Überraschungsbilder

Wenn mich jetzt einer fragt, woher die Idee stammt: Keine Ahnung, aus dem Netz irgendwo!


Aber ein schöner, dicker, runder Fisch aus dem Netz war das, ein Spaßfisch! Einer, der 22 Viertklässler zwei Schulstunden beschäftigte und sie zu Fragen wie „Darf ich noch eins malen?“ inspirierte. Und einer, der die Kidner dazu brachte, sich gegenseitig stolz ihre Werke vorzustellen und miteinander zu arbeiten, sich Tipps zu geben. Viele kleine positive Erlebnisse gab es da!

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Wie diese Kunstwerke entstanden sind? Relativ einfach:
1. Man nehme ein A4-Blatt und falte es mittig (die kurzen Seiten aufeinander).
2. Wenn die offene Seite oben liegt, nehme man das vordere Blatt und falte es zurück auf die untere Seite. Im Ergebnis hat man quasi A5 quer vor sich liegen.
3. Man zeichne ein Motiv seiner Wahl auf das gefaltete Blatt. Wie man sieht, eignet sich außer Fischen noch ein Haufen anderer Lebewesen, aber für die Kinder waren auch Formen oder Comicfiguren wichtig. Es sollte der Schwerpunkt auf dem Kopf / Gesicht liegen und der Mund muss mittig um die Berührungsstelle der beiden Papierhälften herum liegen. Versteht man das? Die Bilder sprechen hoffentlich für sich…
4. Man klappt das Blatt auf und verbindet die beiden Hälften des nun auseinandergerissenen Bildes mit Linien. Wenn wie beim Fisch der Mund seitlich ist, malt man einen Bogen für den Mund.
5. Man zeichne gefäääährliche und große, spitze Zähne in das so entstandene weit aufgerissene Maul.
6. Anmalen!

Ich empfehle für die Vorbereitung: Einfach mal zwei Motive zuhause selbst ausprobieren – am besten einmal frontal (wie beiden meisten Tieren und Figuren) und einmal seitlich (wie beim Fisch), um die Tücken beim Erklären gut parat zu haben…

Und dann: Viel Spaß!

Katha

Herbstblätter

Bevor der November alle Oktoberfarben vernichtet, habe ich letzte Woche die Gunst der Stunde genutzt und mich mit den Viertklässlern mal wieder raus begeben. Direkt vor dem Eingang stehen bei uns mehrere Ahornbäume, die sich bis ungefähr vorvorgestern in den tollsten Farben präsentierten – wie man auf den Fotos sehen kann.

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Überraschenderweise ergingen sich diese supercoolen, gern mal oberflächlichen und großspurigen Kinder ausführlich im Wettbewerb um das schönste und außergewöhnlichste Blatt am Boden und verglichen, betrachteten, untersuchten, schauten und bewunderten… Es war echt schön zu beobachten, wie viel Zeit sich die Kids genommen haben, um „ihr“ Blatt auszuwählen.

Erstaunlich viel Ruhe und Zeit nahmen sich alle (!) dann auch bei der Aufgabe, das Blatt möglichst genau abzuzeichnen. Selbst die mit geringen künstlerischen Ambitionen haben sich zum ersten Mal seit Langem wirklich bemüht.
Eine kurze Einweisung mit Probehandlung an der Tafel gab es dann noch meinerseits mit dem Hinweis, vom Stiel her anzufangen und einigermaßen symmetrisch vorzugehen (ein Stückchen rechts, ein Stückchen links zeichnen) und auf die Blattadern zu achten. Eine kurze technische Wiederholung de Schraffierens und der Strichstärke gab es dann noch dazu. Und ja, die Tafel sieht halt nicht schön aus. Wehe, das mokiert jetzt wieder wer!!!
Herbstblätter abzeichnen (32).JPG

Hier seht ihr mal ein paar Ergebnisse aus der 4. Ich finde, das das ein echt schönes Projekt ist und habe gemerkt, dass das Zeichnen bzw. Nachzeichnen bei mir bislang etwas kurz gekommen ist.

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Herbstliche Grüße,
Katha

Herbsteulen

Der Kindergarten meiner Söhne ist für mich immer wieder eine Inspirationsquelle. Letzte Woche habe ich mir dort diese süße kleine Bastelei abgeschaut:
eule-7 Ganz niedliche Eulen in verschiedenen Farben.

Nachbasteln geht ganz einfach:
1. Man nehme eine Klopapierrolle, etwas Filz, etwas schnabelfarbene Pappe, Wackelaugen und Wasserfarben:
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2. Man biege die Rolle an einem Ende von beiden Seiten her wie folgt ein:
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3. Man male sie in der gewünschten Farbe mit Wasserfarben an. (Geht auch andersherum, wie man auf den Bildern sieht).
4. Man klebe auf die getrocknete Rolle die Augen, aus Filz ausgeschnittene Flügel in Wunschfarbe und einen Schnabel (entweder ein Dreieck oder zwecks Dreidimensionalität eine mittg gefaltete Raute – also zwei Dreiecke aneinander…).

Wenn man nun mehrere Eulen hat, kann man die ganz toll aufbauen und drapieren. In der Kita stand ein Holzkasten auf dem Boden, der mit Steinen, Moss, Blättern und ein paar hochstehenden Ästen gefüllt war und überall drin und drauf saßen die Eulen der Kinder. Sah total genial aus!

Viel Spaß meinen Erstis und euch beim Ausprobieren!
Katha

Kunst mit Postern!?

