Lehrerplaner a la Mompitz

Mein neues Aufgabenfeld in der Lehrerausbildung hat im vergangen Jahr dazu geführt, dass ich mit meinem klassischen Planer, an dem alle Wochentage gleich aussehen, überhaupt nicht mehr zurecht kam: der Seminartag war nicht vernünftig einzutragen, die Unterrichtsbesuche bei meinen LAA ebenfalls nur schwer, die Klassenlisten brauche ich nicht in der Menge, dafür aber gern LAA-Listen und irgendwie eine Unterteilung beim organisatorischen Kram in Schule und Seminar. Lange habe ich nun geschaut, was ich da alternativ finde und sogar mit einem Bullet-Journal geliebäugelt. Darin hätte ich aber selbst zeichen oder einkleben müssen, was den Aufwand für ein Jahr m.E. nicht rechtfertigt.

Deckblatt

Ergo habe ich mich an das gemacht, was ich kann: Word nutzen, alles so zusammenbasteln, was ich brauche und selbst drucken. Der örtliche Copyshop soll mir dann noch eine schöne Bindung dranpacken und dann versuche ich es im neuen Jahr mit meinem ganz eigenen Seminar- und Schulplaner… Da der dann ja nur für mich ist, ist der Seminartag mit passenden Zeitblöcken versehen, er beginnt und endet mit dem Schuljahr in NRW und ich habe alle Ferienwochen weglassen können, da ich keine anderen Bundesländer abdecken muss. Außerdem stehen die Daten, Schul- und Kalenderwochen drin.

Obwohl oder weil es in den vergangenen Jahren oft einen Run auf selbstgemachte Planer gab, habe ich mich entschlossen, meine Version hier zur Verfügung zu stellen: die Komplettdatei des Lehrerplaners als Word-Dokument (.docx).
Ihr müsst sie dann aber eben so nehmen, wie sie für mich (als FL in NRW) ist und so zurechtfrickeln, wie ihr sie brauchen könnt. Da ich ja grundsätzlich in Word arbeite, dürfte das für die meisten ja kein Problem sein*. Beim Ausdrucken bitte auf evtl. nötige leere Zwischenseiten achten – ich habe die Vorlage doppelseitig eingerichtet, so dass der innere Rand schmaler ist. Probiert es also erstmal mit ein paar Seiten aus, bevor ihr die Gesamtdatei druckt…
Zu den benutzten Bildern und Schritarten findet ihr die Infos hier unten unter den Fotos – ggf. müsst ihr euch die Fonts herunterladen oder ersetzen.

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Die Mompitze und ich teilen uns ja fast den Namen. Das ist ein Grund, warum ich sie so mag. Hier findet ihr sie alle: www.mompitz.de

Die (Hello-Fonts“-Schriften von Jen Jones liebe ich seitdem ich sie heruntergeladen habe sehr und verwende sie häufig. Hier findet ihr den Weg zu ihnen: https://www.teacherspayteachers.com/Product/Hello-Fonts-Personal-Non-Commercial-Use-301730

* Also gut, die Wochenplanung für Lehrer, die fünf Tage in die Schule gehen, hänge ich als Vorlage hier nochmal an: Doppelseite Wochenplanung nur Schule

Beste Grüße
Katha

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Zwischendrin

Da ich ewig nichts mehr geschrieben habe, möchte ich heute ein kurzes Lebenszeichen senden. Gerade gibt es keine spannenden Material-Blogeinträge, da momentan eher mit Bestehendem gearbeitet wird. Die 3erMonster dürfen/müssen ihre Textarbeit verbessern, also kommen die Klassiker Wörtliche Rede und Bildhafte Adjektive gerade schwerpunktmäßig zum Tragen. Auch in Englisch läuft grad nix, worüber ich nicht hier auch schon was berichtet habe. Dumm gelaufen.

Mein größtes Arbeitsfeld sind momentan die Medien. Medienkonzeptplanung in der Schule, Medienarbeit im ZfsL, viele Fortbildungen und Schulungen und Austausch im Twitterlehrerzimmer und Vernetzung im analogen Leben. Mein Lernbuch „Digitalisierung“ füllt sich und ich versuche bereits jetzt, dem Grundsatz „Sharing is caring“ auch im Medienbereich gerecht zu werden.

Zweites Kampfthema ist unser Steuergruppenprojekt Teamkonzept, zu dem wir diese Woche einen Pädagogischen Tag vorbereitet und durchgeführt haben. Ein kommunikationsreicher Tag unter den KuK, sehr spannend aber auch anstrengend. Und wieder kein Unterricht…

Und dann war ja auch noch Prüfungszeit. So bin ich zur Zeit eher selten in der Schule, habe ich das Gefühl, was ein bisschen schade für beide Seiten ist.

Nun ja – jetzt noch anderthalb Wochen Schule bis zu den Osterferien. „Nur noch 4 Unterrichtsbesuche, keine Prüfungen oder FoBi und nur noch eine Konferenz.

Pack ma’s! Kommt alle gut in die mehr oder weniger bald startenden Osterferien!!!
Katha

Messefund: „The boy who dreamt“

Auf einer Messe über Haus und Garten, Touristik und Hochzeit* erwarte ich ja Vieles – aber Autoren-Newcomer eigentlich eher nicht… Dennoch stand genau so einer etwas verlassen und schüchtern neben den Brautkleidern und dem Eingang zur Kinderspielwelt, wohin sich der Möppel mit seiner zufällig getroffenen Kindergartenfreundin verdrückt hatte.

