Our colourful school

Im Rahmen des Projekts „Me and am friends“ mit den Viertklässlern hatte ich quarantänebedingt zeitweise nur eine halbe Klasse vor Ort. So konnte ich nur schwer in die eigentliche Planung einsteigen und habe als Puffer diese Aufgabe genutzt: Our school is colourful. Go and find things with only one colour. Take a photo. Crop it, if necessary.

So tigerten denn die inzwischen etwas erfahreneren 4er mit den Tablets durch die Schule und übers Gelände und versuchten, möglichst monochrome Dinge zu fotografieren. Das ist gar nicht so leicht, aber gut zu schaffen. Vorab habe ich noch an einem Beispiel gezeigt, dass nah herangehen besser für einen Ausschnitt ist als zoomen oder später zuschneiden.

Am Ende schickten alle Kinder ihre Fotos an mein Tablet (was bei iPads ja charmant leicht geht via AirDrop). Ich habe dann alle geeigneten Bilder in der Größe 9-auf-1 gedruckt und auf den vorbereiteten Farbkreis geklebt. Man sieht an unserem Ergebnis, dass es sinnvoller gewesen wäre, die Felder des Kreises anhand der Menge der Fotos erst später festzulegen 🙈…

Das Ergebnis unserer Arbeit steht jetzt im Forum.

Wer mehr als eine doppelstunde zur Verfügung hat, kann natürlich das Schneiden, Sortieren und Kleben auch gut in Kinderhand geben.

Die anderssprachigen Titel fand ich als Ergänzung des bunten, vielfältigen Themas ganz passend und habe versucht, die Sprachen auszuwählen, die Kinder an unserer Schule sprechen.

Katha

Our favourite places @ school

Die Viertklässler bewegen sich langsam aber sicher auf ihren Abschied von der Grundschule zu. Uns bleiben noch 4 Wochen momentan, in denen ich eine vierte Klasse in Englisch unterrichten darf. Durch den Distanzunterricht und das Wechselmodell mussten wir unseren Arbeitsplan für das Fach in allen Jahrgängen umwerfen und so wurden einzelne Themen angerissen oder einfach abgesagt. Um nun nichts zu doppeln (hatte die Klasse seit der 1 nicht…), mache ich einfach ein Thema, das ich für die letzten Wochen passend finde und das eine Menge Potenzial zur Wortschatzwiederholung bietet und das zusätzlich noch ein wenig Medienbildung beinhaltet: „Me & my friends“.

Die Kinder werden sich selbst vorstellen, ihre Freunde ebenso und ein wenig über Freundschaft sprechen und schreiben. Die äußere Form wird ein Buch werden, das jedes Kind von sich selbst mit der App BookCreator herstellt und später als Videoexport mit heim nehmen kann. Somit stehen eine Menge inhaltlicher Themen neben technischen Fertigkeiten etc. – Lehrplan und Medienkompetenzrahmen NRW werden berücksichtigt:

Inhalte/Themen, die wiederholt werden: body, clothes, food, hobbies, toys, school (subjects), pets, family, …
neue Inhalte: Eigenschaften von Personen, Begründungssätze
Medienarbeit: Fotos mit einem Tablet aufnehmen, zuschneiden, in ein Programm einfügen, ein Medienprodukt mit Tonaufnahmen, Text, Bildern und Fotos gestalten, dieses speichern und teilen

In dieser Woche habe ich das Oberthema schonmal begonnen, allerdings war wegen Quarantäne nur die halbe Klasse anwesend. Deshalb habe ich mit den anwesenden Kindern grob am Thema gearbeitet und u.a. den Teilbereich „Our favourite places at school“ in den Blick genommen.

Die Kinder durften dazu mit einem Tablet in der Hand ausschwärmen und ihre liebsten Orte in der Schule und auf dem Gelände fotografieren. Zurück im Klassenzimmer haben wir die Bilder beschnitten (Bearbeiten-Modus in der Foto-App) und über die Airdrop-Funktion an mein Tablet gesendet, damit ich zentral ausdrucken konnte. Außerdem haben die Kinder die AirPlay-Funktion kennengelernt und ihre Bilder über den Beamer allen gezeigt – coronakonform vom Platz aus und mit Abstand. Dazu hatten wir vorab die Sätze „That’s my favourite place.“ oder „My favourite places is the …“ erarbeitet.

Als Vorbild habe ich dann die doch nicht so ganz in meinem Wortschatz verankerten Begriffe wie Hüpfband, Drehscheibe oder Reck mit einem Übersetzungsangebot übersetzt. Dieses sollen die Kinder in den kommenden Stunden selbst auch nutzen und werden deshalb einen QR-Code zu deepl.com in der Klasse ausgehängt bekommen. Spannend war, wie viele der Kids schon Erfahrung damit hatten! Teils nutzten sie es für englisch, teils aber auch für Übersetzungen in ihre bzw. aus ihrer Muttersprache. Der Aspekt, dass die Übersetzungsergebnisse nicht immer 100%ig gut sind, ist somit direkt auch schonmal geklärt.

