Außerschulische Lernorte

… kann ich nur immer wieder wärmstens empfehlen!!!

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Heute waren wir bei strahlendem Sonnenschein mit beiden ersten Klassen im Umweltzentrum Heerser Mühle. Nach der aufregenden Busfahrt und einem ausführlichen Frühstück im dortigen Amphitheater besuchten wir ein Programm zum Teich bzw. zur Wiese. Die Erstis waren hin und weg und extrem begeistert. Alle lagen bäuchlings auf dem Steg und kescherten mit alten Küchensieben, was das Zeug hielt:

Vom Wasserläufer über Tellerschnecken bis zur räuberischen Libellenlarve fand sich nachher eine ganze Bandbreite an Flora und Fauna im „Aquarium“ wieder:

Ich fand es toll, dass sich doch viele Kinder sehr interessiert zeigten und der Expertin an den Lippen hingen. Manche zogen sich etwas heraus und fleezten sich in den Schatten – kann ich auch gelten lassen, wenn ich es auch schade finde. Die kleinen Molchkinder im Becken wurden von drei Erstklässlern eisern mit kleinen grünen Ästen gegen die Libellenlarven verteidigt – diese Art der Nahrungskette fanden sie nicht so toll…

Ein Frosch wurde dann noch gefangen und jeder durfte ihn mal halten. Außerdem wurde ihm aus Binsen ein kleiner Stuhl geflochten, auf dem er auch wirklich einen ganzen Moment sitzen blieb…

Nun bleibt nur noch, morgen die Ergebnisse etwas zu sichern und so möglich zu dokumentieren. Dann noch eine Erinnerungsseite gestalten für die Mappe der Kids und natürlich sicher noch einige besuche des heimischen Schulgartenteichs, an dem es das neu erworbene Wissen zu präsentieren gilt. Angeben erwünscht!

Eine mal wieder nette Anregung war die Ergebnissicherung der Expertin: Sie spielte „ich fange in meinem Kescher…“ nach den Regeln von „Ich packe meinen Koffer“ mit den Kindern. Dieses Spiel ist echt fächerübergreifend super einsetzbar. Die Idee nehm ich mit!

Ach ja, die Kosten für die Busfahrt bekommen wir übrigens von der NRW-Stiftung erstattet. Die legen jedes Halbjahr die Aktion „Heimattouren“ auf und sponsorn Bildungsfahrten zu vielen Zielen…

Beste sonnenverwöhnte Grüße,
Katha

Materialliste Nr. 2537

Auch wenn es unendlich viele Vorlagen im Netz gibt, veröffentliche ich für alle, die noch aus aktuellem Anlass nach etwas Anderem suchen, mal die Variante, die sich bei mir in den letzten Jahren festgesetzt hat und die auch schon in der Schule herumgeht:
Unbenannt

Sie ist nach Material geordnet und nicht nach Fächern – so können die Eltern schneller sehen, welche Mapen in welchen Farben nötig sind etc. Die Kästchen sind zum Abhaken ganz praktisch. Ihr bekommt die Liste natürlich als Word-Datei um das Material anzupassen, ggf. ein Bild vom Klassenviech drauf zu tun oder oder oder… Da es eine Word-Tabelle ist, kann man locker auch Zeilen löschen oder hinzufügen, ohne dass sich alles zerschießt.

Materialliste

Beste Grüße,
Katha (die nun auch zum ersten Mal als Mutti eine Einkaufliste bekommen hat…) *hach*

Handlungsmaterialien im WochenPlan

Wie man als „treuer Leser“ ja bemerkt hat, gab es in meiner kleinen Monsterklasse eine Menge Trubel und Entwicklung. Viele Entwicklungen bei den Kindern, aber auch bei mir hat sich viel verändert (wie hier zu lesen war).

