Nur Luft und … Licht!

Auf dem Rückweg vom Sport war es heute schon dunkel und eher winterlich (liegt ja sogar sowas wie Schnee-chen hier). Der Möppel hatte sich neben der supertollen ADAC-Warnweste auch mit seiner Taschenlampe bewaffnet, um mir (!) den Weg leuchten zu können*. Und da er ja von Natur aus neugierig ist (von wem er das wohl hat???), entstanden diese Bilder beim Experimentieren mit seinem Atem, der kalten Luft und dem Lichtstrahl seiner Taschenlampe:

In solchen Momenten gehen mir dann immer zwei Dinge durch den Kopf: 1. schade, dass solche Entdeckungen im Rahmen des Unterrichts wegen zu vieler Kinder und zu geringer Disziplin und anderer Faktoren sooo selten möglich sind. Und 2. schade, dass viele meiner SuS sowas entweder nicht von sich aus austesten oder auch einfach keine Unterstützung seitens ihrer Eltern bekommen, wenn sie mal was untersuchen.

Nun ja, ich für meinen Teil bin immer froh, wenn der Möppel was merkt / testet / untersucht. Vor allem, weil er danach immer so viel fragt, aufnimmt und mit seinem Vorwissen abgleicht, ob und wie das zusammen passt. Musterkind in dieser Hinsicht 😉

Frostige Grüße
Katha (die sich jetzt das Komma nach dem Gruß immer spart, da sie gemerkt hat, dass das da gara nicht hingehört!)

* Die Schattenspiele mit Mama als Riese in den Baumwipfeln wurden ihm dann aber doch schnell selbst unheimlich…

Messefund: „The boy who dreamt“

Auf einer Messe über Haus und Garten, Touristik und Hochzeit* erwarte ich ja Vieles – aber Autoren-Newcomer eigentlich eher nicht… Dennoch stand genau so einer etwas verlassen und schüchtern neben den Brautkleidern und dem Eingang zur Kinderspielwelt, wohin sich der Möppel mit seiner zufällig getroffenen Kindergartenfreundin verdrückt hatte.

„The boy who dreamt“ gefiel mir direkt vom Cover her schonmal sehr gut – zurückhaltend, neugierig machend, englisch. Also habe ich mal reingelesen und war beeindruckt. Der Autor Joshua Dau ist 17 und hat das Buch selbst geschrieben und illustriert. Von sowas habe ich mit 17 geträumt…
Auf eine sehr lyrische Weise erzählt er die Geschichte eines Jungen, die als Traum beginnt und als Rückblick endet. Eine große Ermutigung, seine Träume wahr werden zu lassen, egal, wie unerreichbar sie erscheinen mögen.

2019-01-13 15.51.22

Langer Rede, kurzer Sinn: Buch gekauft. Und sogar signiert bekommen. 😉  Also schreibe ich darüber und teile diese Neuentdeckung mit euch. Wer die Messe verpasst hat, kann das Buch bei Amazon erwerben, habe ich gesehen. Ich finde ja, solch ehrgeizige Projekte kann man schonmal unterstützen.

Beste Grüße,
Katha (die jetzt auch mal träumen geht)

* seltsame Mischung, oder?

Nibbels

Des Möppels liebstes Buch in den Ferien war „Nibbels“. Er hatte es sich in der hiesigen Stadtbibliothek ausgeliehen (die mir noch sympathischer war, als sie noch Stadtbücherei hieß…) und direkt vor Ort musste ich es schon vorlesen.

Nibbels knabbert gern an allem, am liebsten aber an Büchern. So knabbert er sich in verschiedene Märchenbücher hinein, deren Handlung er dadurch ziemlich verändert. Die Märchenbücher sind dann auch wirklich ins große Buch hinein „gebaut“ und man verlässt mit Nibbels die eigentliche Geschichte immer wieder. Dieses Konzept ist mir neu und hat uns Dreien eine Menge Spaß bereitet.

In den folgenden Tagen wiederholte sich das Vorlesen im Bett, auf dem Sofa und sogar beim Frisör, während wir auf das Möppelchen warteten… „Am liebsten würde ich das Buch behalten!“ war Möppels Fazit daraus. Da das nicht geht und ihm 15€ zum Selberkaufen dann doch zu viel waren, beschlossen wir, uns selbst Nibbels-Bücher zu basteln, die wir dann ja immer behalten können.

