Ich wünsche euch allen eine wundervolle Adventszeit mit vielen schönen kleinen Momenten zum Genießen. Auch in dieser anstrengenden, beängstigenden und kräftezehrenden Zeit möge es für euch genügend Lichtblicke geben!
Da ich ja nun schon länger nicht allzu regelmäßig hier aktiv war, habe ich mir etwas überlegt: Alle Ideen, die ich in meinen Moodle-Adventskalender aufgenommen habe, möchte ich euch auch anbieten. Es ist eine ganz bunte Mischung aus Anregungen für die Grundschule oder netten Kleinigkeiten für euch. Deshalb gibt es ab jetzt täglich einen kleinen Post mit einem Link für euch (hoffentlich klappt alles mit dem Vorbereiten und pünktlichen Freigeben der Beiträge!)
Ich wünsche euch allen eine wundervolle Adventszeit mit vielen schönen kleinen Momenten zum Genießen. Auch in dieser anstrengenden, beängstigenden und kräftezehrenden Zeit möge es für euch genügend Lichtblicke geben!
Ich wünsche euch allen eine wundervolle Adventszeit mit vielen schönen kleinen Momenten zum Genießen. Auch in dieser anstrengenden, beängstigenden und kräftezehrenden Zeit möge es für euch genügend Lichtblicke geben!
Vor einer Weile hatte ich euch mit chirp.qr eine App vorgestellt, die Tonaufnahmen (von Kindern) in einen QR-Code umwandelt. Heute geht es mit QWIQR einen Schritt weiter. Bei dieser Anwendung meldet man sich online an (dafür braucht es kein Tablet) und generiert dann eine Seite mit vielen vielen kleinen leeren QR-Codes, die man dann ausdrucken kann. Ich habe dazu A4-Etikettenpapier genutzt, aber einfaches Papier kann man natürlich auch nutzen.
Wenn man dann einen Code benötigt, schneidet man ihn aus und klebt ihn an die gewünschte Stelle wie ein Bild (s. alter Beitrag), in ein Buch, zu einer Aufgabe etc. Dann wird der Code gescannt – hierfür benötigt man ein Tablet oder Smartphone – und der gewünschte Text eingesprochen (s. Bild). Vor dem Speichern lässt sich die Aufnahme anhören. Erst nach dem Speichern wird sie dann dem gescannten Code zugeordnet und ‚fixiert‘. Wenn dann später der Code gescannt wird, kann man sich nur die Aufnahme anhören, nicht aber ändern. Hier findet man die Anleitung bebildert und kleinschrittig, wenn auch in englischer Sprache: https://eu.qwiqr.education/welcome/
Anwendungsmöglichkeiten: – Texte zu Bildern einsprechen (Kunst) – Geschichten einsprechen, die Kinder in der SEP noch nicht selbst niederschreiben können – Rückmeldung geben zu Schülerarbeiten – Bilderbuchtexte vorgelesen bekommen (Sprachen, DAZ) – und sicher noch ganu viele mehr, so wie ich euch kreative Menschen kenne!
Auf diese Art und Weise hat mein Möppelchen schon mit 4 eine eigene Geschichte aufgenommen: ein Minibuch gefaltet, auf den leeren Seiten eine Piratengeschichte gemalt, auf jeder Seite einen QR-Code besprochen. Sooo ein stolzes Autorenkind war er danach!
Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und bitte darum, weitere Ideen für den Einsatz der QR-Codes gern hier als Kommentar zu teilen – ich arbeite sie dann noch ein.
Immer mal wieder werden von Lehrkräften Apps gesucht, die man „unbedingt auf Schultablets haben muss“. Eine davon ist für mich die App Biparcours, die für Bildungseinrichtungen in NRW kostenfreie* baugleiche Version von Actionbound.
