Rezension: „Darwins große Reise“

2020-04-02 12.58.24

Titel: „Darwins große Reise – Die Entdeckung der Natur“
Verlag: Midas Kinderbuch (hier klicken)
Autor: Jake Williams
Illustrationen: Jake Williams
ISBN: 978-03876-151-8

 

Zum Inhalt:
Charles Darwins große Reise auf der HMS Beagle, die sein Lebenswerk prägte, wird in diesem Buch detailliert begleitet. Abschnittsweise wird die Reiseroute vorgestellt und immer anhand von Karten (s. Foto unten links) belegt. Kleine Anekdoten und Erlebnisse werden erzählt und sowohl Darwins Sicht auf die Dinge als auch die Umstände der Zeit und Orte berücksichtigt. Darwins eigentlich für zwei Jahre gedachte, aber fünf Jahre dauernde Reise um die Welt brachte im Hinblick auf die heute selbstverständliche Evolutionstheorie viele beeindruckende Erkenntnisse, deren Kernaussagen in diesem Buch komprimiert werden, wobei die Tiere gegenüber den Pflanzen im Fokus stehen.
Das Buch ist im Stile eines Bilderbuchs angelegt, aber mit 96 Seiten deutlich dicker. Die seitenfüllenden Bilder (s.u. rechts) werden durch kurze Erzählungen unterstützt oder andersherum: die kurzen Texte werden durch seitenfüllende Bilder im Verständnis unterstützt…

Meine Meinung & Leseempfehlung:
Dieses Bilderbuch ist mal ein ganz anderes als sonst: Die Illustrationen stammen aus dem PC, was jetzt nicht abwertend sein soll – sie sind sehr klar, nicht verniedlicht und durch ihre Größe wirklich aussagekräftig. Klarer Daumen hoch von mir und dem Co-Tester (8,75 Jahre alt).
Die Texte sind in kleine Portionen eingeteilt und dadurch auch für Lesemuffel zu bewältigen. Größen z. B. werden immer schön durch Vergleiche verdeutlicht („so groß wie zwei Busse hintereinander“) und die Besonderheiten von Darwins Zeit werden auch für jüngere Leser gut erklärt. Das Hineinversetzen in die damaligen Reise- und Forschungsbedingungen wird durch die Erzählung kleiner Anekdoten sehr gut möglich. Und wir lernen, dass viele heute selbstverständliche Erkenntnisse erst mühsam erarbeitet werden mussten bzw. dass man es der genauen Beobachtungsgabe Darwins zu verdanken hat, dass Informationen erst in diese wichtigen Zusammenhänge gebracht wurden.

Für interessierte Grundschulkinder und natürlich alle älteren Leseratten kann ich Darwins Reise empfehlen. Ich habe ja nun so einen Sachbuchfan hier wohnen, der als liebste Gutenachtgeschichte bereits den Atlas Obscura hat – für den ist Darwin grad der nächste Held. Mein Kindergartenkind hörte zwar gespannt zu und bewunderte die Tierbilder – von den wissenschaftlichen Aspekten der Entdeckungen konnte er aber noch nichts mitnehmen.
Grundsätzlich kann ich mir das Buch gut vorstellen für Tierfreunde, denn eine Menge ganz besondere Tiere kommen ja in dem Buch vor. Wer Lust hat, den Entdeckungen hinter der weltbekannten Evolutionstheorie selbst nochmal auf den Grund zu gehen und nicht immer nur über Finken zu lesen, ist hier genau richtig.

Vielen Dank an den Midas-Kinderbuch-Verlag für das Rezensionsexemplar! Es wird wohl auf längere Zeit im Bücherregal des Möppels stehen bleiben…

Beste Grüße,
Katha

Rezension: „Heldenatlas“

2020-04-02 12.59.44Titel: Helden-Atlas. 101 Frauen und Männer, die die Welt verändert haben
Verlag: Midas Kinderbuch (hier klicken)
Autorin: Miralda Colombo
Illustrationen: Ilaria Faccioli
ISBN: 978-3-03876-150-1

Zum Inhalt:
„101 Frauen und Männer, die die Welt verändert haben“ werden uns für dieses Buch angekündigt. Schon der Blick ins Inhaltsverzeichnis zeigt, dass diese Einschätzung nicht übertrieben ist, denn hier tummeln sich weltbekannte Namen aus allen Naturwissenschaften, große Erfinder und Vordenker. Aber eben auch solche Menschen, die etwas weniger prominent sind und für Gebiete der Kunst oder Sozialwissenschaften stehen – was sie nicht weniger gesellschaftlich relevant macht. Jedes einzelne Kapitel beginnt mit einer Weltkarte, auf der die vorkommenden Personen regional eingeordnet werden:

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Alle Frauen und Männer werden auf einer halben oder ganzen Seite proträtiert (s. William Shakespeare).
Die Auswahl der Informationen sind je nach „Fachrichtung“ etwas unterschiedlich.
Manchmal geht es eher um das Privatleben, manchmal um die berufliche Ausbildung, um besonders wichtige Orte für diese Person und eben immer um ihr Lebenswerk, das ihr den Einzug in dieses Buch beschert hat.

