Zeitungsartikel Übung und Aufsatz

So, heute war Schreibkonferenz. Leider kannten die Kids die Methode gar nicht und nur eine Gruppe hat die Zeit wirklich sinnvol für sich genutzt. Nächstes Mal schlauer und vorher bei den Kindern nachhorchen…

Was aber bei den Artikel herauskam war für mich die Tatsache, dass dringend noch etwas am angemessenen Wortschatz gefeilt werden muss: „Kinder erlösten ein Feuer“, „anfackeln“ oder auch „Bewusstlos legten sie ein Feuer“ gaben mir etwas zu denken. Da nun unser Aufsatz zu einem Erlebnis der GS.Zeit geschrieben werden soll, habe ich mal ein paar dazu vielleicht brauchbare Begriffe gesammelt, die die Kinder sortieren und ergänzen sollen. Das wird ziemlich frontal mit OHP und Folie laufen, denke ich. Dazu dann AB Zeitung WortfelderB

Für den Aufsatz selbst gibt es wie bei der Übung eine Notizenseite, auf der die Kinder sich zuerst Gedanken machen sollen, bevor sie an den Text gehen. AB Aufsatz ZeitungsartikelB

Morgen sammeln wir erstmal eine lange Liste voll mit allen möglichen Erlebnissen, Ausflügen und sonstigen Aktionen aus vier Jahren. Das wird auch für mich spannend, da ich ja nur beim letzten dieser Jahre aktiv dabei war und den Rest nur am Rande mitbekommen habe…

Ka

Der letzte Aufsatz – Synergieeffekte nutzen

Kurz vor dem Abschied von meinen Viertklässlern steht noch ein letzter Aufsatz an. Da wir dieses Jahr noch keinen Sachtext hatten, haben wir uns für einen Zeitungsartikel entschieden – den wir danach dann auch für unsere Klassenzeitungen nutzen wollen. Man kann es sich ja auch mal etwas leichter machen…

Bislang haben wir recht eng am Material aus dem Finken-Verlag gearbeitet, die ja auch einen Ordner zu Schreibanlässen haben. Die Analyse des Aufbaus eines Artikels haben wir dann aber anhand eines Zeitungsartikels über unsere Schule noch etwas vertieft. Da zeigt sich dann auch schonmal, dass nicht in JEDEM Zeitungstext ALLE geübten W-Fragen beantwortet werden…

Also, zuerst Analyse der Textform, dann Schwerpunkt „Schlagzeile“ (SZ/Text zuordnen, SZ verfassen zu Texten, SZ bewerten). Dann Notizen zu einem Vorfall anhand von Bildern machen und dazu einen Artikel schreiben. Nun folgt noch eine kurze Schreibkonferenz zu den verfassten Texten in Kleingruppen und dann geht es an den Aufsatz!
Dafür sammeln wir gemeinsam Events, Erinnerungen, Ausflüge, … aus vier Jahren Grundschulzeit. Aus dieser doch recht ausführlichen Liste wählen die Kinder dann für den Aufsatz ein Thema aus und füllen dazu zuerst einen Notizenzettel aus, der analog zur Übung gestaltet wird. Daraus soll dann der Artikel entstehen, mit Schlagzeile, Ortsangabe, Einleitungssatz und genaueren Erklärungen.

Für unsere jeweiligen Klassenzeitungen haben wir dann hoffentlich auch schon halbwegs brauchbare Texte für das Kapitel „Erinnerungen“ fertig…

Falls es jemand gebrauchen kann, stelle ich hier nochmal die ABs ein, die ich zusaätzlich erstellt habe:
AB Zeitungsmacher – Erstkontakt mit einem Artikel nach Wahl der Lehrkraft
AB Aufbau einer Zeitungsnachricht – genauere Analyse eines Artikels
AB Übungen Zeitungsartikel schreibenB – Schwerpunkt: Einführungssatz

Ka

How much is it? – Lesespiel

Ihr kennt ja mein Faible für Lesespiele vielleicht schon… Hier also einfach mal off topic eines für die Kinder, die schon das Thema „shopping“ hatten bzw. die Phrase „How much is it?“ kennen. Pence und pounds sowie die großen Zahlen sollten auch sitzen. Das Vokabular müsste zu diesem Zeitpunkt kein Problem darstellen… Für die Bilder bedanke ich mich bei Frau Locke ganz herzlich!!!

xxxreading game How much is it

Ka

Das große Kichern

Heute war es soweit – die Auftaktstunde zur Sexualerziehung stand an. Da die Kinder ja schon wussten, was vor der Tür steht, ging das Kichern bereits beim Herrichten des Stuhlkreises los… 🙂

Dort habe ich dann nochmal das „Thema X“ beim Namen genannt und die Kinder gebeten, Wörter zu nennen, die dazu gehören. Ausdrücklich durften sie alles sagen, was sie wollten – egal, wie ich das vielleicht bewerten könnte.