Die Logos der Apps Biparcours & Actionbound – zu finden online, in Appstore und Playstore
Beide Apps sind ursprünglich für digitale Schnitzeljagden gedacht und dafür auch wunderbar geeignet. Solche Rallyes können aber längst nicht nur interessant für den Sachunterricht sein – es gibt viele tolle Anregungen auch für den Sprachunterricht zum Beispiel. Einige davon möchte ich hier mal anreißen. Diese Ideen stammen nicht alle ursprünglich aus meinen Gehirnwindungen, sondern haben sich dort aus vielen Anregungen aus Fortbildungen, Gesprächen und dem #TwitterLehrerzimmer zusammen gesammelt – sollte sich irgendwer „beklaut“ fühlen, dann bitte gern melden und ich nehme die Credits hier sofort auf!
0. Organisatorisches Beide Apps können auf mobilen Geräten zum Spielen eines Parcours bzw. Bounds genutzt werden. Das Anlegen der Aufgaben geht im Browser, wo man sich dann mit seinen Daten anmeldet. Öffentliche Parcours können dann von Jedem gefunden und gespielt werden, aber man kann sie auch als „geheim“ speichern, so dass man nur über einen QR-Code Zugriff bekommt. Ebenfalls einstellbar ist es, ob die Reihenfolge der Aufgaben fest steht oder zufällig ist. Im Lehreraccount kan man sog. Sub-Accounts einrichten: die SuS müssen sich dann nicht selbst auf der Homepage registrieren (Datenschutz) und die Aufgaben aus allen Sub-Accounts können von der Lehrkraft in ein Endprodukt überführt und geordnet werden. Aufgabenformate sind offene Fragen, Multiple-Choice-Fragen, Sortieraufgaben, Schätzaufgaben, Foto-Hochladeaufgaben und andere. Es gibt eine Navigationsfunktion, wenn Teilnehmer an einen bestimmten geografischen Ort geführt werden sollen. Für jede gelöste Aufgabe gibt es Punkte, deren Wert der Ersteller festlegen kann. Auch Einstellungen zum Weiterkommen sind möglich. So sieht beispielsweise eine Aufgabe im Editor aus:
Der Parcoursersteller kann am Ende alle Lösungen einsehen und die Punktestände vergleichen sowie als Aufgabe hochgeladene Bilder einsehen. Die Teilnehmer sehen nur Ihre Platzierung anhand der Punkte.
1. Sachunterricht Geografische Themen lassen sich mit Parcours bzw. Bounds hervorragend umsetzen, besonders die lokalen Aspekte im „Heimatkundeunterricht“. So können die Kinder mit einem mobilen Gerät mit der App drauf bestimmte Orte aufsuchen, dort Aufgaben oder Rätsel lösen, Fotos machen etc. Die Navigation kann dabei ebenso geübt werden wie das Lesen, das genaue Hinschauen und nebenbei lässt sich eine Menge über den eigenen Ort lernen. Reizvoll ist es aber auch, die Kinder selbst Fragen und Aufgaben bzw. Stationen für einen Parcours erstellen zu lassen. So, wie bislang Zeitschriften über den eigenen Ort verfasst wurden, Reiseführer, Plakate oder Ähnliches, können einzelne Partnerteams oder Gruppen zu Unterthemen Aufgaben ausdenken, die dann zu einem Parcours zusammen geführt werden und von allen gespielt werden können. Hier wird klar, dass Parcours nicht nur räumlich, sondern auch thematisch aufgebaut werden können und sich wirklich gut mit Bewegung verknüpfen lassen.
2. Deutsch (Sprachen) Aufgaben zu einer Lektüre oder anderen ergiebigen Texten können statt auf Papier auch in Biparcours umgesetzt werden – dazu werden dann zum Beispiel verschiedene Fragen und andere Aufgabentypen im Schulgebäude verteilt (wenn nicht grad verschärfte Hygieneregeln gelten..), wo sie gefunden und gelöst werden können. Zum Ausbau des Wortschatzes können z.B. durch Fotos in der App Orte vorgegeben werden, die die Kinder aufsuchen sollen, um dort Dinge zu finden (Multiple Choice) oder zu benennen (Freitext). ANdersherum können Begriffe vorgegeben werden, zu denen die Kinder ein passendes Foto hochladen müssen.
