Rezension: Monsterhotel

Titel: „Monsterhotel“2018-03-01 10.04.30
Verlag: Thienemann-Esslinger (hier klicken)
Autor: Thomas Montasser
Illustrationen: Stefanie Reich
ISBN: 978-3-522-18476-2

Zum Inhalt:
Familie Glockenspiel möchte eigentlich nach Griechenland, sitzt aber irgendwie im Flieger nach Island. Dort angekommen, gestaltet sich die Suche nach einem Hotel schwierig – bis ihnen ein ganz spezielles Hotel empfohlen wird.
Dort geht man minutenlang treppab, um im Turmzimmer zu landen, geht durch unsichtbare Türen und zahlt mit Popeln. Portier und Diener haben Fell und blinzelnde Knöpfe und fragen sich, ob die Glockenspiels denn überhaupt wirklich Monster seien oder doch nur ziemlich gruselige Gestalten…
Valentina und ihre Familie erleben den Urlaub ihres Lebens!

Meine Meinung:
Mit dem Monster als Klassenmaskottchen war dieses Buch für meine 2. Klasse und mich ein Muss. Die Kinder fieberten ihm schon entgegen, als es noch „geschlossen“ an meinem Pult stand und wir noch gar nicht hinein geschaut hatten.
Uns hat das Buch von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen! Die Figuren sind liebevoll gezeichnet inklusive einiger Details, die dem erwachsenen Vorleser Freude bereiten, selbst wenn die Kinder sie kaum mitbekommen (z. B. Valentinas Hase Stinkebär, der mal in die Gulschsuppe gefallen war und von dem Valentina seltsamerweise plötzlich in Island Hunger auf Gulsch bekommt). Wundervolle Illustrationen in jedem Kapitel runden die Geschichte ab und erwecken die Hotelangestellten und -gäste zum Leben. Keine der Gestalten wirkt irgendwie aufgesetzt oder albern und Klein wie Groß macht die Geschichte mit ihren Wendungen einfach Freude.
Mehrere Kunststunden lang beschäftigten wir uns mit dem Nachzeichnen von Monsieur Matin, den Portier (s. Foto rechts – eine tolle Übung zum vollfarbigen Gestalten eines Blattes) und dem Erfinden eigener Zimmer im Monsterhotel. Im Deutschunterricht übten wir, die Monster genau zu beschreiben und die bislang gehörte Geschichte immer wieder zusammenzufassen.
Bei Antolin gibt es auch schon ein Quiz zum Buch!

Leseempfehlung: Zum Vorlesen ist das Monsterhotel für alle humorvollen Menschen ab etwa dem Vorschulalter zu empfehlen. Zum Selberlesen wegen der Länge sicher kaum vor der dritten Klasse.

Vielen Dank an den Thienemann-Esslinger-Verlag für das Rezensionsexemplar! Es bekommt bei uns einen Ehrenplatz!

Beste Grüße,
Katha

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Mompitzige Kurzwoche

Da diese Woche ja nur drei Schultage hat, haben wir keinen Wochenplan am Start sondern ein paar Stunden gemeinsame Arbeit. Damit das Thema „Körper“ und „Verben“ mal zum Ende kommt, habe ich noch drei Übungen zusammengestellt, die dazu passen und somit den Wortschatz noch einmal aufleben lassen. Dabei begleiten mich diese Woche mal wieder die herzallerliebsten Mompitze, die die Kinder meiner Monsterklasse schon öfter mal getroffen haben. (Hier können sich Neulinge informieren.)

Zuerst bekamen die Kinder einen schwarz-weißen Günther aus der Mompitzfamilie, den sie innerhalb von 15 Minuten  individuell anmalen sollten. Dann wurden alle Günthers eingesammelt und mit Nummern versehen an die Tafel gehängt. Jedes Kind beschrieb nun seinen Günther möglichst genau und die anderen sollten ihn erraten. Warum nicht auch mal Übungen aus dem Fremdsprachenunterricht in Deutsch nutzen?!

Danach gab es eine Partner-Leseübung. Dazu wurden Lesepartner vorgegeben – ich habe immer einem schwächeren Leser einen starken zugeordnet, um allen Kinder Erfolgserlebnisse zu ermöglichen. Die Übung (ABs Mompitze Lesemalblätter) ist ja auf Satzebene und die schaffen halt bislang „nur“ rund 50% wirklich gut.
Mompitz lesen
Zur Unterstützung hängt wieder der Wortspeicher mit den Farbwörtern in der Klasse und auch der mit den Körperteilen hängt noch einen letzten Tag lang an der Pinwand.

Zuletzt gibt es noch eine Übung, die absolut differenziert weil offen ist: „Zeichne selbst ein Monster. Male es an. Beschrifte alles, was du kannst.“ heißt der Arbeitsauftrag für das weiße Blatt. Ich bin gespannt, was dabei morgen heraus kommt…

So, morgen nochmal ran und dann das lange Wochenende genießen! Hoffe, ihr könnt das auch tun!
Katha