Hier also „Nibbels – Original und originell“:
2018-12-28 17.46.25

Da Möppelchen Nibbels ebenfalls toll findet, setzten wir uns als zu dritt an den Küchentisch, holten Papier, Malunterlagen, Stifte und nach und nach noch buntes Papier, Filz und sonstwas dazu und legten los:
Der Große (Zweitklässler)  malte und schrieb sein Buch komplett alleine und orientierte sich dabei doch recht eng am Original:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Der Kleine fantasierte die Geschicht ein bisschen weiter und überlegte sich somit ein neues Nibbels Abenteuer (in dem übrigens alle Nibbels original vom knapp Vierjährigen gezeichnet wurden!):

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Witzigerweise lebt der kleine Mann so in seiner Geschichte, dass er sie fast wortwörtlich „vorlesen“ kann. Dabei zeigt er auch immer auf die jeweiligen Textteile – zuckersüß!

Damit der heutige Eintrag dann nicht nur unter „Muttitratsch“ läuft: Warum nicht auch mal (wieder) sowas in der Schule umsetzen? Es gibt soooooo viele schöne Bilderbücher, die man nacherzählen, umerzählen oder weitererzählen kann!

Beste Neujahrsgrüße,
Katha

Herbst beendet, Advent eingeläutet

Der Wechsel vom November (der sich ja heuer wie ein April anfühlte mit Schnee und T-Shirt-Wetter) in den Dezember war dieses Jahr wirklich sehr greifbar für mich.

Nach der letzten Stunde habe ich gestern in der Klasse den Advent eingeläutet und einen „Thementisch“ gefüllt: Im Kamishibai befindet sich der auf A3 vergrößerte Adventsausmalkalender von Danielas Ideenreise, der „Adventskranz“ ist ja leider seit Jahren auf elektrisches Licht begrenzt (was ihm viel Zauber nimmt) und unser Klassenadventskalender:

Dieses Jahr habe ich bei Action diese schönen fix und fertigen Pappschachteln für nur zwei oder drei Euro mitgenommen, die ich definitiv wieder einsammeln werde. Darin befindet sich neben einem kleinen Tütchen Gummibären „nur“ ein Gutschein für Vorlesezeit, ein Spiel, eine Hausafgabe weniger etc., gefunden ebenfalls bei der Ideenreise. Die Würdigung eines kleinen materiellen Geschenks fiel in den letzten Jahren so dürftig aus, dass ich daruaf lieber verzichte. Und da ich ja letztes Jahr in meinem Zweitjob als Mama des Möppels miterleben durfte, wie sehr man sich freuen kann, wenn man ein Weihnachtsbuch mitbringen darf, finde ich diesen Weg ziemlich gut…

Montag kann es also losgehen mit dem Öffnen der Schachteln. Was ich ganz cool finde ist meine Steuerungsmöglichkeit bzgl. der Gutscheine: Spielwünsche befinden sich „zufällig“ immer in dern Schachteln der Sport-Wochentage (in Absprache mit der Kollegin), die Malzeit trifft genau den Freitag mit der Kunst-Doppelstunde und gemeinsames Genießen gibt es gern montags, wenn eh eine Weile für das schulinterne Adventssingen „drauf geht“… Die Namen der Kids kommen alle in eine Loskiste, aus der täglich eines bzw. rund ums WE zwei Kinder gezogen werden.

Was den Ausklang des Herbstes angeht, so feierte die Schule des Möppels gestern ihr traditionelles Lichterfest. Alle Klassen haben dafür Laternen gebastelt und ziehen zusammen vom „unteren Schulhof“ auf den „Festplatz“, wo ein jedes Jahr wieder wunderschönes Lied gesungen wird – da bekomme ich immer Pipi in den Augen, wenn 250 Kinder sowas Schönes und Tiefsinniges trällern wie Lichterkinder. Alle Lichter werden dann rund um den fürs Feuerwerk abgesperrten Rasenplatz aufgehängt und illumieren das Gelände zauberhaft.

