Rezension: „Das Integrationsexperiment“

Titel: „Das Integrationsexperiment“
Verlag: Duden (hier klicken)
Autor: Anant Agarwala
ISBN: 978-3-411-75490-8

Zum Inhalt:
2015 war Deutschland im Modus „Flüchtlingskrise“ – viele Familien, aber auch allein einreisende Kinder und Jugendliche kamen aus Syrien und Afghanistan, aber auch aus dem Norden Afrikas nach Europa, nach Deutschland. Viele von euch werden schon „live“ dabei gewesen sein und haben ihre eigenen Erfahrungen mit der Integration Geflüchteter in Schule gemacht haben.*
Basierend auf allen Daten und Zahlen, die er finden konnte, zeigt Anant Agarwala auf, welche Unterschiede es sowohl auf der Seite der Kinder mit Fluchtgeschichte als auch auf der Seite der Schulen gibt: hier die Fluchtregionen und -gründe, die Elternhäuser und die Ankunft in Deutschland – dort der Bildungsföderalismus, das mehrgliedrige Schulsystem und die verschiedenen Schulstufen. Beispiele des Erfolgs und des Scheiterns finden sich im Buch ebenso wie mögliche Gründe dafür und daraus ableitbare mögliche Erfolgsfaktoren für eine gelungene Integration.

Wer eine kurze Zusammenfassung genießen möchte, kann diese hier nachlesen: https://www.jmwiarda.de/2020/10/20/bequemes-unwissen/

Meine Meinung:
Agarwala beleuchtet das gesamte Thema „Flüchtlingskinder und Schule“ sehr neutral und wertfrei, niemals polemisch oder beschönigend. Selten habe ich ein Sachbuch/Fachbuch so zügig und gern gelesen wie dieses. Viele meine persönlichen Eindrücke als Lehrerin und Fachleiterin, die ja nun in viele Schulklassen hineinschauen darf, sah ich beim Lesen bestätigt. Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass der Autor sich wirklich breit aufgesetllt hat: Studien der Länder gesammelt, Schulen besucht, Lehrer befragt und beobachtet, Schüler kennengelernt und interviewt – und dabei auch noch alle Altersklassen bzw. Schulformen im Blick behalten!
Ein bisschen erschrocken war ich nur davon, wie erschreckend wenige Studien oder überhaupt Daten es rund um dieses Thema gibt. Hier wird Spekulationen, Beschönigungen und Ressentiments ein fruchtbarer Boden geboten (wofür der Auotr nichts kann, was mir aber sehr deutlich wurde).

Leseempfehlung:
Alle in Schule, die zum Thema Flüchtlinge und Schule viel vermuten und gern mal etwas Konkretes nachlesen mögen, kann ich „Das Integrationsexperiment“ nur wärmstens ans Herz legen.

Vielen Dank an den Dudenverlag für das Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha

* Da es in meiner Stadt eine große Erstaufnahmeeinrichtung gab, sind damals bei uns keine Flüchtlingskinder in der Schule angekommen. Erst nach dem Schließen besagter Einrichtung wurden uns ein paar Familien mit Kindern aus Syrien zugeteilt und in meine damals zweite Klasse nahmen wir ein (direkt ein Jahr zurückgestelltes) Mädchen auf, deren Schwester im ersten Schuljahr startete. Beide Mädchen bekamen von einer engagierten ehem. Lehrerin privat viel Sprachförderung und auch schulisch 2-3 Förderstunden pro Woche und sie haben sich toll durch diese schwierige Situation gekämpft. Wir hätten dort zwei sehr positive Beispiele vorzuzeigen, aber auch Kinder, die erst kurz vor dem Schulwechsel zu uns kamen und kaum Lernzuwachs erreichen konnten. Ob wir dann mehr als ein Ort der Aufbewahrung waren, ist schwer einzuschätzen.

Rezension: „Eine Reise durch die Kunst“

Titel: „Eine Reise durch die Kunst und die Weltgeschichte“
Verlag: Midas (hier klicken)
Autor: Aaron Rosen
Illustrationen: Luzy Dalzell
ISBN: 978-3-03876-124-2

Zum Inhalt:
Heute kommt mal wieder ein bisschen Kunst in den Blog. Die Rezensionsanfrage habe ich angenommen, da mein Möppel und ich ja gern Sachbücher und Atlanten durchstöbern, wie ihr ja schon in anderen Rezensionen gemerkt habt. Außerdem habe ich immer wieder auch Kunstklassen, die in 3 und 4 ja auch mal ein bisschen in die Kunstgeschichte schnuppern sollen. Entsprechende Anregungen habe ich mir hier erhofft – und bin fündig geworden.

