Nomen: Kategorien finden

Die Zweitklässler haben jetzt wiederholt Nomen gelesen und nach Kategorien sortiert. Da im anstehenden Test aber auch die andere Richtung verlangt wird, üben wir nun also noch, selbst Überschriften zu finden. Im ersten Anlauf werden die Überschriften noch angeboten, später muss man sie sich dann auch mal selbst ausdenken. Das Kategorisieren ist u.a. ja auch ein Anforderungsbereich im sachunterrichtlichen Lehrplan – das zeigt mal wieder, wie sehr Sprachunterricht und Sachunterricht voneinander leben!

Ich habe, da es im AH der Kinder kaum vorkommt, für das Kategorisieren noch ein AB als Hausaufgabe geschrieben, damit die Kinder die mündlichen Übungen und die Tafelarbeit noch einmal individuell fetigen. Für die Kaum-Leser gibt es noch eine textärmere Variante mit den tollen Bildern von Frau Locke, die sicher auch für DAZ geeignet sein könnte.

Hier die Datei: AB Nomen Überschriften zuordnen

… und hier die Eindrücke:

Beste Grüße,
Katha

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Lesetest 2

Eine Anregung nach dem Blogeintrag zum Elternsprechtag in Klasse 2 bezog sich auf die Lesekompetenz der Kinder, die ich in die Stufen Wörter, Sätze und Texte aufteile auf meinem Gesprächsbogen. Prinzipiell kann ich mich für diese Einteilung ganz gut auf meine Beobachtungen verlassen: Können Arbeitsaufträge selbstständig erlesen und umgesetzt werden? Meldet sich das Kind zum Vorlesen von Aufgaben? Wie viele Punkte hat es bei Antolin bereits gesammelt?
Lesetest 2

Nun habe ich aber doch auf der Grundlage des Lesetests im letzten Jahr noch fix einen Lesetest geschrieben, der eben diese Einteilung noch einmal valide überprüft und dessen Ergebnis ich den Eltern auch vorlegen kann. So ist es dann doch nochmal sicherer…

Lesetest 2

 

 

 

Beste Grüße,
Katha

lesen lernen

Heute mal wieder ein Beitrag der Kategorie „Muttitratsch“…

Der Möppel lernt lesen! Er „mu“t und „mi“t nun schon ein paar Tage vor sich hin und liest mir stolz seine Silbenteppiche vor. Einen Blick auf die nächste Fibelseite hat er auch schon geworfen und das Mo entdeckt, das ja nun prima zu unserem Familiennamen passt.

Gaaaanz stolz und begeistert war die Mutti am Freitag, als (wie immer in den beklopptesten Momenten) das Kind seine neuesten Fähigkeiten bewies: Wir waren zuerst in der Apotheke, ein Rundum-Wochenendpaket an Erkältungsmitteln fürs Möppelchen kaufen, und standen nun in der örtlichen Bankfiliale. Während ich am Schalter versuchte, ein Klassenkonto für Möppels Klasse zu eröffnen, blätterte er durch seine neue Medizine und „las“ den Comic. Immer noch die gleichen komischen Viecher drin wie früher, am Rande bemerkt. Als ich dann gehen wollte, musste er mir dann aber dringend noch was zeigen:
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Guck mal, der sagt „soso“!

Und das, wo er doch erst mu und mi gelernt hat. Cool, oder???

 

 

Beste Grüße,
Katha

Pixibüchersammelaktion :-)

Seit vielen Jahren gibt es an unserer Schule für die Zweitklässler eine fest verankerte Leseförderstunde, die mit zwei Lehrkräften pro Klasse besetzt ist. Im Volksmund heißt sie inzwischen Antolinstunde, weil eben die Arbeit am Onlineprogramm antolin.de für fast alle Kinder in dieser Stunde vorrangig ist.

Inzwischen haben sich in der Nähe des Computerraums bereits eineinhalb große Schränke mit Bücherkisten gefüllt, die den Leseniveaus von Zweitklässlern entsprechen und die bei Antolin verfügbar sind. Das ist sehr vorteilshaft, weil vor allem für die Leseanfänger kurze Bücher mit großer Schrift und Bildwörtern innerhalb einer Stunde oft schon leistbar sind. Dazu gebe ich uímmer zu Schuljahresbeginn den Kollegen eine Liste, welche Bücher ihres aktuelles Lesebuchs bei Antolin vertreten sind, so dass hier auch gezielt Leseaufträge vergeben werden können.

Was wir in diesem Schuljahr feststellten, ist im Prinzip schon ein Luxusproblem: Für die fitten Leser haben wir zwar auch eine Menge Bücher. Aber die sind meist so lang, dass sie nicht in einer Schulstunde zu lesen sind. Somit mieden auch die guten Leser die anspruchsvolleren Texte und bevorzugten kurze Teste, zu denen man flott ein Quiz machen kann. So entstand eine Idee:

Ich schrieb einen Elternbrief und bat um Spenden. Um Pixibuchspenden. Wenn jedes Kind sich nur von einem Büchlein trennen würde, hätten wir einen ganz guten Fundus zusammen, der vor allem auch noch aus den Interessengebieten der Kinder selbst stammt.

Und? Es war super! Die Spendenbox (unser guter alter „Glas-Schau-Sandkasten“ auf Rollen in dezemtem orange) füllte sich sichtbar und die Kinder standen oft davor und freuten sich über die eigenen und anderen Bücher. Insgesamt sind so über 100 Pixibücher zusammengekommen – und keines davon doppelt!

