Superheroes – Schreiben und vorlesen in Klasse 4 (part II)

Weiter geht es mit der Englischeinheit zum Thema „superheroes“ 🌟 in der vierten Klasse. Nachdem die Kinder aufgeschrieben haben, welche superhero powers ihre Heldinnen und Helden haben und außerdem, wem sie gern helfen möchten, haben wir uns mit dem zweiten großen Block superhero clothes beschäftigt.

Das Wortfeld clothes an sich ist eine Wiederholung, aber die besonderen Kleidungsstücke der superheroes kannten die Kinder noch nicht. Also begannen wir mit einer klassischen Wortschatzeinführung mit Bildkarten, Wortkarten und einer Tafel. Mein Assistent Superbuddy durfte dann mal wieder ran und hat mit Hilfe der Kinder und den vorgegebenen Satzanfängen „I have…“ und „I wear…“ seine Kleidung beschrieben. Wie zu erwarten war kamen dabei sehr einfache Sätze wie „I have a cape.“ zustande, aber auch anspruchsvollere wie „I have a red cape.“ oder „I have a red cape and a bodysuit.„.

Die Pinwand füllte sich weiter.

Nun folgten anderthalb Unterrichtsstunden, in denen die Kinder einerseits ihren Text schrieben und andererseits ihre Helden / ihren Helden zeichneten. Der Text kam auf ein weiteres A5-Blatt, das die Kinder mit einem grünen Punkt versahen, damit wir später die Reihenfolge wie bei den Plakaten an der Pinwand wissen. Für die Bilder stellte ich blanke A4-Papier zur Verfügung. Schreibhilfen gab es, wie schon zuvor, an der Pinwand bzw. Tafel. Wer andere Begriffe brauchte, konnte diese im treasure book nachschlagen, in dem im zweiten Schuljahr die Bild- und Wortkarten zum Thema clothes eingeklebt worden waren. Auch für die Schreibweise der Farben sollten die Kinder ihr persönliches Nachschlagewerk nutzen. Ich freue mich immer sehr, wenn es so zielführend zum Einsatz kommt.

Damit die Kinder einen gut lesbaren Text haben, in dem sie auch noch Vorlesezeichen markieren können, wollte ich mit einem ausgedruckten Text arbeiten. Dazu hatte ich vorab die ersten beiden Seiten abgetippt (name, powers) und über unseren Schulserver IServ im Klassenverzeichnis zur Verfügung gestellt. Ich habe dabei bewusst eine recht große Schriftgröße und einen erhöhten Zeilenabstand genutzt, damit die Kinder hier keine Einstellungen mehr vornehmen mussten.
In einer Stunde ging es dann in den Computerraum, wo die Kinder ihren Text öffneten, den Rest dazu tippten und zuletzt ausdruckten. Obwohl dieser Jahrgang unseren obligatorischen Textkurs in der 3 kaum genießen durften, klappte das prima!

Im nächsten Eintrag geht es dann weiter mit dem dritten großen Block „superhero presentations„. Wir üben dann das gute Vorlesen für unsere Videos. Kriterien werden aufgestellt, Feedback gegeben…

