„Wortspeicher“ Farben

Dumm, wenn Erstklässler noch nicht lesen können, aber ein LeseMalBlatt in der Freiarbeit auswählen…
Momentan liegt neben diversen Malblättern und Mandalas sowie Schreibübungen auch diese tolle und sehr motivierende Färbeübung von Daniela Rembold (Ideenreise) in meinem Freiarbeitsauswahldrehkarussel*. Leider kann bis auf einen Schüler natürlich niemand die dort angegebenen Farben wirklich lesen. Gemeinsam haben wir mit einigen Kindern überlegt, wie wir dieses Dilemma lösen könnten und die Idee entwickelt, das die Farbwörter irgendwie abzugucken sein müssten. Damit das geht, habe ich mit den Bildern von Nicole Trapp („Frau Locke“) diesen kleinen Zettel erstellt, der nun neben dem oben erwähnten Karussel an der Pinwand hängen wird. Bin gespannt, ob die Kinder das schaffen…

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Katha

* Vor Jaaaaahren habe ich beim Haus-Umbau-Müll-Wegbringen auf dem Wertstoffhof einen alten Drehständer am Metallschrott stehen sehen, in dem Zeitschriften verkauft wurden oder sowas. Ich durfte ihn mitnehmen. Seitdem begleitet er mich durch die Klassen und erlebt zur Zeit sein Revival in der Freiarbeit: Es passen 12 Angebote auf kleinstem Raum (30×30 cm) rein. Ich mache die Tage mal ein Foto und stelle das Schätzchen vor 🙂

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… unter der Goldenentotenmaske …

… versteckt sich vielleicht irgendwo das Verständnis für Adjektive und Nomen. Hoffentlich.

Bereits zum zweiten Mal innerhalb von drei Diktaten stolperten bei meinen Viertklässlern mehrere Kinder darüber, dass man ein Adjektiv vor einem Nomen klein und von diesem getrennt schreiben sollte. Da ich für morgen Material für eine Vertretungsstunde für eine Kollegin in meiner Klasse brauchte, habe ich dann einfach mal das AB Übungen mit Sätzen geschrieben. Vielleicht kann es ja sonst noch wer gebrauchen. Es ist thematisch sinn(bezugs)los, deshalb universell einsetzbar, nicht nur nach Diktaten über Tutanchamun…

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Ka

Wie lange isses noch???

Genau diese Frage werde ich morgen meinen Viertklässlern stellen:
Wie viele Tage Unterricht haben wir noch gemeinsam vor uns, bis die Grundschulzeit endet?

Das ist mal eine Lese- und Denk-Übung der anderen Art: Diskontinuierliche Texte (Tabellen, Listen) müssen gelesen und daraus die nötigen Informationen entnommen werden. Ein bisschen Mathe steckt noch drin, weil man ja nach allem logischem Denken auch noch richtig zählen muss…

So werde ich vorgehen:
1. Die Kinder bekommen die Frage und p.P. ein Kalenderblatt. Das stammt von kalenderpedia.de (bei dem Link erstmal nach unten scrollen, dann kommt man zur Datei).2. Vorn an der Tafel werden 3 Zettel hängen mit den Ferien in allen Bundesländern, den Feiertagen und den beweglichen Ferientagen an unserer Schule. Die ersten beiden davon habe ich von ferienkalender.com. Kann man aber natürlich auch aus dem eigenen Lerherplaner oder sonstwoher nehmen!
3. Hinter der Tafel und an anderen verdeckten Orten hänge ich insgesamt 5 Tipps aus. Wer wirklich gar nicht weiterkommt, bekommt von mir einen.

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Da bin ich mal gespannt, wie leicht oder schwer sich die Herren und Damen damit tun werden. Ich finde ja, solche Übungen macht man viel zu selten.

Damit schließe ich für heute und wünsche allen, die morgen wieder starten (ich hörte eben in den Nachrichten, dass es 10 Bundesländer betrifft), einen guten oder ertragbaren oder erfreulichen Tag!

Ka (die jetzt 63 Schultage herunter zählt plus einen Fortbildungstag)

reizende Reizwortgeschichten schreiben

Tja, nun geht es ans Eingemachte: Die zweite Übung steht an, bevor es zu Wochenbeginn an den dritten Aufsatz geht.