3. alle Fächer Grundsätzlich bieten die beiden Apps die Möglichkeit, dass Kinder beim Lernen in Bewegung kommen und ein Schulgebäude, Schulgelände oder Dorf zum Lernort wird. Wenn mit QR-Codes gearbeitet wird, lassen sich Aufgaben überall verteilen und reale Gegenstände, Orte oder Erlebnisse finden Eingang in ein Lernen, das am ehesten mit Stationenlernen oder einer Lerntheke vergleichbar wäre.
4. Ankommen und Kennenlernen Wenn ein neuer Ort (neue Schule etc.) zum Lernort wird, bietet es sich an, ihn genauer kennenzulernen. Auch dies kann mit Biparcours/Actionbound motivierend umgesetzt werden. Lehrkräfte oder ältere Schüler*innen erstellen ein Angebot für die Neuen. Diese erkunden dann mit Hilfe der Aufgaben in kleinen Gruppen Gebäude und Gelände und kommen so an alle relevanten Orte, die sie kennen sollten. Wir haben dies z.B. für die neuen LAA in unserem ZfsL am Medientag genutzt. Auf der Ebene des Kollegiums sind die Apps auch ein guter Begleiter: unseren letzten Kollegiumsausflug durch die Nachbarstadt haben wir mit Actionbound auch ziemlich aufgepeppt und ohne große Vorträge oder alle zusammenrufen zu müssen, viele Inhalte vermittelt bzw. die Kolleg*innen zu kleinen Aufgaben motiviert. Analog wäre dies für Wandertage oder Abschlussfeiern denkbar.
Ich würde euch raten, einfach mal in der App zu stöbern, welche Parcours bzw. Bounds es in eurer Region gibt und einfach mal etwas auszuprobieren. Einige Ergebnisse aus Schulen sind ja bereits online und können als Inspiration dienen.
Viel Spaß beim Testen wünscht Katha (die für diese Werbung natürlich kein Geld oder sonstwas bekommt!)
* Actionbound kann als Privatperson kostenfrei genutzt werden, ist für den institutionellen Einsatz aber kostenpflichtig. Für Menschen aus nordrheinwestfälischen Bildungseinrichtungen ist Biparcours nach Anmeldung kostenfrei nutzbar – es ist baugleich und nur in anderen Farbtönen gehalten…
Vielerorts wurden heute oder zuletzt bzw. werden demnächst zum ersten Mal Kinder eingeschult, für die strenge Hygienevorschriften gelten. Dazu gehört es fast überall, dass nur wenige Personen sie begleiten dürfen und dass es keine wie sonst üblichen Aufführungen und Lieder von den älteren Kindern gibt.
Auch bei uns werden beide Klassen in einer separaten kurzen Feier aufgenommen, für die in der Turnhalle eine kleine Bühne steht, umgeben von Stühlen in Dreier- und Vierergrüppchen, auf denen jeweils eine Familie Platz nehmen darf. (So war es schon bei der Verabschiedung der Viertklässler vor den Ferien.) Die Rede der Schulleitung darf natürlich gehalten werden, aber andere Klassen oder andere Lehrkräfte sind nicht anwesend.
Um dieses ein wenig abzumildern und den I-Männchen zu zeigen, dass sie Teil einer Schulgemeinschaft werden, haben wir gestern in allen Klassen ein kurzes Grußvideo aufgenommen und daraus einen kurzen Film geschnitten, der auf den beiden Feiern für die Erstklässler und ihre Eltern gezeigt wurde. So haben wir es geschafft, das zwar physisch keine Vermischung der Klassen stattgefunden hat und dennoch irgendwie alle mal kurz in der Turnhalle waren und „Hallo!“ sagen konnten.
Technisch war das Ganze dank unserer beiden ‚Probetablets’ ziemlich einfach: mit der Kamera des Tablets wurden die Videos aufgenommen. In der App iMovie habe ich sie hintereinander eingefügt und vorn und hinten noch einen Titel eingefügt mit Grußworten. Schon war das Ganze fertig. Zusammen mit einer kleinen Fotoshow mit Impressionen aus dem Schulgebäude hatten wir dann flott einen fünfminütigen Film zusammen, der ein bisschen Abwechslung in diese seltsame musik- und theaterlose Einschulungsfeier bringen konnte.