Supergrüße von Katha

Rezension: „Dein Lesestart: Weltraum“

Titel: „Dein Lesestart (2. Klasse) : Weltraum – lesen, verstehen, wissen“ Verlag: Duden (hier klicken) Autorin: Cee Neudert Illustrationen: Jochen Windecker ISBN: 978-3-411-78002-0 Zum Inhalt: In vier Kapiteln bekommen wissensdurstige Leseanfänger*innen Informationen rund ums das Weltall und Sonnensystem. Jede Doppelseite hat ein oder zwei Überschriften/Unterthemen und etwa 16 Zeilen Text. Im Text sind einzelne Begriffe markiert (s. Foto) und werden am unteren Rand weiterführend erklärt. Mindestens zwei Bilder ergänzen den Text außerdem. Jedes Kapitel endet mit einer Rätsel-Doppelseite Bei antolin.de ist ein Quiz zu diesem Buch zu finden. Außer dem Weltraum gibt es auch andere Sachthemen in der Reihe „Dein Lesestart“.
Eine Beispielseite aus „Dein Lesestart: Weltraum“
Meine Meinung: Zum ersten Mal habe ich ein Sachbuch in der Hand, das sich wirklich die Mühe macht, für Leseanfänger*innen ernst zu nehmenden Inhalt mit altersgerechter Sprache und Textformatierung zu präsentieren.* In der Regel sind die Texte von Sachbüchern doch sehr komplex oder wurden in kleiner Schriftgröße in „Erwachsenenschrift“ gedruckt und sind somit eher zum Vorlesen geeignet. Dieses Buch aus der Reihe habe ich mir ausgesucht, da das Möppelchen (inzwischen ja Schulkind) sehr fasziniert vom Weltraum ist und in nicht allzu weiter Ferne selbst dieses Buch lesen kann. Was mich für ihn dann sehr freut: er lernt, dass manche Begriffe schwieriger sind oder einer weiterführenden Erklärung bedürfen. Er lernt, dass man Begriffe in einem Text markieren kann und somit lernt er implizit eine erste Lesestrategie kennen. Die Rätselseiten sind sprachlich sehr anspruchsvoll und für die Zielgruppe m. E. noch nicht allein zu bewältigen. Man muss teils Lücken in mehrteiligen Worten ergänzen oder „Buchstabensalat“ ordnen. Leseempfehlung: Für neugierige Erstleser*innen mit viel Motivation und/oder Kenntnis der meisten Laut-Buchstaben-Zuordnungen ist dieses Buch als Herausforderung geeignet – also ab Ende Klasse 1 vielleicht und ab Klasse 2 sicher. Für Klassenbibliotheken scheint mir dieses Buch als Stellvertreter für die ganze Reihe sehr geeignet. Sachbücher haben ja einen hohen Aufforderungscharakter und sind beliebt bei den Kindern. Vor allem im inklusiven Kontext dürfte die Lesestart-Reihe auch in den höheren Grundschulklassen einen Platz finden. Vielen Dank an den Duden-Verlag für das Rezensionsexemplar! Beste Grüße, Katha

Anregung: vorgelesener Adventskalender

Immer mal wieder versuche ich ja, euch vom #TwitterLehrerzimmer zu überzeugen. Heute Versuch 124 oder so. Auf Twitter kann nämlich Tolles passieren: jemand hat die Idee, aus einem Adventskalenderbuch mit 24 Kapiteln digital verfügbar einen anzuhörenden Adventskalender für seine Klasse zu machen. Andere Menschen steuern ihre Ideen bei und es entsteht der Plan, dass nun deutschlandweit 24 Personen die 24 Kapitel einlesen und jede*r davon dann den gesamten Kalender nutzen darf.

Schwupps wird eine ppt vorbereitet und in einem Cloudordner für alle zugänglich gemacht. Schwupps lesen die ersten ihre Kapitel ein, andere bestellen erstmal das Buch*, erste Folien sind schon gestaltet. Wenn jemand nicht so gestalterisch begabt ist oder keine Zeit für die Folie hat, springen andere ein. Innerhalb von weniger als zwei Wochen ist das Ganze Ding fertig.

Wieder kommen verschiedenste Ideen zusammen, wie denn nun das Teilen technisch umgesetzt wird. Vor allem durch verschiedene oder fehlende Plattformen gibt es hier Manches zu beachten – aber es klärt sich.