Diese Einführungsseite verspricht nicht zu viel: beginnend bei den Höhlenmalereien der Vorzeit und antiker Kunst führt uns die Reise über die mittelalterliche und frühmoderne Kunst bis hin zur modernen und zeitgenössischen Kunst.
Jedes Kapitel beginnt mit einer Weltkarte (unten links), auf der die jeweiligen Kunstwerke eingeordnet werden. Darauf folgen pro Ort/Stil/Thema zwei Doppelseiten: zuerst ein großes Bild mit grundlegenden Informationen (Unten rechts), dann eine Doppelseite mit Fotos, Zeichnungen und kurzen Infotexten, so dass die Leseart einer Zeitschrift oder eines Onlineangebots entsteht.

Meine Meinung:
Das Buch ist optisch sehr ansprechend gestaltet: die Zeichnungen sind verspielt, aber immer klar und enthalten wesentliche Merkmale der Orte und Zeiten. Ergänzt wird das durch viele Fotos, damit Kunstwerke auch konkret werden und z.B. auch Stauen und andere dreidimensionale Figuren ihren Platz finden. So wird jede Epoche bzw. jeder Stil trotz der Kürze sehr greifbar.
Uns hat das Buch deshalb gut gefallen – aber auch wegen der Kürze der Informationen. Für meinen neunjährigen Wenigleser war die Kürze der einzelnen Texte eine Hilfe, wenn natürlich die Wortwahl schon an Erwachsene gerichtet ist. Positiv fanden wir auch die Möglichkeit, entweder chronologisch durch die Kunstgeschichte zu „reisen“ (unser erster Zugang) oder aber einfach zu interessanten Orten und Themen zu blättern, was durch die Kapitel gut möglich war und später eher unser Weg wurde. Als Pädagogin finde ich es bei solche Büchern auch immer toll, wenn die Weltkarte ganz selbstverständlich integriert ist – so bahnt sich eine gewisse geografische Grundorientierung implizit an.

Leseempfehlung:
Für kunstinteressierte Erwachsene und Kinder ab etwa 10 kann ich mir das Buch sehr gut vorstellen. Zum Gemeinsamlesen bzw. Vorlesen auch schon früher, wenn denn das Interesse da ist.
In der Schule werde ich das Buch sicher in meiner nächsten Kunstklasse ind Jahrgang 3 oder 4 mal mitnehmen, wenn wir über bestimmte Kunststile sprechen oder gemeinsam erforschen, woher denn Kunst überhaupt kommt und seit wann es sie gibt. Dazu sind die Kapitelstartseiten und die Weltkarten ja wirklich sehr gut geeignet.

Vielen Dank an den Midas-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Liebe Grüße,
Katha

Rezension: „Art Play“

2020-07-27 10.02.32Titel: „Art Play“

Verlag: Midas (hier klicken)

Autorin: Marion Deuchars

ISBN: 978-3-03876-102-0

 

Zum Inhalt:
„Mit Kunst spielen“ – so heißt es auf dem Backcover dieses großen, 224 Seiten dicken Mitmachbuches. Und genau das steckt auch drin: zu verschiedenen Themen (s. Foto unten rechts vom Inhaltsverzeichnis) kann man sich ausprobieren. Es gibt in jedem Themenfeld eine Art Einführung und dann geht es in kleinen Schritten voran. Oft gibt es eine Doppelseite mit Beispielen und dann eine Doppelseite zum Ausprobieren. Vieles kann also direkt im Buch bearbeitet werden; dazu ist es auf dem klassischen „Malbuchpapier“ gedruckt worden. Bei den farb- oder materialintensiveren Themen gibt es dann aber immer den Tipp, mit separatem Papier zu arbeiten.

Die schottische Autorin Marion Deuchars ist Künstlerin und Illustratorin, die wohl schon einige ähnliche Bücher mit Anleitungen und Ideen veröffentlicht hat.

Meine Meinung:
Hier liegt keine klassische Schritt-für-Schritt-Zeichenanleitung vor mir (die ich eh nie hinbekommen habe) sondern eine Einladung zum Kritzeln und Probieren. Ich bekomme Anregungen und durch die Beispiele auch einfach die Möglichkeit, meine Fingerfertigkeiten zu erweitern. Es kommt kein Druck auf: einfach „nur“ nachmalen geht genauso gut wie selbst kreativ werden.
Hier mal ein Ergebnis, das ich zusammen mit meinem Großen erreicht habe (links die Anregungen, rechts unser Werk):

Uns hat das Buch vom Layout her sehr angesprochen und auch die kurz gehaltenen Texte sind hilfreich. Wir haben teils neue Techniken ausprobiert und waren an manchen Stellen erstaunt, mit welch geringen Mitteln tolle Effekte erzielt werden können. Mein Großer hat z. B. das Schraffieren für sich entdeckt und gemerkt, dass das mit manchen Bleistiften besser geht als mit anderen.