Die Zweitklässler hatten in diesem Rahmen dann noch einen kurzen Auftritt in der Turnhalle und präsentierten zwei Tänze, die sie im Rahmen von Jekits eingeübt hatten.
Das Feuerwerk ist beim Lichterfest ebenso Tradition wie das Lied, die Laternen und die ewig langen Schlangen bei den Essensangeboten 😉 und hat vor allem das Möppelchen sehr beeindruckt – gute Vorübung für Silvester! Der Möppel hielt sicherheitshalber während des Geknalles die Hand unserer Nachbarstochter, damit er sich nicht fürchten muss… So süß!

Allen, die bis hierher gelesen haben, wünsche ich heute den Start mit einen tollen Adventskalender in den letzten Monat des Jahres. Krass, dass es schon wieder fast rum ist und wie viel doch auch 2018 wieder los war…

Beste Grüße,
Katha

Rezension: Glückstage unterm Apfelbaum

2018-10-06 15.57.39Titel: „Glückstage unterm Apfelbaum – Geschichten von Minna“
Verlag: dtv junior (hier klicken)
Autorin: Kathrin Rohmann
Illustrationen: Katja Gehrmann
ISBN: 978-3-95728-064-0

Zum Inhalt:
Minna ist ein sehr fantasievolles Kind. Ihr begegnen kleine Personen, mit denen sie sich unterhält und sie sieht Dinge manchmal anders als ihre Eltern oder andere Menschen.
Ein Beispiel: In Minnas Zimmer taucht ein Männlein auf, dessen Auto defekt ist. Minna holt Papas Autozeitschriften und ruft aus einer dort abgebildeten Werkstatt eine Mechanikerin dazu. Die findet den Fehler am Auto, verschwindet wieder und das Männlein kann weiterfahren. Am nächsten Tag wundert sich Papa über seine Zeitschriften in Minnas Zimmer….
So ähnlich geht es in vielen der kurzen, espisodenhaften Geschichten zu, die durch die zeitliche Abfolge locker miteinander verknüpft sind. Man kann aber auch jede Geschichte allein für sich genießen.
Die Illustrationen sind klar und farbenfroh – sie ergänzen die Geschichten liebevoll und unterstützen die Vorstellungskraft des Lesers.

2018-10-06 15.58.03

Meine Meinung:
Mir haben die „Geschichten von Minna“ sehr gut gefallen, weil ich ja generell eine eher lyrische Sprache mag und die kurzen Episoden wirklich in sich geschlossen erzählt sind. Ich finde es schön, wenn sich Kinder so wie Minna komplett in ein Spiel vertiefen und Alltagsgegenstände darin eingebunden werden. Die Erwachsenen wundern sich oft in diesem Buch und das gefällt mir ebenso sehr wie Minna, die sich jedes Mal nicht wundert…

Leseempfehlung:
Dass Minna das perfekte Buch zum Selberlesen ist, bewzeifle ich en bisschen – geübte LeserInnen wollen dann ja doch oft eher „große Geschichten“ lesen. Aber zum Vorlesen und mitfühlen und weiterspinnen finde ich dieses Buch für Kinder ab etwa fünf Jahren absolut geeignet. Die kurzen Kapitel sind so weit abgeschlossen, dass die Gutenachtgeschichte zwar am nächsten Tag weitergehen kann, man aber keine „Cliffhanger“ hat. Das Buch ist harmonisch, wenig aufregend und bietet viel Gelegenheit zum Nachdenken.

Wenn man es darauf anlegt, Minna in den Deutschunterricht zu integrieren, dann könnten Dritt- und Viertklässler zum Beispiel den gängigen Aufbau der kleinen Geshcichten untersuchen und dann eigene Minna-Kapitel schreiben.

Vielen Dank an den dtv-junior-Verlag für das druckfrische Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha

Der perfekte Ultrakurzurlaub

… fand recht spontan an diesem Wochenende bei uns statt. Freunde aus der nicht allzu fernen Umgebung hatten sich für eine Nacht in unserer Stadt einquartiert, um einfach mal ein WE raus zu kommen. Wir durften uns anschließen und trafen uns im Freilichtmuseum zum Spazieren (das sogar zufälligerweise noch freien Eintritt bot) und genossen die Herbst-Sommer-Mischung zusammen mit den insgesamt fünf Zwergen. Aus dem sich anschließenden Kaffee in der Stadt wurde dann ein gemütliches Sit-In bis zum Abendessen bzw. dem Punkt, an dem die Kids merklich kaputt waren und wir sie dann doch den heimischen bzw. Hotelbetten zuführen mussten.