Ich darf nun also Teil dieses Projekts sein und habe Tag 20 in die Sprachaufnahme-App meines Tablets eingelesen. Außerdem hat jede*r die ppt-Folie zu seinem Tag gestaltet (in diesem Buch geht es um Weihnachten in verschiedenen Ländern, so dass jedes Bild ein Land zeigt). Für Italien habe ich Canva genutzt und mein Bild so gestaltet:

Aus rechtlichen Gründen kann ich natürlich nicht den gesamten Kalender mit euch teilen, aber ich möchte euch anregen: so ein Projekt kann man auch mit einem Kollegium umsetzen und füreinander, die eigene Klasse oder die Schulgemeinschaft nutzen! Tut euch zusammen, probiert euch aus, teilt dieses Erlebnis miteinander!

Viel Spaß beim Ausprobieren und (mit oder ohne Adventskalender) einen guten Start in die Adventszeit!

Eure Katha

* Wir haben „Unglaubliche Weihnachten“ von Renus Berbig gelesen, dtv Verlag. Die Bestellzahlen dürften ziemlich hoch gegangen sein… 🙂
Grundsätzlich ist das aber einfach auch ein tolles Buch zum Vorlesen im privaten oder schulischen Bereich!

Rezension: „Digital Cleaning“

Titel: „Digital Cleaning. Informationsflut bewältigen, digital aufräumen und Ordnung halten mit System“
Verlag: mitp (hier klicken)
Autor: Herbert Hertramph
ISBN: 978-3-95845-534-4

 

Zum Inhalt:
Drei große Baustellen spricht Herbert Hertramph in diesem Ratgeber an:
* JETZT aufräumen und strukturieren
* IN ZUKUNFT Ordnung halten und Zeit sparen
* JEDERZEIT Daten sichern und verschlüsseln
In allen drei Bereichen stellt er Grundsätze und Grundlagen vor, worauf zu achten ist. Ergänzt werden diese allgemeineren Tipps durch ganz konkrete Tools und Anwendungsbeispiele aus dem Alltag (Fotobibliothek synchronisieren, Datenbalage für die Steuer etc.). Viele Screenshots verdeutlichen die Anleitungen, so dass man ohne großartige technische Vorkenntnisse einfach nachmachen kann, was man hilfreich findet. Grundsätzlich werden hierbei sowohl Anwendungen und Wege für Windowsnutzer*innen vorgestellt als auch für Menschen, die am Mac arbeiten.

Zwei Beispiele kommen hier:

Filemanager, Dateien benennen
Fotos ordnerweise umbenennen

Meine Meinung:
„Praxisnah und leicht nachvollziehbar“ steht im Klappentext. Das kann ich genau so unterschreiben. Die Praxisnähe fängt für mich bei der klaren Benennung der Kapitel an, denn so kann ich z.B. für mich nicht relevante Kapitel zu Mac-Produkten einfach überblättern. Auch kann ich einen Bereich, in dem ich mich mit meinem System wohl fühle, getrost nur überfliegen oder auslassen. Leicht nachvollziehbar finde ich die Erklärungen ebenfalls und durch die Screenshots der konkreten Beispiele dürfte dies für die meisten Leser*innen zutreffen.
Wie man auf dem Titelbild sieht, ist dies mal wieder ein Buch, das viele Klebezettelchen bekommen hat und somit eines, das noch öfter in die Hand genommen wird, um nach und nach verschiedene Tools auszutesten. Obwohl ich mich als digital durchaus sortiert bezeichnen würde, nehme ich eine Menge Anregungen mit, Neues zu probieren oder meinen Workflow an manchen Stellen zu optimieren.

Leseempfehlung:
Für alle (!), die einen Computer für Arbeit und Privates nutzen, kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen! Es gibt Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene, für Windows- und Applenutzer, für Chaoten und „Vorsortierte“. Herbert Hertramph (das verfolge ich regelmäßig auf Twitter) probiert gern mit Tools herum und kann sehr versiert beurteilen, was tauglich ist und was nicht. Durch die gute Struktur im Buch kann jede*r schnell entscheiden, welche Kapitel gelesen, welche überblättert und welche intensiver bearbeitet werden sollten. 👍🏻

Vielen Dank an den mitp-Verlag für das Rezensionsexemplar und den wahnsinnig netten Kontakt! Danke auch an Herbert für deine vielen kleinen Anregungen, die du regelmäßig auf Twitter mit uns teilst!