Leseempfehlung Probierempfehlung:
Für alle, die gern ein bisschen ausprobieren und dazu konkrete Anregungen haben mögen ist dieses Buch absolut empfehlenswert! Spaß macht es auch zu zwei dran zu sitzen, wenn die Doppelseiten es hergeben. Somit ist das Buch auch bei uns gern als Mutter-Kind-Aktion genutzt worden, bei der der Große und ich zusammen die Stifte haben glühen lassen. Für Kindergartenkinder sind manche Seiten sicher auch interessant, aber einige doch eher schwierig bzw. sehr betreuungsintensiv. Von daher wäre meine Altersempfehlung so etwa ab sieben, acht Jahren.

Manche Themen kann ich mir analog sehr gut als Einführung in bestimmte Techniken für den Kunstunterricht vorstellen. Auch wenn ich dort die Erfahrung gemacht habe, dass Kinder es nicht gewohnt sind, probieren zu kritzeln sondern eher etwas Konkretes zeichnen wollen. Einen Versuch wäre es Wert, denn die Anregungen von Marion Deuchars sind vielfältig.

Vielen Dank an den Midas-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha

Rezension: „Darwins große Reise“

2020-04-02 12.58.24

Titel: „Darwins große Reise – Die Entdeckung der Natur“
Verlag: Midas Kinderbuch (hier klicken)
Autor: Jake Williams
Illustrationen: Jake Williams
ISBN: 978-03876-151-8

 

Zum Inhalt:
Charles Darwins große Reise auf der HMS Beagle, die sein Lebenswerk prägte, wird in diesem Buch detailliert begleitet. Abschnittsweise wird die Reiseroute vorgestellt und immer anhand von Karten (s. Foto unten links) belegt. Kleine Anekdoten und Erlebnisse werden erzählt und sowohl Darwins Sicht auf die Dinge als auch die Umstände der Zeit und Orte berücksichtigt. Darwins eigentlich für zwei Jahre gedachte, aber fünf Jahre dauernde Reise um die Welt brachte im Hinblick auf die heute selbstverständliche Evolutionstheorie viele beeindruckende Erkenntnisse, deren Kernaussagen in diesem Buch komprimiert werden, wobei die Tiere gegenüber den Pflanzen im Fokus stehen.
Das Buch ist im Stile eines Bilderbuchs angelegt, aber mit 96 Seiten deutlich dicker. Die seitenfüllenden Bilder (s.u. rechts) werden durch kurze Erzählungen unterstützt oder andersherum: die kurzen Texte werden durch seitenfüllende Bilder im Verständnis unterstützt…

Meine Meinung & Leseempfehlung:
Dieses Bilderbuch ist mal ein ganz anderes als sonst: Die Illustrationen stammen aus dem PC, was jetzt nicht abwertend sein soll – sie sind sehr klar, nicht verniedlicht und durch ihre Größe wirklich aussagekräftig. Klarer Daumen hoch von mir und dem Co-Tester (8,75 Jahre alt).
Die Texte sind in kleine Portionen eingeteilt und dadurch auch für Lesemuffel zu bewältigen. Größen z. B. werden immer schön durch Vergleiche verdeutlicht („so groß wie zwei Busse hintereinander“) und die Besonderheiten von Darwins Zeit werden auch für jüngere Leser gut erklärt. Das Hineinversetzen in die damaligen Reise- und Forschungsbedingungen wird durch die Erzählung kleiner Anekdoten sehr gut möglich. Und wir lernen, dass viele heute selbstverständliche Erkenntnisse erst mühsam erarbeitet werden mussten bzw. dass man es der genauen Beobachtungsgabe Darwins zu verdanken hat, dass Informationen erst in diese wichtigen Zusammenhänge gebracht wurden.

Für interessierte Grundschulkinder und natürlich alle älteren Leseratten kann ich Darwins Reise empfehlen. Ich habe ja nun so einen Sachbuchfan hier wohnen, der als liebste Gutenachtgeschichte bereits den Atlas Obscura hat – für den ist Darwin grad der nächste Held. Mein Kindergartenkind hörte zwar gespannt zu und bewunderte die Tierbilder – von den wissenschaftlichen Aspekten der Entdeckungen konnte er aber noch nichts mitnehmen.
Grundsätzlich kann ich mir das Buch gut vorstellen für Tierfreunde, denn eine Menge ganz besondere Tiere kommen ja in dem Buch vor. Wer Lust hat, den Entdeckungen hinter der weltbekannten Evolutionstheorie selbst nochmal auf den Grund zu gehen und nicht immer nur über Finken zu lesen, ist hier genau richtig.