Aber so seltsam das klingt: einen Dreivierteltag in der eigenen Stadt verbracht und totales Urlaubsfeeling genossen! Das sollte man öfter mal ausprobieren…
IMG_2821

Hier in NRW starten ja heute offiziell die Herbstferien, so dass ich es vielleicht ja noch schaffe, mal ein paar angesammelte Artikel fertig zu bekommen und auch zu veröffentlichen. Als erstes kommen ein paar Rezensionen, da ich in den letzten Monaten ein paar ech tolle Bücher bekommen habe. Danach vielleicht auch mal wieder ein paar Einblicke in die Monsterwelt und meine momentane Arbeit.
IMG_2829

Beste Grüße und alle, die es betrifft, schöne Ferien!
Katha

Betrunkene Kollegin???

Achtung, Muttitratsch…

Möppel berichtet aus der Schule: Frau Förder hat zu Dieterich gesagt, als er beim Rechnen einen Fehler hatte, er wird mal ein schlechter Mensch.
Ich dazu: Nein, Möppel, das kann ich mir nicht vorstellen! Ich kenne keine Lehrer, die so etwas sagen würden. ((ich springe gern für unbekannte Kollegen in die Bresche, wenn es um die Ehre geht 😉 ))
Möppel: Doch! Bestimmt war sie betrunken.
Ich: NEIN! ((Innerliches Riesengrinsen)) Möppel, sag sowas nicht! Frau Förder geht doch nicht betrunken in die Schule! ((Mutti befürchtet schon das Ärgste, wenn solche Gerüchte in Umlauf kommen))
Möppel: Doch, bestimmt. Die ist heute mit dem Fahrrad gekommen.

Was soll ich anhand dieser unwiderlegbaren Kausalkette denn bitte noch sagen?
Und, zweiter Gedanke, was denken meine Schüler über mich, wenn ich mit dem Rad zur Schule fahre???

Beste Grüße,
Katha

Lehrerkind

Irgendwie bereiten wir uns hier zuhause ja grade wieder zweigleisig auf die Schule(n) vor. Ich denke mich immer weiter in die möglichen Inhalte und Termine für das kommende Schuljahr ein und der Möppel freut sich einen Möppelkeks, dass er nun ein Zweiktklässler ist. Der kleine Mann hat ein spannendes und erfreulich stressfreies erstes Lernjahr hinter sich gebracht und ist ganz schön gewachsen. Er denkt zwar noch, ihm würde die Grundschule reichen und er wolle danach lieber nicht auf eine weiterführende Schule gehen, aber die Illusion lasse ich ihm noch etwas.

Manchmal erschreckt er mich aber ein bisschen und ich mache mir starke Gedanken über meine Vorbildrolle 🙂
Immer, wenn die Mappen mal geleert werden sollten, wollte der Möppel natürlich nix wegwerfen, so dass wir alles schön fein auf seinem Schreibtisch lagerten. Irgendwann kam er dann auf die Idee, dass das alles so nicht bleiben könne und er einen Ordner brauche. Gesagt, getan. Order aus der Regal geholt, alle Blätter und AH abgeheftet. Möppel: „Der muss noch beschriftet werden! ‚Möppel 1c‘ muss da drauf. Und dann brauche ich nächstes Jahr einen Ordner mit dem Schild ‚Möppel 2c‘ und dann eines  mit ‚Möppel 3c‘ “ usw. Nun steht also erstmal ein wunschgemäß beschrifteter gelber Ordner im Regal und die Beschriftungen für die anderen Ordner habe ich direkt mal mit ausgedruckt, um es dann auch später passend zu haben.

