Adventskalender-Zieh-Kinder bestimmen

Jedes jahr wieder überlege ich, wie ich einteile und/oder beeinflusse, wann wer den Adventskalender öffnen darf. Meist lande ich bei einer Kiste mit allen Namenszettelchen drin und das wars.

Ganz spontan hatte ich heute die Idee, zwar wieder den Zufall regieren zu lassen, aber etwas anspruchsvoller:
Ich habe mir kleine Weihnachtskarten bzw. Geschenkanhänger geschnappt, die ich aus einer Großpackung von vor Jahren noch übrig hatte und für jedes Kind eine Beschreibung verfasst (s. Bilder). Morgen starte ich mit dem ersten Vorlesen und dann darf immer das vorige Kind eine Karte ziehen und wenn es möchte auch vorlesen.

Wie ihr seht, habe ich vorsichtshalber jedes Kärtchen mit einer Mini-Etikette verschlossen – so gehen sie fix zu öffnen (besser als mit Klebeband), aber niemand zieht seinen besten Kumpel… Die Dose musste ich gestern dann leider noch mit meiner Freundin zusammen leer essen, damit sie ab morgen ihrem neuen Zweck zugeführt werden kann. Leckeres Marzipan aus’m A..i gab es. Danke, Sonja, für deine Hilfe!

Hier noch ein paar Beispiele. Ich habe äußerliche Beschreibungen ebenso drin wie Hobbies oder Kompetenzen sowie sprachliche Analysen der Namen. Klingt hochtrabend – schaut einfach selbst:

Vorsichtshalber steht unten rechts immer noch der Name des Beschriebenen. Sicher ist sicher, auch wenn ich mich um Eindeutigkeit der Merkmale bemüht habe…

Beste Grüße,
Katha

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Herbst beendet, Advent eingeläutet

Der Wechsel vom November (der sich ja heuer wie ein April anfühlte mit Schnee und T-Shirt-Wetter) in den Dezember war dieses Jahr wirklich sehr greifbar für mich.

Nach der letzten Stunde habe ich gestern in der Klasse den Advent eingeläutet und einen „Thementisch“ gefüllt: Im Kamishibai befindet sich der auf A3 vergrößerte Adventsausmalkalender von Danielas Ideenreise, der „Adventskranz“ ist ja leider seit Jahren auf elektrisches Licht begrenzt (was ihm viel Zauber nimmt) und unser Klassenadventskalender:

Dieses Jahr habe ich bei Action diese schönen fix und fertigen Pappschachteln für nur zwei oder drei Euro mitgenommen, die ich definitiv wieder einsammeln werde. Darin befindet sich neben einem kleinen Tütchen Gummibären „nur“ ein Gutschein für Vorlesezeit, ein Spiel, eine Hausafgabe weniger etc., gefunden ebenfalls bei der Ideenreise. Die Würdigung eines kleinen materiellen Geschenks fiel in den letzten Jahren so dürftig aus, dass ich daruaf lieber verzichte. Und da ich ja letztes Jahr in meinem Zweitjob als Mama des Möppels miterleben durfte, wie sehr man sich freuen kann, wenn man ein Weihnachtsbuch mitbringen darf, finde ich diesen Weg ziemlich gut…

Montag kann es also losgehen mit dem Öffnen der Schachteln. Was ich ganz cool finde ist meine Steuerungsmöglichkeit bzgl. der Gutscheine: Spielwünsche befinden sich „zufällig“ immer in dern Schachteln der Sport-Wochentage (in Absprache mit der Kollegin), die Malzeit trifft genau den Freitag mit der Kunst-Doppelstunde und gemeinsames Genießen gibt es gern montags, wenn eh eine Weile für das schulinterne Adventssingen „drauf geht“… Die Namen der Kids kommen alle in eine Loskiste, aus der täglich eines bzw. rund ums WE zwei Kinder gezogen werden.

Was den Ausklang des Herbstes angeht, so feierte die Schule des Möppels gestern ihr traditionelles Lichterfest. Alle Klassen haben dafür Laternen gebastelt und ziehen zusammen vom „unteren Schulhof“ auf den „Festplatz“, wo ein jedes Jahr wieder wunderschönes Lied gesungen wird – da bekomme ich immer Pipi in den Augen, wenn 250 Kinder sowas Schönes und Tiefsinniges trällern wie Lichterkinder. Alle Lichter werden dann rund um den fürs Feuerwerk abgesperrten Rasenplatz aufgehängt und illumieren das Gelände zauberhaft.

Die Zweitklässler hatten in diesem Rahmen dann noch einen kurzen Auftritt in der Turnhalle und präsentierten zwei Tänze, die sie im Rahmen von Jekits eingeübt hatten.
Das Feuerwerk ist beim Lichterfest ebenso Tradition wie das Lied, die Laternen und die ewig langen Schlangen bei den Essensangeboten 😉 und hat vor allem das Möppelchen sehr beeindruckt – gute Vorübung für Silvester! Der Möppel hielt sicherheitshalber während des Geknalles die Hand unserer Nachbarstochter, damit er sich nicht fürchten muss… So süß!

Allen, die bis hierher gelesen haben, wünsche ich heute den Start mit einen tollen Adventskalender in den letzten Monat des Jahres. Krass, dass es schon wieder fast rum ist und wie viel doch auch 2018 wieder los war…

Beste Grüße,
Katha