Herzliche Grüße,
Katha

Superheroes – Schreiben und vorlesen in Klasse 4 (part I)

Vor Kurzem bekam ich von Franziska Teichert (VIELEN DANK!) die Inspiration zu einer Englischeinheit zum Thema „superheroes“ 🌟, die ich nun mit den Viertklässlern umsetze. Wortschatzarbeit an den Feldern clothes und superhero powers steckt darin, das Verfassen eines Textes sowie dessen geübtes Vorlesen. Handslungsprodukt wird am Ende ein Video sein, in dem die Kinder zu ihrem Bild des eigenen Helden bzw. der eigenen Heldin ihren Text einsprechen.

Vor Beginn der Einheit hatte ich die Englisch-Pinwand schon ein wenig als Teaser gestaltet und die Handpuppe Superbuddy zog auch schonmal in die Klasse ein:

Die Handpuppe habe ich bei Amazon bestellt und die Bild- und Wortkarten für die Einheit habe ich bei eduki erworben*. (Grundsätzlich bin ich da ja etwas skeptisch und sparsam, aber da es in diesem Fall ja umd die ganz konkreten Materialien für den Aushang bzw. die Tafelarbeit ging, habe ich die paar Euro investiert.)

Zu Beginn der Einheit haben wir dann zuerst mal die superheroes gesammelt, die die Kinder kennen. Hier zeigte sich ein ziemlicher Unterschied zwischen den Jungs und den Mädels 🙈. In Goodnotes habe ich die genannten Held*innen dann clusterartig aufgeschrieben und mit Hilfe des Splitscreens direkt noch Bilder hinzugefügt. Die Kinder habe ich an dieser Stelle dazu aufgerufen, gern auch selbst Superheldenbilder o.ä. mitzubringen. So konnten wir in den folgenden Stunden verschiedene gezeichnete oder gedruckte Bilder mit an unsere Pinwand hängen, ein Avengers-Buch bewundern und zwei handgehäkelte Superhelden bestaunen.

Der nächste Schritt war dann die Einführung des Wortschatzes superhero powers. Die Kinder wussten selbst viele Superheldenkräfte, die ich dann mit den entsprechenden Bildkarten an der Tafel visualisieren konnte. Zusätzlich haben wir vier weitere Kräfte mit aufgenommen, die den Kindern wichtig waren. In solchen Fällen skizziere ich zunächst an der Tafel und stelle dann zuhause die passenden Bildkarten ergänzend her. Bin eben jemand, der es dann gern einheitlich hat. Zuletzt kamen dann die Wortkarten dazu, um das Schriftbild auch parat zu haben für den nächsten großen Schritt: der erste Teil des

Superheldentextes fürs Video wurde geschrieben. Die Satzanfänge „My name is …“ und „I can …“ habe ich an der Tafel vorgegeben und am Beispiel von Superbuddy ausformuliert (s. Foto). Wenn Kinder hier weiterführende Sätze schreiben wollen, gebe ich gern Hilfestellung. Auf dem Foto sieht man, dass ich sowas dann manchmal auch an die Tafel schreibe. Ergänzend zu diesen Basics konnten die Kinder sich ihren Wunschsatz auch mit deepl.com übersetzen lassen (ich hatte ein paar Tablets mit in die Klasse genommen).

Diese erste Sequenz der Einheit hat zwei Stunden in Anspruch genommen. Mann kann das sicher etwas straffen, wenn man in Doppelstunden arbeitet, aber durch die Wiederholung nach einer Woche Pause brauchten wir diese Zeit auch.

Sequenz „1b“ mit einer Stunde Umfang war dann die Frage, wem oder was man helfen möchte. Gemeinsam überlegten wir, ob unsere Superheld*innen eine bestimmte Zielgruppe haben könnten und sammelten diese zum Satzanfang „I help…„. Die Kinder schrieben dann auf einen zweiten Zettel, wem sie gern helfen mögen. Manche nutzten wieder deepl, um sich noch konkreter ausdrücken zu können als es mit Hilfe unserer Sammlung möglich ist. Das freut mich im Sinne der Differenzierung natürlich sehr.

