Rezension: „20 x Kunstwerke für 90 Minuten“ (Klasse 3/4)

Titel: „20x Kunstwerke für 90 Minuten, Klasse 3/4
Verlag: Verlag an der Ruhr (hier klicken)
Autorinnen: Simone Schick, Laura Rodrigues Nöhles
ISBN: 978-3-83466910-0

Zum Inhalt:
Wie schon beim Vorgänger bietet das Buch zuerst Anleitungen zur Kunstbetrachtung und für eine Kunst-Konferenz. Auf je ca. fünf Seiten werden dann 20 Kunstwerke und Skulpturen vorgestellt inkl. einer ausführlichen Anleitung zur Erarbeitung und künstlerischen Umsetzung in der 3./4. Klasse. Im Sinne der Sprachförderung enthält jedes Kapitel Begriffe für ein „Kunstwörterbuch“.
Die Auswahl der Werke reicht zeitlich von Leonardo da Vinci bis James Rizzi und beinhaltet Künstler:innen aus vielen Teilen der Welt. Männer und Frauen sind laut Vorwort bewusst gleichmäßig repräsentiert. Die Auswahl der empfohlenen Materialien orientierte sich für die Autorinnen an deren Nachhaltigkeit.

Meine Meinung:
Der Folgeband des hier vorgestellten Werkes für die Klassenstufe 1/2 hat mich mit seinem Cover direkt begeistert. „Die große Welle“ mochte ich nicht erst seit meiner Japanisch-AG in der Mittelstufe gern. Neben diesem Werk oder zum Beispiel dem Gute-Laune-Haus nach James Rizzi fand ich es sehr inspirierend, auch einige mir bislang unbekannte Künstler:innen / Werke / Kunststile kennenzulernen. Mir gefällt es besonders, wie ernst die Themen und die Kinder hier genommen werden und wie vielfältig Kunstunterricht mir zu sein verspricht.
Da sich am sehr klaren und zielstrebigen Stil der Kapitel nichts geändert hat, fühle ich als fachfremde Kunstlehrerin mich auch hier wieder gut an die Hand genommen und hätte direkt mehrere Projekte fürs neue Schuljahr eingeplant, wenn ich denn mal wieder eine Kunstklasse hätte.

Leseempfehlung:
Aus den o.g. Gründen wiederhole ich meine Leseempfehlung vom ersten Band: Ich kann diese Ideensammlung von Herzen allen Lehrkräften empfehlen, die eine dritte oder vierte Klasse in Kunst (fachfremd) unterrichten dürfen, wollen oder müssen. Lest euch rein, lasst euch inspirieren! Ihr braucht keine Kopiervorlagen! 😉

Vielen Dank an die Autorin Laura und den Verlag an der Ruhr für das Rezensionsexemplar!

Katha

Hinterlasse einen Kommentar