Ich würd‘ ja gern, aber…

… irgendwie kommt mir immer was dazwischen!

2018-02-28 20.06.36

Heute Schreibtischstart um 19:40 – Möppel und Möppelchen im Bett, Mutti frisch geduscht und voller Tatendrang.

Hauptziel: Notizen zum anstehenden Elternabend machen, um morgen in der Teamsitzung mit der immer 150%ig vorbereiteten Kollegin auch mal halbwegs gut vorbereitet zu sein.
„Kurz-mal-eben-noch-vorweg“-Ziel: die im Satz stehenden KV und Test-KV ausdrucken, die ich noch Korrektur lesen bzw. überprüfen muss, bevor sie endgültig eingereicht werden.

Was ich eigentlich tue: während der Drucker druckt, muss ich Papier nachlegen. Typisch. Beim Lochen der Blätter zum Abheften verhakt sich ein Lochstanzer und ich muss ruckeln, um weiter lochen zu können. Das jedoch ist eigentlich nur das Vorspiel, denn beim Wegräumen des Lochers (ja, das bemühe ich mich immer flott zu tun nach Gebrauch) fällt die untere Klappe ab und ich habe Konfetti auf dem Schreibtisch, auf dem Notebook, auf meinen Notizen und auf dem Schoß. Also erstmal vorsichtig Buch, Papiere und Notebook über der Papiermüllkiste ausschütteln, dabei möglichst keine falschen Tastenkombinationen drücken (ihr wisst ja) und alles aufklauben, was dann doch daneben gefallen ist.

Zurück zur Arbeit: Notizen zu Top 1 und 2 gemacht, da steht Möppel in der Tür: „Möppelchen war in meinem Zimmer! Und jetzt geht er nichts mehr in sein Bett!“

Was ich also tue: hochgehen, Möppel nochmal drücken und ins Bett befehligen, Möppelchen anmeiern (wollen) und ihn nicht im Zimmer finden. Stattdessen liegt er mit seinem Teddy in meinem Bett und stinkt. Also wickeln, mit freundlichen Worten erklären, dass zum Schlafen für Kinder die Kinderbetten da sind, CD anstellen, Decken sortieren und gute Nacht wünschen.

Dritter Anlauf: Notizen zu Terminen und Verschiedenem gemacht, hoffentlich halbwegs vorbereitet. Aber die Kollegin hat garantiert wieder noch drei Dinge auf dem Schirm, die ich nicht im Blick habe…

Ach ja, Unterricht für morgen planen wäre ja auch mal wieder ganz gut! Ups. Hatte ich mir schon fast abgewöhnt… Vorletzten Freitag (am Ende der Projektwoche) war ich ganz stolz, hatte die ganze neue Woche fertig geplant, den WP für die Monster sogar schon fertig kopiert. Aber dann kamen die Bazillen und streckten mich für die ganze Woche nieder. Pfui. Also Restart erst an diesem Montag – Tausend Zettelchen, Notizen und Krankmeldungen aufarbeiten und feststellen, dass die Monster in Abwesenheit von erster und zweiter Klassenleitung auch nur zu rund 50% anwesend waren. OK, dann einfach den WP von letzter Woche für diese nutzen. Läuft. Dienstag dann direkt Ganztagsfortbildung auswärts und Mittwoche mit der Klasse unterwegs (Kulturstrolche-Projekt).
Ist es nachvollziehbar, dass ich grade gar nicht mehr auf „normalen“ Unterricht eingestellt bin?

Naja, hilft nix. Fix auf Henri Matisse vorbereitet, was schon länger im Hinterkopf schlummerte. Mal sehen, wie die kleinen Monstermatisses sich morgen schlagen. Ach, und Freitag lerne ich dann endlich zum ersten Mal die erste meiner drei neuen Englischklassen kennen. Auch krass, dass das so lange dauert!

So, sorry für den langen Beitrag heute und/oder Glückwunsch zum Durchhalten!

Euch allen einen schönen Abend und eine gute Restwoche,
Katha

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4 Gedanken zu „Ich würd‘ ja gern, aber…

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