Rezension: Zippel, das wirklich wahre Burggespenst

2018-10-06 15.56.49Titel: „Zippel, das wirklich wahre Burggespenst“
Verlag: dtv junior (hier klicken)
Autorin: Alex Rühle
Illustrationen: Axel Scheffler
ISBN: 978-3-95728-064-0

Zum Inhalt:
Eines Tage stellt Paul fest, dass sich im Türschloss ihrer Altbauwohnungstür ein Schlossgespenst eingenistet hat. Er nennt es Zippel. Und das mit dem Schloss-Gespenst ist hier wörtlich gemeint, nicht auf das große Haus bezogen sondern auf die Mechanik, die meine Tür geschlossen hält…
Der kleine Zippel ist noch recht naiv und unerfahren; er weiß noch nicht viel von der Welt. Paul hilft ihm, sich zurecht zu finden und die frisch gebackenen Freunde bekommen direkt eine echt schwierige Aufgabe zu meistern: Zippels Schloss soll durch ein modernes Sicherheitsschloss ersetzt werden, in dem Gespenster natürlich keinen Platz mehr hätten…
Paul und Zippel und indirekt auch Pauls Eltern sowie eine unerwartete Helferin schaffen es schlussendlich natürlich, dass Zippel nicht obdachlos wird.

Meine Meinung:
Paul hat so seine Probleme mit dem Leben und Zippel ebenso. Die beiden schaffen es aber zusammen, diese anzupacken und dabei jeweils ihre eigenen Stärken einzubringen – frei nach dem Motto „Geteiltes Leid ist halbes Leid und geteilte Freude ist doppelte Freude“.
Pauls Nachbarin und der Hausmeister machen ihm Angst. Aber Paul stellt sich und gewinnt am Ende.
Pauls Eltern haben Probleme, vergessen Dinge und haben auch mal Angst vor der Wahrheit. Aber auch diese beiden springen über ihre Schatten und gestehen Schwächen ein.
Alle Charaktere in diesem Buch sind realistisch, glaubwürdig und tiefgründig, ohne beschwerend zu wirken und alle entwickeln sich im Laufe der Geschichte. Meist geschieht dies durch Offenheit, Zusammenhalt, eine Portion Glück und Hoffnung – tolle Werte, die Kinder (und Erwachsene) nicht oft genug vorgehalten bekommen können! Und schön, dass der Leser oder Zuhörer wirklich ernst genommen wird, es ein paar interessante Wendungen gibt und der Autor die „Awachsanan“ nicht allzu ernst nimmt oder sie gar über die Kinder erhebt.

2018-10-06 15.57.13Ergänzt und vertieft werden die Handlungsstränge immer wieder durch Axel Schefflers wundervolle Illustrationen, die wohl jeder Leser dieses Blogs spätestens seit den Koporduktionen mit Julia Donaldson kennt. Er macht die Figuren lebendig und sympathisch und zeigt, dass er die Lebenswelten „Mehrfamilienhaus“ und „Schule/Schulweg“ gut kennt. Das Beispielbild stammt aus der Szene, als Zippel Paul in der Schule hilft. Mehr verrate ich aber nicht…

Fazit: ein tolles Buch über Mut und Freundschaft, das Lösen von Problemen und darüber, dass nicht jeder alles können muss!

Leseempfehlung:
> Zum Vorlesen wird Zippel vom Verlag ab 6 Jahren deklariert – da kann ich gut mitgehen. Jüngere Kinder können vielleicht doch Pauls Schulkinderleben noch nicht so ganz nachvollziehen.
> Zum Selberlesen muss man schon ziemlich geübt sein und keine Angst vor größeren Portionen haben. Fitte Drittklässler können Zippel schon meistern, denke ich.
> Da ich als „Awachsana“ auch noch Spaß dran hatte, kann ich mir das Buch bis ins Jugendalter als Lesestoff vorstellen.

