Deutsch – Tiere II – Bingo

Weiter geht es mit den Tieren und den Erstis: Heute haben wir Bingo gespielt. Damit ich nicht die ganze Zeit den Ton angebe und gleichzeitig das Lesen einfließen kann, habe ich mich an den Bingofeldern orientiert, die zuletzt auf diversen Blogs, vor allem für den Fremdsprachenunterricht, zu finden sind:

Falls (!) jemand die Vorgehensweise noch nicht kennt, hier die Kurzanleitung: Jeder Spieler startet auf einem der farbigen Eckfelder. Es wird immer in die gleiche Richtung gezogen, der Würfel gibt die Anzahl an Feldern vor*. Pfotenfelder sind Aussetzfelder. Wer auf ein Wort kommt, liest es und kreuzt das Tier auf seinem Bingofeld an (vorher einigen, wer welche Farbe hat). Man kann auch Wendeplättchen oder Muggelsteine drauflegen lassen, die jedoch verrutschen können. Kommt man später nochmal auf das Wort, hat man Pech. Unsere Regel war, bei einem Bingo sich kurz zu freuen und das Spiel bei Erreichen des ersten Superbingos zu beenden (also, wenn alle Felder angekreuzt sind).

Die Kleinen und ich als ungerade-Kinderanzahl-Ausgleichs-Spieler waren gute 20 Minuten vollauf mit Spielen beschäftigt und nur zwei der Paare wurden in dieser Zeit ganz fertig. Es wird schon herausfordernd für die Frustrationstoleranz, wenn man nur noch zwei Wörter braucht und würfelt sich Runde um Runde daran vorbei…

Hier gibt es die Datei: Bingo Tiere (der zweite Spielplan ist mit etwas leichteren Begriffen bestückt, falls man differenzieren möchte…)

Beste Grüße,
Katha

* Würfel und Spielfiguren lagern immer in meinem Klassenraum und müssen für solche Gelegenheiten nur aus dem Kästchen geholt werden…

Vorherige Artikel zum Thema:
Teil I

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Kim’s game mal anders

Vermutlich kennt jeder Sprachlehrer bzw. schuleingangsphasenerprobte Kollege das Spiel, das ich hier „Kim’s game“ nenne. Es werden mehrere Bilder oder Gegenstände gezeigt, die Kinder schließen ihre Augen und eines wird versteckt. Nach dem Öffnen der Augen folgt die Frage „What’s missing?“. [Im Kindergarten meines Sohnes heißt es Tablettspiel und er liebt es!]

Weil wir dieses Spiel nun zum Thema „school things“ in der ersten Klasse schon gespielt haben, habe ich heute die Variante „What was mixed?“ gespielt. Die Vorgehensweise ist größtenteile gleich: Close your eyes, please. – zwei oder mehr Bilder/Gegenstände vertaschen – Open your eyes, please. What was mixed?
Auch ohne Erklärungen oder Übersetzungen (nur mit einer Geste unterstützt) wussten alle, was ich meinte. Interessant war dabei dann die erstmalige Nutzung der Wörter, die die Kinder heute kennengelernt hatten – die habe ich nämlich immer richtig hängen lassen.

Ka

I go to the pet shop

Ich bleibe mal englisch dieser Tage…

Zur Wortschatzfestigung zum Thema pets kann man neben den Klassikern wie chorischem Sprechen, mitklatschen oder „Kim’s game“ schön spielen: Wie im Klassiker „ich packe meinen Koffer“ haben wir uns in den Kreis gesetzt und Tiere gesammelt. „I go to the pet shop and buy a…“ ging es los und jedes Kind nannte die davor gekauften plus ein eigenes. Ca die halbe Klasse haben wir so gut geschafft, dann hab ich eine neue Runde gestartet, damit die dann folgenden nicht so sprachreichen Kinder nicht allzu blöd darstanden… (!Nächstes Mal einen besseren Startpunkt aussuchen!). Zur Unterstützung wanderte von Kind zu Kind eine A5 große Karte mit dem Satz, den es zu sprechen galt.

Die vorher drangewesenen Kinder durften bei Bedarf ihre Tiere durch Bewegungen oder Laute wieder ins Gedächtnis rufen.

Fazit: Es kam super an – hätte ich die Kinder gelassen, hätten wir mindestens 2×24 Kinder durchgespielt. Zeit reichte aber leider nicht…

Ka