Kleines Buch – großes Thema

Aus ganz aktuellem Anlass – der Gutenachtgeschichte in Möppels Hochbett vor 10 Minuten – mal ein adventlicher und echt günstiger Buchtipp:
„Lukas hilft dem Weihnachtsengel“ von Ingrid & Dieter Schubert, erschienen bei Carlsen als Maxi-Pixi-Buch.
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Bereits die dritte „Awenzzeit“ begleitet uns dieses Buch nun sehr regelmäßig. Die Muttis unter euch wissen, dass Lieblingsbücher gern auch dreimal täglich gelesen werden müssen… Aber dieses kleine Schätzchen schlage ich immer wieder gern auf. Die Geschichte ist kurz und prägnant erzählt und die Bilder strahlen eine wahnsinnige Poesie und Tiefgang aus, das erlebe ich selten bei solch kleinen Büchern!
Lukas findet einen verletzen Engel, dem er hilft und dessen Botschaft verloren ging. DIese Botschaft schwebt durch die Nacht und wundersame Dinge geschehen. Am Ende kann Engel mit der gefundenen Botschaft weiterreisen und Lukas erhält ebenfalls ein Stück davon.

Die Geschichte bleibt relativ abstrakt, aber die Bildbeispiele sind nah an den Kindern und bieten unheimlich viel Gesprächsstoff und Raum für Ideen, Interpretationen, Entdeckungen. Egal ob für Erwachsene oder Kinder, für die traute Gutenachtgeschichte oder im Adventskreis mit der Klasse – ich glaube, dieses Buch gibt jedem etwas mit.

Einen schönen zweiten Advent wünscht
Katha

Back on track

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Schon ist eine Woche Urlaub an der Nordsee rum und ein paar neue Erinnerungen, Anekdoten* und Fotos sind dazu gekommen. Soweit es möglich war, hab ich die Schule aus den Gedanken verbannt. Das ist so wichtig in unserem Beruf und gleichzeitig so schwer…

Hoffentlich hattet und/oder habt ihr schulfreie Ferien und könnt Zeit mit euren Familien, Freunden oder einem guten Buch genießen!

Katha

* Eine Möppel-Anekdote:
Beim Abendessen sprechen Möppelpapa und ich über die Kalkulation in Restaurants. (Anlass war ein arg teures Weizenbier.) In unserem Gespräch kommt der Satz „Der Faktor ist drei.“ vor – wir sind ja treue Kochprofisgucker und wissen Bescheid…
Kurz darauf meldet sich Möppel, der etwas an den Fingern abgezäht hatte: „Ich bin zwei älter als der Faktor!“
Herrlich, oder?

* Eine Möppelchen-Anekdote:
„Schau, da ist ein Seehund!“ – „Wau wau!“

Wir lassen etwas wachsen III

Ich glaube, unsere Sonnenblumen sind etwas retardiert.

Während in allen Nachbargärten die Blüten strahlen, gab es bei uns bis in die letzte Woche hinein nur grüne Stängel… ABER DANN:

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Endlich sind Möppels Samenkörner nicht nur zu größtenteils übermöppelgroßen Blumen gewachsen, sondern zu „richtigen“ Sonnenblumen geworden! Er ist so stolz – da lacht das Muttiherz auch bei jeder neuen Blüte mit.

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Sonnige Grüße,

Ka & Möppel

PS: Entschuldigt die lange Pause um Thema! Es war wegen des sehr zögerlichen Wachstums der Pflanzen etwas in Vergessenheit geraten…
Nächstes Jahr experimentieren wir mit verschiedenen Samen und definitiv einer früheren Umsetzung der Sprößlinge ins große Beet. Also quasi eine vorab-Fördermaßnahme für die kommende Sonnenblumengeneration 🙂

… die Angst einfach überfahren

Mein Möppel ist seit seinem zweiten Geburstag Laufradfahrer gewesen. Seit rund einem jahr ist er stolzer Besitzer eines so richtig schön klischeehaften Jungenfahrrads in passender Größe. Die ersten Fahrversuche im letzten Jahr waren schnell erfolgreich, dann aber fuhr er die längeren Strecken im Urkaub nur „an der Stange“ – also mit Hilfe einer Kängurustange an Papas Fahrrad angeklemmt.

Wo nun endlich wieder Fahrradwetter ist, nahmen wir uns seit Wochen vor, mal wieder zu radeln. Gestern dann wollten wir gemeinsam ein paar Übungsmeter auf geeigneten Strecken fahren. Bei uns zuhause geht es leider gar nicht, da der Garten sehr hügelig und moosig ist und die Straße vor dem Haus ein zeimliches Gefälle hat. Also, an den naheliegenden See gefahren und dort probiert. Totale Blockade. Nur Gejammer und Füße, die schneller wieder am Boden waren als auf den Pedalen… Mutti (leicht) gestresst, Kind vernagelt.

Nachmittags dann ein zweiter Anlauf: Mit der gesamten Mannschaft zur örtlichen Schule geradelt und die Laufbahn als „sichere“ Fahrbahn auserkoren.
Siehe da, mit Papas gutem Zureden wurden die Meter vor dem Fußabsetzen dann mehr und drei Anläufe später radelte der Möppel die Laufbahn von Ende zu Ende. Jippie!
Besonders toll war es dann, dass er im letzten Anlauf sogar selbst den Anlauf geschafft hat, was ja oft die größte Hürde ist.

Zuhause konnte er dann (endlich!) die ersten beiden Stempel in seinen (didaktisch sicher höchst wertvollen, weil von Mutti erstellten) Fahrradpass stempeln. Heute will er da gleich die nächsten hinein bekommen – bin mal gespannt!

Nun ist Mutti stolz, Papa stolz und der Möppel megastolz. Möppelchen hat es zur Kenntnis genommen…
Beim Abendbrot dann die Erkenntnis:
„Als die Angst noch vor mit war, bin ich einfach schneller gefahren und habe die Angst überfahren.“
Weisheit zum Weitergeben, oder? 🙂

Eine stolze Ka