Durch das sehr große Format des Buches passen viele Informationen auf jede Seite 😉
Jedes Portrait endet mit dem persönlichen Motto.

Meine Meinung:
Das Buch gefällt mir aus mehreren Gründen sehr gut. Bücher mit besonderen Formaten faszinierten mich schon immer sehr, auch wenn ich gar nicht so genau weiß, warum. Des weitern sprechen mich die Illustrationen im Heldenatlas sehr an: sie sind klar gezeichnet, nicht zu niedlich oder verschnörkelt. Vieles in den Lebensläufen wird durch kleine zusätzliche Bilder unterstützt, was das Verständnis auch für jüngere Leser definitiv erhöht.
Nicht zuletzt finde ich die Auswahl der Helden sehr gelungen. Quer durch die Zeit, quer durch die Welt und quer durch alle Themen wurden hier beddeutsame Personen ausgewählt. Natürlich wird jeder einen „Helden“ finden, der ihm in diesem Buch fehlt – man hätte es bestimmt auch mehrfach so voll packen können. Dennoch finde ich diese Exemplarität wirklich gut und passend.
Sehr griffig und eingängig finde ich das Motto am Ende jeden Portraits – hier kommt man den Personen irgendwie nochmal wirklich nah…

Mein einziger Kritikpunkt ist der Begriff des Helden; das ist aber wirklich subjektiv! In meiner Wahrnehmung wird, vor allem durch die amerikanischen Einflüsse, heutzutage sehr schnell von Heldentum gesprochen, wenn es um Berufsausübung, um Zivilcourage oder generell um Unterstützung anderer, also Altruismus geht. Deswegen ist dieser Heldenbegriff für mich etwas „verbrannt“. Im Heldenatlas jedoch möchte ich mit dieser Kritik aber natürlich niemanden degradieren – bitte nicht falsch verstehen!

Leseempfehlung:
Der Heldenatlas ist weniger ein Buch, das man von vorn bis hinten liest. Er regt eher zum Blättern an, zum Nachspüren von bekanntem und Entdecken von Neuem. Er kann den Horizont erweitern, wenn man sich einfach auch mal in die persönlich weniger bekannten Themengebiete „stürzt“… Für Erwachsene und interessierte Kinder ist dieses Buch deshalb bedingungslos zu empfehlen. Kinder sollten aber schon ein Interesse für Sachbücher mitbringen und schon zur Schule gehen – mein Großer, der ja auch schon den Atlas Obscura als abendliches Vorlesebuch erwählt hatte, war gut bei der Sache und hat viel nachgefragt. Jüngere wären sicher überfordert.

Aus schulischer Sicht betrachtet, bietet der Heldenatlas ein großartiges Nachschlagewerk für den Sachunterricht, wenn es um historische Themen geht. Die Weltkarten unterstützen zudem auch beim Lesen die Kartenarbeit. Für den Kunstunterricht kann ich mir das entsprechende Kapitel auch gut als Rahmen für die Betrachtung verschiedener Künstler und Kunststile vorstellen.

Vielen Dank an den Midas-Kinderbuchverlag für das Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha

Rezension: „Wer besser spinnt, gewinnt“ mit Verlosung

2020-04-02 12.56.35Titel: „Wer besser spinnt, gewinnt.
Verblüffende Rekorde im Tierreich“

Verlag: Knesebeck (hier klicken)
Autor: Iris Schürmann-Mock
Illustrationen: Mareike Engelke

ISBN: 978-3-95728-327-6

Zum Inhalt:
Rekorde des Tierreichs sind ja kein für Kinder ganz neues Thema – diese Verpackung aber ist es auf jeden Fall: die Rekordhalter*innen werden in lyrischen Kleinformen vorgestellt! Die Autorin reimt ihre Texte in kurzen und längeren Gedichten. Sie nutzt dabei aber auch besondere Gedichtformen wie hier am Beispiel des Pfaus zu sehen. Inhaltlich geht es um lauter „Kleinigkeiten“, die Kinder interessieren: die längste Zunge, das kleinste Vogelei oder die meisten Beine – wer die wohl hat?

