Welttag des Buches – Verlosung

imagesMorgen, am 23. April, ist wieder Welttag des Buches. Und ich würde gern mal wieder ein Buch verschenken!

 

 

In meinem Schrank habe ich noch ein niegelnagelneues Jo-Jo-Wörterbuch stehen, das sich von seinem Zwilling trennen würde. Und das habe ich mir ausgedacht:
Wer das Buch gewinnen möchte, schreibt im Kommentar einen Vierzeiler, in dem die Begriffe „Wörter“ und „Buch“ vorkommen. Ich werde dann am Ende (Montag Abend, 20 Uhr) ganz subjektiv und ohne notarielle Aufsicht entscheiden, welches mir am besten gefällt.
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Nach den (teuren) Erfahrungen von der letzten Verlosung dürfen dieses Mal nur Menschen mit einer Adresse in Deutschland teilnehmen. Nochmal 17€ Porto möchte ich nicht verschenken…

Beste Grüße,
Katha

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Doppelrezension: „Schülerduden“

Titel: „Schülerduden Fremdwörter“ und „Schülerduden Grammatik“
Verlag: Duden (hier klicken)2018-01-29 21.10.38
ISBN: 978-3-411-05147-2 und 978-3-411-05638-5

Zum Inhalt:
Nun ja, was soll ich zum Inhalt eines Schülerdudens groß sagen? Das Fremdwörterbuch sieht aus wie ein klassisches Fremdwörterbuch aussehen muss: zwei Spalten, kleiner Druck, geringer Zeilenabstand. Aber durch die Aktualisierung der Neuauflage in 2017 ist eben der Inhalt sicher deutlich zeitgemäßer als in den Duden, an die ich mich erinnere. Das Buch wird auf dem Cover mit „topaktuellen Neueinträgen wie Boyfriendjeans, Graphic Novel, pixelig oder Polittalk“ – und somit ist für mich klar, dass es nicht nur den Jugendlichen helfen kann, Wörter erklärt zu bekommen, sondern sicher auch unbedingt ihren Lehrern!!!
Seit das Buch auf meinem Schreibtisch steht, habe ich schon deutlich öfter darin „gegoogelt“ und bin i.d.R. zufrieden mit den Ergebnissen gewesen. Für ältere Schulkinder halte ich es für unerlässlich, das Nachschlagen eben auch analog zu üben…

Etwas eher beurteilenswert ist sicher die Grammatik: Im Vergleich zur Schülergrammatik, mit der ich früher arbeiten musste und bis ins Studium hinein immer wieder arbeitete (sie steht noch im Regal!) kommt der Inhalt des Schülerdudens weniger trocken rüber. Neben den wichtigen Thementafeln zu allen grammatischen Bereichen gibt es viele viele konkrete Beispiele und vor allem auch Übungen. Fast könnte man das Buch richtig lesen und sich somit durch die Grundlagen der deutschen Sprache arbeiten.
Manches kommt mir aus der Grundschule sehr vertraut vor (s. Bild 1 und 2), grundsätzlich ist natürlich aber die Sekundarstufe die Zielgruppe des Buches (s. Bild 3):

Weitere Übungen gibt es (passend zur Zielgruppe) online unter https://www.duden.de/schuelerduden-grammatik. Zu vielen Übungen im Buch (die immer mit einem hellblauen Kästchen markiert und nummeriert sind) gibt es mit der passenden Zahl eine erweiterte Übung in der 170-seitigen pdf-Datei.

Meine Meinung:
Mir hätte eine Grammatik wie diese sicher in der Schulzeit und spätestens im Studium geholfen, mich tiefer in die Materie „Sprache“ einzuarbeiten. ich erinnere mich noch daran, dass ich in einem Englischseminar dachte „Ich werde niemals so viel über die deutsche Sprache wissen, wie diese Dozentin über die englische!“. Bei mir am Gymnasium wurde aber eben bis zuletzt an die Wissbegierde der Schüler, an die Anschaffungsfreude der Eltern oder eben an die Grundgrammatik geglaubt, so dass ich nie mit einer ausführlichen Grammatik wie dieser in Berührung gekommen bin. Die Empfehlung „Für Schüler, Studierende und Referendare“ kann ich nur absuolut unterstreichen und für die Schule oder Eltern von Sekundarstüflern eine Anschaffung des Schülerdudens Grammatik nur empfehlen. Was da drin steht, das findet man so kompakt und überischtlich nicht ohne stundenlanges Recherchieren im Netz – und dort oft nur zwischen Werbung und seltsamen Kommentaren…

Leseempfehlung: „Für Schüler, Studierende und Referendare“ und alle anderen, die sich gerne mal wieder ein bisschen was in Erinnerung bringen wollen / sollten / müssen.

Vielen Dank an den Duden-Verlag für die Rezensionsexemplare, die ihren festen Standplatz auf meinem Schreibtisch gefunden haben!

Beste Grüße,
Katha

Lexikonarbeit * Englisch * 2. Klasse * vegetables

… ein setsamer Blogtitel, aber mir fiel nix Passendes, Knackiges ein. So weiß man immerhin gleich, worum es geht.

Zum Ende der Einheit „vegetables“ in der zweiten Klasse hatten die Kinder die Aufgabe, auf einem AB vorgegebene Wörter in die Kategorien fruit (schon behandelt) und vegetable zu sortieren. Die englischen Gemüsenamen konnten sie an der Tafel abschauen und auf die Fruchtwörter konnten sie in ihren treasure books (siehe anderer Artikel) nachschauen. So etwa lief der Arbeitsauftrag:
„Look, here on the board you can see a chart. On the left side you can read the word …? [pupil: vegetable] Yes, vegetable. And on the right side – what word is this? [pupil: fruit] Yes, very good. This word is fruit. Who remembers what fruit is in German? [Obst] Yes, correct. Now, let’s play a little game. I tell you a word and you tell me if it’s a fruit or a vegetable. Ready? [yes]“
Wie üblich unterstützt vom primimouseüblichen Gestikulieren und Zeigen, of course!

Nach diesem Aufwärmen bekamen die Kids ihr AB und meine Standard-Frage „What’s your job? Can somebody tell us in German?“ wurde von einem Kind mit einer kurzen deutschen Erklärung der Aufgabe (Sortieren!) quittiert. Ich weiß, „what’s your job?“ ist nicht soooo superdidaktischsprachlichfein und „task“ wäre besser, aber „job“ verstehen alle von Anfang an und so hat es sich eingebürgert.

Von mir kam dann noch eine Ergänzung, die offensichtlich den Ehrgeiz fast aller Kinder wecken konnte: „When you are ready and need some extra fruit or vegetable words, you can look into these dictionaries.“ Dann legte ich mehrere Exemplare des Wörterbuchs aufgeschlagen aufs Pult und die Kinder konnten sich bei Bedarf eines holen. Wir haben knapp zwei Klassensätze von diesem Buch vorrätig und ich wollte mal testen, ob nicht auch schon die Kleinen im Zweiten damit etwas anfangen können.
Konnten sie!

Erstaunt waren einige Schüler darüber, dass die Wörter, die sie von mir gelernt haben, sich auch wirklich in diesem gedruckten Wörterbuch wiederfanden und dass es nur wenige zusätzliche Wörter gab, deren Aussprache sie nachfragen mussten.
Für mich heißt das, dass ich demnächst versuchen werde, öfter mal solch ein Arbeitsmittel in meinen Unterricht einzubeziehen. Denn das Nachschlagen oder Schlauerwerden in einem Wörterbuch kann man nicht früh und oft genug üben!

Ka