Ich weiß wirklich nicht, woher er das hat…

 

Mutti-Rezension: „Wenn der kleine Sonnenschein zum Quälgeist wird“

2018-08-07 20.17.37Titel: „Wenn der kleine Sonnenschein zum Quälgeist wird“
Verlag: Ullmann Medien (hier klicken)
Autorinnen: Anne-Claire Kleindienst
Illustrationen: Lynda Corazza
ISBN: 978-3-7415-2328-1

Heute mal eine Rezension, die nur entfernt mit Schule und viel mit Familie zu tun hat. Mein Bloguntertitel sagt es ja…

Zum Inhalt:
Jede(r) in meiner Leserschaft kennt es: die „lieben Kleinen“ können sich außerhalb als Gäste wunderbar benehmen und heimsen Auszeichnungen für ihren Liebreiz, ihre Höflichkeit und soziale Einstellung ein. Daheim im muckeligen Zuhause können sie aber auch ganz anders. Die Psychologin Anne-Claire Kleindienst und der Illustratorin Lynda Corazza, selbst Mütter, stellen beispielhafte Szenen aus dem Alltag mit Kindern vor (bei denen ich fast durchgehend nicken musste) und zeigen psychologisch begründete Handlungsmöglichkeiten auf. Es geht darum, den Grund hinter dem ungewollten Verhalten wahrzunehmen und dem Kind und sich selbst einen guten Weg hinaus zu gestalten. Ziel ist ein harmonischeres Miteinander, ohne dem Kind alles durchgehen zu lassen oder es abzustrafen.

Meine Meinung:
Ich habe das Buch an einem Stück gelesen (draußen in meinem Hängesessel baumelnd), weil es wirklich gut geschrieben und durch seinen comicartigen Stil trotz anspruchsvollem Inhalt leicht lesbar ist. Das Stichwort „gamification“ kommt mir in den Sinn, wenn das Buch zwar auch kein Spiel darstellt, aber der Inhalt eben mal ganz anders verpackt ist.
Hier mal ein paar Eindrücke:

Die Beispielmutter im Buch spricht auch mal direkt mit den Autorinnen und wägt verschiedene Vorschläge ab, die sicher oft die Bedenken des Lesers widerspiegeln. Das wirkt auf mich sehr Vertrauen stärkend.

Leseempfehlung: Für mich als Mutter von zwei Söhnen eine absolute Empfehlung an die Muttis aus meinem Freundeskreis. Für mich als Lehrerin ein Buch, das ich manchen Eltern von Schülern gern mal in die Hand drücken würde (eher denen, die man manchmal als Helikopter-Eltern bezeichnet als denen, die sich nicht um ihre Kinder scheren).

Vielen Dank an den Verlag Ullmann Medien für das Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha

Kinder-Finder

Heute mal ein Eintrag mit ganz anderem Schwerpunkt: an alle Muttis und Vatis, überhaupt an alle mit Kindern im Haushalt.
Bei der Einweihung der neuen Feuerwache bei uns im Ort* bekamen wir an einem Infostand Flyer mit Feuerwehraufklebern in die Hand gedrückt. Zuerst war nur der Möppel begeistert über den Aufkleber. Als ich mir den Flyer dann aber durchlas, war ich es auch:
2018-03-03 14.47.45.jpg

Der sogenannte Kinder-Finder ist ein dreieckiger reflektierender Aufkleber, der im (nächtlichen) Brandfall Feuerwehrleuten anzeigt, in welchen Zimmern (schlafende) Kinder zu finden sein könnten. Der Aufkleber wird etwa auf Kniehöhe an der Kinderzimmertür angebracht und liegt somit auch bei schwerer Rauchentwicklung noch im Sichtfeld für die mit Taschenlampen bewaffneten Feuerwehrleute. Die können so gezielter Kinder finden, die sich ja oft nicht selbst bemerkbar machen.

Ich hoffe ja inständig, dass wir niemals nie davon profitieren müssen, aber für den Fall der Fälle kleben die Aufklaber nun natürlich an den Türen zum Möppel und zum Möppelchen. Die Kinder finden sie cool und ich denke immer wieder nur „hoffentlich…“.

Hier kann man nachlesen und bestellen: http://www.sicherheitserziehung.de/brandschutzerziehung/angebote/kinderfinder.html. Oder vielleicht auch bei der örtlichen Feuerwehr, die sich ja oft bei Familienfesten oder Messen präsentiert…

Beste Grüße,
Katha

* als Möppels Mutti musste ich da natürlich hin – wann sieht man schon eine Feuerwache von innen und darf an die Wasserspritze und ins Feuerwehrauto und und und?