Meine Meinung:
Rekorde sind ja für alle Kinder ein sehr faszinierendes Phänomen – wer ist der/die/das Schnellst, Größte, Höchste … Tierrekorde, so habe ich es bislang immer wieder wahrgenommen, faszinieren dabei besonders. Vielleicht liegt das daran, dass die Tiere, anders als Menschen, keine Konkurrenzsituation für die Kinder herstellen und sie sich ganz auf die natürliche Faszination der Tiere einlassen können.
Natürlich kann dieses Buch nicht als Nachschlagewerk dienen, wenn die Kinder gerade mal wieder spontan wissen wollen, wie ein Möwenei aussieht, oder ob Elefanten ein Auto tragen könnten… Aber wer die Lust am Nachfragen, Erforschen und Sichwundern wecken oder stärken möchte, der ist mit diesem Buch gut bedient. Meine Jungs (5 und 8 Jahre alt) haben beide diese tierischen Rekorde bestaunt – jeder auf seine Weise: der Große hat versucht, sein bisheriges Wissen zu vernetzen und das Gehörte weiterzudenken; der Kleine weniger Große staunte offen und musste seine im Kopf gespeicherten Weltbilder noch ein bisschen auf den Prüfstand stellen.
Was ich bislang an allen Büchern von Knesebeck sehr mochte, ist die Gestaltung. Das große, teils quadratische Format und die besonderen Farben harmonieren für mich sehr gut miteinander. Die Illustratoren haben eine ganz eigene Farbpalette mit ehr gedeckten und doch sehr kräftigen Farben. In diesem Buch wird der positive Eindruck noch ergänzt durch die tollen Tierzeichnungen von Mareike Engelke – sehr realistisch und doch kunstvoll nimmt sie uns mit in die Lebensräume ihrer Protagonisten.

Leseempfehlung:
Ab 4 Jahren wird das Buch vom Verlag empfohlen. Für Neugierige ist es sicher lange sehr interessant, da die Bilder mit den Gedichten zusammen sehr herausfordernd wirken, sich z. B. im Internet weiter über das Tier zu informieren. Da Tiere und Rekorde ja nun definitiv für Kinder anziehende Themen sind, dürften viele Freude daran haben.
Ob es sich für einen Einsatz in der Schule eignet, versuche ich ja hier auch immer zu überlegen. Dieses Mal gibt es ein klares Jein… Als etwas anderes Vorlesebuch kann ich mir „Wer besser spinnt, gewinnt“ vorstellen oder als Ausgangspunkt zum Reimen eigener Tiergedicht oder vielleicht als Begleiter bei einer Sachunterrichtsreihe über Tiere.

Vielen Dank an den Knesebeck-Verlag für das Rezensionsexemplar!
Da momentan zur Zeit geschlossener Schulen & Kitas und von Kontaktverboten jeder ein bisschen frischen Lesestoff gebrauchen kann, möchte ich mal wieder eine Verlosung wagen. Dazu sollt ihr mal wieder dichten. Alle Infos und die Vorgehensweise habe ich dieses Mal in ein Etherpad gesteckt, das ihr hier findet: https://zumpad.zum.de/Tierrekorde_Buchverlosung
Dieses Mal kann man also nicht mit einem Kommentar gewinnen, sondern nur dort. (Kommentieren dürft ihr natürlich trotzdem auch!)

Beste Grüße,
Katha

Rezension: „Atlas Obscura Kids Edition“

2020-01-08 15.18.04Titel: Atlas Obscura Kids Edition Entdecke die 100 abenteuerlichsten Orte der Welt!
Verlag: Loewe (hier klicken)
Autoren: Dylan Thuras, Rosemary Mosco
Illustrationen: Joy Ang
ISBN: 978-3-7432-0540-6

Zum Inhalt:
In diesem Buch werden 100 Orte vorgestellt, die jeder auf seine Art sehr besonders sind. Größte, tiefste, älteste, geheimnisvollste und andere Plätze kann man kennenlernen – von Tonkriegerarmeen über leuchtende Höhlen bis hin zu einem Blumensamentresor ist vieles fast Unglaubliches dabei. Auf jeder Doppelseite werden zwei Orte vorgestellt, die zwar im jeweils gleichen Land liegen, dennoch aber ziemlich unterschiedlich sind. Es gibt immer oben links eine geografische Einordnung und einen ganz kurzen Abriss zu Größe, Einwohnerzahl, Sprache und es gibt immer eine kleine Verknüpfung zur nächsten Doppelseite in Form einer Reiseempfehlung unten rechts.
Jeder besondere Ort ist ganzseitig illustriert, wobei die Farbwahl insgesamt dem geheimnisvollen Touch des Buches angepasst ist.

Auf der Internetseite www.atlasobscura.com kann man digital weitere Reisen machen – allerdings nur englischsprachig.

