Wenn ein neues Kind kommt

… dann sollte man als Lehrer gut darauf vorbereitet sein. Neben dem Namen kenne ich immer gern einen kurzen Abriss über die „Herkunft“, also von welcher Schule und warum das Kind kommt, Daten der Eltern etc.

Damit sich morgen meine neue Schülerin Willkommen fühlen kann, überlege, sortiere und drucke ich gerade einiges zusammen: Namensschilder für den Tisch sowie für die Fächer sind erstmal ganz wichtig. Einen Stapel Bücher brauche ich natürlich, wobei in diesem Fall statt des Deutschlehrwerks erstmal ein Schreiblehrgang DAZ zum Einsatz kommt. Dann braucht das Kind Stundenplan und Materialliste (ist dankenswerterweise schon im Sekretariat abgearbeitet worden). Außerdem musste ein neuer Sitzplan her, was in diesem Fall eine kleine Neuordnung meiner kompletten Tischordnung bedeutete, da ein Tisch mehr her muss… Mal sehen, ob meine bislang an Einzeltischen sitzenden Spezialisten jetzt auch an den Vierertischen zurecht kommen. Einen habe ich letztens ja schon dort „integriert“:
2018-03-18 14.48.41.jpg
So sieht der Versuch jetzt aus, aus Klippertschen Winkeln und drei Einzeltischen eine 20er-Sitzordnung zu zaubern. Mal sehen, ob das so in der Klasse morgen früh auch zu stellen ist!

Zum Glück ist die Ankunft dieses Mal so „langfristig“ bekannt (knapp eine Woche), dass ich die Klasse schon vorher informieren konnte und sie sich gut auf „unser erstes Flüchtlingskind“ einstellen konnten.

Ich bin gespannt, wie es morgen los geht!

Beste Grüße,
Katha

 

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Lehrerplaner individualisieren

In den letzten Monaten gab es ja einen ziemlichen Hype um Lehrerplaner, Bullet-Journals und selbst erstellte Planungsmappen. Vieles davon gefällt mir wirklich gut und manches ist echt durchdacht.

Man muss dabei bedenken, dass jeder Lehrer unterschiedlich plant und Buch führt und gerade beim Stichwort Lehrerplaner große Differenzen in der Lehrerschaft herrschen. Ich persönlich bin inzwischen ein Fan des „alles-in-einem-Buch“-Planers und bevorzuge feste, gebundene Planer. Seit einigen Jahren habe ich deshalb den timetex-Planer, zuletzt immer den Grundschulplaner aus dem selben Hause. Für mich ist der einfach handlich und gut sortiert. Kurz habe ich trotzdem mit dem Gedanken gespielt, mir selbst einen Planer aus dem vielfältigen, optisch ja deutlich ansprechenderen Angebot zusammenzustellen – habe ihn dann aber doch verworfen und stattdessen meinen vorhandenen Planer einfach etwas „aufgehübscht“…

Ganz vorne auf die erste Innenseite habe ich diese Seite geklebt:
Planer 1.PNGHier habe ich meine Anschrift und Telefonnumer nun etwas schöner beisammen und den Stundenplan klebe ich dann ein, wenn er sich verändert.

Hier die Datei: Lehrerplaner erste Seite

 

 

 

Ganz hinten auf die letze Innenseite kam dieses Blatt, auf dem ich meine Passwörter, Planer 2Zugänge und sonstigen Kleinkram notiere, die sonst immer auf Klebezetteln auf dieser Seite landeten:
Lehrerplaner Passwörter etc.

 

 

 

 

Auf zwei weitere Seiten, die ich nicht nutze (Wochenplanungsseiten, die noch in den Ferien liegen), kleben nur zwei Geburtstagskalender aus dem Zaubereinmaleins (zwei Seiten auf eine gedruckt), in die ich Kollegen- bzw. Kindergeburtstage eintrage.

So gefällt mir mein Planer schon deutlich besser. Ob dieses Jahr wieder Fotos außendrauf kommen oder doch eine Stoffhülle drumherum, ist noch nicht ganz raus. Ich bekam da so ein nettes Angebot meiner Freundin, mir auch einen zu nähen… Mal sehen!

Zum Schluss noch ein ganz praktischer Tipp zum Wiederfinden wichtiger Seiten: Ich habe in der aktuellen Woche immer oben in der Ecke ein magnetisches kleines 2017-09-03 14.43.26.jpgLesezeichen hängen und für meine Fachklasse habe ich quasi Taben gebastelt: kleine Post-its und Tesafilm halten bei mir deutlich besser als die zukaufbaren vom Verlag, die man ankleben kann:

 

 
Beste Grüße,
Katha

… die jetzt das Gefühl hat, alles Organisatorische abgearbeitet zu haben und wirklich langsam mal unterrichten zu können!