Rezension: „Weltenfänger“-Reihe

2018-11-01 07.54.17Titel: „Weltenfänger“ (genaue Bezeichnungen s.u.)
Verlag: Duden (hier klicken)

Zum Inhalt:
Heute gibt es sozusagen eine 3-in-1-Rezension, weshalb ich mich bemühen muss, die Bestandteile möglichst einzeln zu beschreiben.

Die Weltenfänger-Materialien für Deutsch teilen sich in a) „Meine total verrückte Wörterkiste“, b) das AH „Fallen Buchstaben vom Himmel?“ (A4) und c) das AH „Heute bin ich Lesemotte“ (A5) auf.
a) Das Spiel ist konzipiert für 2 bis 6 Mitspieler – im Unterricht also eher für Fördergruppen. In der stabilen Kiste befinden sich magnetische Buchstaben in großen und kleinen Lettern, die an der magnetischen Deckelinnenseite befestigt werden können (s. Foto). Außerdem gehört ein Stapel Spielpläne dazu sowie Auftragskarten. Es geht darum, dass die Spieler vorgesprochene Wörter mit den Buchstaben richtig legen und abschreiben. Sobald das gelingt, darf ein Feld im Spielplan ausgefüllt werden und wer zuerst alle Felder voll hat, ist SiegerIn.
Erfreulich an dem Spiel ist, dass es weitere Kartensets dazuzukaufen gibt (s. Homepage), mit denen man die schöne Kiste dann noch ausführlicher nutzen kann.

b) und c) die beiden Arbeitshefte: im größeren kann man u.a. Schwungübungen machen, Anlaute abhören, mit Buchstaben spielen und sie wieder erkennen:

Im kleineren geht es teils künstlerisch zu, teils aktiv. Insgesamt werden die Buchstaben von A bis Z mit verschiedenen Zugängen kennen gelernt:

Neben diesen Materialien für Deutsch gibt es analog auch ein Set für Mathematik: ein Spiel und zwei Arbeitshefte. Da ich zu Zeit kein Mathe gebe, konnte ich sie nicht in der Schule testen. Mein Sohn (Zweitklässler) fand das Spiel „ganz nett“ – leider konnten wir aber nur in der 1:1-Situation Mama/Kind spielen, was schnell langweilig wurde. In einer kleinen Gruppe gibt das Spiel aber sicher mehr her.

Meine Meinung:
Das Spiel kann ich mir für Kleingruppen durchaus im Unterricht vorstellen, da es sicher einen sehr auffordernden Charakter hat und entweder von einer Lehrkraft oder einem starken Lerner geleitet werden kann.
Die beiden AH sehe ich eher im privaten Bereich angesiedelt – es gibt keine wiederkehrenden Aufgaben, die Lernanfänger allein bewältigen können. Vielmehr ist auf jeder Seite eine Begleitung durch einen Erwachsenen nötig. Wer (als Kind!) Lust hat, schon vor der Schule oder zum Schulstart ein bisschen mehr über die Buchstaben und die Schrift zu lernen, für den/die könnten diese beiden Hefte interessant sein.

Leseempfehlung:
Für lernwillige und wissbegierige Sechsjährige, die helfende Leser im Hintergrund als Helfer parat haben. 😉 Genauso empfiehlt es aber auch der Verlag: die Hefte ab 4 bzw. 6 Jahren und das Spiel ebenfalls ab 6 – „für Neugierige“…

Vielen Dank an den Duden-Verlag für die Rezensionsexemplare!

Beste Grüße,
Katha

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