So sieht unsere Pinwand inzwischen aus. Auf dem gelben Plakat die Superkräfte, auf dem roten die Hilfszielgruppe.

Die anstehende Sequenz zu superhero clothes kommt dann in den nächsten Tagen hier an!

Supergrüße von Katha

* Nein, ich bekomme kein Geld für diese Links. Es ist nur ein Service, der euch das Suchen ersparen kann, wenn ihr „nachkaufen“ wollt!

Rezension: „Gemeinsam tüfteln statt einsam glotzen“

Titel: „Gemeinsam tüfteln statt einsam glotzen. Clevere Experimente für Kinder und Eltern“
Verlag: Duden (hier klicken)
Autor*innen: Julia Kleeberger, Franziska Schmid, Junge Tüftler gGmbH
ISBN: 978-3-411-77087-8

Zum Inhalt:
Das Buch hat zwei große Teile: die ersten hundert Seiten stehen unter dem Motto „Wissen – die Vorbereitung“. Hier geht es zuerst um die verschiedenen Zugänge zum Tüfteln wie Bauen und Werkeln, Kritzeln und Klecksen oder Screen und Maus. Außerdem werden die an Maria Montessori und Seymour Papert angelehnten Grundsätze der Tüftler vorgestellt und gezeigt, wie Tüfteln und Programmieren zusammenhängen. Ein große Rolle spielt auch die Erkenntnis, das Kreativität etwas dem Menschen Eigenes ist und dennoch im Alltag nicht immer die größte Rolle spielt. Zum Abschluss dieses Kapitels gibt es eine Liste mit Ideen für Material, das zum Tüfteln gesammelt oder angeschafft werden kann.

Der zweite Teil des Buches ist dann die im Untertitel angekündigte Sammlung von „Clevere[n] Experimente[n] für Kinder und Eltern“: los geht es mit einem kleinen Einmaleins der Elektronik, da viele Projekte mit LED-Lämpchen, Summern oder kleinen Motoren funktionieren.
Der erste große Block umfasst dann 32 Tüftel-Ideen „screen off“ (z.B. leuchtende Türschilder, Klackerkäfer, Mumien-Gläser …) gefolgt von 27 Projekten „screen on“ (z.B. mit Scratch oder Stop Motion Studio). In beiden Bereichen geht es vom Einfachen zum Schwierigen: man bekommt Grundlagen vermittelt und dazu dann Anregungen, diese auszubauen und kreativ weiter zu verarbeiten.
Jede Aktivität wird den links zu sehenden Kategorien zugeordnet, so dass man auch gut nach den eigenen Tüftelvorlagen auswählen kann, an was man sich heranwagen mag. Zusätzlich gibt es Angaben zu Zeitaufwand, Personenzahl und Schwierigkeitsgrad.


Hier ein Beispiel, das wir ausprobieren werden in der Adventszeit: Rudolf mit leuchtender Nase:

Das Ende der Anleitung.

Meine Meinung:
„Gemeinsam tüfteln statt einsam glotzen“ ist anspruchsvoller, als ich anfangs vermutet hatte. Es gibt einen nicht gerade kleinen Block mit Input und Hintergrundwissen – genau das unterscheidet aber dieses Buch von den diversen Experimentsammlungen, die mir bislang über den Weg gelaufen sind. Ich bin noch lange nicht „fertig“ mit dem Buch und habe, wie man sieht, noch einige Klebezettelchen drin, die wir (hoffentlich) in der anstehenden dunklen Jahreszeit abarbeiten ausprobieren können. Allerdings muss ich erst noch mal in den Baumarkt und zum Elektrofachhandel und ein bisschen einkaufen. Schade, dass ich mangels Klassenleitung keinen Sachunterricht habe, in dem ich solche Ideen gut umsetzen könnte (z.B. im Rahmen des Themas Strom).