Meine Meinung:
Der Atlas Obscura ist wahnsinnig spannend und interessant – aber für die Zielgruppe („Mädchen und Jungen ab 8 Jahren“) schon sehr anspruchsvoll. Meinem Sohn (8) gefällt das Buch sehr gut und er hört sich Abend für Abend eine Doppelseite staunend an. Gemeinsam im 1:1-Gespräch versuchen wir dann, die Orte auch einzuordnen, aber den geografischen Überblick hat er eher noch nicht. Zart besaitet darf man auch nicht sein, da es durchaus auch mal um Mumien oder Bestattungsrituale geht.
Die Auswahl der Orte gefällt uns beiden. Sie ist sehr abwechslungsreich und interessant. Die Bilder helfen oft beim Verstehen der doch recht kompliziert formulierten Texte, manchmal zeigen sie auch weiterführende Informationen.
Warum es bei der Reise so sprungahft zugeht, hat sich mir nicht ganz erschlossen (s. Bild) – vermutlich liegt das an der o. erwähnten inhaltlichen Verknüpfung der Orte.
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Leseempfehlung:
Zum Vorlesen und gemeinsam darüber Reden ist der Atlas Obscura auffassungsstarken Achtjährigen durchaus zuzutrauen; ich sehe die Zielgruppe aber eher bei etwas älteren Kindern, die auch schon eigene Nachforschungen anstellen wollen bzw. gezielt nach Informationen suchen.
Im schulischen Kontext kann ich mir das Buch eher als Inspirationsquelle vorstellen. Wenn es im Sachunterricht um „die Welt“ geht, könnte sich z.B. jedes Kind einen Ort aus dem Atlas aussuchen und dazu weiter recherchieren, um ihn dann der Klasse vorzustellen. In der Klassenbücherei einfach nur zum Stöbern ist es aber auch nicht schlecht aufgehoben, da die einzelnen Artikel ja nur je eine Seite umfassen und man so in kurzen Lesezeiten nicht den inhaltlichen Lesefluss stört.

Vielen Dank an den Loewe-Verlag für das Rezensionsexemplar! Es hat einen wichtigen Platz im Kinderzimmer meines Großen gefunden und ist immer wieder die Gutenachtlektüre der Wahl.

Beste Grüße,
Katha

Doppelrezension: Gewaltfreie Kommunikation (GFK)

Titel: „Zauberbuch Familienfrieden konkret“ und „Was brauchst du?“
Verlag: edition riedenburg (hier klicken)
Autorin: Hanna Grubhofer, Sigrun Eber
Illustrationen: Barbara Weingartshofer
ISBN: 978-3-99082-015-5 und 978-3-99082-022-3

Zum Inhalt:
1. „Was brauchst du?“

In diesem Büchlein werden verschiedene Streitfälle zwischen immer zwei Tieren erzählt und mit Bildern visualisiert. Jedes Mal kommt die Giraffe, das Symboltier für die gewaltfreie Kommunikation, helfend hinzu. Sie ermittelt die Bedürfnisse der Streitenden und hilft, Lösungen zu finden. Im hinteren Teil gibt es Ausfüllseiten, die sich mit den „Fällen“ noch einmal intensiver beschäftigen und quasi eine Schablone anbieten, wie man in Streitsituationen vorgehen kann.


2019-09-29 14.30.512. „Zauberbuch Familienfrieden konkret“
Autorin Hanna Grubhofer beschreibt sehr ausführlich Situationen aus ihrem Großfamilienleben und wie sie die GFK dort einsetzt bzw. was wichtig ist. Sie bietet Notizseiten an, auf denen der Leser seine eigenen Erfahrungen, Haltungen und Ideen festhalten kann.

Meine Meinung:
1. „Was brauchst du?“

Hier bekommt man entweder als Elternteil oder als Lehrkraft eine sehr konkrete Arbeitshilfe an die Hand, mit der man „streitbare Kinder“ vielleicht ein bisschen sensibilisieren kann. Sie werden in die Geschichten einbezogen und erhalten so Handlungsmuster, wie man sich auch in einem aufgebrachten Zustand in sein Gegenüber hineinversetzen kann. Das Formulieren von Bedürfnissen wird durch Satzmuster hier gut unterstützt und vor allem die wiederholten Abläufe in allen Geschichten können in den Kindern sicher einiges bewegen. Die Giraffensprache, die ich schon in meiner Ausbildung kennenernte, kommt so wieder zu mir zurück und erfreut mich aufs Neue.
2. „Zauberbuch Familienfrieden konkret“
Von diesem Buch hatte ich mir ein bisschen mehr erwartet oder vielleicht eher „ich hätte mir etwas Anderes darunter vorgestellt“. Beim Lesen nimmt die Autorin mich mit in ihr Leben, ihre Erfahrungen und Entscheidungen. Das „konkret“ im Titel ist also bezogen auf ihre Familie absolut treffend. Ich hätte bei „konkret“ eher Tipps oder Entscheidungshilfen erwartet, die sich jedoch von der vorgestellten Familiensituation mit sieben Kindern und einem sehr alternativen Lebensstil kaum auf meine Familie bzw. die meisten mir bekannten Familien übertragen lassen.
Es ist schon interessant, die Konsequenz in der Anwendung der GFK so mitzulesen, aber es wurden kaum Konflikte mit Kindern aufgezeigt (die es scheinbar durch die Art der Erziehung in der Familie kaum gab) – gerade dies war jedoch meine Leseerwartung…
Die Reflexionsseiten finde ich persönlich innerhalb eines solchen Buches wirklich gut – man kann sich so nochmal ganz persönlich mit dem Thema bzw. den Impulsen beschäftigen und liest dann auch ein bisschen anders.