Da im Seminar heute Sommertagung war, weiß ich noch nicht, wie das Ganze bei der Zielgruppe ankam, aber die Kolleginnen und Kollegen waren beim Probeschauen ganz positiv.
„Bei Gewinnspielen gewinne ich nie was!“, sagt meine Schwiegermutter immer. Sie spielt halt auch nie mit… Ich tu das öfter mal und hab vor Kurzem wieder richtig Glück gehabt: Bei der Gesellschaft für digitale Bildung habe ich auf Twitter an einem Gewinnspiel teilgenommen und eine Box von Lego Education mit dem Spike Prime gewonnen. Jippie!
Dieses Legoset ist nicht nur (aber auch) zum technischen Bauen gedacht, sondern vor allem für den handelnden Einstieg ins Programmieren. Nach Anleitung oder frei können Roboter, Fahrzeuge, Tiere oder andere Dinge gebaut und mithilfe der drei Sensoren und drei Motoren aktiviert werden. Alles wird an einen sog. Hub gesteckt, in dem ein Bluetooth-Sensor steckt und auf dem das Grundprogramm installiert ist. Wir mussten zwar beim ersten Benutzen mehrmals ein Update über Kabel aufspielen, aber dann lief alles auch kabellos. Am bequemsten war für uns die Steuerung über ein Tablet, für die Updates war aber das Notebook mit Kabel besser. Hier sieht man, was alles im Set enthalten ist:
In der App gibt es verschiedene Vorschläge, was gebaut werden kann:
Dazu wird entweder am PC/Notebook oder am Tablet ein Programmcode geschrieben, der zu den verwendeten Bauteilen passt. Hierzu werden wenn-dann-Aktionen festgelegt -so wie „wenn der Farbsensor gelb sieht, dreht sich der Motor an Steckplatz A 5 Mal“. Für den Code kann man entweder Python verwenden oder aber mit Textblöcken arbeiten, was für Anfänger der empfehlenwertere Weg ist. So sieht die blanke Programmierfläche dann aus:
Man kann dann links die einzelnen Blöcke für Aktionen, Sensoren oder Motoren auswählen und kombinieren. So kann es dann zum Beispiel aussehen, wenn man Blöcke angepasst hat:
Momentan probieren der Möppel und ich verschiedene Baupläne aus und tasten uns ans Programmieren heran. Da ich bei fobizz dieses Jahr schon die „Zusatzqualifikation Informatische Grundbildung“ mitmachen konnte, bin ich in dieser Hinsicht nicht mehr ganz unbeleckt. Ich kann jeder/jedem nur empfehlen, sich mal mit ein paar Programmierübungen auseinanderzusetzen – das Thema gewinnt in der zunehmend durch Algorithmen bestimmte Welt auch in der GS zunehmend an Bedeutung!
Was mich an dem Lego Education-Set hier freut ist die Möglichkeit, die Programmierung durch die Bluetooth- oder Kabel-Verknüpfung mit dem Hub wirklich aktiv getestet werden kann. Das ist schon noch etwas cooler als die rein optischen Animationen, die man bei TurtleCoder, Scratch oder anderen Onlineangeboten nutzen kann (auch wenn die für die Schule natürlich super, weil kostenlos sind). Außerdem kann man natürlich bereits vorhandene Legosteine, -räder etc. auch mit den Teilen aus diesem Set verwenden, denn Lego ist ja Lego. Da bietet sich schon eine Menge Raum für Kreativität!
Ich freu mich noch ein Weilchen und geh jetzt nochmal bauen…
Eure Katha
Heute eine Mischung aus „Muttiblog“ und „PrimarBlog“…
Des Möppels Geburtstag im Urlaub musste natürlich noch mit den Freunden nachgefeiert werden. (Und nein, in diesem Fall habe ich da kein schlechtes Gewissen, da die Jungs eh den halben Tag in der Ferienbetreuung zusammen spielen und ab nächster Woche ja auch gemütlich in ihrem Klassenzimmer Bazillen austauschen können.)