Vielen Dank an den Midas-Kinderbuch-Verlag für das Rezensionsexemplar! Es wird wohl auf längere Zeit im Bücherregal des Möppels stehen bleiben…

Beste Grüße,
Katha

Rezension: „Heldenatlas“

2020-04-02 12.59.44Titel: Helden-Atlas. 101 Frauen und Männer, die die Welt verändert haben
Verlag: Midas Kinderbuch (hier klicken)
Autorin: Miralda Colombo
Illustrationen: Ilaria Faccioli
ISBN: 978-3-03876-150-1

Zum Inhalt:
„101 Frauen und Männer, die die Welt verändert haben“ werden uns für dieses Buch angekündigt. Schon der Blick ins Inhaltsverzeichnis zeigt, dass diese Einschätzung nicht übertrieben ist, denn hier tummeln sich weltbekannte Namen aus allen Naturwissenschaften, große Erfinder und Vordenker. Aber eben auch solche Menschen, die etwas weniger prominent sind und für Gebiete der Kunst oder Sozialwissenschaften stehen – was sie nicht weniger gesellschaftlich relevant macht. Jedes einzelne Kapitel beginnt mit einer Weltkarte, auf der die vorkommenden Personen regional eingeordnet werden:

2020-04-02 13.01.06
Alle Frauen und Männer werden auf einer halben oder ganzen Seite proträtiert (s. William Shakespeare).
Die Auswahl der Informationen sind je nach „Fachrichtung“ etwas unterschiedlich.
Manchmal geht es eher um das Privatleben, manchmal um die berufliche Ausbildung, um besonders wichtige Orte für diese Person und eben immer um ihr Lebenswerk, das ihr den Einzug in dieses Buch beschert hat.

Durch das sehr große Format des Buches passen viele Informationen auf jede Seite 😉
Jedes Portrait endet mit dem persönlichen Motto.

Meine Meinung:
Das Buch gefällt mir aus mehreren Gründen sehr gut. Bücher mit besonderen Formaten faszinierten mich schon immer sehr, auch wenn ich gar nicht so genau weiß, warum. Des weitern sprechen mich die Illustrationen im Heldenatlas sehr an: sie sind klar gezeichnet, nicht zu niedlich oder verschnörkelt. Vieles in den Lebensläufen wird durch kleine zusätzliche Bilder unterstützt, was das Verständnis auch für jüngere Leser definitiv erhöht.
Nicht zuletzt finde ich die Auswahl der Helden sehr gelungen. Quer durch die Zeit, quer durch die Welt und quer durch alle Themen wurden hier beddeutsame Personen ausgewählt. Natürlich wird jeder einen „Helden“ finden, der ihm in diesem Buch fehlt – man hätte es bestimmt auch mehrfach so voll packen können. Dennoch finde ich diese Exemplarität wirklich gut und passend.
Sehr griffig und eingängig finde ich das Motto am Ende jeden Portraits – hier kommt man den Personen irgendwie nochmal wirklich nah…

Mein einziger Kritikpunkt ist der Begriff des Helden; das ist aber wirklich subjektiv! In meiner Wahrnehmung wird, vor allem durch die amerikanischen Einflüsse, heutzutage sehr schnell von Heldentum gesprochen, wenn es um Berufsausübung, um Zivilcourage oder generell um Unterstützung anderer, also Altruismus geht. Deswegen ist dieser Heldenbegriff für mich etwas „verbrannt“. Im Heldenatlas jedoch möchte ich mit dieser Kritik aber natürlich niemanden degradieren – bitte nicht falsch verstehen!

Leseempfehlung:
Der Heldenatlas ist weniger ein Buch, das man von vorn bis hinten liest. Er regt eher zum Blättern an, zum Nachspüren von bekanntem und Entdecken von Neuem. Er kann den Horizont erweitern, wenn man sich einfach auch mal in die persönlich weniger bekannten Themengebiete „stürzt“… Für Erwachsene und interessierte Kinder ist dieses Buch deshalb bedingungslos zu empfehlen. Kinder sollten aber schon ein Interesse für Sachbücher mitbringen und schon zur Schule gehen – mein Großer, der ja auch schon den Atlas Obscura als abendliches Vorlesebuch erwählt hatte, war gut bei der Sache und hat viel nachgefragt. Jüngere wären sicher überfordert.

Aus schulischer Sicht betrachtet, bietet der Heldenatlas ein großartiges Nachschlagewerk für den Sachunterricht, wenn es um historische Themen geht. Die Weltkarten unterstützen zudem auch beim Lesen die Kartenarbeit. Für den Kunstunterricht kann ich mir das entsprechende Kapitel auch gut als Rahmen für die Betrachtung verschiedener Künstler und Kunststile vorstellen.

