Kinder-Finder

Heute mal ein Eintrag mit ganz anderem Schwerpunkt: an alle Muttis und Vatis, überhaupt an alle mit Kindern im Haushalt.
Bei der Einweihung der neuen Feuerwache bei uns im Ort* bekamen wir an einem Infostand Flyer mit Feuerwehraufklebern in die Hand gedrückt. Zuerst war nur der Möppel begeistert über den Aufkleber. Als ich mir den Flyer dann aber durchlas, war ich es auch:
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Der sogenannte Kinder-Finder ist ein dreieckiger reflektierender Aufkleber, der im (nächtlichen) Brandfall Feuerwehrleuten anzeigt, in welchen Zimmern (schlafende) Kinder zu finden sein könnten. Der Aufkleber wird etwa auf Kniehöhe an der Kinderzimmertür angebracht und liegt somit auch bei schwerer Rauchentwicklung noch im Sichtfeld für die mit Taschenlampen bewaffneten Feuerwehrleute. Die können so gezielter Kinder finden, die sich ja oft nicht selbst bemerkbar machen.

Ich hoffe ja inständig, dass wir niemals nie davon profitieren müssen, aber für den Fall der Fälle kleben die Aufklaber nun natürlich an den Türen zum Möppel und zum Möppelchen. Die Kinder finden sie cool und ich denke immer wieder nur „hoffentlich…“.

Hier kann man nachlesen und bestellen: http://www.sicherheitserziehung.de/brandschutzerziehung/angebote/kinderfinder.html. Oder vielleicht auch bei der örtlichen Feuerwehr, die sich ja oft bei Familienfesten oder Messen präsentiert…

Beste Grüße,
Katha

* als Möppels Mutti musste ich da natürlich hin – wann sieht man schon eine Feuerwache von innen und darf an die Wasserspritze und ins Feuerwehrauto und und und?

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Versuchsmöppelchen

Heute hat’s geschneit – jippie!

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Möppel und Möppelchen waren natürlich – wie bei jedem Schneefall – hellauf begeistert und waren draußen unterwegs. Schlitten kann man ja auch über eine dünne Schneedecke ziehen/schieben und Schneebobbycar fahren ist sowieso am allerbesten.

Irgendwo in einem stehen gebliebenen Eimerchen fand das Möppelchen dann ein Stück gefrorenes Wasser, das sofort ausführlich untersucht und begutachtet wurde. Weil die Mutti ja nunmal SU-Lehrerin ist, starteten wir dann direkt mal ein kleines „Experiment“: Wir nahmen das Eisstück mit rein, legten es in ein Glas und stellten es auf die Heizung. Und stellt euch vor: es ist geschmolzen! Unglaublich!

Schönste Erkenntnis des Tages: „Woher kommt denn jetzt das Wasser in dem Glas?“ – „Das kommt aus dem Eis raus.“

Beste Grüße,
Katha

P.S. Wenn ihr genau hinseht, findet ihr mitten im Foto einen wunderschönen Eiskristall!

Volltreffer!

Heute war der Möppel der von einer Mitschülerin auserwählte Adventskalenderöffner. Und sein Gutschein passte wie die Faust aufs Auge:

Prompt war „Lukas rettet den Weihnachtsengel“ ausgewählt und ich bekam eine Zusammenfassung dieses zuletzt vor rund elf Monaten gelesenen zauberhaften Buches (hier im Blog auch schonmal vorgestellt).

Viel Spaß morgen der Kollegin und den Kindern!!!

Katha

Warum man Reh mit h schreibt

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Das muss ich noch erzählen:

Im Urlaub war ja mit unserem Erstklässler Lesen und Schreiben immer wieder Thema und so entspann sich folgende Unterhaltung am Pizzeriatisch:

Möppel: Reh ist ja einfach zu schreiben. Nur ein R und ein E.
Mama: Ja, das stimmt. Nur die beiden hört man. Aber gemeinerweise schreibt man am Ende noch ein h, das man gar nicht hört. Manchmal ist das so, weißt du ja schon.
Möppel (überlegt kurz): Ist ja auch klar. Weil, wenn man rennt, macht man ja so h-h-h. Und ein Reh rennt ja so viel.

Ohne Worte, oder?

Beste Grüße,
Katha

schreiben lernen

*Muttitratsch an*

Der Möppel hat zwar die letzte Schulwoche vor den Ferien krank verpasst, durfte/musste/wollte aber dann doch eine Menge schaffen. Die Aufgaben der Schule haben wir fast pflichtbewusst durchgeackert und morgen kann es gut gerüstet wieder losgehen.

