Rezension: „Anleitung zur Selbstüberlistung“

IMG_0437Titel: „Anleitung zur Selbstüberlistung“
Verlag: YES (hier klicken
Autor: Christian Rieck
ISBN: 978-3-96905-240-2

Zum Inhalt:
„ProfRieck“ ist eigentlich Wirtschaftsprofessor Prof. Dr. Christian Rieck und erklärt gern auf YouTube die Spieltheorie. Diese liegt auch diesem Buch zugrunde: von ihr ausgehend definiert er in uns wechselnde Agenten und eine Direktorin, die gemeinsam für viele unserer Entscheidungen zuständig sind. Sobald man dieses Prinzip verstanden hat, werden aus dieser Perspektive heraus viele gängige Zeitmanagement-, Anti-Prokratinations- und Selbstoptimierungstipps analysiert und erklärt. Klassiker wie die Pomodoro-Technik beleutet Rieck ebenso im Lichte der Spieltheorie wie andere interessante Motivationstechniken wie die „So!“-Technik.
Immer wieder gibt es klare Tipps zum Tun und Lassen. Fast alle Zugänge werden sehr plastisch anhand von Beispielen aus dem Leben illustriert. Vereinzelt gibt es auch Grafiken zum besseren Verständnis.

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Meine Meinung:
Ich fand es sehr interessant, die Spieltheorie in Abgrenzung zur Spieletheorie kennenzulernen und mit einem etwas neuen Blickwinkel sehen zu lernen. Einige der vorgestellten Techniken und Methoden kenne ich und habe sie dennoch einmal neu verstehen gelernt und (Danke, ProfRieck!) für mich priorisieren können.
Das Buch ist in einem sehr lockeren, lebendigen, sympathischen Ton geschrieben und nie hatte ich das Gefühl, ein Besserwisser belehre mich. Eine Kollegin von mir unterscheidet bei Sachbüchern zwischen Sofabüchern und Schreibtischbüchern – dieses ist definitiv ein Sofabuch, das bei mir aber am Schreibtisch noch ein wenig nachbearbeitet wurde.
Da Rieck selbst lehrt, ist es angenehm, ganz konkret auch Beispiele mit Bezug zu außerunterrichtlichen Tätigkeiten wie Korrekturen zu lesen – diese Perspektive hat mir in manch anderem Ratgeber, der sich eher auf „Büromenschen“ bezog, tatsächlich gefehlt.

Leseempfehlung:
Hast du schonmal Aufgaben aufgeschoben, obwohl du dringend daran hättest arbeiten müssen? Hattest du schonmal das Gefühl, dich mit Kleinigkeiten aufzuhalten und das Wichtige aus dem Blick zu verlieren? Dann lies „Anleitung zur Selbstüberlistung“!

Vielen Dank an den YES-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Beste Grüße,
Katha

Päuschen

Wie das immer so ist mit Zeitplänen – meine gehen nie auf…
Vor Kurzem hing im Lehrerzimmer eine Postkarte: „Gestern hatte ich viel vor. Jetzt habe ich heute viel vor“. Passt. Aber ich bin ja auch nicht Schuld. Das ist immer das Drumrum, das mich hindert.Wie war doch das Fachwort dazu – Prokrastination, ja! Bin ich der Typ für.

Die Aufsätze schlummern immer noch auf meinem Tisch in der Schule. Vermutlich haben sie sich noch nicht selbst korrigiert und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass jemand aus dem Kollegium sich ihrer angenommen hat…

Wegen Deadline Ende März (eeehm, morgen!?) tippe ich mir grade die Finger wund an den Handreichungen zum Lesebuch, die schon länger auf mich warten. Ich hoffe, ihr könnt mit meinen Ideen und Vorschlägen später alle mal was anfangen.

Nun ja, jetzt geht’s weiter, es warten noch dreieinhalb Kapitel. Am liebsten heute noch fertig werden!!! Schnell ein Kopfschmerztablettchen, einen frischen Tee und ne neue Flasche Wasser, dazu noch irgendwas zum Knabbern suchen und Attacke.

Eine sich gerade um sich selbst drehende Ka