Leseempfehlung:
Wie so oft: sowohl für Eltern als auch für Lehrkräfte kann ich „Gemeinsam tüfteln…“ nur empfehlen. Vor allem denjenigen, die sich bislang eher nicht an technische Aktivitäten gewagt haben – ihr werdet hier quasi an die Hand genommen und im Prozess des Tüftelns begleitet. Ein wenig muss man sicher über den eigenen Schatten springen, vor allem im Bereich des Programmierens vermutlich, aber es dürfte sich lohnen – für Groß und Klein!

Vielen Dank an den Duden-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Herzliche Grüße,
Katha

Medienmappe: Badges

Vor Kurzem stellte ich euch hier meine Medienmappe vor, mit der wir im Kollegium nun verstärkt arbeiten. Inzwischen ist nun neben dem Mappeninhalt und der TaskCards-Pinwand auch der letzte, etwas verspielte, Bestandteil fertig geworden:

Für das Abschließen oder vollständige Durcharbeiten eines Kapitels gibt es jetzt ein Badge, also einen kleinen Belohnungsaufkleber:

So sehen die Badges aus.

Wer also nachweist, dass er oder sie fit in einem Themenbereich ist, darf sich den Sticker in seine Mappe kleben. Ich weiß nicht, ob manche das albern finden, aber ich mag sowas und hoffe, einen weiteren kleinen Anreiz zu schaffen.

Falls du die Medienmappe auch nutzt, kannst du dir meine Badges gern herunterladen. Wenn du die Mappe angepasst hast (jippie!), dann kannst du hier die Vorlage bei Canva zum Anpassen eigener Badges nutzen.

Gedruckt sind die Badges übrigens auf einer Vorlage von Avery Zweckform (5080). Das ist keine Werbung für die Firma Avery! Ich nutze deren Etiketten hierfür, weil es für alle Spezialetiketten auch Wordvorlagen zum Befüllen gibt, was das Ausdrucken sehr erleichtert.

Grüße
Katha

Rezension: „Der singende Gorilla“ mit Verlosung

IMG_1970Titel: „Der singende Gorilla. Reime und Lyrik für Kinder“
Verlag: Duden (hier klicken)
Autorin: Suli Puschban
Illustrationen: Karsten Teich
ISBN: 978-3-411-77074-8

Zum Inhalt:
Suli Puschban hat hier neben eigenen Gedichten und Gedanken auch mehr oder minder bekannte Texte anderer Autor*innen versammelt. Sie beginnt das Buch im Vorwort mit einem Aufruf dazu, sich Sprache kreativ zu nähern und einfach mal etwas Kreatives zu wagen und berichtet von ihrer eigenen Inspiration durch ihren Deutschlehrer (freut sich doch mein Lehrerinnenherz). Zu manchen Texten gibt es Anmerkungen oder Erklärungen, teils auch weitere autobiografische Hintergründe.
Die Texte reichen von zwei Zeilen bis zu zwei Seiten, so dass sich für jede Laune und Lesekompetenz etwas findet. Die Illustrationen von Karsten Teich sind schlicht, aber lebendig und bieten viel Spielraum für Identifikationsprozesse.

Meine Meinung:
Einige Werke, die ich sehr mag, haben ihren Weg in diesen Band gefunden so wie zum Beispiel Mascha Kalekos „Mein schönstes Gedicht“. Andere Texte kenne ich aus Liedern, die meine Kinder hören. Wieder andere Texte waren mir ganz fremd, so dass es mir schwer fällt, dieses Buch als klassische Gedichtsammlung zu betrachten. Es bietet viel an und lässt viel Freiheit für individuelle Vorlieben. Beim ersten Durchblättern habe ich mich etwas schwer getan mit diesem Werk – aber inzwischen mag ich es sehr gern und habe schon mehrfach darin herumgeblättert; auch, weil ich die Bilder wirklich mag und sie teils wirklich Mut machen.
Ich würde mir allerdings wünschen, dass der titelgebende „singende Gorilla“ eine noch größere Rolle im Buch spielt, als er das durch sein Auftauchen in einigen der Illustrationen tut. So  ist mir nicht ganz klar, woher dieser Sympathieträger vom Titelbild seine Rolle hat.

