschirm via AppleTV an den Beamer sende. (Hier habe ich über unsere Ausstattung geschrieben.) Auch Dateien wie die Morning assembly habe ich in GoodNotes gespeichert und kann diese projizieren. Die Vorteile gegenüber einem Tafelbild oder eine Folie auf dem OHP sind die Möglichkeit des Zoomens sowie das Nachträgliche Verschieben von Handgeschriebenem oder Bildern auf der Seite. Beim Anlegen von Mindmaps ist das z.B. sehr hilfreich.
Charmant ist bei GoodNotes, dass beim Übertragen des Bildschirms an den Beamer nur die Seite gezeigt wird und nicht das Menü. So kann z.B. weder meine Menüführung noch das Wechseln zwischen Programmfenstern für Unruhe sorgen und es wird nix geteilt, das ich evtl. nicht geteilt sehen möchte.

Die Kommandozentrale für die Bildschirmsynchronisierung ist geöffnet.

Aktenführung
Meine LAA stellen mir ihre Entwürfe digital zur Verfügung. Diese kann ich in das jeweilige Notizbuch importieren und dann sowohl in der pdf schreiben und markieren als auch Seiten für meine Notizen hinzufügen. Jede*r LAA hat bei mir ein eigenes Notizbuch in GoodNotes, in dem ich eine Gliederung nach den UB einrichten kann und so schnell die wichtigen Sachen wiederfinde.
Im Gespräch mit meiner Kollegin heute, die Ähnliches gern für ihre Schüler*innen einrichten möchte, haben wir eine gute Vorgehensweise entwickelt (finden wir): in der Textverarbeitung eine Grundstruktur für das Notizbuch anlegen und als pdf speichern, dann in GoodNotes importieren. Diese Vorlage dann für alle Kinder duplizieren und benennen, die leere Vorlage aber behalten! In jedes Notizbuch können dann die gewünschten Informationen durch Aufschreiben, Fotografieren oder Scannen dokumentiert werden.
WICHTIG ist es hierfür, dass die Verbindung zur iCloud in den GoodNotes-Einstellungen deaktiviert wird, damit keine persönlichen Daten dort landen. Regelmäßige Backups macht man dann manuell und speichert sie an einem sicheren Ort.

pdf-Bearbeitungsprogramm
Inzwischen nutze ich GoodNotes auch, um pdf-Datein zusammenzuführen, zu drehen oder die Seiten umzuordnen. Alles das ist in der Seitenübersicht möglich. Außerdem kann ich ein Notizbuch oder auch einzelne Seiten daraus u.a. als pdf-Datei exportieren oder auch direkt per Airdrop mit Kolleg*innen teilen.
Ein Beispiel: meine LAA sollten eine These zum Kreativen Schreiben formulieren. Ich bekam Abgaben in docx, als pdf und verschiedenen Bildformaten. Alle diese kann ich als Seite eines Notizbuches in GoodNotes einfügen, ein Deckblat gestalten und das Ganze dann als pdf exportieren und so das Ergebnis mit allen teilen. Zau-ber-haft!

So, genug für heute. Wer noch gute Ideen für GoddNotes hat, kann gern kommentieren, dann werden wir wieder alle ein wenig schlauer. 🙂

Alles Gute
Katha

P.S.: Andere Menschen arbeiten lieber mit Microsoft OneNote, Evernotes oder anderen Notizprogrammen. Diese können oft Ähnliches. Dafür dürft ihr mich aber nicht fragen 😉

Rezension: „Die Freude springt aufs Trampolin“

Titel: „Die Freude springt aufs Trampolin. Unsere Gefühle für Kinder erklärt“
Verlag: Knesebeck (hier klicken)
Autorin: Tina Oziewicz
Illustratorin: Aleksandra Zajac
ISBN: 978-3-95728-525-6

Zum Inhalt:
Die Welt der Gefühle ist für Kinder manchmal etwas unübersichtlich. Außer „gut“ und „schlecht“ und manchmal noch „hungrig“ kommt bei der Frage „Wie fühlst du dich?“ oft nicht viel heraus. Okay, wütend/sauer und traurig gehören einigermaßen zum Standardrepertoire.
Tina Oziewicz hat die Palette deutlich weiter gespannt und nimmt eine sehr große Auswahl an Gefühlen mit je einer Doppelseite in ihr Buch auf. Zu jedem Gefühl gibt es einen Satz und eine Illustration, die die Eigenschaft des Gefühls mit einer Handlung oder einem Ort verknüpfen. Zwei Beispiele:

Meine Meinung:
Mich, meine Jungs, meine im Kindergarten arbeitende Schäwgerin und meine Nichten hat das Buch beim ersten Durchblättern total begeistert. Die Bilder und Kurztexte haben alle vier Kinder sofort zu Mutmaßungen und Erklärungen angeregt und wir haben alle ganz gemütlich zusammen gesessen und uns ins Buch vertieft.
Die Aussagen zu jedem Gefühl finde ich sehr „auf den Punkt“, und zwar so, dass sie zwar ein wenig auf die Meta-Ebene gehen, aber dennoch für die Kinder absolut greifbar sind. Die Illustrationen von Aleksandra Zajac ergänzen den Text nicht nur – sie gehören untrennbar zusammen und sind wirklich zauberhaft. Es bleibt zu hoffen, dass wir ihre Illustrationen noch in vielen weiteren Büchern sehen werden.

Leseempfehlung:
Für alle, die privat oder beruflich mit Kindern zu tun haben, ist „Die Freude springt aufs Trampolin“ eine Quelle von Gesprächsanlässen. Immer wieder können die Bilder hinzugezogen werden, wenn für das Kind gerade Neid, Heimweh o.a. aktuell sind. Der Hinweis, dass dieses Gefühl auch andere Teilen und wie es denen in solch einer Situation geht, entlastet Kinder unheimlich, denke ich.
Wer in der Grundschule als Klassenleitung aktiv ist, kann sich dieses Buch gut ans Pult stellen und im Bedarfsfall hervorholen. Von mir heute wirklich mal wieder eine uneingeschränkte Empfehlung!

Vielen Dank an den Knesebeck-Verlag für das Rezensionsexemplar! Ihr seid ein echter Lieblingsverlag geworden!

Beste Grüße,
Katha

Aktualisierung des Ich-Buchs

Immer mal wieder erreichen mich Anfragen zum Ich-Buch für die erste Klasse, über das ich vor Jahren mal geschrieben habe. Aus diesem Grund kommt hier ein kleines Update mit der Datei dazu. In der Datei befinden sich 13 AB, die zum ersten SU-Thema „Ich und die anderen“ passen und mit denen jedes Kind sich gezielt mit sich und seinen Eigenschaften beschäftigt. Sie eignen sich als Werkstatt oder zum gemeinsamen Bearbeiten.

Der Titel verrät, dass ich die AB dieses Mal nicht fix und fertig mit euch teilen kann. Das liegt daran, dass ich für die verwendeten Bilder keine Verbreitungsrechte habe. Hier aber der Tipp, wie man an schlichte Illustrationen kommt:

Screenshot Google-Bildersuche

1. Google-Bildersuche öffnen und Suchwort eingeben
2. Unter der Suchleiste den Suchfilter öffnen
3. Typ anklicken und die Option Strichzeichnung wählen

Um rechtlich ganz sicher zu gehen, wählt zusätzlich den Filter „Nutzungsrechte“ und stellt hier Creative-Commons-Lizenzen ein. So bekommt ihr nur noch Bilder angezeigt, die ihr bedenkenlos verwenden könnt. Auch Suchseiten wie The Noun Projekt bieten einfache Grafiken und Icons an.

Die Erfahrung hat mich gelehrt, dass die Grafiken für AB möglichst einfach und gern Strichzeichnungen sein sollten – vor allem für die Kleinen. So können die Kinder sie selbst ausmalen, wenn es passt und man kommt gar nicht erst auf die fixe Idee, AB farbig zu drucken. Außerdem kommen klare Zeichnungen beim Kopieren deutlich besser rüber als vollfarbige.

Katha

„That‘s me“-book als Abschluss in Klasse 4

Im Rahmen der UE „Me & my friends“ (s. hier und hier) war der letzte Akt mit den Viertklässlern, dass jedes Kind ein individuelles Buch über sich selbst gestaltet hat. Einige Inhalte habe ich exemplarisch vorgestellt, andere sind dem Ideenreichtum der Kinder entsprungen. Vorgeschlagen waren
– Titelseite mit Namen und Foto
– my favourites
– my hobbies
– my friends
– my family
– When I grow up
Dazu kamen noch eigene Seiten wie „What I don‘t like“, „My pet“ oder „My buddies and me having fun“, die den Kindern wichtig waren. Die Ergebnisse waren zwischen fünf und zwölf Seiten lang.

Man sieht schon, dass hierbei viele Wortfelder aus den dreieinhalb Jahren Englischunterricht wiederholt wurden. Vieles konnte somit im treasure book nachgeschaut werden (s. hier). Viele Begriffe waren aber auch neu und es war nicht immer möglich, mich als Lehrkraft zu fragen. Also haben die Kinder das Übersetzungsangebot deepl kennengelernt und konnten es schnell ziemlich kompetent nutzen. So kam endlich einmal das Vokabular, das die Kinder nutzen wollen, nicht zu kurz, wie es doch sonst leider oft der Fall ist. Außerdem haben die Kids sehr selbstständig Sätze gebildet – das habe ich so im regulären Unterricht noch nicht erlebt!