Nachdem wir bei der Vorbereitung für die erste Geschichte sehr kleinschrittig vorgegangen sind (siehe Tafelfotos unten) und die Kinder eigentlich „nur“ die Geschichte allein geschrieben haben, mussten sie sich diesmal auch allein bzw. im Austausch mit Mitschülern die Stichwörter zur Vorbereitung allein ausdenken. Geschrieben wird diesmal als HA – da bekomme ich zwar nicht unbedingt reine Eigenproduktionen der Kinder, aber die Eltern bekommen einen guten Einblick in die Anforderungen, die der Aufsatz stellen wird…

Nun aber nochmal genau: Unser Lehrwerk (ABC der Tiere) arbeitet beim Verfassen von Geschichten in 3 und 4 mit der Ideenspinne. Wir haben diese für die Reizwortgeschichte etwas modifiziert und das Spinnennetz in Einleitung, Hauptteil und Schluss unterteilt (s. Foto). Darin sammeln die Kinder dann über die (1-2-1 vorgegebenen) Reizwörter hinaus  eigene Ideen. Die müssen nicht verpflichtend in der Geschichte vorkommen, helfen aber beim Planen der Handlung. Danach wurden auf einem weiteren AB oder im Heft nochmal Stichwörter zu den Reizwörtern gesammelt und die Personen, Gefühle etc. näher definiert.
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Die in den letzten Tagen hier gebloggten AB zu Wortfeldern und Satzbau / Satzbildung habe ich parallel dazu eingesetzt, da sie ja die sprachliche Arbeit auch inhaltlich unterstützen können (AB Sätze umstellen  AB Sätze ausschmücken  AB Mittelalterliche Wortfelder).

Damit die Kinder von vornherein eine Transparenz über die Anforderungen haben, geben wir gern ein Bewertungsraster auch schon in die Übungen. Hier können es die Kinder (ggf. Eltern) allein oder in einer wie auch immer gearteten Schreibkonferenz nutzen, um ihre Geschichte zu überprüfen bzw. überprüfen zu lassen. Aus verschiedenen Vorlagen habe ich dieses Reizwortgeschichte RasterB verfasst, das auch als Schreibhilfe dient. Die Datei hat zwei Seiten: Eine Version für Übungen und eine für den Aufsatz. Da ja nicht jeder eine Ideenspinne nutzt, gibt es heute mal wieder eine Word-Datei, die man vor allem bei diesem ersten Punkt individuell anpassen kann. Hier könnte man auch über Punkte statt Smileys nachdenken, wenn man möchte: Reizwortgeschichte RasterB

Soweit für heute der kurze Einblick in meinen Klassenraum. Und wehe, irgendwer nölt jetzt wieder über eine zu schlecht geputzte Tafel…

Eine reizende Zeit bis zu den Ferien wünscht
Ka

Wer tut was auf der Burg

Man kann meinem Blog entnehmen, dass ich doch gern sachunterrichtliche themen auch in meinen Deutschunterricht aufnehme. Sachunterricht ist eben immer auch Sprachunterricht, so habe ich es schon im Seminar gelernt.
Deshalb kommt hier noch eine Übung, die beiden Fächern zuzuordnen ist. Da doch viele von uns die Kombi D-SU in der eigenen Klasse geben, ist das ja auch niht so schlimm…

Es geht darum, dass Burgbewohnern Tätigkeiten zugeordnet werden müssen, um daraus korrekte Sätz zu bilden. Diesmal etwas Leichteres als die anderen AB von heute! 🙂
AB Wer tut was auf der Burg

Ka

Wegbeschreibung – eine Übung zum genauen Beschreiben und Zuhören für Zwischendurch

Heute mal ganz „off-topic“ diese gerade wieder gefundene Übung:
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(Grafiken alle aus Windows Cliparts!)

Es ist eine Partnerübung, bei der jedes Kind einmal Wegweiser und einmal Wegfinder sein darf.

Zuerst zeichnet wie oben zu sehen ein kind seinen gewünschten Weg auf seinem Blatt ein. Dann erklärt und beschreibt es ihn seinem Partner. Dafür müssen grundlegende Begriffe wie rechts/links/hoch/runter bekannt sein, aber auch Begriffe wie Kreuzung, Gabelung, steil/spitz und die Namen der Tiere. Am Ende werden die beiden Wege verglichen und mit zwei neuen Blättern die Rollen getauscht. Wer Papier sparen will oder soll, kann ja auch (farbig) drucken, laminieren und die Folienstifte einsetzen…

Bei meinen Kids ist das bislang als schöne Kleinigkeit für Zwischendurch immer gut angekommen. Hier die Datei: Wegbeschreibung

Ka

Schaltjahr-Lesetext mit Fragen

Da ich gerade kein Diktat, keinen Grammtiktest und (noch) keinen Aufsatz vorbereiten muss, habe ich morgen wirklich mal wieder ein bisschen zeit, etwas zu lesen. Da die LB-Texte gerade nicht gut passen, nehme ich mal den guten alten Lebensweltbezug mit ins Boot und habe mir einen interessanten Text über die Entstehung des Schltjahres gesucht. Im SWR-Kindernetz bin ich fündig geworden. Und da Viertklässler ja lesetechnisch auch etwas belastbar sind sein sollten, gibts dazu auf die Rückseite ein paar Fragen (Schalttag Fragen Lesetext) mit unterschiedlichen Anforderungsniveaus…

Hier habe ich dann auch noch eine sprachhistorische Erklärung für den Namen gefunden: http://sprachgestoeber.de/schaltjahr/.

Ka