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Leseempfehlung:
Für Eltern: wer Lust am Spiel mit Sprache hat und seinen Kindern diese weitergeben möchte, hat mit diesem Buch einen guten Begleiter an der Hand. Wer selbst gern blättert, ebenso!
Für Lehrkräfte: wenn ihr abseits von klassichen Gedichtbänden mal etwas Neues für den Unterricht braucht, kann der singende Gorilla für euch gut geeignet sein. Sowohl für den Deutschunterricht, um verschiedene Gedichtformen kennenzulernen, als auch für Klassenstunden oder Religion bzw. Ethik, wenn es um Gemeinschaft oder Gefühle geht. Deswegen gibt es heute mal wieder eine…

Verlosung
Wenn du dieses Buch gern gewinnen möchtest, dann schreibe einen Kommentar mit einem Gorilla-Gedicht – egal ob gereimt oder nicht, ob Elfchen, Rondell oder sonstwas! Am Sonntag, dem 31.10.2021 um 20 Uhr lose ich dann aus, wer das Buch zugesendet bekommt.

Vielen Dank an den Duden-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha

Passwortkarten für IServ

Unsere Schule nutzt seit 2020 die Plattform IServ (keine Werbung hier!) und hat einen eigenen Server in der Schule verbaut, auf dem alle Daten liegen. Für die Kinder und Erwachsenen heißt das im Vergleich zum vorherigen pädagogischen Netz, dass sie sich mit den gleichen Anmeldedaten sowohl an allen schulischen Rechnern als auch auf der IServ-Seite anmelden. In der Schule folgt daraus für uns eine kompliziertere Anmeldung, da es früher keine Passwörter für die Kinder gab und ich als Lehrkraft somit immer jedes Kind unter Kenntnis seines Namens anmelden konnte. Nun müssen die Kinder ihr Passwort kennen, um einen Rechner nutzen zu können. Natürlich greifen aber auch moderne Passwortanforderungen, so dass einfache Begriffe oder Zahlenkombis nicht akzeptiert werden. Also habe ich Passwortkarten entworfen, auf denen die Kinder ihren Zugang notieren können, um sich zuverlässig im PC-Raum anmelden zu können.

Damit auch für Videokonferenzen oder den Austausch von Dateien von Zuhause auf den Server zugegriffen werden kann, lagern und transportieren die Kinder ihre Karten einfach immer in der Federmappe.

Erste Erfahrungen zeigten zuletzt, dass neben IServ oft auch die Passwörter für Anton und Antolin benötigt werden, denn für beides haben wir eine Schullizenz. Diese Anbieter generieren jedoch optimale Passwortkärtchen inkl. QR-Codes für eine direkte Anmeldung via Tablet. Also habe ich kurzerhand ein bisschen gemessen und die IServ-Karten so vergrößert, dass auf deren Rückseite die beiden anderen Codes aufgeklebt werden können. So ist alles an einem Platz:

So, bevor jemand meckert: wir arbeiten mit Grundschulkindern von sechs bis zehn Jahren – die schaffen das nicht alle, sich ein Passwort zu merken. Manche scheitern schon an der Schreibweise ihres Nachnamens… Deshalb diese Karten, auf denen alle Informationen stehen und die bislang höchstens dann weg waren, wenn ein Kind sie irgendwo hat liegen lassen.

Viel Spaß mit den Karten. falls du sie brauchen kannst. Das IServ-Logo darf ich mit Genhmigung der Firma verwenden (habe extra vorher dort nachgefragt!).

Katha