Schüler*innenbeispiel eines Clusters (unbearbeitet)

Dies ist ein Teil der Vorarbeit: wir haben geclustert, welche Lieblingstiere, -essen, -farben etc. die Kinder haben. Die Entwürfe der Kinder habe ich natürlich rechtschriftlich noch überarbeitet, damit sie die Wörter korrekt in ihre Bücher übernehmen konnten. Außerdem haben wir Sätze über Freund*innen geschrieben. Das Satzmuster „I like my friend …, becaus he/se is …“ wurde mit Namen und vorher zusammen gesammelten Adjektiven gefüllt. Mir ist es immer wichtig, dass die Kinder auch Sätze schreiben/sprechen und finde es optimal, wenn man die Unterscheidung von he/she hier so gut integrieren kann.
Auf den Tischen sah es während der Arbeitphasen häufig so aus wie auf dem nächsten Foto: analog und digital wundervoll verknüpft!

treasure book, Cluster und Tablet – zusammen stark!

Die Arbeitsphase mit dem BookCreator verlief größtenteils dezentral. Die Kinder haben sich in kleinen Gruppen in der Schule verteilen dürfen (einige mussten eher nah dran bleiben…) und vor allem für die Sprachaufnahmen leer stehende Differenzierungs- oder OGS-Räume genutzt. Ich musste meine Hilfe an vielen Stellen eher aufdrängen, als dass sie eingefordert wurde. Manchmal waren kleine Ratschläge technischer Natur nötig. Am Ende habe ich alle Produkte einmal durchkorrigiert, damit keine Fehlschreibungen veröffentlicht werden.
Insgesamt haben wir zwei Doppelstunden für die Vorarbeit (Cluster, Sätze) benötigt und fünf Doppelstunden an den me-books (inklusive Umwandeln und Löscharbeiten am Ende). Wir haben uns aber Zeit gelassen, so dass ein wenig Komprimierung noch möglich ist.

Die Viertklässler und ich haben in diesem Projekt durchgehend mit Tablets, passendem Stift und der App BookCreator gearbeitet. Diese App ist sehr intuitiv und benötigte nach einer kurzen Einführung kaum Unterstützung meinerseits. Wer sie noch nicht kennt: man kann Seiten gestalten, Hintergründe wählen, Fotos, Videos, Text, Karten einfügen, selbst zeichnen oder schreiben und vor allem Tonaufnahmen integrieren. So mussten die Kinder alle Texte auch sprechen und aufnehmen. Da wir die Bücher am Ende als Video exportierten, ist im Ergebnis dann der eingesprochene Text der Kinder zu den jeweiligen Seiten zu hören und diese werden automatisch weitergeblättert. Der Vorteil hiervon ist, dass alle Endgeräte der Kinder bzw. Eltern Videos abspielen können, was bei einem e-book im epub-Format nicht unbedingt der Fall ist.
Wir haben als Schule einen IServ-Server, auf dem jedes Kind einen individuellen Zugang hat. Dorthin wurden die Videos hochgeladen, so dass die Kinder sich diese zuhause wieder herunterladen und aufheben konnten.

Wer den BookCreator nicht nutzen kann oder möchte, kann die Funktionen auch ein einem Präsentationsprogramm wie PowerPoint oder Keynote nutzen. Meiner Meinung nach ist der BookCreator aber vor allem im Erstkontakt für Grundschüler unschlagbar gut zu handhaben. Jede Lizenz kostet inzwischen 3,49€; es gibt aber auch eine kostenlose Variante, in der ein einziges Buch gestaltet werden kann. Eine Browserversion gibt es ebenfalls, falls keine Tablets vorhanden sind.

WICHTIG: im Vorfeld muss die Erlaubnis der Eltern eingeholt werden, dass die Kinder ihre Daten in diesem Projekt einbringen (Bilder, Stimme). Am Ende müssen alle Fotos gelöscht und auch der Papierkorb geleert werden. Auch das Buch muss aus der App gelöscht werden, damit später keine anderen Kinder Zugriff auf diese persönlichen Informationen haben.

Diese Gruppe wurde sehr kreativ: auf einem Tablet wurde der Text mit deepl übersetzt und dann dort die Vorlesefunktion genutzt. Auf diesem Tablet wurde gleichzeitig das Vorgelesene im BookCreator aufgenommen. Für diese gute Idee durften die Jungs den „Hack“ so lassen.