Eine grundlegende Entscheidung fiel früh im Schuljahr: Nach wenigen Wochen war mir klar, dass die Kleine zwar gut und offen arbeiten können, gemeinsame Besprechungen etc. aber kaum möglich waren. Statt meinen Plan durchzuziehen und mich dabei kaputt zu machen, stieg ich damals deshalb auf die Wochenplanarbeit um und habe mich damit lange über Wasser gehalten. Zum Glück funktionieren inzwischen dank einiger Veränderungen bei manch wichtigem Kind auch die ruhigeren, gemeinsamen Momente immer öfter und besser.

Der Wochenplan begleitet uns weiter, inzwischen sogar fachübergreifend mit meiner Mathe-Teampartnerin zusammen. Was ich von meiner zweiten Teampartnerin mit Schwerpunkt Sonderpädagogik abgeschaut habe, ist der Einbau von richtigen, echten Spielen und Materialien in den WP. Keine didaktischen, laminierten Spiele, sondern so echte. Wie man auf den Fotos sieht, hatten wir schon Puzzles im WP als Partneraufgabe, es gab und gibt manchmal Steckperlen, die dann aber eher freiwillig sind. Zuletzt habe ich mein Memory*spiel mitgebracht, halbiert und als Partneraufgabe zur Pflicht gemacht.

Nun mag man sich fragen, was so etwas in einem WP mit dem Schwerpunkt Deutsch zu suchen hat. Die Antwort ist zweiteilig und einfach: Konzentrationsförderung und Wahrnehmungsförderung sind unser Ziel damit.
Nebeneffekt: Nach dem Memoryspiel z.B. bearbeiteten die Kinder ganz einfach Wort-Bild-Paarspiele bzw. die Satz-Bild-Variante. Und diese Woche malen wir uns selbst ein Memoryspiel mit Tieren. So kann man es auch weiter entwickeln.

Weitere aktivierende Klassiker, die im WP ab und an auftauchen sind das Logico Piccolo mit Silbenlesen und Wortlesen und das MiniLÜK mit zuerst Vorschulübungen, später Wahrnehmungsübungen und Lesesachen. Zum Glück sind wir an der Schule recht gut mit solchen Sachen ausgestattet. Und zum Glück habe ich inzwischen selbst Kinder und dadurch Puzzles, MiniLÜK-Bücher-Auswahl und altersgerechte Spiele zuhause, die ich wochenweise mal vom Möppel ausleihen darf. Danke dafür!

Beste Grüße,
Katha

* Nein, keine Sorge, das darf ich hier so schreiben. Ist das echte Memory von Ravensburger! Das, mit dem wir damals auch schon gespielt haben: Apfelbaum, Hund, Feuerwehr, Clown, Fisch, Blume, … 🙂

Listenmenschen in Hochform

Wie vermutlich vielerorts stehen die zweiten Elternsprechtage bei uns vor der Tür. Um meine Überlegungen un Planungen vom ersten Halbjahr mal wieder nicht versanden zu lassen, kommt das „damals“ begonnene Formular (hier zu finden) wieder zum Einsatz und ich ergänze den aktuellen Stand. Schön, dass bei vielen Kinder eine Steigerung wahrzunehmen und somit auch zu vermelden ist.

Um alle Daten auf dem Schirm zu haben, habe ich heute mein Listenheft (mehr dazu hier und hier) mit nach Hause genommen und kann somit recht flott die wichtigen Infos von dort in das Sprechtagsformular übertragen, also das Abschneiden bei Tests, Stand der Dinge beim Wochenplan, Fortschritt im Arbeitsheft.

Die Unterlagen, die hinter den Zahlen stecken (vorrangig die Tests und wichtige eingesammelte AB, ggf. „Strafzettel“, Rückmeldezettel), habe ich pro Kind in einer Mappe gesammelt, die sich alle zusammen in einem Ordner befinden. Dazu hab ich letzten Sommer beim benachbarten Lieblingsdiscounter und Büromittelversorger sog. Aktenschnellhefter erworben, die normale Schnellhefter mit einer eigenen Lochung zum Eingeheftetwerden sind. Sehr praktisch – alle an einem Ort eingeheftet und trotzdem schnell aus dem Ordner herausnehmbar und somit in Elterngesprächen ganz praktisch zu handhaben.

