Koalitionsvertrag #Bildung

Gerade wurde in NRW gewählt, nun lange verhandelt und offensichtlich eine neue Landesregierung gefunden. Der Koalitionsvertrag in schwarz und gelb liegt vor und ich habe mir eben mal ganz selektiv das Kapitel „Bildung“ durchgelesen. Zuerst die frühkindliche Bildung (aus privatem Interesse) und dann das Kapitel Schule (aus beruflichem Interesse).

Viele, viele Sätze beginnen mit „Wir wollen…“ – das steht ja zuerst einmal für eine gewissen Aufbruchsstimmung. Wer sich ein bisschen in der Schullandschaft auskennt, merkt aber auch recht flott, dass sich akut wohl wenig ändern wird. Denn viele dieser gewollten Vorhaben dependieren auf Bundesmitteln, auf zur Verfügung stehendem Personal oder einfach mal darauf, sich entwickeln zu können. Ich bin mal sehr gespannt, ob sich irgend etwas Zählbares in den kommenden 2 Jahren ergibt, was die Hauptkritikpunkte am System Schule in meinem Bekanntenkreis betrifft…

Mein Träumchen wäre es, dass…
> die Klassen nicht über 22 Kinder anwachsen
> Kinder auch eine erste Klasse wiederholen dürfen, wenn das alle beteiligten Erwachsenen als sinnvoll ansehen
> man so viele verlässliche (!) Doppelbesetzungen wie möglich nutzen kann
> ein Lehrer finanziell betrachtet ein Lehrer ist und nicht unterscheiden wird, ob er hochspezialisiertes Fachwissen vermittelt oder „nur“ in der Grundschule arbeitet
> man einfach mal den Schulen vertraut, dass die da ihre Sache schon gut machen und nicht jeden Furz auf irgendeiner Liste nachweisen muss

Beste Grüße zum Wochenende,
Katha

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