Einstieg nach den Winterferien II – Englisch

Da die Übung „Find someone, who…“ aus dem Englischunterricht stammt*, habe ich die Vorlage für die Erstis einfach mal etwas erweitert und werde mit meinen Englischklassen in 3 und 4 auch einfach mal probieren, wie sie damit zurecht kommen. Da müssen wir dann noch Fragen entwickeln vorab, das ist schonmal klar**. Aber so kann ich auch im Fachunterricht den Einstieg nach den Ferien mal besonders gestalten…

Hier die Vorlage: winter-holidays-chat-2016-17-blog

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Best wishes, Katha

* Ich kenne es aus dem Buch „Spontanes Sprechen im Englischunterricht der Grundschule“ von Inge Kronisch aus dem Cornelsen-Verlag. Dünnes Buch, aber einige gute Anregungen und Erinnerungen drin:
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** Auf Anregung von Franziska hier nochmal, wie ich das mit den Fragen angehen werde:  Weder Präteritum passt, noch in allen Fällen das Perfekt. Ich werde deshalb die Satzstruktur „I’m looking for someone, who built a snowman! Is that you?“ einüben. Ist etwas schwieriger, aber die Viertklässler sollten das schaffen. In der 3 werde ich vermutlich mehr Wert darauf legen, dass sie am Ende Sätze wie „Kevin built a snowman.“ formulieren können, das würde mir da reichen.
Ich hoffe, das hilft dir weiter!
LG, Katha

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Do you like vegetables?

Heute ergänze ich mal einen alten Blogeintrag zum Thema vegetables. Nachdem die Kinder in der ersten Stunde der Einheit dreizehn Gemüsesorten kennengelernt und geübt hatten, standen nun in der Folgestunde die Wiederholung und Festigung auf dem Plan. Dazu durften zuerst alle Kinder freiwillig ihre fünf gemerkten Wörter sagen (das war in der Vorstunde HA: mindestens 5 Wörter merken). Als Unterstützung hingen die Bilder derweil an der Tafel und die Kinder konnten darauf zeigen:
veggies

Dann folgte das bekannte und immer wieder beliebte Kim-Spiel. Drei Runden lang habe ich die Phrasen „Please close your eyes!“ – „Please open your eyes! What’s missing?“ gesprochen und auch Wörter versteckt. Danach übernahmen die Kinder. Meist musste ich die Phrasen einflüstern, aber ab dem ca. vierten Kind kam plötzlich immer mehr von den Zweitklässlern selbst. Immer wieder beeindruckt es mich, wie schnell manche Kinder so etwas aufnehmen und reproduzieren können! Ich hatte mir schon vor längerer Zeit mal eine Hilfe gebastelt, mit der die Kinder die Fragen noch einmal schriftlich bekommen. Die Zweitklässler sind aber mit dem Lesen natürlich noch nicht soweit. [Trotzdem für Interessierte mal die Vorlage: kims-game-cards – auf A6 drucken, evtl. laminieren, ringbinden an der unteren Seite – dann kann man alle drei Ansagen locker durchblättern.]

Abschließend führte ich durch Fragen an einzelne Kinder hin zum Interviewblatt: „Kevin, do you like carrots?„, „James, do you like peas?“ – ich beginne so etwas immer mit den stärkeren Kindern, die mich meist verstehen und direkt mit yes oder no antworten. zu yes, I do oder no, I don’t kommen die meisten eh nicht vor der vierten Klasse…
Dann gibt es das AB, auf dem man sich selbst und andere im Klassenraum anwesende Personen befragen kann. Wir haben uns darauf geeinigt, dass auch so-so als Antwort gilt. Smiley und Grumpey sind die üblichen Notationsformen der Kinder, manchmal sehe ich Häkchen und Kreuze oder farbige Markierungen. Einige sind da echt kreativ. Hier noch ein Eindruck vom AB (schreibt man sich am besten passend zu den eigenen Bildern schnell selbst – mit oder ohne Wortbilder):

Zum Abschluss mache ich eine kleine Kontrollübung in zwei Varianten. Entweder stelle ich Fragen wie „Does Kevin like peas?“ oder ich suche Kinder mit „I’m looking for a boy who likes carrots.

So, das war mal wieder ein kleiner englischer Einblick. Wer noch mehr meiner Gedanken zu Interviews im Englischunterricht lesen mag, den verweise ich hierhin: alter Eintrag.

Beste Grüße,
Katha

Go, find your partner!

winnie

Solch ein Kärtchen bekamen zuerst einmal drei frewillige Assistenten von mir, um zu demonstrieren, wie das Spiel abläuft. Ich fragte alle drei Kinder die Wörter von meinem Kärtchen ab: „Have you got grass and a carpet and a bath?“, bis ich meinen Partner gefunden hatte. Schnell begriffen alle Drittklässler, wie es läuft und übten kurz im Gemurmel ihre drei Wörter*. Dann tigerten die Kids los und suchten ihr Gegenüber. Als alle paarweise saßen, durften/mussten alle ihre Wörter sagen und die Klasse entschied, ob das „correct“ sei.

Wir mussten dann direkt noch einmal spielen. 🙂

Eine kurze, knackige Übung, die man einmal vorbereitet und immer wieder einsetzen kann. Ich überlege gerade beim Schreiben, ob ich das Spiel nicht auch einfach mal für meine Erstis fertig mache, mit Schulsachen oder Tieren oder sowas… Ich glaub, ich hab jetzt noch was zu tun!

Katha

* Die Wörter wurden zwei Stunden geübt und das Schriftbild eingeführt. Wort- und Bildkarten hingen während des Spiels an der Tafel, um völlige Aussetzer während des Spiels zu verhindern.

Class survey about pets

Nach der Wortschatzeinführung zum Thema pets in Klasse 3 und einigen Wortschatzspielen (z. B. Kim’s game, Clever parrot) haben wir eine Klassenumfrage zum Thema „What’s your favourite pet?“ durchgeführt:

Ich hängte alle Bildkarten auf und wir „lasen“ sie gemeinsam noch einmal vor. Dann fragte ich einen meiner fitteren Schüler „What’s your favourite pet?“ Er antwortete mit seinem Lieblingstier* und ich machte an der Tafel ein Kreuz beim Genannten. Dann signalisierte ich ihm, dass er ein anderes Kind fragen sollte (Thank you. Now it’s your turn. Ask another kid „What’s your favourite pet?“, please.) Das klappte bei diesem Kind auch prompt und so kam eine tolle Frage-Antwort-Kette zustande. Ich kreuzte dann nur noch die genannten Tiere an und sufflierte wenige Male etwas die Frage. Toll fand ich dass sogar rund ein Drittel der Kinder nicht nur mit seinem Tier antwortete, sondern von sich aus (!) mit „My favourite animal is…“.

Zum Abschluss stellte ich dann noch ein paar Fragen wie „How many kids liked the … best?“ „What were the three favourite pets? Which pets have got most crosses?“ „Which animals have only got on cross?“

Fazit solch einer Übung ist für mich immer, dass die berühmten „repititive structures“ dazu führen, dass alle Kinder in einer Klasse Fragen stellen und beantworten können und dass sie auch von vielen in andere Einheiten und Zusammenhänge übertragen werden können. Man muss die Kinder nur öfter zum Sprechen anregen. Im o.g. Beispiel haben sich nur zwei von 23 Kindern nicht freiwillig gemeldet, um ihr Lieblingstier zu nennen.

Was denkt ihr, zu welchen Themen bieten sich solche surveys noch an? Welche Fragen würdet ihr gern auf diese Weise einmal üben?
Bin gespannt auf eure Ideen!

Ka

* favourite ist den Kindern aus der Einheit food bekannt, deshalb ging das hier ohne weitere Erklärung.