Vielen Dank an den Verlag dtv junior für das druckfrische Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha

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Rezension: In der Nacht, wenn der Hamster erwacht

2018-10-06 15.56.06Titel: „In der Nacht, wenn der Hamster erwacht“
Verlag: Knesebeck (hier klicken)
Autorin: Iris Schürmann-Mock
Illustrationen: Mareike Engelke
ISBN: 978-3-95728-126-5

Zum Inhalt:
Nachts schlafen wir Menschen. Nicht aber viele Tiere…
Einige heimische Nachtaktive werden in diesem großformatigen Bilderbuch (ca. 26×26 cm) vorgestellt: Hamster, Nachtfalter oder Siebenschläfer begegnen dem Leser vor einem schwarzen Hintergrund, der auf jeder Seite wieder die Nachtzeit verdeutlicht.
In Reimen werden viele Informationen über die Tiere vermittelt, ohne dass man Sachtexte im eigentlichen Sinne liest. Hier mal eine Beispielseite:2018-10-06 15.56.26

Meine Meinung:
Mir gefällt Vieles an diesem Buch:
> die Bilder haben einen sehr klaren Stil ohne Schnörkel oder allzu süße Niedlichkeit
> die Idee, Sachinformationen in Reimform zu stecken, finde ich toll
> das Thema „nachtaktive Tiere“ wird selten in Kinderliteratur aufenommen – hier sind es sogar heimische Tiere, was ich immer besonders gut finde
> die gesamte „Komposition“ aus Lyrik, Sachwissen und küstlerischer Gestaltung!

Meinung des Zweittesters (Möppel, 7):
> die Bilder sind cool!
> „Ich will mal abends wach bleiben, um mir die Tiere in echt anzusehen!“

Leseempfehlung:
„In der Nacht, wenn der Hamster erwacht“ ist ein schönes Vorlesebilderbuch fürKinder ab dem Vorschulalter bis etwa zum Ende der Grundschulzeit. Zum Selberlesen kann es natürlich für interessierte Kinder ab Ende Klasse 2 auch genutzt werden…
Sehr geeignet finde ich das Buch auch für den Sachunterricht. Viele heimische nachtaktive Tiere können so vorgestellt werden und man hat eine gute Basis für Gruppenvorträge o.ä.

Vielen Dank an den Verlag Knesebeck für das druckfrische Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha

Rezension: Glückstage unterm Apfelbaum

2018-10-06 15.57.39Titel: „Glückstage unterm Apfelbaum – Geschichten von Minna“
Verlag: dtv junior (hier klicken)
Autorin: Kathrin Rohmann
Illustrationen: Katja Gehrmann
ISBN: 978-3-95728-064-0

Zum Inhalt:
Minna ist ein sehr fantasievolles Kind. Ihr begegnen kleine Personen, mit denen sie sich unterhält und sie sieht Dinge manchmal anders als ihre Eltern oder andere Menschen.
Ein Beispiel: In Minnas Zimmer taucht ein Männlein auf, dessen Auto defekt ist. Minna holt Papas Autozeitschriften und ruft aus einer dort abgebildeten Werkstatt eine Mechanikerin dazu. Die findet den Fehler am Auto, verschwindet wieder und das Männlein kann weiterfahren. Am nächsten Tag wundert sich Papa über seine Zeitschriften in Minnas Zimmer….
So ähnlich geht es in vielen der kurzen, espisodenhaften Geschichten zu, die durch die zeitliche Abfolge locker miteinander verknüpft sind. Man kann aber auch jede Geschichte allein für sich genießen.
Die Illustrationen sind klar und farbenfroh – sie ergänzen die Geschichten liebevoll und unterstützen die Vorstellungskraft des Lesers.

