Monodirektionalität des Bloggens

Dieser Tage wird mir sehr bewusst, wie sehr Bloggen nur in eine Richtung geht, nämlich von mir zu euch. In diese Denkrichtung kam ich u.a. durch einen Instagrambeitrag von Susanne Posselt, die an die Vernetzung und Kommunikation im Twitterlehrerzimmer (#twlz) erinnerte.

Und ja, die Kommunikation, die ich dort erleben durfte, fehlt mir. Das Ping-Pong-Denken, die gegenseitige Inspiration, das zusammen mit- und weiterdenken, das Weiterverarbeiten von Ideen und Material. Die Augenhöhe zwischen Menschen aller Professionen, Qualifikationen, Erfahrungsstufen und Schulformen.
Das alles passiert hier nicht und das gibt auch Instagram nicht her. Dort hatte ich mir beim Start letztes Jahr erhofft, dass die Hemmschwelle für Kommentare niedriger liegt. Aber entweder war das eine Fehlannahme oder mein „content“ ist einfach nicht interessant genug bzw. nicht instagramtauglich.

Ich will nicht klagen oder so, nur mal die Gedanken teilen.

Katha

Ein Gedanke zu „Monodirektionalität des Bloggens“

  1. Beim Lesen dieses Beitrags musste ich daran denken, wie stark Bilder beeinflussen, ob eine Idee überhaupt ankommt. Gerade bei Arbeitsblättern, Prsentationen und kleinen Projekten mit Kindern entscheidet nicht nur der Inhalt, sondern auch, ob ein Motiv klar erkennbar ist. Ein unscharfes Foto lenkt schnell vom Gespräch ab: Die Schülerinnen und Schüler rätseln dann über Konturen und Farben, statt über die eigentliche Beobachtung zu sprechen.

    Ich versuche deshalb, schon bei der Vorbereitung sorgfältig auszuwählen. Zuerst prüfe ich, ob das Bild groß genug ist und ob wichtige Details nicht am Rand verloren gehen. Danach achte ich auf Helligkeit, Kontrast und eine ruhige Gestaltung. Bei älteren Aufnahmen oder stark komprimierten Dateien kann auerdem ein vorsichtiges Nachschrfen helfen. Dabei sollte man allerdings Ma halten, denn zu starke Filter erzeugen unnatrliche Kanten und lenken ebenfalls ab.

    Für diesen letzten Schritt probiere ich inzwischen gelegentlich ein Werkzeug zur Bildverbesserung aus. Dabei habe ich den Hinweis Mejorar calidad de imagen ausprobiert, weil sich damit kleine Unklarheiten oft schonend ausgleichen lassen. Besonders hilfreich finde ich eine schrittweise Bearbeitung: erst den Ausschnitt und die Belichtung prufen, danach die Scharfe vorsichtig anpassen und zum Schluss die Datei in einer passenden Qualitat speichern. So bleibt das Motiv glaubwurdig und wirkt nicht wie ein kunstlich bearbeitetes Muster.

    Fur den Unterricht ist auch der Vergleich interessant. Man kann zwei Versionen zeigen und gemeinsam besprechen, welche Details deutlicher werden und wann eine Optimierung zu weit geht. Auf diese Weise wird Bildbearbeitung nicht nur zu einem technischen Handgriff, sondern zu einer guten Gelegenheit, genaues Hinsehen und kritisches Urteilen zu uben. Danke fur die anschaulichen Anregungen und die praktische Perspektive.

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