Eine letzte Beobachtung noch: noch nie hatte ich eine Einheit, in der ausnahmlos ALLE Schüler*innen ihre Ergebnisse vor der Klasse präsentieren wollten. Die Übertragung des Bildschirms via AppleTV an den Beamer haben die Kinder in den Startstunden (Colourful school) kennengelernt und größtenteils schon verinnerlicht, so dass der schnelle Wechsel es vielen Kindern möglich machte, ihre (Zwischen-)Ergebnisse zu zeigen. Sie haben sich eine Menge Lob verdient in diesen Stunden.

Nun ist es doch länger geworden als beabsichtigt, aber ihr merkt vielleicht, dass das für mich ein sehr besonderes Erlebnis war und viel Freude auf allen Seiten hervorrief.

Katha

Ein Kollegium medial fit machen – die Medienmappe

Heute kann ich mal wieder eine Idee mit euch teilen, die ihren Ursprung im #TwitterLehrerzimmer hatte:
Im Mai fragte Marc Seegers, ob es eine Liste an Kompetenzen gebe, die Lehrerinnen und Lehrer beherrschen sollten. Bekannte Qualifikationsrahmen wie der DigCompEdu sind sehr spannend, aber auch sehr anspruchsvoll und wenig konkret. Spontan habe ich zum Sammeln ein Etherpad aufgesetzt, in dem innerhalb von Minuten Tonnen von Ideen eingetragen wurden.

Schnell wurde hierbei klar, dass jede*r Beitragende aus einer anderen Perspektive mit unterschiedlichen Ansprüchen schrieb und es deutete sich bereits an, dass sicher nicht jede*r alle Aspekte für passend hielt.

Für mich ging es nun so weiter, dass ich mir alles aus dem Etherpad sicherte und die für mich bzw. mein Kollegium wichtigen Kompetenzen herauspickte. Dann kamen das Sortieren, Rauswerfen, Ergänzen und Umformulieren, bis endlich eine Liste mit 10 Kapiteln entstand. Pro Kapitel habe ich sehr niederschwellige und möglichst konkrete Dinge benannt, die „man“ m.E. können sollte, um mit Medien kompetent umzugehen. Die Qualität meiner Einschätzung wird sich im Gebrauch erst zeigen…

Mein Ergebnis ist nun die Medienmappe, die jeder Kollegin und jedem Kollegen zum Schuljahresbeginn zur Verfügung gestellt wird. Das ist ein Ringbuch mit Inhaltsverzeichnis und den Kompetenzlisten sowie Notizenseiten. Einzelne Kopien (iPad-Wischgesten z.B.) werden schon drin sein – den Rest möchte ich mit dem Kollegium gemeinsam füllen bzw. kann jede*r für sich selbst ergänzen. Deshalb war mir das Ringbuchformat so wichtig. So sieht das dann bei mir aus:

Inhaltsverzeichnis / Register
Beispielseite

Konkret werde ich dann Terminangebote in der Mittagszeit machen, für die sich die Kolleg*innen eintragen können (hierfür nutze ich vermutlich wie schon vorher das datensparsame Umfragetool nuudel nutzen). Jede*r kann dann selbst einschätzen, ob er*sie dazu Bedarf an unterstützung hat oder die Kompetenz schon für sich selbst abhaken kann. Alle Kurzfortbildungen werden in Kleingruppen mit max. 5 Personen stattfinden – mehr hat sich bei solchen Angelegenheiten für mich als kontraproduktiv erwiesen. Ziel ist es natürlich langfristig, dass sie meine Kolleg*innen zu Multiplikator*innen entwickeln und sich auch gegenseitig Dinge erklären können.

Am Ende der Mappe werden noch zwei Broschüren des Ministeriums abgeheftet: der Medienkompetenzrahmen NRW, der definiert, was die SuS alles lernen sollen und der Orientierungsrahmen für Lehrkräfte in der digitalisierten Welt, der beschreibt, welche Kompetenzen LuL mitbringen bzw. erwerben müssen.

Begleitet wird die Medienmappe von einer Pinwand bei TaskCards, auf der ich Links und Dateien ablege, die zu den zehn Kapitel passen. Der Link steht in den Unterlagen, falls ihr schauen mögt.

Falls jemand entweder selbst seinen Lernprozess strukturieren möchte oder ähnlich ehrgeizige Fortbildungspläne für Kolleg*innen hat, stelle ich meine für uns kuratierte Sammlung hier gern zur Verfügung. Wenn ihr es nutzt, schreibt doch mal über einen Erfolg oder Misserfolg des Projekts!

Herzliche Grüße
Katha