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Meine Meinung:
Mir haben die „Geschichten von Minna“ sehr gut gefallen, weil ich ja generell eine eher lyrische Sprache mag und die kurzen Episoden wirklich in sich geschlossen erzählt sind. Ich finde es schön, wenn sich Kinder so wie Minna komplett in ein Spiel vertiefen und Alltagsgegenstände darin eingebunden werden. Die Erwachsenen wundern sich oft in diesem Buch und das gefällt mir ebenso sehr wie Minna, die sich jedes Mal nicht wundert…

Leseempfehlung:
Dass Minna das perfekte Buch zum Selberlesen ist, bewzeifle ich en bisschen – geübte LeserInnen wollen dann ja doch oft eher „große Geschichten“ lesen. Aber zum Vorlesen und mitfühlen und weiterspinnen finde ich dieses Buch für Kinder ab etwa fünf Jahren absolut geeignet. Die kurzen Kapitel sind so weit abgeschlossen, dass die Gutenachtgeschichte zwar am nächsten Tag weitergehen kann, man aber keine „Cliffhanger“ hat. Das Buch ist harmonisch, wenig aufregend und bietet viel Gelegenheit zum Nachdenken.

Wenn man es darauf anlegt, Minna in den Deutschunterricht zu integrieren, dann könnten Dritt- und Viertklässler zum Beispiel den gängigen Aufbau der kleinen Geshcichten untersuchen und dann eigene Minna-Kapitel schreiben.

Vielen Dank an den dtv-junior-Verlag für das druckfrische Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha

Rezension: Einfach lernen mit Rabe Linus

2018-10-06 15.54.56.JPGTitel: „Einfach lernen mit Rabe Linus – Mathe 1. Klasse“
Verlag: Duden (hier klicken)
Autorin: Dorothee Raab
ISBN: 978-3-411-87219-0

Zum Inhalt:
In diesem Heft können die Kinder die Zahlen von 1 bis 10 lernen, mit ihnen rechnen, dann das selbe im Zahlenraum bis 20 und zuletzt gibt es einen Ausblick in den Hunderterraum. Prinzipiell läuft es also recht parallel zu einem Mathematiklehrwerk für Erstklässler und kann so gut als Ergänzung oder zusätzliches Übungsmaterial genutzt werden. Die Aufgaben wiederholen sich bei den verschiedenen Zahlen und ermöglichen so teils ein selbstständiges Bearbeiten vieler Seiten; manches muss sicher aber auch vorgelesen und/oder erklärt werden.
Bei der Einführung der Zahlen wird neben dem Schreiben auch auf das Erfassen der Menge und Bild-Zahl-Zuordnungen Wert gelegt. Rechenaufgaben sind angemessen veranschaulicht und ermöglichen teils auch das handelnde Nachvollziehen. Für die Kinder sehr schön ist es, dass an vielen Stellen auch mit Strichzeichnungen gearbeitet wird, die angemalt werden können.
Fertig bearbeitete Seiten können mit einem Belohnungssticker beklebt werden.

Hier mal zwei Beispielseiten aus dem vorderen und dem hinteren Teil des Buches:

Meine Meinung:
Wenn man ein eigenes Kind oder Schüler hat, die gern etwas mehr tun, dann ist dieses Heft aus der Rabe-Linus-Reihe eine didaktisch sinnvolle Möglichkeit dazu. Mit relativ wenig Unterstützung können Kinder hier zusätzliche Übungen bearbeiten, die den Zahlenraum der ersten Klasse sicher festigen.
Mein Sohn fand das Heft total schön, hatte aber dennoch „keine Lust, nachmittags auch noch mal Mathe zu machen“… Geschadet hätte es ihm sicher aber nicht 😉

Leseempfehlung:
… oder besser Nutzerempfehlung: für alle stolzen Erstklässler und auch noch für schwächere Zweitklässler geeignet.

Vielen Dank an den Duden-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha

Rezension: „Opa Rainer weiß nicht mehr“

2018-08-13 10.29.45Titel: „Opa Rainer weiß nicht mehr“
Verlag: Knesebeck (hier klicken)
Autorin: Kirsten John
Illustrationen: Katja Gehrmann
ISBN: 978-3-95728-064-0

 

 

Zum Inhalt:
Mias Opa vergisst plötzlich, wie die Dinge fuknktionieren und wozu sie da sind. Mia findet das seltsam und versteht es nicht so richtig.
Irgendwann vergisst Opa sogar Mias Namen und wer sie ist – furchtbar! Aber zum Glück findet Mia einen Weg, ihren geliebten Opa dennoch nicht zu verlieren und mit seiner Krankheit umzugehen.