Vielen Dank an den Midas-Kinderbuchverlag für das Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha

Rezension: „Wer besser spinnt, gewinnt“ mit Verlosung

2020-04-02 12.56.35Titel: „Wer besser spinnt, gewinnt.
Verblüffende Rekorde im Tierreich“

Verlag: Knesebeck (hier klicken)
Autor: Iris Schürmann-Mock
Illustrationen: Mareike Engelke

ISBN: 978-3-95728-327-6

Zum Inhalt:
Rekorde des Tierreichs sind ja kein für Kinder ganz neues Thema – diese Verpackung aber ist es auf jeden Fall: die Rekordhalter*innen werden in lyrischen Kleinformen vorgestellt! Die Autorin reimt ihre Texte in kurzen und längeren Gedichten. Sie nutzt dabei aber auch besondere Gedichtformen wie hier am Beispiel des Pfaus zu sehen. Inhaltlich geht es um lauter „Kleinigkeiten“, die Kinder interessieren: die längste Zunge, das kleinste Vogelei oder die meisten Beine – wer die wohl hat?

Meine Meinung:
Rekorde sind ja für alle Kinder ein sehr faszinierendes Phänomen – wer ist der/die/das Schnellst, Größte, Höchste … Tierrekorde, so habe ich es bislang immer wieder wahrgenommen, faszinieren dabei besonders. Vielleicht liegt das daran, dass die Tiere, anders als Menschen, keine Konkurrenzsituation für die Kinder herstellen und sie sich ganz auf die natürliche Faszination der Tiere einlassen können.
Natürlich kann dieses Buch nicht als Nachschlagewerk dienen, wenn die Kinder gerade mal wieder spontan wissen wollen, wie ein Möwenei aussieht, oder ob Elefanten ein Auto tragen könnten… Aber wer die Lust am Nachfragen, Erforschen und Sichwundern wecken oder stärken möchte, der ist mit diesem Buch gut bedient. Meine Jungs (5 und 8 Jahre alt) haben beide diese tierischen Rekorde bestaunt – jeder auf seine Weise: der Große hat versucht, sein bisheriges Wissen zu vernetzen und das Gehörte weiterzudenken; der Kleine weniger Große staunte offen und musste seine im Kopf gespeicherten Weltbilder noch ein bisschen auf den Prüfstand stellen.
Was ich bislang an allen Büchern von Knesebeck sehr mochte, ist die Gestaltung. Das große, teils quadratische Format und die besonderen Farben harmonieren für mich sehr gut miteinander. Die Illustratoren haben eine ganz eigene Farbpalette mit ehr gedeckten und doch sehr kräftigen Farben. In diesem Buch wird der positive Eindruck noch ergänzt durch die tollen Tierzeichnungen von Mareike Engelke – sehr realistisch und doch kunstvoll nimmt sie uns mit in die Lebensräume ihrer Protagonisten.

Leseempfehlung:
Ab 4 Jahren wird das Buch vom Verlag empfohlen. Für Neugierige ist es sicher lange sehr interessant, da die Bilder mit den Gedichten zusammen sehr herausfordernd wirken, sich z. B. im Internet weiter über das Tier zu informieren. Da Tiere und Rekorde ja nun definitiv für Kinder anziehende Themen sind, dürften viele Freude daran haben.
Ob es sich für einen Einsatz in der Schule eignet, versuche ich ja hier auch immer zu überlegen. Dieses Mal gibt es ein klares Jein… Als etwas anderes Vorlesebuch kann ich mir „Wer besser spinnt, gewinnt“ vorstellen oder als Ausgangspunkt zum Reimen eigener Tiergedicht oder vielleicht als Begleiter bei einer Sachunterrichtsreihe über Tiere.

Vielen Dank an den Knesebeck-Verlag für das Rezensionsexemplar!
Da momentan zur Zeit geschlossener Schulen & Kitas und von Kontaktverboten jeder ein bisschen frischen Lesestoff gebrauchen kann, möchte ich mal wieder eine Verlosung wagen. Dazu sollt ihr mal wieder dichten. Alle Infos und die Vorgehensweise habe ich dieses Mal in ein Etherpad gesteckt, das ihr hier findet: https://zumpad.zum.de/Tierrekorde_Buchverlosung
Dieses Mal kann man also nicht mit einem Kommentar gewinnen, sondern nur dort. (Kommentieren dürft ihr natürlich trotzdem auch!)

Beste Grüße,
Katha

Rezension: „Atlas Obscura Kids Edition“

2020-01-08 15.18.04Titel: Atlas Obscura Kids Edition Entdecke die 100 abenteuerlichsten Orte der Welt!
Verlag: Loewe (hier klicken)
Autoren: Dylan Thuras, Rosemary Mosco
Illustrationen: Joy Ang
ISBN: 978-3-7432-0540-6

Zum Inhalt:
In diesem Buch werden 100 Orte vorgestellt, die jeder auf seine Art sehr besonders sind. Größte, tiefste, älteste, geheimnisvollste und andere Plätze kann man kennenlernen – von Tonkriegerarmeen über leuchtende Höhlen bis hin zu einem Blumensamentresor ist vieles fast Unglaubliches dabei. Auf jeder Doppelseite werden zwei Orte vorgestellt, die zwar im jeweils gleichen Land liegen, dennoch aber ziemlich unterschiedlich sind. Es gibt immer oben links eine geografische Einordnung und einen ganz kurzen Abriss zu Größe, Einwohnerzahl, Sprache und es gibt immer eine kleine Verknüpfung zur nächsten Doppelseite in Form einer Reiseempfehlung unten rechts.
Jeder besondere Ort ist ganzseitig illustriert, wobei die Farbwahl insgesamt dem geheimnisvollen Touch des Buches angepasst ist.

