Weitergehen heißt manchmal auch fortgehen.

Für dieses Jahr habe ich mir „Weitergehen“ als Motto gesetzt (falls es dich interessiert, kannst du hier nachlesen). Zum Ende der ersten Hälfte von 2025 geht es für mich defintiv weiter, nämlich weg von meiner Stammschule. Sechzehn Jahre lang war ich dort, nachdem ich zweieinhalb Jahre lang zuvor in Vertretungsstellen beschäftigt war. Die erste feste Stelle, dann auch noch so schön nah dran an Zuhause – das ist schon etwas Besonderes. Auch, weil ich dort von der Junglehrerin zur zweifachen Mutter und Fachleiterin gereift bin… Ich war Klassenlehrerin, Fachlehrerin, Medienbeauftragte, Steuergruppenmitglied, Mentorin … und zuletzt immer weniger dort, weil wir im Seminar aktuell so viele LAA und LiA und Praxissemesterstudierende haben wie nie.

Dennoch war es mir ein Bedürfnis, mal wieder neue Ufer zu erkunden und so habe ich den Antrag auf Versetzung gestellt, der erfreulicherweise auch genehmigt wurde. Bis auf „nicht zu weit weg“ hatte ich keine Einschränkungen angegeben, und so beginne ich nur wenige Kilometer weiter meinen Dienst an der Schule, an der ich schon meine ersten Praktika absolviert habe (in Klasse 9 und im IEP, also bei Studienbeginn). Vorerst bin ich zwar leider eine „Karteileiche“ an meiner neuen Schule, aber das wird sich ja auch wieder ändern. Schön ist es, dass ich die Schule, die Leitung und einige Kolleg:innen schon kenne, da ich dort bereits LAA ausbilden durfte. Auch zwei meiner ehemaligen LAA arbeten bereits dort. Ich starte also nicht komplett unbekannt.

Danke fürs Lesen dieses heute mal wieder privateren Beitrags. Vielleicht magst du ja mal kommentieren, was du rund ums Thema Versetzung für Erfahrungen gemacht hast.

Katha

4 Gedanken zu „Weitergehen heißt manchmal auch fortgehen.

  1. Liebe Katha, manchmal wird es Zeit, neue Ufer zuerkunden, weil alle Wege schon so ausgetreten sind. Ich kenne das gut. Ich habe zwei große Wechsel hinter mir, immer nach fast 10 Jahren. Ich selbst könnte es mir nie für mich vorstellen, mein ganzes Lehrerleben an einer Schule zu verweilen. Für mich war der Wechsel immer ein großer Schritt, aber defintiv einer, der sich immer auch gelohnt hat, auch wenn er nicht immer leicht war, denn man hinterlässt an einem Ufer Menschen, Erinnerungen…. Ich wünsche dir einen guten Start am neuen Ufer mit neuen Menschen, die dir gut tun, neuem Elan und neuer Energie. Ganz herzliche Grüße Anja

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  2. Liebe Katha,

    ich wünsche dir einen grossartigen Start an der neuen Schule und hoffe, dass die Zukunft das für dich bereit hält, was du dir erhoffst. Ich finde es toll, das du nach der sukzessiven Erweiterung deiner Aufgaben nun einen örtlichen Wechsel vollziehst. Viel Erfolg und alles Gute, Alexandra

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