Meine Meinung:
Mich begeistert dieses Bilderbuch sehr! Aus Mias Sicht wird die Hilflosigkeit sehr humorvoll dargestellt, die sowohl Demenzkranke als auch deren Angehörige erleben. Das Mädchen kann natürlich nicht verstehen, warum Opa seine Schuhe nicht mehr erkennt und sie nicht mehr mit ihm zur Schule rennen kann. Opas „Aussetzer“ steigern sich in ihrer Intensität und Mias Verständnis sinkt gleichzeitig erkennbar:

Die wunderbaren Illustrationen zeigen beides ganz eindringlich, ohne dabei aufdringlich zu sein. Sie machen aus dem Problem ein Spiel und illustrieren es so, wie es sich vielleicht für den Opa grade anfühlt. Somit bieten sie hervorragende Gesprächsanlässe beim Vorlesen der Geschichte.

Das Buch greift das Thema Demenz sehr feinfühlig und nur aus Kindersicht auf. Mias Eltern kommen nicht vor, nur ihr kleiner Bruder ist mit im Bild. Wie Mia am Ende lernt, sich mit Opas Problem zu arrangieren und positiv damit umzugehen, wird am Beispiel von Schokoladenkeksen (s.o.) sehr anschaulich gezeigt.

Leseempfehlung:
Für alle Familien, in denen es einen Opa Rainer gibt, kann ich dieses Buch nur empfehlen! Der Verlag gibt „ab 5 Jahren“ an und das kann ich absolut nachvollziehen.
In der Grundschule kann ich mir das Buch durchaus auch vorstellen – im Religions- oder Ethikunterricht zum Beispiel oder gemeinsam mit einer Klasse. Wenn ein Kind von einem dementen Großelternteil erzählt oder grundsätzlich im Rahmen des Themas „Familie“ würde ich in diesem Buch einen hervorragenden Gesprächsanlass sehen. Man kann es sogar als Erzähl- oder Schreibanlass nutzen, da die wiederholende Struktur der Doppelseiten sehr gut aufzugreifen ist.

Vielen Dank an den Verlag Knesebeck für das druckfrische Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha

Mutti-Rezension: „Wenn der kleine Sonnenschein zum Quälgeist wird“

2018-08-07 20.17.37Titel: „Wenn der kleine Sonnenschein zum Quälgeist wird“
Verlag: Ullmann Medien (hier klicken)
Autorinnen: Anne-Claire Kleindienst
Illustrationen: Lynda Corazza
ISBN: 978-3-7415-2328-1

Heute mal eine Rezension, die nur entfernt mit Schule und viel mit Familie zu tun hat. Mein Bloguntertitel sagt es ja…

Zum Inhalt:
Jede(r) in meiner Leserschaft kennt es: die „lieben Kleinen“ können sich außerhalb als Gäste wunderbar benehmen und heimsen Auszeichnungen für ihren Liebreiz, ihre Höflichkeit und soziale Einstellung ein. Daheim im muckeligen Zuhause können sie aber auch ganz anders. Die Psychologin Anne-Claire Kleindienst und der Illustratorin Lynda Corazza, selbst Mütter, stellen beispielhafte Szenen aus dem Alltag mit Kindern vor (bei denen ich fast durchgehend nicken musste) und zeigen psychologisch begründete Handlungsmöglichkeiten auf. Es geht darum, den Grund hinter dem ungewollten Verhalten wahrzunehmen und dem Kind und sich selbst einen guten Weg hinaus zu gestalten. Ziel ist ein harmonischeres Miteinander, ohne dem Kind alles durchgehen zu lassen oder es abzustrafen.