Auf der Internetseite www.atlasobscura.com kann man digital weitere Reisen machen – allerdings nur englischsprachig.

Meine Meinung:
Der Atlas Obscura ist wahnsinnig spannend und interessant – aber für die Zielgruppe („Mädchen und Jungen ab 8 Jahren“) schon sehr anspruchsvoll. Meinem Sohn (8) gefällt das Buch sehr gut und er hört sich Abend für Abend eine Doppelseite staunend an. Gemeinsam im 1:1-Gespräch versuchen wir dann, die Orte auch einzuordnen, aber den geografischen Überblick hat er eher noch nicht. Zart besaitet darf man auch nicht sein, da es durchaus auch mal um Mumien oder Bestattungsrituale geht.
Die Auswahl der Orte gefällt uns beiden. Sie ist sehr abwechslungsreich und interessant. Die Bilder helfen oft beim Verstehen der doch recht kompliziert formulierten Texte, manchmal zeigen sie auch weiterführende Informationen.
Warum es bei der Reise so sprungahft zugeht, hat sich mir nicht ganz erschlossen (s. Bild) – vermutlich liegt das an der o. erwähnten inhaltlichen Verknüpfung der Orte.
2020-01-08 15.18.58

Leseempfehlung:
Zum Vorlesen und gemeinsam darüber Reden ist der Atlas Obscura auffassungsstarken Achtjährigen durchaus zuzutrauen; ich sehe die Zielgruppe aber eher bei etwas älteren Kindern, die auch schon eigene Nachforschungen anstellen wollen bzw. gezielt nach Informationen suchen.
Im schulischen Kontext kann ich mir das Buch eher als Inspirationsquelle vorstellen. Wenn es im Sachunterricht um „die Welt“ geht, könnte sich z.B. jedes Kind einen Ort aus dem Atlas aussuchen und dazu weiter recherchieren, um ihn dann der Klasse vorzustellen. In der Klassenbücherei einfach nur zum Stöbern ist es aber auch nicht schlecht aufgehoben, da die einzelnen Artikel ja nur je eine Seite umfassen und man so in kurzen Lesezeiten nicht den inhaltlichen Lesefluss stört.

Vielen Dank an den Loewe-Verlag für das Rezensionsexemplar! Es hat einen wichtigen Platz im Kinderzimmer meines Großen gefunden und ist immer wieder die Gutenachtlektüre der Wahl.

Beste Grüße,
Katha

Doppelrezension: Gewaltfreie Kommunikation (GFK)

Titel: „Zauberbuch Familienfrieden konkret“ und „Was brauchst du?“
Verlag: edition riedenburg (hier klicken)
Autorin: Hanna Grubhofer, Sigrun Eber
Illustrationen: Barbara Weingartshofer
ISBN: 978-3-99082-015-5 und 978-3-99082-022-3

Zum Inhalt:
1. „Was brauchst du?“

In diesem Büchlein werden verschiedene Streitfälle zwischen immer zwei Tieren erzählt und mit Bildern visualisiert. Jedes Mal kommt die Giraffe, das Symboltier für die gewaltfreie Kommunikation, helfend hinzu. Sie ermittelt die Bedürfnisse der Streitenden und hilft, Lösungen zu finden. Im hinteren Teil gibt es Ausfüllseiten, die sich mit den „Fällen“ noch einmal intensiver beschäftigen und quasi eine Schablone anbieten, wie man in Streitsituationen vorgehen kann.


2019-09-29 14.30.512. „Zauberbuch Familienfrieden konkret“
Autorin Hanna Grubhofer beschreibt sehr ausführlich Situationen aus ihrem Großfamilienleben und wie sie die GFK dort einsetzt bzw. was wichtig ist. Sie bietet Notizseiten an, auf denen der Leser seine eigenen Erfahrungen, Haltungen und Ideen festhalten kann.

