Doppelrezension: „Schülerduden“

Titel: „Schülerduden Fremdwörter“ und „Schülerduden Grammatik“
Verlag: Duden (hier klicken)2018-01-29 21.10.38
ISBN: 978-3-411-05147-2 und 978-3-411-05638-5

Zum Inhalt:
Nun ja, was soll ich zum Inhalt eines Schülerdudens groß sagen? Das Fremdwörterbuch sieht aus wie ein klassisches Fremdwörterbuch aussehen muss: zwei Spalten, kleiner Druck, geringer Zeilenabstand. Aber durch die Aktualisierung der Neuauflage in 2017 ist eben der Inhalt sicher deutlich zeitgemäßer als in den Duden, an die ich mich erinnere. Das Buch wird auf dem Cover mit „topaktuellen Neueinträgen wie Boyfriendjeans, Graphic Novel, pixelig oder Polittalk“ – und somit ist für mich klar, dass es nicht nur den Jugendlichen helfen kann, Wörter erklärt zu bekommen, sondern sicher auch unbedingt ihren Lehrern!!!
Seit das Buch auf meinem Schreibtisch steht, habe ich schon deutlich öfter darin „gegoogelt“ und bin i.d.R. zufrieden mit den Ergebnissen gewesen. Für ältere Schulkinder halte ich es für unerlässlich, das Nachschlagen eben auch analog zu üben…

Etwas eher beurteilenswert ist sicher die Grammatik: Im Vergleich zur Schülergrammatik, mit der ich früher arbeiten musste und bis ins Studium hinein immer wieder arbeitete (sie steht noch im Regal!) kommt der Inhalt des Schülerdudens weniger trocken rüber. Neben den wichtigen Thementafeln zu allen grammatischen Bereichen gibt es viele viele konkrete Beispiele und vor allem auch Übungen. Fast könnte man das Buch richtig lesen und sich somit durch die Grundlagen der deutschen Sprache arbeiten.
Manches kommt mir aus der Grundschule sehr vertraut vor (s. Bild 1 und 2), grundsätzlich ist natürlich aber die Sekundarstufe die Zielgruppe des Buches (s. Bild 3):

Weitere Übungen gibt es (passend zur Zielgruppe) online unter https://www.duden.de/schuelerduden-grammatik. Zu vielen Übungen im Buch (die immer mit einem hellblauen Kästchen markiert und nummeriert sind) gibt es mit der passenden Zahl eine erweiterte Übung in der 170-seitigen pdf-Datei.

Meine Meinung:
Mir hätte eine Grammatik wie diese sicher in der Schulzeit und spätestens im Studium geholfen, mich tiefer in die Materie „Sprache“ einzuarbeiten. ich erinnere mich noch daran, dass ich in einem Englischseminar dachte „Ich werde niemals so viel über die deutsche Sprache wissen, wie diese Dozentin über die englische!“. Bei mir am Gymnasium wurde aber eben bis zuletzt an die Wissbegierde der Schüler, an die Anschaffungsfreude der Eltern oder eben an die Grundgrammatik geglaubt, so dass ich nie mit einer ausführlichen Grammatik wie dieser in Berührung gekommen bin. Die Empfehlung „Für Schüler, Studierende und Referendare“ kann ich nur absuolut unterstreichen und für die Schule oder Eltern von Sekundarstüflern eine Anschaffung des Schülerdudens Grammatik nur empfehlen. Was da drin steht, das findet man so kompakt und überischtlich nicht ohne stundenlanges Recherchieren im Netz – und dort oft nur zwischen Werbung und seltsamen Kommentaren…

Leseempfehlung: „Für Schüler, Studierende und Referendare“ und alle anderen, die sich gerne mal wieder ein bisschen was in Erinnerung bringen wollen / sollten / müssen.

Vielen Dank an den Duden-Verlag für die Rezensionsexemplare, die ihren festen Standplatz auf meinem Schreibtisch gefunden haben!