Leseempfehlung:
1. „Was brauchst du?“
Für Eltern von Vor- und Grundschulkindern sowie für päd. Fachleute in diesem Altersbereich finde ich das Buch zur Giraffensprache wirklich sehr konkret einsetzbar. Die Geschichten sind so konstruiert, dass die Kinder sich inhaltlich sicher darin wiederfinden können und die Satzmuster bzw. Ausfüllvorlagen sind zielführend und hilfreich.
2. „Zauberbuch Familienfrieden konkret“
Ein Ausflug in eine etwas andere Familienwelt und das Eintauchen in eine Haltung, die der Gewaltfreien Kommunikation – wer den wagen will und sich interessiert, für den ist dieses Buch genau richtig. Wer aktuell Probleme daheim hat und Vorschläge sucht, wie diese mit Hilfe der GFK angegangen werden können, der ist hier nicht ganz so richtig und sollte mal im Sortiment des Verlags stöbern, was dort noch im Angebot ist.

Vielen Dank an den Verlag edition riedenburg für das druckfrische Rezensionsexemplar und das liebevolle Päckchen, das mir geschnürt wurde!
Familienfrieden (3)

Beste Grüße,
Katha

Rezension: „Drachenpost“

2019-08-20 20.00.55.jpgTitel: „Drachenpost“
Verlag: Thienemann-Esslinger (hier klicken)
Autorin: Emma Yarlett
Übersetzung: Ebi Naumann
Illustrationen: Emma Yarlett
ISBN: 978-3-522-45896-2

Zum Inhalt:
Alex findet einen jungen Drachen in seinem Keller und freut sich sehr – denn solch ein Haustier hat er sich immer schon gewünscht. Also schreibt Alex Briefe mit der Bitte um Hilfe. Die Tipps von der Feuerwehr, dem Fleischer oder der Tierschutzgemeinschaft bringen Alex gut voran, aber der Alltag mit einem wachsenden Drachen im Haus ist nicht einfach. So bekommt Alex auch Post von den Anwältinnen seiner Nachbarin…

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Meine Meinung:
Meine Mittester (4 und 8) und ich waren vom Auspacken an begeistert von diesem niegelnagelneuen Kinderbuch: das quadratische Format und der Luftpostrand erinnern ein bisschen an die beliebten Felix-Bücher und der Drache leuchtet fast, so knallig orange ist er. Es freut mich ja immer, wenn schon der Einband besonders gestaltet ist bei einem Buch.
Die Geschichte beschränkt sich auf wenige Sätze pro Doppelseite, wird aber komplett von den zauberhaften Bildern getragen. Das Highlight sind aber natürlich die 5 Briefe, die in sehr individuellen Umschlägen stecken. Da sie von ganz verschiedenen Absendern stammen, hat jeder eine ganz eigene Optik, ein eigenes Format und einen eigenen „Tonfall“. Die Gutenachtgeschichte für die nächsten Abende wurde soeben gewählt!

Leseempfehlung:
Zum Vorlesen ist Drachenpost ab dem Kindergartenalter geeignet – Kinder ab 2 kommen mit der Geschichte gut zurecht, ab etwa 3 wohl auch mit den Briefen. Größere Zuhörer oder Selberleser erkennen in den Absendern der Briefe sicher auch schon die netten Wortspiele (wie A. Larm von der Feuerwehr oder die Nachbarin Anne B. Schwer).

Für den Einsatz in der Schule finde ich das Buch begleitend zu einer Einheit zum Verfassen von Briefen sehr gut vorstellen. Durch die Kürze des Buches kann man es dazu auch mehrfach vorlesen und man bekommt die oben erwähnten verschiedenen Brieftypen, aus denen sich beispielhaft die Merkmale eines (formellen oder freundschaftlichen) Briefes ableiten lassen.