Damit die Jungs nun auch was zu tun haben, hat sich das Kind eine Schnitzeljagd gewünscht und auch schon das Ziel selbst ausgesucht. Mein Job war es nun „nur noch“, die einzelnen Stationen auszuwählen und ein paar Hinweise zu verfassen.
Es gab verschiedene Rätsel, zu denen mein Mann nur meinte „da ist die Grundschullehrerin wieder durchgegangen“. Das lasse ich mal so stehen…
Konkret mussten die Kinder:
1. einen Kompass einsetzen, um die Startrichtung zuhause herauszufinden
2. ein Silbenrätsel lösen
3. ein Bilderrätsel lösen mit Detailfotos des nächsten Ortes
4. kombinieren mit einer Hilfe in Form von Wortlängen
5. eine Zahlenkombination aus Hinweisen lösen und dann mit den Worten aus den Ü-Eiern aus dem Glas einen Lösungssatz bilden
6. einen Ort auf einer Landkarte erkennen und finden (Ausschnitt der Gegend)
7. eine Rechen- bzw. Schätzaufgabe lösen um aus a,b,c den richtigen Weg zu wählen
8. aus einem Gedicht den richtigen Ort erkennen
Die Hinweise hatte ich vorab verteilt und an den Orten festgeklebt, angepinnt oder aufgehängt – Klebeband, Heftzwecken und Bänder begleiteten mich auf meiner Runde. Sie führte über Schulhof und Grillplatz, Sportplatz, Festplatz und Dorfteich bis zu den Torbögen, die als Symbole für dunser Dorf an mehrere Stellen aufgestellt wurden.
Dazu bekamen die Jungs noch ein paar Hilfsmittel mit, die sie gebrauchen oder auch nicht gebrauchen konnten:
Und da seht ihr schon, warum ich das heute blogge: so eine Schatzsuche, Rallye oder Schnitzeljagd kann man auch toll in der Schule nutzen. Mir fallen folgende Möglichkeiten ein, wie die Schülerinnen und Schüler aktiv werden könnten:
– sich auf dem Schulgelände oder Schulhof orientieren: eine Rallye ist ein schöner Start für Erstklässler, die sie mit ihren lesefähigen Paten lösen könnten.
– sich im Dorf orientieren (Landeskunde / Geografie im Sachunterricht): wichtige Orte, Einrichtungen, Wege im Schulbezirk kennenlernen oder noch besser…
– … selbst eine Rallye erstellen: zwei Gruppen erfinden eigene Rätsel und schicken die jeweils andere Gruppe dann zum Lösen durchs Dorf
Die fortgeschrittene Variante solch einer Schnitzeljagd ist das EduBreakout. Hier geht es nach dem Prinzip des EscapeRoom darum, in einer bestimmten Zeit kollaborativ Rätsel zu lösen, um dann gemeinsam mit mehreren Gruppen ein Ziel zu erreichen. Wer sich afür interessiert, kann z. B. bei fobizz eine interessante Fortbildung dazu belegen, die von Verena Knoblauch angeboten wird. Sie ist ebenfalls GS-Lehrerin und hat zuletzt ein Buch über den Einsatz von Tablets in der GS geschrieben – eines über Breakouts soll in Kürze folgen.
Wer es digital mag, kann für eine Schnitzeljagd auch die Apps Actionbound bzw. Biparcours nutzen (zweitere ist für Schulen in NRW kostenlos nutzbar). Hier kann man vorhandene Rallyes durchspielen oder auch selbst welche erstellen. Ein sehr spannendes Projekt, zu dem ich hoffentlich bald noch einen Eintrag im Blog schaffe.