Meine Meinung:
Ich habe das Buch an einem Stück gelesen (draußen in meinem Hängesessel baumelnd), weil es wirklich gut geschrieben und durch seinen comicartigen Stil trotz anspruchsvollem Inhalt leicht lesbar ist. Das Stichwort „gamification“ kommt mir in den Sinn, wenn das Buch zwar auch kein Spiel darstellt, aber der Inhalt eben mal ganz anders verpackt ist.
Hier mal ein paar Eindrücke:

Die Beispielmutter im Buch spricht auch mal direkt mit den Autorinnen und wägt verschiedene Vorschläge ab, die sicher oft die Bedenken des Lesers widerspiegeln. Das wirkt auf mich sehr Vertrauen stärkend.

Leseempfehlung: Für mich als Mutter von zwei Söhnen eine absolute Empfehlung an die Muttis aus meinem Freundeskreis. Für mich als Lehrerin ein Buch, das ich manchen Eltern von Schülern gern mal in die Hand drücken würde (eher denen, die man manchmal als Helikopter-Eltern bezeichnet als denen, die sich nicht um ihre Kinder scheren).

Vielen Dank an den Verlag Ullmann Medien für das Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha

Rezension: Monsterhotel

Titel: „Monsterhotel“2018-03-01 10.04.30
Verlag: Thienemann-Esslinger (hier klicken)
Autor: Thomas Montasser
Illustrationen: Stefanie Reich
ISBN: 978-3-522-18476-2

Zum Inhalt:
Familie Glockenspiel möchte eigentlich nach Griechenland, sitzt aber irgendwie im Flieger nach Island. Dort angekommen, gestaltet sich die Suche nach einem Hotel schwierig – bis ihnen ein ganz spezielles Hotel empfohlen wird.
Dort geht man minutenlang treppab, um im Turmzimmer zu landen, geht durch unsichtbare Türen und zahlt mit Popeln. Portier und Diener haben Fell und blinzelnde Knöpfe und fragen sich, ob die Glockenspiels denn überhaupt wirklich Monster seien oder doch nur ziemlich gruselige Gestalten…
Valentina und ihre Familie erleben den Urlaub ihres Lebens!

Meine Meinung:
Mit dem Monster als Klassenmaskottchen war dieses Buch für meine 2. Klasse und mich ein Muss. Die Kinder fieberten ihm schon entgegen, als es noch „geschlossen“ an meinem Pult stand und wir noch gar nicht hinein geschaut hatten.
Uns hat das Buch von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen! Die Figuren sind liebevoll gezeichnet inklusive einiger Details, die dem erwachsenen Vorleser Freude bereiten, selbst wenn die Kinder sie kaum mitbekommen (z. B. Valentinas Hase Stinkebär, der mal in die Gulschsuppe gefallen war und von dem Valentina seltsamerweise plötzlich in Island Hunger auf Gulsch bekommt). Wundervolle Illustrationen in jedem Kapitel runden die Geschichte ab und erwecken die Hotelangestellten und -gäste zum Leben. Keine der Gestalten wirkt irgendwie aufgesetzt oder albern und Klein wie Groß macht die Geschichte mit ihren Wendungen einfach Freude.
Mehrere Kunststunden lang beschäftigten wir uns mit dem Nachzeichnen von Monsieur Matin, den Portier (s. Foto rechts – eine tolle Übung zum vollfarbigen Gestalten eines Blattes) und dem Erfinden eigener Zimmer im Monsterhotel. Im Deutschunterricht übten wir, die Monster genau zu beschreiben und die bislang gehörte Geschichte immer wieder zusammenzufassen.
Bei Antolin gibt es auch schon ein Quiz zum Buch!

Leseempfehlung: Zum Vorlesen ist das Monsterhotel für alle humorvollen Menschen ab etwa dem Vorschulalter zu empfehlen. Zum Selberlesen wegen der Länge sicher kaum vor der dritten Klasse.

Vielen Dank an den Thienemann-Esslinger-Verlag für das Rezensionsexemplar! Es bekommt bei uns einen Ehrenplatz!

Beste Grüße,
Katha