Vielen Dank an den Thienemann-Esslinger-Verlag für das druckfrische Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha

Rezension: „Schokobart“

2019-08-03 13.27.03.jpgTitel: „Der kleine Seeräuber Schokobart“
Verlag: Eigenverlag (hier klicken)
Autoren: Matti und Jörg Schröder
Illustrationen: Jörg Schröder
ISBN: 978-3-00062196-3

Zum Inhalt:
Matti mag Kakao und mit seinem Kakaobart verwandelt er sich in den Seeräuber Schokobart. Der findet eine Flaschenpost mit Schatzkarte und …? Natürlich muss er auf Schatzsuche gehen!
Am Ende der Geschichte schließen sich noch ein paar passende Ausmalbilder zu der bzw. aus der Geschichte an, die dazu anregen, Schokobarts Abenteuer noch einmal nachzuerleben oder weiterzuerzählen. Weitere Malvorlagen kann man auf der Homepage (s.o.) downloaden.

Meine Meinung:
Das Buch vom Seeräuber Schokobart ist von einem Vater für seinen Sohn erzählt, geschrieben und illustriert worden. Das merkt man ihm absolut an, denn es steckt viel Liebe darin und die Geschichte ist total auf der Erlebnisebene des Kindes angesiedelt. Meinem Möppelchen (4) hat sie so gut gefallen, dass er das Buch drei Tage lang mit sich herumgetragen hat, seine Piratenutensilien (Augenklappe, Säbel etc.) permanent trägt und wir gerade für alle, die wollen (also Möppel und Möppelchen) Piratentagebücher basteln mussten (s. Basteltipp unten). Die beiligenden Ausmalbilder (kostenlos) und Aufkleber (kostenpflichtig) kamen ebenfalls hervorragend an.

Für die Grundschule ist das Buch inhaltlich zwar weniger passend, aber: Als Beispiel dafür, wie Bücher entstehen, fände ich es wahnsinnig gut geeignet. Einige Lesebücher thematisieren ja z.B. bekannte Autoren oder Illustratoren mit Interviews und Sachtexten und da könnte ich mir Schokobart als Kontrast sehr gut vorstellen. Ein Autor, der eben eigentlich nur für seinen Sohne schrieb und mit Hilfe von Crowdfundig sein Buch publizierte. So kann man auch schreibbegabten Kindern sicher Mut für eigene Projekte machen!

Leseempfehlung:
Privat ist Schokobart für kleine und große Piraten ab 2 bis locker 8 Jahren geeignet – Kindergartenkinder dürften aber das beste Publikum sein.

Basteltipp:
Heute gibt es dank meiner Jungs noch einen piratigen Basteltipp dazu: ein Piratentagebuch bzw. Schiffs-Logbuch für Piraten. Dazu benötigt man braune feste Pappe, ein bisschen Goldpapier oder goldene Pappe, Blätter für das Innenleben, einen Tacker oder eine Nähmaschine, Kleber und Schere (und am besten auch eine Schneidemaschine), ggf. eine Motivschere.
Die Pappe wird aud A4 geschnitten und mittig gefaltet. Die Blätter ebenfalls mittig falten und dann etwas einkürzen, damit sie nicht über die Buchhülle hinausragen (Schneidemaschine). Dann Blätter und „Cover“ mit Hilfe des Tackers verbinden oder einmal dranlang nähen. Aus der Golspappe 4 Dreiecke schneiden und als Ecken aufkleben, ebenso ein Schild für den Titel schneiden – wenn man hat und mag, kann man das mit einer Motivschere verschönern. Einen langen Streifen Goldpappe schneiden, falten und als Buchrücken ankleben (im Fall einer Naht überdeckt man diese somit am Cover…).
Meine Jungs haben sich etwas altertümliche Papiere für das Innenleben ausgesucht, das ich noch im Regal hatte. So gehöre sich das nämlich für Piraten, meinte der Möppel. Hier seht ihr unsere Ergebnisse:

Vielen Dank für das druckfrische Rezensionsexemplar und die liebevolle Verpackung (s.u.) sowie die tollen Gimicks, die mein Junior direkt „verbraten“ hat!

Beste Grüße,
Katha

Rezension: „Helmuts Herz“

2019-06-05 11.45.14Titel: „Helmuts Herz“
Verlag: HeartMut (hier klicken)
Autorin: Nadine Eiringhaus
ISBN: 978-3-981-937-70-1

