Nur Luft und … Licht!

Auf dem Rückweg vom Sport war es heute schon dunkel und eher winterlich (liegt ja sogar sowas wie Schnee-chen hier). Der Möppel hatte sich neben der supertollen ADAC-Warnweste auch mit seiner Taschenlampe bewaffnet, um mir (!) den Weg leuchten zu können*. Und da er ja von Natur aus neugierig ist (von wem er das wohl hat???), entstanden diese Bilder beim Experimentieren mit seinem Atem, der kalten Luft und dem Lichtstrahl seiner Taschenlampe:

In solchen Momenten gehen mir dann immer zwei Dinge durch den Kopf: 1. schade, dass solche Entdeckungen im Rahmen des Unterrichts wegen zu vieler Kinder und zu geringer Disziplin und anderer Faktoren sooo selten möglich sind. Und 2. schade, dass viele meiner SuS sowas entweder nicht von sich aus austesten oder auch einfach keine Unterstützung seitens ihrer Eltern bekommen, wenn sie mal was untersuchen.

Nun ja, ich für meinen Teil bin immer froh, wenn der Möppel was merkt / testet / untersucht. Vor allem, weil er danach immer so viel fragt, aufnimmt und mit seinem Vorwissen abgleicht, ob und wie das zusammen passt. Musterkind in dieser Hinsicht 😉

Frostige Grüße
Katha (die sich jetzt das Komma nach dem Gruß immer spart, da sie gemerkt hat, dass das da gara nicht hingehört!)

* Die Schattenspiele mit Mama als Riese in den Baumwipfeln wurden ihm dann aber doch schnell selbst unheimlich…

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Nibbels

Des Möppels liebstes Buch in den Ferien war „Nibbels“. Er hatte es sich in der hiesigen Stadtbibliothek ausgeliehen (die mir noch sympathischer war, als sie noch Stadtbücherei hieß…) und direkt vor Ort musste ich es schon vorlesen.

Nibbels knabbert gern an allem, am liebsten aber an Büchern. So knabbert er sich in verschiedene Märchenbücher hinein, deren Handlung er dadurch ziemlich verändert. Die Märchenbücher sind dann auch wirklich ins große Buch hinein „gebaut“ und man verlässt mit Nibbels die eigentliche Geschichte immer wieder. Dieses Konzept ist mir neu und hat uns Dreien eine Menge Spaß bereitet.

In den folgenden Tagen wiederholte sich das Vorlesen im Bett, auf dem Sofa und sogar beim Frisör, während wir auf das Möppelchen warteten… „Am liebsten würde ich das Buch behalten!“ war Möppels Fazit daraus. Da das nicht geht und ihm 15€ zum Selberkaufen dann doch zu viel waren, beschlossen wir, uns selbst Nibbels-Bücher zu basteln, die wir dann ja immer behalten können.

Hier also „Nibbels – Original und originell“:
2018-12-28 17.46.25

Da Möppelchen Nibbels ebenfalls toll findet, setzten wir uns als zu dritt an den Küchentisch, holten Papier, Malunterlagen, Stifte und nach und nach noch buntes Papier, Filz und sonstwas dazu und legten los:
Der Große (Zweitklässler)  malte und schrieb sein Buch komplett alleine und orientierte sich dabei doch recht eng am Original:

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Der Kleine fantasierte die Geschicht ein bisschen weiter und überlegte sich somit ein neues Nibbels Abenteuer (in dem übrigens alle Nibbels original vom knapp Vierjährigen gezeichnet wurden!):

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Witzigerweise lebt der kleine Mann so in seiner Geschichte, dass er sie fast wortwörtlich „vorlesen“ kann. Dabei zeigt er auch immer auf die jeweiligen Textteile – zuckersüß!

Damit der heutige Eintrag dann nicht nur unter „Muttitratsch“ läuft: Warum nicht auch mal (wieder) sowas in der Schule umsetzen? Es gibt soooooo viele schöne Bilderbücher, die man nacherzählen, umerzählen oder weitererzählen kann!

Beste Neujahrsgrüße,
Katha

Volltreffer!

Heute war der Möppel der von einer Mitschülerin auserwählte Adventskalenderöffner. Und sein Gutschein passte wie die Faust aufs Auge:

Prompt war „Lukas rettet den Weihnachtsengel“ ausgewählt und ich bekam eine Zusammenfassung dieses zuletzt vor rund elf Monaten gelesenen zauberhaften Buches (hier im Blog auch schonmal vorgestellt).

Viel Spaß morgen der Kollegin und den Kindern!!!

Katha