Freundlicherweise hat der Carlsen-Verlag, der die Pixis herausbringt, uns auch noch 40 nagelneue Bücher geschenkt. Und dabei hatte ich nur vorsichtig angefragt, ob ich von dort vielleicht ein Poster o.ä. zur Verschönerung der Aktion bekommen könnte…

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So sieht es nun aus: Eine ganze Kiste voller Pixibücher steht den Zweitklässlern nun in den Lesestunden zur Verfügung und wurde auch schon in den letzten Wochen des Schuljahres gut genutzt. Zwar sind nicht 100% der Bücher bei Antolin zu finden – aber die kleinen Enttäuschungen sind schnell vergessen, wenn man sich einfach ein neues Buch vornimmt…

An dieser Stelle also nochmal: VIELEN DANK an alle Eltern und Kinder und an Frau Rechenberg vom Carlsen-Verlag für die ultrafreundliche Kommunikation und Unterstützung!

Katha

Rezension: Agathe zählt die Sterne

Titel: Agathe zählt die Sterne2017-08-12 21.48.55
Autorin: Catherine Rayner
Verlag: Knesebeck (hier klicken)
ISBN: 978-3-86873-798-1

Zum Inhalt: Giraffe Agathe zählt sooo gern – doch sie findet kaum etwas, das man in Ruhe zählen kann. Ihre Freunde sind ihr auch keine große Hilfe und müssen das Zählen erstmal üben. Aber dann findet sich doch noch etwas, das Agathe in Ruhe zählen kann…

Meine Meinung: Dieses Bilderbuch ist schön einfach und vom Inhalt her auch schon für kleine Kinder nachvollziehbar. Die Illustrationen finde ich zauberhaft – sie sind ein wunderschüner aquarelliger Kontrast zu den vielen digitalen Zeichnungen, die mich heute umgeben. Agathe selbst finde ich sehr sympathisch und auch ihre Freunde werden sehr freundlich dargestellt. Dass man das Zählen erstmal übern muss und es nicht automatisch kann, wird sehr nett erklärt und Agathes Freunde begehen typische „Erstzählerfehler“ und verwenden gern mal große Zahlen (so ähnlich höre ich es momentan gern mal von meinem Großen).
Ein großes Thema bei uns waren aber auch die wilden Tiere und wo die wohl alle gemeinsam leben. Die Playmobil-Arche wurde direkt mal geplündert und alle im Buch vorkommenden Tiere zusammen gesucht. Und gezählt. 🙂

Leseempfehlung: Ein klassisches Vorlesebuch für eher kleinere Kinder. Meine Jungs (2, 6) mochten es beide gern hören. Vielleicht ist es ja auch als Einstieg in den Mathematikunterricht einer ersten Klasse mal eine Alternative. Aber ein Buch darf ja auch mal „nur“ ein Bilderbuch sein, das man einfach gerne mag…

Vielen Dank an den Knesebeck-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha

Deutsch – Tiere V – Wörterschlange

Aus dem Zaubereinmaleins habe ich noch ein altes AB mit einer sehr anspruchsvollen Wörterschlange, in der Tiernamen gesucht werden müssen. Damit auch die schwächeren Leser in der Monsterklasse diese Rätselart nutzen können, habe ich sie stark vereinfacht und kleine Schlangen daraus gemacht:
Schlange

Drei Aufgaben dieser Art mit Kontrollfunktion (Ankreuzen) hat das AB Tierschlange. Zur Einführung des Prinzips Wörterschlange werde ich mit den Kids eine Tafelübung durchführen und dabei im Sinne des von vielen Lehrplänen geforderten Rechtschreibgespräches mal darüber reden, dass Namenwörter/Nomen groß beginnen…

Beste Grüße,
Katha

Vorherige Artikel zum Thema:
Teil I
Teil II
Teil III
Teil IV

Deutsch – Tiere II – Bingo

Weiter geht es mit den Tieren und den Erstis: Heute haben wir Bingo gespielt. Damit ich nicht die ganze Zeit den Ton angebe und gleichzeitig das Lesen einfließen kann, habe ich mich an den Bingofeldern orientiert, die zuletzt auf diversen Blogs, vor allem für den Fremdsprachenunterricht, zu finden sind:

Falls (!) jemand die Vorgehensweise noch nicht kennt, hier die Kurzanleitung: Jeder Spieler startet auf einem der farbigen Eckfelder. Es wird immer in die gleiche Richtung gezogen, der Würfel gibt die Anzahl an Feldern vor*. Pfotenfelder sind Aussetzfelder. Wer auf ein Wort kommt, liest es und kreuzt das Tier auf seinem Bingofeld an (vorher einigen, wer welche Farbe hat). Man kann auch Wendeplättchen oder Muggelsteine drauflegen lassen, die jedoch verrutschen können. Kommt man später nochmal auf das Wort, hat man Pech. Unsere Regel war, bei einem Bingo sich kurz zu freuen und das Spiel bei Erreichen des ersten Superbingos zu beenden (also, wenn alle Felder angekreuzt sind).

Die Kleinen und ich als ungerade-Kinderanzahl-Ausgleichs-Spieler waren gute 20 Minuten vollauf mit Spielen beschäftigt und nur zwei der Paare wurden in dieser Zeit ganz fertig. Es wird schon herausfordernd für die Frustrationstoleranz, wenn man nur noch zwei Wörter braucht und würfelt sich Runde um Runde daran vorbei…

Hier gibt es die Datei: Bingo Tiere (der zweite Spielplan ist mit etwas leichteren Begriffen bestückt, falls man differenzieren möchte…)

Beste Grüße,
Katha

* Würfel und Spielfiguren lagern immer in meinem Klassenraum und müssen für solche Gelegenheiten nur aus dem Kästchen geholt werden…

Vorherige Artikel zum Thema:
Teil I