Zum Inhalt:
Helmut ist ein Roboter. Roboter kennen keine Gefühle, das weiß ja nun jedes Kind.
Helmut jedoch wird plötzlich mit verschiedenen Gefühlsäußerungen konfrontiert, als er auf seinem Weg einige Lebewesen trifft. Was er zuerst gar nicht greifen kann, das lernt er nun kennen. Und da Helmut neugierig ist, probiert er diese neuen Gefühle auch dirket mal selbst aus. Helmuts Herz kommt dabei ganz schön „in Wallung“, wie wir im Lippischen sagen – das Ganze ist für einen unbedarften kleinen Roboter schon ganz schön viel zu verstehen.
So wie Helmut ergeht es sicher auch vielen Kindern: sie nehmen Gefühlsäußerungen an Anderen wahr, können sie aber noch nicht immer sicher zuordnen. Und auch wenn man zuerst an Kindergartenkinder denkt, so habe ich diese Erfahrung auch noch bis weit in die Grundschule gemacht: Gefühle benennen einerseits, Gefühle erkennen und ausdrücken andererseits sind zwei ganz verschiedene Paar Schuh.
Die Geschichte rund um Helmut ist sehr puristisch gehalten, da die jeweils kennen gelernten Emotionen auf jeder Doppelseite im Vordergrund stehen. Denkanstöße (s. rechtes Foto) sind auch immer wieder mit dabei, um sich selbst mit in die Gefühlswelt hineinzunehmen.

Wer möchte, kann im Shop der Autorin auch noch ein Gefühlsbarometer erwerben, auf dem verschiedenste Gefühle durch Tiere abgebildet sind, so dass man sich und seinen momentanen Gefühlszustand mit Klammern zuordnen kann.

Meine Meinung:
Mir gefällt das Buch wirklich gut – sowohl inhaltlich als auch optisch bzw. haptisch. Die Gefühle stehen klar im Mittelpunkt und sind somit ein toller Gesprächsanlass. Kleine Gesprächsanlässe sind integriert und Spielideen lassen sich dirket ableiten (Gefühle-Pantomime, Gefühle-Memory etc.). Ich mag auch den Untertitel „Gefühle brauchen Mut“ – er impliziert, dass die Sache mit den Emotionen nicht eben immer einfach ist und dass es Mut erfordert, seine Gefühle auch zeigen zu können.
Das Buch selbst ist liebevoll illustriert, ohne „zu niedlich“ zu wirken. Außerdem wird es „mit ökologischen Farben auf Recyclingpappe gedruckt und in Deutschland hergestellt“, verspricht die Autorin.

Leseempfehlung:
Für alle, die Kinder haben oder mit Kindern arbeiten! Helmut dürfte Kinder bis in die dritte Klasse hinein ansprechen und schon für etwa Dreijährige gut verständlich sein.
Ich bin schon gespannt auf das zweite Buch aus der Reihe, Helmut und die Rakete.

Vielen Dank an den HeartMut-Verlag für das druckfrische Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha

Weihnachtsrezension II : Der kleine Weinachtsteufel und der verflixte Wunschzettel

2018-10-06 15.58.20

Titel: „Der kleine Weinachtsteufel und der verflixte Wunschzettel“
Verlag: dtv junior (hier klicken)
Autorin: Anna Lott
Illustrationen: Katja Gehrmann
ISBN: 978-3-95728-064-0

Zum Inhalt:
Der kleine Halloween-Teufel Otibuk erwacht frühzeitig aus seinem eigentlich 364-tägigen Schlaf, weil ein ungeschickter, aber ziemlich regeltreuer Engel gegen das Fenster des Teufelsturms kracht. Plötzlich tut sich für ihn eine ganz unbekannte, helle und glitzernde Welt auf, die Otibuk sofort in ihren Bann zieht. Sofort folgt er dem kleinen Engel und landet doch wirklich im Turm des Weihnachtsmann, wo gerade der einmillionste Wunschzettel gefeiert wird.

Dummerweise wird der kleine Teufel entdeckt und rausgeworfen – was ihn aber nicht davon abhält, sich weiter in die Welt der Weihnachtsengel vorzuwagen und sogar bis aufs Festland zu den Menschen. Als er dort der verärgerten Jannike ihren Wunsch erfüllt und deren kleinen Bruder mitnimmt Philipp, beginnt eine lustige, chaotische und aufregende Reise …

An deren Ende merkt ein Engel, dass es nur mit dem Zitieren von Regeln nicht getan ist. Alle merken, dass die Fabelwesen durchaus in besonderen Fällen auch mal außerhalb ihrer eigentlichen Dienstzeit (zusammen)arbeiten können und eine große Schwester merkt, das sie ihren kleinen Bruder doch ziemlich gern hat.

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Meine Meinung:
Die Geschichte vom kleinen Teufel Otibuk ist wirklich zum Schmunzeln und passend fürs adventliche Vorlesen in 24 kleine Kapitel aufgeteilt. Sie entführt den Leser bzw. Zuhörer in eine ziemlich fantastische Welt, in der es Leuchttürme für den Weihnachtsmann, die Osterhasen oder die Halloween-Teufel gibt. Anna Lott beschreibt diese Welt sehr plastisch und man fühlt sich meist ziemlich mittendrin im Geschehen. Sie gibt den Hauptfiguren eine Menge Raum für persönliche Entwicklungen und schafft es, dass man gern mit ihnen mitfiebert.
In meinen Augen ist „Der kleine Weihnachtsteufel und der verflixte Wunschzettel“ mal eine schöne Abwechselung zu den üblichen Adventskalendergeschichten und sorgt sicher für eine Menge Spaß.