Habt ihr noch gute Tipps, Organisationshilfen oder ein bisschen Senf dazuzugeben? Dann gern kommentieren!

Beste Grüße,
Kath

Die L-Frage

To laminate or not to laminate – that is the question.

Grundschullehrkräfte, vor allem die jüngeren, dürften wohl für rund 70% des deutschen Laminierfolienverbauchs zuständig sein. So pi mal Daumen.

Fühlt ihr euch ertappt? Ich auf jeden Fall auch – aber eher früher…

In den letzten Jahren habe ich es geschafft, meinen Verbrauch ziemlich zu reduzieren und ich überlege mir genau, was ich denn nun wirklich laminieren sollte. Mein Leitfaden sieht etwa so aus:

definitiv laminieren:
– Bildkarten und Wortkarten für die „bleibenden“ Themen im Englischunterricht (zum Glück nur noch selten, da der Bestand schon gut ist)
– Namensschilder, Fotos etc., die ich in der Klasse das ganze Schuljahr (also eigentlich für bis zu 4 Jahre) brauche wie für Namensklammern, Namensschilder für Dienste
– (kleine) Dinge, die beweglich sind, die oft angefasst werden und trotzdem lange halten sollen (z.B. die Zielraketen aus der Ideenreise, die ich immer mal wieder mit neuen Zielen versehe)
– Spielkarten, die wieder verwendet werden sollen (auch das aber nur noch selten)
– selbst gedruckte Farbfolien, die beschriftet werden müssen, damit man beim Abwischen die Farbe nicht mit wegwischt
– Aushänge, auf die z. B. mit „Klebeknete“ Namenskarten oder Bilder geklebt werden müssen zur besseren Wiederablösbarkeit (Dienste)

nicht laminieren:
– Bildkarten, Wortkarten u.ä. für einmalige Projekte im Englisch-, SU- oder Deutschunterricht
– Bingospielkarten für Englisch: einfach die Bildkarten vom Thema verwenden (9 auswählen, in Form legen, Gehörte umdrehen)
– Aushänge im Fach Deutsch: zum Einen sind sie im nächsten Durchgang schon nicht mehr aktuell (neues Lehrwerk, andere Schwerpunkte), zum Anderen hängen sie ja meist recht hoch und werden nicht bewegt. Außerdem spiegeln sie unlaminiert nicht…
– Klassenlisten und alles, worauf die Kinder in Gruppen eingeteilt sind (ist ja meist maximal ein Sj. aktuell)
– Förderkarten mit Nennung von Tag und Stunde (meine Förderkarten halten inzwischen seit 7 Jahren, weil nur „Morgen ist Förderunterricht“ draufsteht – da kamen sie sogar für Montagsförder mit hin)

Der gesunkene Verbrauch liegt sicher auch daran, dass ich ja den Luxus einer festen Schule habe und schon lange kaum noch etwas auf eigene Kosten für mich herstelle. Alles, was definitiv für die Schule ist, wird dort hergestellt und bleibt, falls ich doch irgendwann mal gehen sollte, dort.

Beste Grüße,
Katha

Osterferien-Erzählanlass-Variante

Über 1300 Mal wurde mein AB mit den Ostereiern heruntergeladen – das finde ich beeindruckend und nehme es mal als Lob an. Einige nette Rückmeldungen habe ich als Kommentar auch bekommen, das ist immer ganz schön. Ich bekomme dadurch oft noch Anregungen zum Einsatz oder werde auf Probleme aufmerksam. Das größte Problem mit dem Blatt hatte ich aber dieses Mal selbst: die nun abgehefteten Blätter sind zwar liebevoll ausgefüllt worden – aber: man weiß nicht mehr, was die ganzen Namen und Bilder denn zu bedeuten haben, weil ja meine „Ansagen“ dazu fehlten. Deshalb habe ich das AB nun überarbeitet und die erklärenden Stichworte eingebaut. Wer also nochmal tätig werden will – hier ist das AB im zweiten Anlauf: AB Osterferien 2017

Beste Grüße,
Katha