Messefund: „The boy who dreamt“

Auf einer Messe über Haus und Garten, Touristik und Hochzeit* erwarte ich ja Vieles – aber Autoren-Newcomer eigentlich eher nicht… Dennoch stand genau so einer etwas verlassen und schüchtern neben den Brautkleidern und dem Eingang zur Kinderspielwelt, wohin sich der Möppel mit seiner zufällig getroffenen Kindergartenfreundin verdrückt hatte.

„The boy who dreamt“ gefiel mir direkt vom Cover her schonmal sehr gut – zurückhaltend, neugierig machend, englisch. Also habe ich mal reingelesen und war beeindruckt. Der Autor Joshua Dau ist 17 und hat das Buch selbst geschrieben und illustriert. Von sowas habe ich mit 17 geträumt…
Auf eine sehr lyrische Weise erzählt er die Geschichte eines Jungen, die als Traum beginnt und als Rückblick endet. Eine große Ermutigung, seine Träume wahr werden zu lassen, egal, wie unerreichbar sie erscheinen mögen.

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Langer Rede, kurzer Sinn: Buch gekauft. Und sogar signiert bekommen. 😉  Also schreibe ich darüber und teile diese Neuentdeckung mit euch. Wer die Messe verpasst hat, kann das Buch bei Amazon erwerben, habe ich gesehen. Ich finde ja, solch ehrgeizige Projekte kann man schonmal unterstützen.

Beste Grüße,
Katha (die jetzt auch mal träumen geht)

* seltsame Mischung, oder?

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Vorzeitige Feriengrüße

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Da ich morgen „nur noch“ Unterrichtsbesuche habe und Donnerstag mein „freier“ Seminartag ist, fühle ich mich gerade schon ein bisschen wie am Vorferienfreitag. In der Schule habe ich mich verabschiedet und auch alle Freizeitaktivitäten wie Gitarrenkreis oder Kindersportzeiten enden dieser Tage mit „Schöne Ferien“ oder „Frohe Feiertage!“

Da ich nicht absehen kann, ob und wie viel ich so bloggen werde in diesen Ferien, sende ich einfach jetzt schon einen adventlichen Gruß in die Runde und wünsche eine erholsame Ferienzeit und ruhige Feiertage sowie einen guten Rutsch!
Hoffentlich könnt ihr das Jahr 2018 wie ich positiv resümieren und / oder frohen Mutes auf 2019 blicken!

Danke an dieser Stelle an alle Leserinnen und Leser für eure lieben Kommentare und Rückmeldungen und die inzwischen fast eine Millionen Klicks auf meinen lieben kleinen Prima(r)Blog. Ich freue mich, dass ihr da seid!

Beste Grüße,
Katha

P.S.: Wer findet den Elefanten?

Weihnachten im Schuhkarton

… ist eine Aktion, an der sich Möppels Schule jährlich beteiligt und wir somit auch zum zweiten Mal dabei sind. Eine regionale Hilfsorganisation, die sich vorrangig um Kinder in Rumänien und Moldawien kümmert, sammelt Weihnachtspäckchen für eben diese Kinder ein. Man bekommt Packtipps und die Bitte, Geschlecht und Altersspanne des zu beschenkenden Kindes anzugeben.
Möppel war dieses Jahr dafür, ein Mädchen zu beschenken und darüber darf es sich an Weihnachten freuen:

Malsachen, Seifenblasen, Haarschmuck, ein Kuschelmonster (genau das gleiche hat der Möppel auch) und natürlich Süßkram.

Frohe Weihnachten dir, junge Dame!

„Verwischelung“ der Sprache

“ … zwischen 6 bis 8 Uhr.“

„Der Autor wird 1960 geboren. Schon mit 18 Jahren schreibt er seine ersten Texte …“

“ … der bestangezogenste Schauspieler …“

„Ihr wird Raub und Körperverletzung vorgeworfen.“

„Viele LKWs befahren diese Autobahn täglich.“

So und so ähnlich schallt es mir alltäglich aus dem TV und dem Radio entgegen – und das auf öffentlich-rechtlichen Medien. Auch das Durchblättern unserer Regionalzeitung macht mir in sprachlicher Hinsicht wenig Freude.