Leseempfehlung:
Durch die wunderbaren Illustrationen ist dieses Buch als Vorlesegeschichte sicher für Vorschul- und Schulkinder geeignet. Auch inhaltlich würde ich eben diese als Zielgruppe sehen, da sie ja oft gerade im Umbruch ihres Glaubens an Weihnachtsmann und Co. stecken.
Für den Einsatz in der Schulklasse kann ich das Buch jedoch nur unter der Voraussetzung empfehlen, dass sich keine Kinder darin befinden, die als Zeugen Jehovas oder anderer strenger Glaubensrichtungen mit den Teufeln ein großes Problem haben würden. Hierauf sollte man stets ein Auge haben… Für meine Klasse ist es deshalb leider als Vorlesebuch ausgeschieden. Aber mein Großer (7) hat nun definitiv ein Buch für die ersten 24 Dezembertagesgutenachtgeschichten.

Vielen Dank an den dtv-Verlag für das druckfrische Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha

Weihnachtsrezension I : Ein Rentier kommt selten allein

2018-10-06 15.59.12.JPGTitel: „Ein Rentier kommt selten allein – Unser Jahr mit dem Weihnachtsmann“
Autor: Friedbert Sohner
Illustrationen: Katrin Engelking
Verlag: dtv (hier klicken)
ISBN: 978-3-423-64034-3

Zum Inhalt:
In diesem Vorlese- oder Selberlesebuch wird mal eine ganz andere Weihnachtsgeschichte erzählt – eine, die 12 Monate lang ist!
Familie Wetekamp „darf“ dieses Mal nach dem Heiligen Abend den Weihnachtsmann aufnehmen bis zum nächsten Weihnachtsfest, so wie es jedes Jahr eine geprüfte, ausgewählte Familie tun darf. So richtig wissen die vier (Lotte, Lars, Mama, Papa) anfangs nicht, was da auf sie zukommt (vor allem, weil der Ankündigungsbrief erst zwei Wochen danach kam), aber aufregend wird es auf jeden Fall. Logischerweise gibt es ein absolutes Geheimhaltungsgebot, das aber zumindest um zwei Nichtfamilienmitglieder erweitert wird.
2018-10-06 15.59.31Der Weihnachtsmann entpuppt sich als ziemlicher Tollpatsch und dass ab dem Herbst Wichtel in Wetekamps Wohnung arbeiten, macht den Alltag der vier auch nicht „normaler“. Vieles muss umgeräumt und repariert werden und es entspannt sich sogar ein kleiner Streiche-Wettstreit zwischen Kindern und Wichteln.
aber zuletzt gibt es natürlich ein glückliches Ende und Geschenke, denn so wie das Buch nach Weihnachten begann, endet es natürlich nach dem nächsten Weihnachtsfest.

Jedes Kapitel des Buches entspricht einem Monat und wird mit einer farbigen Seite begonnen – darüber hinaus gibt es keine nennenswerten Illustrationen.

Meine Meinung:
Lotte nimmt den Leser / Zuhörer als Ich-Erzählerin wirklich lebhaft mit hinein in den neuen Alltag der vier Wetekamps, ihrer Familie und Nachbarn. Es wird nur das Wesentliche erzählt, denn das ganze Jahr will ja in 12 Kapitel gepackt werden – pro Monat sind deshalb nur ein paar Anekdoten drin, die aber absolut zum Schmunzeln sind. Oft genug hört man das laute Lachen des Weihnachtsmanns fast selbst oder möchte Mama Wetekamp mal ordentlich in den Arm nehmen und ihr sagen: „Nimm es nicht so schwer!“
Sprachlich gesehen gefällt mir das Buch ebenfalls sehr gut – die Formulierungen sind aber eher etwas für sprachlich fitte Kinder, weil sie teils recht anspruchsvoll sind. Wortwitz muss eben auch erstmal verstanden werden…
Für meine eigenen Jungs werde ich das Buch im Advent auf jeden Fall lesen, mit in die Schule kommt es dieses Jahr (noch) nicht..

Leseempfehlung: Die Wetekamp-Kinder sind Erst- bzw. Viertklässler – in dieser Altersspanne passt „Ein Rentier kommt selten allein“ auf jeden Fall hinein! Für jüngere Kinder ist es wegen der fehlenden Bilder vermutlich nur in kleineren Portionen spannend, für ältere aber sicher auch noch lustig anzuhören bzw. dann selbst zu lesen.
Von mir definitiv Daumen hoch!

Vielen Dank an den dtv-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha