Fundstück auf der Festplatte

Noch aus der Zeit, als ich wie viele JunglehrerInnen einfach ALLES abspeicherte, was es kostenlos gab, stammt dieses Fundstück:
troubles
Auf diese Einleitung, die mir schon einige „oooh ja“s entlockte, folgt eine total pragmatische, humorvolle Tippliste für den alltäglichen Gebrauch, Unterrichtsplanung und -kniffe. Vielleicht kennen einige von euch das Dokument schon, aber m.E. kann man sich die meisten Aspekte davon immer wieder zur Erinnerung zu Gemüte führen. Lernspirale quasi.

Auf der Suche nach einem Link für euch bin ich auf der Seite des Herrn Lüders gelandet und finde, dort kann man (wenn auch von einer absoluten Nicht-Primimaus verfasst) viele interessante Dinge lesen. Schaut euch doch mal um. Ich hoffe, es ist ok für Herrn Lüders, wenn ich euch trotzdem hier den Link zum Dokument gebe: Taking Arms Against School Troubles.

Katha

Lesen gelernt?

Oft heißt es ja, dass bei den meisten Kindern nach den Winterferien der Schalter gekippt ist und sie den grundsätzlichen Leseprozess verstanden haben. Da bin ich ja mal gespannt…

Um meine Eindrücke aus dem vergangenen Jahr zu bestätigen, Verbesserungen zu bewundern oder „Baustellen“ zu konkretisieren, werde ich gleich am zweiten Schultag einen kleinen Lesetest schreiben lassen. Das ist zwar fies, zeigt mir aber doch am deutlichsten, wer wo steht nach zwei Wochen ohne mein gutes Zureden.
Drei Aufgaben auf drei Niveaus machen am Ende klar, wer noch bei Silben ist, wer Wörter schafft oder sogar schon Sätze verstehen kann. Punkte kommen dran, da die Kinder sich durchaus an dieses System schonmal gewöhnen sollen. Wer die nicht mag, nimmt TippEx… Die Sätze sind übrigens absichtlich doppelt bepunktet.
test
Die tollen Bilder stammen wie so oft von der sehr freundlichen Frau Locke.

Wer’s brauchen kann, bekommt hier das Blatt: lesetest-1b

Beste Grüße,
Katha

Ich weiß nicht, ob ihr’s wusstet…

… aber ich habe eine neue Adresse! Die etwas ungenaue Inhaltsdefinition beim „Gründen“ meines Blogs führte ja zu der ziemlich bekloppten bisherigen Adresse. Das hat mich total gestört und somit habe ich mich jetzt hinreißen lassen, vom kostenlosen Blog weg zu einer „echten“ Adresse zu wechseln. Ab sofort findet man mich, wenn man nicht den Umweg über Grundschulblogs nehmen will, unter:

Adresse.png

Cool, oder?

Katha

Einstieg nach den Winterferien II – Englisch

Da die Übung „Find someone, who…“ aus dem Englischunterricht stammt*, habe ich die Vorlage für die Erstis einfach mal etwas erweitert und werde mit meinen Englischklassen in 3 und 4 auch einfach mal probieren, wie sie damit zurecht kommen. Da müssen wir dann noch Fragen entwickeln vorab, das ist schonmal klar**. Aber so kann ich auch im Fachunterricht den Einstieg nach den Ferien mal besonders gestalten…

Hier die Vorlage: winter-holidays-chat-2016-17-blog

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Best wishes, Katha

* Ich kenne es aus dem Buch „Spontanes Sprechen im Englischunterricht der Grundschule“ von Inge Kronisch aus dem Cornelsen-Verlag. Dünnes Buch, aber einige gute Anregungen und Erinnerungen drin:
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** Auf Anregung von Franziska hier nochmal, wie ich das mit den Fragen angehen werde:  Weder Präteritum passt, noch in allen Fällen das Perfekt. Ich werde deshalb die Satzstruktur „I’m looking for someone, who built a snowman! Is that you?“ einüben. Ist etwas schwieriger, aber die Viertklässler sollten das schaffen. In der 3 werde ich vermutlich mehr Wert darauf legen, dass sie am Ende Sätze wie „Kevin built a snowman.“ formulieren können, das würde mir da reichen.
Ich hoffe, das hilft dir weiter!
LG, Katha

Einstieg nach den Winterferien

In der Bloglandschaft kursieren ja diverse Vorlagen, mit deren Hilfe das Erzählen nach den Ferien variiert werden kann. Vor allem nach den Weihnachtsferien mag ich es nicht, wenn das Hochschaukeln beginnt, wer mehr und tollere Geschenke bekommen hat…
Letztes Jahr hatte ich deshalb eine sternförmige Vorlage geschrieben, die man gut ab Klasse 2 einsetzen könnte (und etwas TippEx macht aus 2015 auch das richtige Jahr…). Auch das kooperative Bingo aus dem Lernzoo gefällt mir gut, ist aber für meine Erstis vermutlich noch etwas zu viel. Deshalb gibt es von mir zum Start ins neue Jahr als erstes Material eine vereinfachte Vorlage zum Reden über die Ferien [ich finde, A5 reicht hier völlig…]: winterferien-2016-blog
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Zu sechs vorgegebenen Stichwörtern soll nach dem Prinzip „Find someone, who…!“ jeweils mindestens ein Kind gefunden werden, dessen Namen man in den Rahmen schreibt (oder schreiben lässt). So kommen die Kinder in Bewegung und ans Reden. Die Regel, dass jeder Name nur ein Mal auf dem Blatt auftauchen darf, zwingt die Kinder, auch mit ihren nicht-besten-Kumpels in Kontakt zu kommen…

Kommt alle gut ins neue Unterrichtsjahr und den Endpurt des Halbjahres!
Katha

Arbeitsmotivation steigern in mehreren Schritten

So langsam neigen sich die Ferien definitiv dem Ende entgegen. Bis einschließlich Dienstag habe ich es geschafft, mich bis auf das Sammeln und Spülen (lassen) von Dosen nicht mit Planungen oder sonstwas zu beschäftigen. Den Schreibtisch habe ich nur privat besucht – bis auf den kurzen Ausflug in die Dienstwelt letztens.

Seit gestern sitze ich endlich mal wieder an meinen Kopiervorlagen für die Neubearbeitung des Jojo-Lesebuchs 3, die ich gern diese Woche abschließen will. Danach steht dann noch die Grobplanung für den Januar in der Monsterklasse an sowie ein paar Zeugnisnoten und -kommentare für Englisch und Kunst in den Fachklassen. Da habe ich dieses Jahr als Erstklässlerbändigerin ja Glück, nur wenig mit Zeugnissen zu tun zu haben. Vielen von euch geht es da ja vermutlich gerade deutlich anders…

Nach so langer Arbeitspause habe ich eigentlich immer schon ein Kribbeln in den Fingern und freue mich, wieder anpacken zu können. Da der Start diesmal aber etwas eintönig ist durch das kapitelweise Ausquetschen meiner Kreativitätsreserven für zig KV, muss das Mehrstufenmodell der Motivation ran. Heute sind das ganz einfache Motivatoren:
– zuerst etwas shoppen. Zugegeben, es waren nur Plastikboxen für das Lego der Möppels, aber immerhin…
– dann viiiiel Tee trinken. Danke für den besonders leckeren Mango-Vanille-Roibos, den mir eine liebe Kollegin zu Weihnachten geschenkt hat!!!
– außerdem den Blick spätestens alle zehn Minuten mal aus dem Fenster schweifen lassen und den Ausblick auf blaue Fetzen am Himmel genießen.
– extrinsische Motivation nutzen (s. Postkarte einer lieben Ex-Kollegin).
– nicht zuletzt über das neue Notebook freuen, das mit viiiel mehr Speicher und einer echt guten Tastatur das Arbeiten doch auch gleich leichter von der Hand gehen lässt…
Hier mal ein optischer Eindruck:

So, Pause beendet. Weiter geht’s. 8/14 sind erledigt, ein bisschen muss noch.

Beste Grüße,
Katha