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Bitte, liebe Medienmacher, Redakteure, Moderatoren, Schreiberlinge etc.: Sucht euer sprachliches Handwerkszeug nochmal in Ruhe zusammen! Bitte achtet wieder ein bisschen mehr auf euren Ausdruck, auf grammatikalische und formale Aspekte, die der deutschen Sprache zu Grunde liegen! Bitte seid ein Sprachvorbild!
Bitte holt das Präteritum zurück und verwendet passende Verbformen, verdoppelt keinen Plural oder maximiert die Steigerungsform eines Adjektivs. Bitte!
((Grafik von mompitz.de))

Wenn ich jetzt wen nerve, sorry! Ab und an muss mein Genöle mal raus! Heute halt mal zum „mündlichen Sprachgebrauch“ und nicht wie hier schon zur Rechtschreibung oder hier zur Grammatik. Danke fürs Lesen und „gern geschehen“, dass ihr jetzt nicht mehr sprachlich unkritisch Radio hören könnt 😉

Ich bin da ganz auf der Seite von Bastian Sick, dessen Zwiebelfisch-Kolumne mir absolut aus der Seele spricht. Ein absoluter Lesetipp von mir sind die „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“-Bücher, die daraus entstanden sind. Sehr gute Lektüre für Deutschlehrer und alle anderen Kollegen auch!

Beste genölte Grüße,
Katha

Eisenhower und ich

Ich glaube, ich werde alt…

So langsam komme ich mit meinen alten Gewohnheiten bzgl. to-do-Listen nicht mehr so richtig zurande. Mich nervt es, wenn zusätzlich zum bewährten Buch, in dem alles durchgestrichen wird, noch diverse Klebezettel und Notizen kommen, die schnell den Schreibtisch füllen und chaotisch aussehen lassen. Außerdem sammeln sich in besagtem Büchlein Aufgaben verschiedenster Dringlichkeit und Wichtigkeit gleichwertig nebeneinander, was das Abarbeiten der Seiten nicht gerade erleichtert.

Heute prokrastiniere ich ein bisschen das Diktat der kleinen Monster und unterhalte mich ein wenig mit Mr. Eisenhower. Die nach ihm benannte Matrix (auch unter dem Eisenhower-Prinzip bekannt) unterteilt Aufgaben in vier Grade:
wichtig und dringend – kurzfristig erledigen!
wichtig und nicht dringend – bald erledigen!
nicht wichtig, aber dringend – delegieren oder eben doch bald wegschaffen!
nicht wichtig und nicht dringend – das Original sagt: „Papierkorb!“, ich sage: „demnächst mal, wenn Zeit ist!“

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Für mich beginnt heute ein Probelauf mit meinem neuen Freund, den ich mir in 4xA4 bunt ins Büro gehängt habe. Mal sehen, ob es mich weiterbringt und ich meine verschiedenen Aufgaben so etwsa besser im Blick behalte. Vorerst kommen sowohl dienstliche als auch private Aufgaben da drauf, auch das muss ich dann mal evaluieren.

Beste Grüße,
Katha

Räumrausch

Kennt ihr das? Nur mal eben kurz…

Heute haben wir „nur mal eben kurz“ endlich die seit Monaten hier im Weg stehende Magnetpinwand für den Möppel aufgehängt. Im Endergebnis stand dann Stunden später nicht nur Möppels Schreibtisch woanders, sondern es hatte auch ein Regal einen neuen Platz inkl. neuem Inhalt (Möppelpapa hat jetzt sein eigenes Regal voll mit seinem Arbeitszeug, da zuvor überall verteilt war), was dann natürlich auch noch zum Inhaltswechsel von anderthalb anderen Regalen führte. Das hatte sich eh schon angekündigt, da ich ja für meine neue Aufgabe, die Fachleiterei, eh einige Dinge sammeln und ordnen muss, mit denen ich mich bislang eher periphär beschäftigt hatte.

Nun sitze ich aber immerhin in einem deutlich lockerer „gefüllten“ Büro am Schreibtisch und habe fast den ganzen Nachmittag mit den Kleinen hier drin gespielt und gemalt. Auf dem Boden ist jetzt viiiel mehr Platz – und da sind sie dann doch immer noch meist am liebsten…

„Nebenher“ dann noch fix ein bisschen die Woche vorgeplant: Der WP für meine Monster ist schon seit gestern fertig – es geht mal intensiver ans Schreiben von Geschichten – und die Fachklassen sind auch jetzt vorbereitet. Da morgen Konferenz ist, mag ich dann nicht mehr ran.

Beste Grüße an alle und eine gute Woche euch,
Katha