Das Ergebnis dieser Doppelstunde habe ich dann auf zwei Plakaten festgehalten, die nun als Wortspeicher verfügbar bleiben – denn auch die favourite places können im Buch einen Platz finden.

Viele Grüße und einen guten Endspurt euch allen!
Katha

Liste englischer Kinderbücher

Puuuh – lange ist’s her, dass ich euch zur Mithilfe aufgerufen hatte, um Bilderbücher für den Englischunterricht zu sammeln. Heute habe ich von der lieben Fenja ganz bei mir aus der Nähe eine Mail bekommen, die diese Liste noch einmal um eine ganze Menge Bücher ergänzt hat.

Hier ist sie nun in der aktuellen Fassung: Liste englischer Kinderbücher – ergänzt

Liste voller

Was mich besonders gefreut hat, sind die vielen Videolinks, die es nun auch direkt mitgeliefert gibt – danke, Fenja!

Weiterhin nehme ich natürlich gern Ergänzungen von euch auf, wenn ihr noch andere Bücher kennt oder zu den vorhandenen Ideen ergänzen mögt. Mailt sie mir einfach. 🙂

Keep healthy and stay at home!
Katha

Swap!

Beginnend in der ersten Klasse ist eines meiner liebsten Spiele im Englischunterricht „Swap!“. Es geht ganz einfach: jedes Kind der Klasse bekommt eine Frage-Karte, wobei ich immer mindestens zwei verschiedene Kartensets mische (nur Fragen, die die Kinder kennen und beantworten können). Kurz üben wir gemeinsam chorisch dann noch einmal alle heutigen Fragen und dann geht es los:
Alle SuS gehen dann im Klassenraum herum und bleiben bei immer neuen Gesprächspartnern stehen. Ein Kind stellt dann die Frage auf seiner Karte und erhält eine Antwort – dann fragt das zweite Kind und bekommt eine Antwort vom ersten. Zuletzt werden die Karten getauscht und ein neuer Partner gesucht.

Für die Anfänger in der 1 stehen keine Fragen auf den Karten sondern die zuerst gelernten Themen colours und numbers. Das Spiel läuft aber identisch ab.

Zuerst habe ich diese Spielidee bei einer Kollegin kennen gelernt und später auch noch in diesem Buch wieder gefunden: Spontanes Sprechen in der GS.

Damit ich spontan wählen kann, welche Fragen ich nutzen möchte, habe ich alle Sets (zu je 8 Karten) gebündelt in einer Pappschachtel untergebracht – habe im 1€-Laden eine thematisch passende gefunden:

Bislang habe ich diese Fragen gesammelt, die sich größtenteils aus unseren Englischthemen ergeben:

Wenn ihr es selbst mal probieren wollt, stelle ich euch hier das „Starterset“ mit den Farb- und Zahlenkarten sowie einer editierbaren Blankoseite zur Verfügung: swap cards

Beste Grüße
Katha

 

„Simple Simon says“ = „Alexa, do!“ ??

Während ich am Schreibtisch sitze und sortiere, abhefte, räume etc. (was man eben in den Ferien so tut), nimmt nebenan der Möppelpapa seinen EchoDot in Betrieb.

Da fällt mir eines auf: genau wie beim beliebten Spiel „Simple Simon says“ reagiert Alexa nur dann, wenn man vor seine Anweisung ihren Namen setzt. Wenn jetzt nochmal wer in der Klasse das Spiel nicht versteht, weiß ich ja, wie ich die Erklärung modern und lebensweltorientiert variieren kann.

Alexa, Danke!

Katha

colours: changing and mixing with Peep

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Das sind Quack, Peep and Chirp, die Protagonisten einer englischsprachigen Kinderserie. In einem alten Eintrag habe ich euch schon von ihnen geschrieben – die Viertklässler duften die Folge zum Thema weather sehen. Die Folge „A Peep in a different colour“ gab es nun für meine ersten Klassen (zu finden übrigens bei YouTube).

Zuerst stellte ich die drei Freunde vor, wir übten ihre Namen und überlegten, welche Tiere es wohl sind (Ente, Küken, Vogel). Dann sahen wir den Film einmal mit diversen Unterbrechungen meinerseits zur Klärung wichtiger Stellen oder zum Vermuten, was passieren könnte. Im Anschluss stellten wir im deutschen Gespräch fest, dass die Kinder zwar nicht alles verstehen konnten, aber stolz die Farben und ein paar andere Begriffe herausgehört haben. Und, dass sie eben die Handlung des Films trotzdem begriffen hatten und nacherzählen konnten.

In der Folgestunde ging es dann mit einem AB noch ans Aufarbeiten der Inhalte – also um das Mischen von Farben. Ein bisschen fachübergreifend mit Kunst, aber das schadet ja nicht…
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Die leeren Farbtöpfe aus dem Netz wurden mit Paint (Farbfüller) und Word (Farbwörter) fix vorbereitet, damit wir analog zum AB an der Tafel gemeinsam arbeiten konnten.
Die erste Hälfte des AB vollzieht die farblichen Wechsel bei Peep und Co nach:
peep
Und auf der zweiten Hälfte werden dann vorgegebene Farben gemischt, was für einige fittere Kinder schon eine Leseübung war.

Zum Füllen für die Flotten hatte ich dann noch zwei Ausmalbilder von Peep aus dem Netz mitgebracht, die ja erstaunlicherweise immer gut ankommen.

Das war dann die nächste kurze unit, die ich als Lückenfüller am Schuljahresende einsetze. Über die knickers habe ich ja hier schon geschrieben und wenn es klappt, verfasse ich noch Einträge über Kitty Cat und Rocket countdown.

Beste Grüße,
Katha

What colour are your knickers?

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… mal wieder ein nicht blogfreundliches, aber eben alltägliches Tafelbild aus meinem Englischunterricht in den ersten Klassen. Man sehe es mir bitte nach! 😉

Da dieses Schuljahr hinten raus recht lang wird, habe ich wieder einmal Zeit für ein paar zusätzliche nette Stunden mit den Kleinen. Die Einheiten saying hello, colours, numbers, school things und toys haben wir abgehakt und zumindest teilweise gesichert. Vor allem colours und numbers greife ich aber gern immer wieder nochmal auf, um sie wirklich in den Köppen der Kinder zu verankern – in der aktuellen 4 merke ich, dass die Zahlworte noch immer nicht allen geläufig sind!

51VXKSQW6JL._SX258_BO1,204,203,200_Eine dieser netten Kurzeinheiten baut auf dem Kinderbuch „What colour are your knickers“ vom Sam Lloyd auf. In der ersten Stunde führe ich zuerst die Namen der sieben Tiere und das Wort knickers ein – großes Gekicher ist garantiert!
Danach beginne ich das Buch zu lesen und höre nach 4 bis 5 Tieren auf. Mit großen Augen frage ich dann die Kinder, ob sie „the trick“ bemerken, der im Buch vorkommt (die Farben reimen sich auf die Namen der Tiere). Dazu muss ich, je nach Klasse, mehr oder weniger deutlich die Reimwörter Wink – pink, Moo – blue usw. sprechen.
Dann lese ich nochmal und die Kinder rufen die Farben der Unterhosen der Tiere dann rein. Vorlesen darf ja auch mal Spaß machen…
Wenn dann das letzte Tier, elephant John, dran ist, rätsele ich mit den Kindern, was sich wohl auf John reimt. John – pink? John – orange? und so weiter frage ich sie, was jedes Mal mit einem eindeutigen No! beantwortet wird.
Ganz verschämt komme ich dann zu dem Höhepunkt des Buches, den die Kinder nur kurz zu sehen bekommen (inkl. peinlich berührtem Blick), denn: „elephant John has no knickers on„. Völlig unvorstellbar, wie peinlich und lustig das ist, dass der Elefant da seinen glatten grauen Po uns entgegen streckt…

Zur Sicherung des Buchinhalts hänge ich nach Ansage der Kinder meine Farbkarten unter die Tiere, zu denen ich auch ihre Namen geschrieben habe. Dann bekommen die Kinder ein Blatt mit den Tieren, malen ihnen farblich passende Unterhosen und färben die Tiere selbst dann ggf. auch noch ein. Diese Bildkarten landen mit Überschrift am Ende in unserem treasure book. HA ist das Ausschneiden der Karten.

Die zweite Stunde beginnt mit einem kleinen „Show me …„-Spiel oder dem Legen von Bilderreihen nach Diktat. Dann folgt das Einkleben der Bildkarten in eben jenes Heft. Die folgende Übung ist dann ein Sprechanlass mit zwei Sätzen: Jedes Kind bekommt das Bild einer Maus mit Unterhose. Ich erkläre den AA englisch, irgendwer versteht und erklärt „your job“ auf deutsch für alle: eine Farbe für die Maus, eine für die Unterhose, freie Wahl. Name hinten auf die Maus, Maus zur Lehrerin.
Alle Mäuse kommen an die Tafel, vorab erkläre ich auf deutsch, dass sie nicht erkennen lassen dürfen, welche ihre Maus ist. Klappte super! Dann beginne ich mit meiner nicht angemalten Beispielmaus, die dazwischen hängt und führe die beiden Sätze ein „My mouse is gre. The knickers are white.“ Das Satzmuster übern wir und ein mutiges Kind fängt an, seine Maus zu beschreiben. Jedes Kind darf selbst drannehmen und i.d.R. ist das drangenommene Kind dann als nächstes an der Reihe.
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(Da ich grad das Foto der Mäuse nicht finde, hier mal eine identische, nur schwerere Übung aus der dritten Klasse, bei der man farbige Körperteile benennen muss aus der Einheit Winnie the witch.)
In guten Klassen bekommt man so am Ende jedem Kind die eigene Maus zugeordnet, manchmal bleiben ein paar schüchterne Kids übrig. Dann helfe ich mit leisen deutschen Fragen nach und sage die Sätze für das Kind laut. So können sie auch ein bisschen stolz sein, denn meist bekomme ich die Farnwörter schon englisch geantwortet. Und hallo – nach ein paar Monaten Englischunterricht schon zwei ganze Sätze sagen können? Respekt!
Und Schwupps, schon sind zwei knickers-Stunden rum und wir schauen mal, was noch ins Schuljahr passt. „Kitty Cat and the colours“ und „Rocket countdown“ habe ich erstmal noch in petto.

Beste Grüße,
Katha

Evaluation der Englischlisten

Laut der Downloadstatistik haben einige Kolleginnen die hier veröffentlichten Listen zum Festhalten von Beobachtungen etc. für Englisch genutzt. Ich habe für mich selbst dieses Jahr zum ersten Mal auch in der 1 die Listen in meiner Mappe und war nicht ganz zufrieden, da 1. der Zeitraum ja nur halb so lang ist und man 2. ja doch andere Schwerpunkte hat. Somit habe ich die Listen mal ein wenig verändert und Varianten für die 1. Klasse, die 2. Klasse und die 3/4 anzubieten. Da ich Tests weiterhin in meinem Lehrerplaner notiere, habe ich dann doch auf eine Spalte fürs Tests verzichtet – aber die kann sich ja gerne einfügen, wer sie haben möchte. Irgendwas muss dann halt kleiner werden…

Hier ist die Datei: Beobachtungslisten Englisch

Beste Grüße,
Katha (die sich heute und morgen ganz weit fort bildet)

Didaktischer Trick 17 mit Selbstver…

Englisch, 2. Klasse, Bildbetrachtung „farm“.

Schülerin 1: „I see a woman.“
Schülerin 2: „Was heißt woman?“
Lehrerin (inkl. entsprechender Gesten): „OK, look: I am a woman. Mrs. Müller is a woman. Mrs. Meier is a woman. Mr. Schmidt is NOT a woman. See?“
Schülerin 2: „Aaaah! Oma!“

Ich hätte doch besser die Mitschülerin übersetzen lassen sollen, oder???

Beste Grüße,
Katha

What noise does a rabbit make???

Gerne bauen wir im zweiten Schuljahr unsere units im Englischunterricht ja rund um eine Geschichte, möglichst ein original englisches Kinderbuch, auf. Diese story jedoch setze ich eher ergänzend, als kleinen Lückenfüller und nette Belohnung für gutes Arbeiten ein: „What noise does a rabbit make?“ von Carrie Weston und Richard Byrne. Das gab es immer mal wieder im Sortiment der „Gänsefüßchen“-Bestellkataloge.

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Nachdem der Hase schon bei der Einführung der Tiergeräusche zu kurz gekommen war (wir haben symbolisch gemümmelt), darf er nun zumindest Heiterkeit erregen und wir erfahren, warum Lautstärke und Hasen nicht zusammen passen…

2018-04-10 12.15.27Raggety Taggle hört morgens die Geräusche der Bauernhoftiere und gerät ins Grübeln. Um nicht als einziges Tier „sprachlos“ zu sein, macht er ganz hasenuntypisch laute Geräusche und lockt damit prompt die Katze an (die erste Reihe muss beim Vorlesen immer einmal dran glauben und zuckt immer so süß zusammen, wenn die Katze springt). Eine wilde Verfolgungsjagd quer über den farmyard beginnt und endet – zum Glück – glücklich für unser Häschen.
Wortschatz: diverse farm animals, deren homes und noises. Wer mag, könnte (s.u.) auch noch ein paar Präpositionen vertiefen/einführen/üben.

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Die Illustrationen sind einfach herrlich, nicht zu niedlich und sehr ansprechend, finde ich. Und die Geschichte packte bislang jede Lerngruppe, der ich sie vorgelesen habe. Alle zittern um den Hasen und freuen sich am Ende mit ihm. Und die Tiergeräusche können die Kinder ganz toll selbst mitmachen.

Beste Grüße,
Katha