Was mich aber total fasziniert ist die ganz neue Neugier auf das Lesen und Schreiben, die selbst durch die strenge und einengende Silbenmethode nicht gebremst wird. Der Möppel liest. Schilder. Text auf der Butter. Autokennzeichen. Herrlich! Im Urlaub schaffte er schon alleine „Wir müssen“ auf einem Schild, das Kennzeichen NE-MO sowieso und viele Buchstaben erkennt er immer sicherer. Im Restaurant schrieb ich ihm einige Sätze auf: „Möppel isst Pommes. Mama isst Salat. Papa isst Pizza. Möppelchen isst nix.“ Und er hat sie gelesen. Nur beim x musste ich helfen. Schon gut, wenn man offiziell erst ma, me, mi, mo und mu lesen kann, oder? *stolze Mutti*

Schreiben tut er auch ständig. Ob er den BRaNT auf seinem Feuerwehrblock notiert und einen Herd als Brandort dazu malt oder mir kleine Leserätsel schreibt – Schreibblöcke in allen Formaten sind gerade hier der letzte Schrei.

Die Reihenfolge der Wörter kommt noch manchmal durcheinander, wenn eines am Ende nicht mehr passt. Aber das schaffe ich ja grad noch so…

Das Möppelchen ahmt übrigens alles nach:
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*Muttitratsch aus*

Beste Grüße,
Katha

lesen lernen

Heute mal wieder ein Beitrag der Kategorie „Muttitratsch“…

Der Möppel lernt lesen! Er „mu“t und „mi“t nun schon ein paar Tage vor sich hin und liest mir stolz seine Silbenteppiche vor. Einen Blick auf die nächste Fibelseite hat er auch schon geworfen und das Mo entdeckt, das ja nun prima zu unserem Familiennamen passt.

Gaaaanz stolz und begeistert war die Mutti am Freitag, als (wie immer in den beklopptesten Momenten) das Kind seine neuesten Fähigkeiten bewies: Wir waren zuerst in der Apotheke, ein Rundum-Wochenendpaket an Erkältungsmitteln fürs Möppelchen kaufen, und standen nun in der örtlichen Bankfiliale. Während ich am Schalter versuchte, ein Klassenkonto für Möppels Klasse zu eröffnen, blätterte er durch seine neue Medizine und „las“ den Comic. Immer noch die gleichen komischen Viecher drin wie früher, am Rande bemerkt. Als ich dann gehen wollte, musste er mir dann aber dringend noch was zeigen:
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Guck mal, der sagt „soso“!

Und das, wo er doch erst mu und mi gelernt hat. Cool, oder???

 

 

Beste Grüße,
Katha

Die Welt der Schrift

2017-09-02 17.42.02… tut sich scheinbar gerade vor meinem Möppel auf. Mit den neuen Stiften aus der Schultüte verfasste er heute dieses Schild, das natürlich den Parkplatz für sein Polizeiauto markiert. *stolze Mutti*

Was meinen Männern ja nicht so bewusst war, stellt für mich doch einen Meilenstein dar. Ich darf die theoretisch aus der Ausbildung bekannten Stufen des Schriftspracherwerbs momentan so wunderbar live und nah dran erleben, wei ich das beruflich noch nie konnte. Aus den ersten gekritzelten Linien mit etwa vier wurden im Verlauf seines sechsten Lebensjahres Buchstabenanhäufungen. Hier schrieb er vor allem die Buchstaben, die in seinem Namen und den Namen seiner Kindergartenbuddys vorkamen. Ein E hatte da aber auch durchaus mal 4 Fähnchen und gespiegelt oder gekippt wurde auch gern:
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In den letzten Monaten „buchstabierte“ mir der Junge dann vermehrt Wörter: „Ich weiß, wei man Nils schreibt: N-I-L-S“ wurde mir dann um die Ohren gehauen. Und beim Autofahren erlas er sich unser Nummernschildkürzel LIP.
Und dann nun heute das: PAK schrieb er ganz allein spontan und sprach sich das Wort dabei mehrfach laut vor. Dann brauchte er etwas Hilfe beim genauen Sprechen, die ich natürlich gern gab. PLA kriegte er so auch hin, wobei das A selbstkritisch für nicht gut befunden wurde. Nur beim Z war ich dann nochmal gefragt: Den Laut hörte er, aber den Buchstaben kannte er nicht. Praktischerweise stand das Polizeiauto mit Aufschrift auf dem Tisch, so dass ich ihm das Z zeigen konnte. PAKPLAZ war fertig. 🙂 Und POLIZEI wurde dann direkt auch noch abgeschrieben.

Ist das nicht super? Ich bin ganz stolz und hoffe, dass diese Erkenntnis – Laute kann man durch Buchstaben abbilden, um Wörter zu erhalten – auch bald die letzten meiner Spezialisten trifft, damit sie in der zweiten Klasse gut mitkommen können!

Stolze Grüße,
Katha/Mutti

P.S.: Ich haben NICHT mit ihm lesen oder schreiben geübt! Die Buchstaben, die er kennt, stammen aus seinem Namen und den Namen seiner Freunde aus dem Kindergarten bzw. vom Parkplatz-Schild!