Viele von euch haben ja im vergangenen Sommer schon meinen Abschied von den Monstern nach dem dritten Schuljahr mitgelesen und auch vor einigen Wochen die Abschiedsworte verfolgt, die ich noch an meine (vorerst) letzte Klasse richten durfte. Eigentlich ist dieser Abschied also schon eine Weile her. Er beschäftigt mich aber diese Woche dann doch nochmal sehr, denn ich räume nun endlich mal „meinen“ alten Klassenraum aus. Die Kollegin, die meine Klasse übernommen hat, konnte sich letztes Jahr quasi ins gemachte Nest setzen und den voll ausgestatteten Raum übernehmen. Nun zieht eine neue erste Klasse dort ein und es wird Zeit, meinen Kram herauszuholen.
So sah es deshalb dieser Tage in meinem (großen!) Kofferraum aus: Die meisten meisten von euch kennen das – ein halber Schreibwarenladen befindet sich im und am Pult und in den Schränken. Kopiervorlagen, Bücher, gebasteltes Material, Putzsachen, Weihnachtsdeko, Aushänge, Plakate etc. Die Materialien aus dem Kunstschrank sind hier noch nicht dabei (ich hoffe, dass die Kollegin, die den Raum bezieht, manches davon übernimmt…).
Als ich das letzte Mal keine Klasse hatte, weil wir am zweiten Kind gearbeitet haben, war ja klar, dass ich in nicht allzu weiter Ferne wieder eine übernehmen würde – also kam alles auf den Dachboden und wurde dann ja auch nach zwei „KL-abstinenten“ Jahren und nach K2s Geburt wieder zurück in die Schule.
Dieses Mal steht die Sache ja anders: Ich bin inzwischen seit gut zwei Jahren Fachleiterin im Studienseminar und sehe momentan keinerlei Gründe, diese Tätigkeit wieder niederzulegen. Dazu macht sie mir viel zu viel Spaß und mein Kollegium ist viel zu toll. Als Fachleiterin aber bin ich nie mit genug Stunden an der Schule um eine Klasse zu leiten. Das haben wir im dritten Monster-Jahr versucht und es war, sagen wir mal, suboptimal…
Also habe ich direkt mal die aktuelle Lehramtsanwärterin unserer Schule gefragt, ob sie ein bisschen was übernehmen mag und – jippie! – Vieles wanderte direkt aus meinem Kofferraum in ihren. Und auch jetzt, wo ich hier zuhause weiter einräume und wegsortiere, kommt nochmal ordentlich was für sie zusammen. Als ich an meiner jetzigen Schule anfing, ging eine Kollegin in Pension und hinterließ mir viel hilfreichen Kram von Wäscheklammern bis Sitzmatten für meine Klasse. Nun kann ich diese Hilfe zurückgeben und habe die ganze Woche das gute Gefühl, dass wir beide etwas von dieser Sache haben: ich den Platz und sie eine gute Grundausstattung für ihre erste eigene Klasse, die sie bestimmt bald übernehmen wird.
Sollte ich aus welchen Gründen auch immer nochmal eine Klasse leiten, weiß ich ja inzwischen auch, worauf ich Wert lege und habe meine Vorlagen alle digital, um sie schwuppdiwupp wieder einsatzfähig zu machen.
So, Schluss für heute – muss noch etwas räumen…
Katha
Da ich nach dem letzten Blogeintrag mehrfach nach der Geschichte gefragt wurde, die ich vorgelesen habe, bin ich nochmal auf die Suche nach der Quelle gegangen und habe sie auch gefunden (bzw. hat die liebe Kollegin, die mir das Buch seinerzeit ausgeliehen hatte, es gefunden). Danke dir an dieser Stelle, liebe Y.!
Die Quelle der Geschichte namens „Der Tagesablauf der Engel“ ist das Buch „Kinderbriefe an den Schutzengel“ von Uwe Wolff (ISBN 978-3579067087). Wir haben die Geschichte ein bisschen verlängert und den Schutzengeln ein paar konkrete Aufgaben angedichtet, wie sie den Kindern helfen, die neu in die Schule kommen. Freundlicherweise wurde mir vom Verlag genehmigt, unsere erweiterte Version hier mit euch zu teilen, deshalb könnt ihr die Geschichte nun auch im Ganzen lesen. Viel Freude damit!