Liebe Leserschaft, heute suche ich einmal euren künstlerischen Rat. Bei meiner großen Räumaktion in den Ferien sind diverse alte Medizini-Tierposter übrig geblieben – nach Entnahme und Abheftung der sortierten und beschrifteten Wissensposter…

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Seitdem überlege ich daran herum, wie ich die sinnvoll nutzen könnte. Kunst bietet sich da sicher am ehesten an, aber mir will so recht nichts einfallen. Man könnte die Poster, die ja ziemlich groß sind (A1), zerschnippeln und neu zusammensetzen, man könnte sie verändern, die Tiere verkleiden oder…???

Habt ihr Ideen und/oder Erfahrungen?

Liebe Grüße,
Katha

Wörterfressermonsterchen

… ist ein Wort mit sieben Silben! Wahnsinn!

Zum Wochenausklang entstanden bei den Erstis lustige, gruselige, interessante, niedliche Kunstwerke aus vielen Prospekten, Zeichenblockpapier und Wachsmalern:

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Zuerst zeichneten wir mit Bleistift einen Monsterbauch auf unserern niegalnagelneuen Zeichenblock. Dann suchten wir besondere Wörter und Buchstaben in einem großen Haufen Prospekte, Kataloge, Zeitungen und schnippelten sie aus. Damit wurde dann der hungrige Bauch des Monsters möglichst gut gefüllt.
Zuletzt malten wir dann mit Wachsmalern den restlichen Körper des Monsters. Seeeeehr interessant, wer da was für eine Art Monster schuf. Einige Überraschungen waren für mich dabei! Sehr interessant war es auch, wie wenig gezielt die Kinder teilweise die Textstücke bzw. Schnipsel auswählten. Einige waren einfach nicht vom Konzept „besondere Wörter“ (aufs Aussehen bezogen, natürlich!) zu überzeugen. 🙂

Katha

 

Ich überreiche dir einen Blumenstrauß

Ein wenig inspiriert von einem meiner Lieblingskinderbuchautoren Eric Carle und seiner Collagetechnik entstanden in meiner Kunstklasse (4. Jahrgang) diese wunderbaren Blumensträuße:

Hier mal die Anleitung:
1. Ein A3-Zeichenblockblatt mit verschiedenen Farben deckend grundieren. Dazu mehrere (4-6) Felder verwenden, damit nachher die Blüten je eine Farbe bekommen. Wer schlau ist, gibt auch etwas grün vor, damit man auch schöne Stängel bekommt (das hatte ich nicht im Blick – wir haben einfach grünes Tonpapier genommen). Darauf und/oder dazu auch Schwämme, Schwammstempel, Spritztechnik (Sieb & Zahnbürste) anwenden und/oder gestreifte Flächen, Punktemuster etc. malen – trocknen lassen!

2. Ein weiteres Blatt A3 einfarbig „lasieren“, also mit viel Wasser und wenig Farbe hell grundieren – trocknen lassen.3. Fotos von den Händen der Kinder machen. Ich habe ihnen alle etwas zum Halten in die Hand gedrückt, um einen realistischen Eindruck zu erzeugen (kann nachher abgeschnitten werden). Achtung: Irgendwie bei den Fotos ein Namensschild oder so mitfotografieren! Ihr glaubt nicht, wie schwer es später ist, Hände in Schwarzweißdrucken zuzuordnen! Das war eine echt unnötig schwierige Aufgabe. Lernt aus meinen Fehlern … 😉

4. Fotos auf A4-Format ausdrucken in Grautönen.

5. Kurze Besprechung, wie Blüten aufgebaut sind. Dann aus den farbigen Feldern des ersten Blattes Blütenblätter ausschneiden – jeweils mehrere der gleichen Form und Farbe. Zusammen mit einem andersfarbigen Kreis Blüten daraus legen. Dem grünen Bereich bzw. grünes Tonpapier in genügend viele und lange Stängel schneiden, ggf. Blätter dazu.

6. Blüten, Stängel und Hand auf das zweite Blatt legen und passend anordnen. Dann vorsichtig kleben. Dabie beachten, dass die Stängel sowohl hinter den Blüten als auch hinter der Hand aufgeklebt werden, damit der Eindruck entsteht, sie würden von der Hand gehalten.

Dauer des Ganzen: schätzungsweise 3-4 Schulstunden.

Hier noch ein paar Eindrücke vom Schaffensprozess:

Katha

„action painting“

Ursprünglich wollte ich mit den Kindern einen Hintergrund für unser erstes Kunstwerk in der vierten Klasse schaffen – nun sind die Bilder aber so toll geworden, dass sie „solo“ bleiben und wirken dürfen und wir für das andere Vorhaben (folgt demnächst im Blog) einen schlichten Hintergrund wählen werden.

So, und nun von vorn: Die Viertklässler staunten nicht schlecht, als ich ihnen auftrug, ihren Zeichenblock, Wasserkasten, Pinsel und Becher auf den Schulhof zu tragen. Dort suchte sich jeder einen Platz mit etwas Abstand zum Nachbarn und es gab eine wirklich kurze Einweisung: Pinsel nass machen, gut Farbe dran rühren und mit Schwung auf das Blatt spritzen.

Die Kids fanden es super, hatten viel Spaß. Gelernt haben sie vielleicht nichts grundlegend Neues, aber die Menge von Wasser und Farbe anzupassen, die Unterschiede bei der Pinselgröße und dass das Bild interessanter wird, wenn man aus verschiedenen Richtugnen arbeitet, das waren Themen, die oft besprochen wurden. Kann ich als Lernzuwachs gelten lassen…

Hier mal ein paar Eindrücke:

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Katha, die bald auch noch aus der ersten Woche der Erstis plaudern wird.