„The boy who dreamt“ gefiel mir direkt vom Cover her schonmal sehr gut – zurückhaltend, neugierig machend, englisch. Also habe ich mal reingelesen und war beeindruckt. Der Autor Joshua Dau ist 17 und hat das Buch selbst geschrieben und illustriert. Von sowas habe ich mit 17 geträumt…
Auf eine sehr lyrische Weise erzählt er die Geschichte eines Jungen, die als Traum beginnt und als Rückblick endet. Eine große Ermutigung, seine Träume wahr werden zu lassen, egal, wie unerreichbar sie erscheinen mögen.

2019-01-13 15.51.22

Langer Rede, kurzer Sinn: Buch gekauft. Und sogar signiert bekommen. 😉  Also schreibe ich darüber und teile diese Neuentdeckung mit euch. Wer die Messe verpasst hat, kann das Buch bei Amazon erwerben, habe ich gesehen. Ich finde ja, solch ehrgeizige Projekte kann man schonmal unterstützen.

Beste Grüße,
Katha (die jetzt auch mal träumen geht)

* seltsame Mischung, oder?

Vorzeitige Feriengrüße

Kekse.jpg

Da ich morgen „nur noch“ Unterrichtsbesuche habe und Donnerstag mein „freier“ Seminartag ist, fühle ich mich gerade schon ein bisschen wie am Vorferienfreitag. In der Schule habe ich mich verabschiedet und auch alle Freizeitaktivitäten wie Gitarrenkreis oder Kindersportzeiten enden dieser Tage mit „Schöne Ferien“ oder „Frohe Feiertage!“

Da ich nicht absehen kann, ob und wie viel ich so bloggen werde in diesen Ferien, sende ich einfach jetzt schon einen adventlichen Gruß in die Runde und wünsche eine erholsame Ferienzeit und ruhige Feiertage sowie einen guten Rutsch!
Hoffentlich könnt ihr das Jahr 2018 wie ich positiv resümieren und / oder frohen Mutes auf 2019 blicken!

Danke an dieser Stelle an alle Leserinnen und Leser für eure lieben Kommentare und Rückmeldungen und die inzwischen fast eine Millionen Klicks auf meinen lieben kleinen Prima(r)Blog. Ich freue mich, dass ihr da seid!

Beste Grüße,
Katha

P.S.: Wer findet den Elefanten?

Weihnachten im Schuhkarton

… ist eine Aktion, an der sich Möppels Schule jährlich beteiligt und wir somit auch zum zweiten Mal dabei sind. Eine regionale Hilfsorganisation, die sich vorrangig um Kinder in Rumänien und Moldawien kümmert, sammelt Weihnachtspäckchen für eben diese Kinder ein. Man bekommt Packtipps und die Bitte, Geschlecht und Altersspanne des zu beschenkenden Kindes anzugeben.
Möppel war dieses Jahr dafür, ein Mädchen zu beschenken und darüber darf es sich an Weihnachten freuen:

Malsachen, Seifenblasen, Haarschmuck, ein Kuschelmonster (genau das gleiche hat der Möppel auch) und natürlich Süßkram.

Frohe Weihnachten dir, junge Dame!

„Verwischelung“ der Sprache

“ … zwischen 6 bis 8 Uhr.“

„Der Autor wird 1960 geboren. Schon mit 18 Jahren schreibt er seine ersten Texte …“

“ … der bestangezogenste Schauspieler …“

„Ihr wird Raub und Körperverletzung vorgeworfen.“

„Viele LKWs befahren diese Autobahn täglich.“

So und so ähnlich schallt es mir alltäglich aus dem TV und dem Radio entgegen – und das auf öffentlich-rechtlichen Medien. Auch das Durchblättern unserer Regionalzeitung macht mir in sprachlicher Hinsicht wenig Freude.

Werkzeugkasten-Kopie.jpg

Bitte, liebe Medienmacher, Redakteure, Moderatoren, Schreiberlinge etc.: Sucht euer sprachliches Handwerkszeug nochmal in Ruhe zusammen! Bitte achtet wieder ein bisschen mehr auf euren Ausdruck, auf grammatikalische und formale Aspekte, die der deutschen Sprache zu Grunde liegen! Bitte seid ein Sprachvorbild!
Bitte holt das Präteritum zurück und verwendet passende Verbformen, verdoppelt keinen Plural oder maximiert die Steigerungsform eines Adjektivs. Bitte!
((Grafik von mompitz.de))

Wenn ich jetzt wen nerve, sorry! Ab und an muss mein Genöle mal raus! Heute halt mal zum „mündlichen Sprachgebrauch“ und nicht wie hier schon zur Rechtschreibung oder hier zur Grammatik. Danke fürs Lesen und „gern geschehen“, dass ihr jetzt nicht mehr sprachlich unkritisch Radio hören könnt 😉

Ich bin da ganz auf der Seite von Bastian Sick, dessen Zwiebelfisch-Kolumne mir absolut aus der Seele spricht. Ein absoluter Lesetipp von mir sind die „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“-Bücher, die daraus entstanden sind. Sehr gute Lektüre für Deutschlehrer und alle anderen Kollegen auch!

Beste genölte Grüße,
Katha