Beste Grüße,
Katha

Advertisements

Doppelrezension Duden-Minis

2017-09-24 20.46.04.jpgTitel: „Das Gewitter & Am Lagerfeuer“ und „Mein kleines Mitmach-Wörterbuch Deutsch“
Verlag: Duden (hier klicken)
ISBN: 978-3-411-85000-6 und 978-3-411-85002-0

Zum Inhalt:
Pauls hasenstarke Abenteuer: Wie in den anderen Heften mit Hase Paul auch wird hier eine Geschichte durch das Büchlein hindurch gesponnen, der die Kinder folge und dabei kleine Rätsel und Aufgaben lösen. Es gibt optische Differenzierung, Höraufgaben und Wissensfragen.

Mitmach-Wörterbuch: In diesem Heftchen gibt es sehr gemischte Aufgaben, die dem Fach Deutsch in der ersten und zweiten Klasse zuzuordnen sind. ABC und Wortarten und viele Wortfelder finden sich darin.

Meine Meinung:
Pauls hasenstarke Abenteuer: Dieses Heft werde ich definitiv zum nächsten Restaurantbesuch mitnehmen und mich mit dem Möppel daran setzen. Es braucht auf jeden Fall eine Erwachsenenbegleitung, da es sehr textlastig ist. Die Aufgaben sind abwechselungsreich und die Sticker sehr motivierend in die Rätsel eingebunden. ir gefällt es gut.
Mitmach-Wörterbuch: Dieses Büchlein werde ich eher nicht privat einsetzen, da es mir doch zu übungslastig ist. Die Aufgaben sind vom Typ her eher wie Schulaufgaben konzipiert; für eine schulische Nutzung ist das Format aber  ungeeignet.

Leseempfehlung: Für motivierte Eltern und Kinder, die gern was zusätzlich arbeiten. Zielgruppe Klasse 1 und 2, denke ich.

Vielen Dank an den Duden-Verlag für die Rezensionsexemplare!

Beste Grüße,
Katha

Etiketten“schwindel“ :-)

Ich habe noch ein Dankeschön offen:

Kurz vor Ferienende kam ein dicker Umschlag von einer Marketing-Agentur, der so genau mein Zeug enthielt: diverse einfache und ganz besondere Etiketten zum Bedrucken und Beschriften. Wo ich doch sooooo gerne alles etikettiere und immer eine Auswahl von Aufklebern aller Formen und Größen vorrätig habe. Vielen Dank!!!

2017-08-12 21.52.04

Die ersten von den bunten Etiketten machen nun schonmal die Stifte des Möppels in seiner neuen Schulkindfedermappe identifizierbar[*edit s.u.]. Auch die Taben habe ich schonmal getestet – die sind wiederabösbar und somit cool als Lesezeichen einsetzbar. Zur Zeit kleben sie in meinen Heften und Büchern, die ich zuhause zur Vorbereitung nutze und worin ich nun weniger lange suchen muss…
Die runden Aufkleber mit den Tieren finden sich inzwischen größtenteils auf der Garderobenleiste in der Schule wieder und weisen jedem meiner Monster seinen eigenen festen Garderobenplatz zu.
Einige spannende Varianten habe ich noch nicht ausprobiert – bedruckbare textile Etiketten und die wetterfeste Ausgabe. Da brauche ich noch ein geeignetes Testobjekt.

Ob ich nun meine alten Discounteretiketten, auf die ich meine Wordvorlagen eingerichtet habe, dauerhaft gegen die teureren austauschen werde? Mal sehen. Aber auf jeden Fall kann ich jetzt mindestens ein Jahr lang alles kurz und klein etikettieren. Ich freu mich! Deshalb natürlich noch kurz der Link zur Firma Avery Zweckform als kleine Gegenleistung für das Geschenk. 😉

Beste Grüße,
Katha

* Nachdem die Namensaufkleber nun die ersten Monate in Möppels Federmappe und vor allem Patschefingern hinter sich haben, zeigt sich, dass die Klebekraft weiterhin super ist. Nur meine Idee, den permanenten Folienstift zum Beschriften zu verwenden, war nicht so gut – der verschwimmt langsam…