Meine Meinung:
1. „Was brauchst du?“

Hier bekommt man entweder als Elternteil oder als Lehrkraft eine sehr konkrete Arbeitshilfe an die Hand, mit der man „streitbare Kinder“ vielleicht ein bisschen sensibilisieren kann. Sie werden in die Geschichten einbezogen und erhalten so Handlungsmuster, wie man sich auch in einem aufgebrachten Zustand in sein Gegenüber hineinversetzen kann. Das Formulieren von Bedürfnissen wird durch Satzmuster hier gut unterstützt und vor allem die wiederholten Abläufe in allen Geschichten können in den Kindern sicher einiges bewegen. Die Giraffensprache, die ich schon in meiner Ausbildung kennenernte, kommt so wieder zu mir zurück und erfreut mich aufs Neue.
2. „Zauberbuch Familienfrieden konkret“
Von diesem Buch hatte ich mir ein bisschen mehr erwartet oder vielleicht eher „ich hätte mir etwas Anderes darunter vorgestellt“. Beim Lesen nimmt die Autorin mich mit in ihr Leben, ihre Erfahrungen und Entscheidungen. Das „konkret“ im Titel ist also bezogen auf ihre Familie absolut treffend. Ich hätte bei „konkret“ eher Tipps oder Entscheidungshilfen erwartet, die sich jedoch von der vorgestellten Familiensituation mit sieben Kindern und einem sehr alternativen Lebensstil kaum auf meine Familie bzw. die meisten mir bekannten Familien übertragen lassen.
Es ist schon interessant, die Konsequenz in der Anwendung der GFK so mitzulesen, aber es wurden kaum Konflikte mit Kindern aufgezeigt (die es scheinbar durch die Art der Erziehung in der Familie kaum gab) – gerade dies war jedoch meine Leseerwartung…
Die Reflexionsseiten finde ich persönlich innerhalb eines solchen Buches wirklich gut – man kann sich so nochmal ganz persönlich mit dem Thema bzw. den Impulsen beschäftigen und liest dann auch ein bisschen anders.

Leseempfehlung:
1. „Was brauchst du?“
Für Eltern von Vor- und Grundschulkindern sowie für päd. Fachleute in diesem Altersbereich finde ich das Buch zur Giraffensprache wirklich sehr konkret einsetzbar. Die Geschichten sind so konstruiert, dass die Kinder sich inhaltlich sicher darin wiederfinden können und die Satzmuster bzw. Ausfüllvorlagen sind zielführend und hilfreich.
2. „Zauberbuch Familienfrieden konkret“
Ein Ausflug in eine etwas andere Familienwelt und das Eintauchen in eine Haltung, die der Gewaltfreien Kommunikation – wer den wagen will und sich interessiert, für den ist dieses Buch genau richtig. Wer aktuell Probleme daheim hat und Vorschläge sucht, wie diese mit Hilfe der GFK angegangen werden können, der ist hier nicht ganz so richtig und sollte mal im Sortiment des Verlags stöbern, was dort noch im Angebot ist.

Vielen Dank an den Verlag edition riedenburg für das druckfrische Rezensionsexemplar und das liebevolle Päckchen, das mir geschnürt wurde!
Familienfrieden (3)

Beste Grüße,
Katha

Rezension: „Drachenpost“

2019-08-20 20.00.55.jpgTitel: „Drachenpost“
Verlag: Thienemann-Esslinger (hier klicken)
Autorin: Emma Yarlett
Übersetzung: Ebi Naumann
Illustrationen: Emma Yarlett
ISBN: 978-3-522-45896-2

Zum Inhalt:
Alex findet einen jungen Drachen in seinem Keller und freut sich sehr – denn solch ein Haustier hat er sich immer schon gewünscht. Also schreibt Alex Briefe mit der Bitte um Hilfe. Die Tipps von der Feuerwehr, dem Fleischer oder der Tierschutzgemeinschaft bringen Alex gut voran, aber der Alltag mit einem wachsenden Drachen im Haus ist nicht einfach. So bekommt Alex auch Post von den Anwältinnen seiner Nachbarin…

2019-08-20 20.01.42

Meine Meinung:
Meine Mittester (4 und 8) und ich waren vom Auspacken an begeistert von diesem niegelnagelneuen Kinderbuch: das quadratische Format und der Luftpostrand erinnern ein bisschen an die beliebten Felix-Bücher und der Drache leuchtet fast, so knallig orange ist er. Es freut mich ja immer, wenn schon der Einband besonders gestaltet ist bei einem Buch.
Die Geschichte beschränkt sich auf wenige Sätze pro Doppelseite, wird aber komplett von den zauberhaften Bildern getragen. Das Highlight sind aber natürlich die 5 Briefe, die in sehr individuellen Umschlägen stecken. Da sie von ganz verschiedenen Absendern stammen, hat jeder eine ganz eigene Optik, ein eigenes Format und einen eigenen „Tonfall“. Die Gutenachtgeschichte für die nächsten Abende wurde soeben gewählt!

Leseempfehlung:
Zum Vorlesen ist Drachenpost ab dem Kindergartenalter geeignet – Kinder ab 2 kommen mit der Geschichte gut zurecht, ab etwa 3 wohl auch mit den Briefen. Größere Zuhörer oder Selberleser erkennen in den Absendern der Briefe sicher auch schon die netten Wortspiele (wie A. Larm von der Feuerwehr oder die Nachbarin Anne B. Schwer).

Für den Einsatz in der Schule finde ich das Buch begleitend zu einer Einheit zum Verfassen von Briefen sehr gut vorstellen. Durch die Kürze des Buches kann man es dazu auch mehrfach vorlesen und man bekommt die oben erwähnten verschiedenen Brieftypen, aus denen sich beispielhaft die Merkmale eines (formellen oder freundschaftlichen) Briefes ableiten lassen.

Vielen Dank an den Thienemann-Esslinger-Verlag für das druckfrische Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha

Rezension: „Schokobart“

2019-08-03 13.27.03.jpgTitel: „Der kleine Seeräuber Schokobart“
Verlag: Eigenverlag (hier klicken)
Autoren: Matti und Jörg Schröder
Illustrationen: Jörg Schröder
ISBN: 978-3-00062196-3

Zum Inhalt:
Matti mag Kakao und mit seinem Kakaobart verwandelt er sich in den Seeräuber Schokobart. Der findet eine Flaschenpost mit Schatzkarte und …? Natürlich muss er auf Schatzsuche gehen!
Am Ende der Geschichte schließen sich noch ein paar passende Ausmalbilder zu der bzw. aus der Geschichte an, die dazu anregen, Schokobarts Abenteuer noch einmal nachzuerleben oder weiterzuerzählen. Weitere Malvorlagen kann man auf der Homepage (s.o.) downloaden.

Meine Meinung:
Das Buch vom Seeräuber Schokobart ist von einem Vater für seinen Sohn erzählt, geschrieben und illustriert worden. Das merkt man ihm absolut an, denn es steckt viel Liebe darin und die Geschichte ist total auf der Erlebnisebene des Kindes angesiedelt. Meinem Möppelchen (4) hat sie so gut gefallen, dass er das Buch drei Tage lang mit sich herumgetragen hat, seine Piratenutensilien (Augenklappe, Säbel etc.) permanent trägt und wir gerade für alle, die wollen (also Möppel und Möppelchen) Piratentagebücher basteln mussten (s. Basteltipp unten). Die beiligenden Ausmalbilder (kostenlos) und Aufkleber (kostenpflichtig) kamen ebenfalls hervorragend an.

Für die Grundschule ist das Buch inhaltlich zwar weniger passend, aber: Als Beispiel dafür, wie Bücher entstehen, fände ich es wahnsinnig gut geeignet. Einige Lesebücher thematisieren ja z.B. bekannte Autoren oder Illustratoren mit Interviews und Sachtexten und da könnte ich mir Schokobart als Kontrast sehr gut vorstellen. Ein Autor, der eben eigentlich nur für seinen Sohne schrieb und mit Hilfe von Crowdfundig sein Buch publizierte. So kann man auch schreibbegabten Kindern sicher Mut für eigene Projekte machen!

Leseempfehlung:
Privat ist Schokobart für kleine und große Piraten ab 2 bis locker 8 Jahren geeignet – Kindergartenkinder dürften aber das beste Publikum sein.

Basteltipp:
Heute gibt es dank meiner Jungs noch einen piratigen Basteltipp dazu: ein Piratentagebuch bzw. Schiffs-Logbuch für Piraten. Dazu benötigt man braune feste Pappe, ein bisschen Goldpapier oder goldene Pappe, Blätter für das Innenleben, einen Tacker oder eine Nähmaschine, Kleber und Schere (und am besten auch eine Schneidemaschine), ggf. eine Motivschere.
Die Pappe wird aud A4 geschnitten und mittig gefaltet. Die Blätter ebenfalls mittig falten und dann etwas einkürzen, damit sie nicht über die Buchhülle hinausragen (Schneidemaschine). Dann Blätter und „Cover“ mit Hilfe des Tackers verbinden oder einmal dranlang nähen. Aus der Golspappe 4 Dreiecke schneiden und als Ecken aufkleben, ebenso ein Schild für den Titel schneiden – wenn man hat und mag, kann man das mit einer Motivschere verschönern. Einen langen Streifen Goldpappe schneiden, falten und als Buchrücken ankleben (im Fall einer Naht überdeckt man diese somit am Cover…).
Meine Jungs haben sich etwas altertümliche Papiere für das Innenleben ausgesucht, das ich noch im Regal hatte. So gehöre sich das nämlich für Piraten, meinte der Möppel. Hier seht ihr unsere Ergebnisse:

Vielen Dank für das druckfrische Rezensionsexemplar und die liebevolle Verpackung (s.u.) sowie die tollen Gimicks, die mein Junior direkt „verbraten“ hat!

Beste Grüße,
Katha