Nach kurzem Zögern („Ich weiß zwar was, aber ich will nicht anfangen.“) purzelten die Wörter dann doch nach und nach aus (fast) allen Kindern heraus und ich schrieb fleißig mit. Die Augen wurden schon groß, als ich auch die etwas unflätigen Begriffe niederschrieb und in die Mitte legte. Aber selten durfte ich einen so lange andauernden Stuhlkreis erleben, bei dem alle 22 Schätzchen absolut bei der Sache blieben!
So sah es dann in unserem Kreis aus:
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Nach einer kurzen Pause haben wir die Begriffe dann erstmal grundlegend sortiert: Was gehört eindeutig nur zu Junge/Mann bzw. Mädchen/Frau? Was gehört zum Bereich „Partnerschaft“? Welche Begriffe sind Beleidigungen? Dahinein passte fast alles. Drei Zettel vernichteten wir beim Sortieren, weil dann doch allen einsichtig wurde, dass die zwar provokant waren, aber eher nichts mit Sexualität zu tun haben. Der Rest liegt nun sortiert auf dem Pult und wartet auf weitere Verabeitung.

Morgen folgt dann die Begriffsfestlegung für den Wortschatz der nächsten Wochen – also die „Bereinigung“ der Ausdrücke für die Körperteile und den Geschlechtsakt. Und dann geht’s so richtig los…

Themenschwerpunkt 1: Gefühle! Wurden ja zum Glück auch von den Kindern genannt.

Kicherige Grüße,
Ka

… unter der Goldenentotenmaske …

… versteckt sich vielleicht irgendwo das Verständnis für Adjektive und Nomen. Hoffentlich.

Bereits zum zweiten Mal innerhalb von drei Diktaten stolperten bei meinen Viertklässlern mehrere Kinder darüber, dass man ein Adjektiv vor einem Nomen klein und von diesem getrennt schreiben sollte. Da ich für morgen Material für eine Vertretungsstunde für eine Kollegin in meiner Klasse brauchte, habe ich dann einfach mal das AB Übungen mit Sätzen geschrieben. Vielleicht kann es ja sonst noch wer gebrauchen. Es ist thematisch sinn(bezugs)los, deshalb universell einsetzbar, nicht nur nach Diktaten über Tutanchamun…

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Ka

„transport“ – Lasst die Kinder schreiben!

Da dachte ich, ich mute meiner vierten Klasse mal viel zu…

Zum Einstieg ins Thema transport habe ich die Kinder sammeln lassen, welche Fahrzeuge sie kennen und vielleicht schon wegen der „Eindeutschung“ englisch benennen können. Ich hatte sogar ganze 24 Bildkarten vorbereitet, laminiert, magnetisiert. Denkste!

Nach den Forderungen der Kinder hängen nun zum Wortschatztrining ganze 35 Wörter an der Tafel. Die sind zusammen so schwer, dass ich einen Stuhl unter die Tafel klemmen musste, damit sie nicht ganz hinab sinkt 😀

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Nicht auf meinem Schirm waren zum Beispiel rocket, race car, jet, skateboard, horse oder quad. Aber auch stroller, flying carpet und zeppelin gehören nun auf Wunsch der Kinder zu „unseren“ Wörtern. Da musste ich durchaus auch mal wieder das gute alte Wörterbuch aufschlagen, um Begriffe wie wrecker herauszufinden!

Total motiviert gingen die Kinder dann nach einer ordentlichen Wortschatzsicherung ans Schreiben von Sätzen nach dem Muster „I go to _______ by ______.“ Kurz an die Tafel geschrieben, Bedeutung des Satzes geklärt und Beispiele für Ziele gegeben. Dann ging’s ran an den Speck und es sind massenweise Sätze entstanden. Die Jungs besuchten alle ihre Fußballidole mit diversen Vehikeln, die Damen waren kreativer und erfragten das Kino, den Saturn oder auch das Gefängnis. Alle hatten schnell begriffen, wie es geht. Kleine Ergänzungen meinerseits bezüglich fehlender Artikel wurden von Einigen dann auch gleich gut umgesetzt. (Wenn auch hier unbedingt das Primat der Einsprachigkeit verlassen wurde, um den Kindern klarzumachen, dass „Ich fahre zu Kino mit…“ auch im Deutschen nicht korrekt ist.)

Schön war’s und stolz waren die Vierer, dass sie so viel selbst verfassen konnten. Ich kann euch nur empfehlen, vorm Schreiben nicht solche Angst zu haben, wie ich es oft erlebe. Gebt den Kindern ein gutes Satzmuster und lasst sie frei! Die schaffen das!!!

Viel Spaß mit eurem ganz persönlichen Wortschatz!

Ka

Sie sind fertig!!!

Endlich sind unsere Burgen fertig und die Ausstellung steht! Boah, was sind wir alle stolz (22x kleiner und 1x großer Stolz…)!

Nachdem wir in diversen Kunststunden gebaut, gekleistert und gemalt hatten, konnten wir am Mittwoch endlich unsere sechs fertigen Werke ins Forum tragen und dort auf Bänken und Tischen ausstellen. Schildchen zur Beschriftung wurden geschrieben (dezenter Hinweis meinerseits) und große Schilder, die das Anfassen verbieten. [Wir halten es da wie die Schalker: Nur gucken, nicht anfassen!]
Und es passierte etwas Erstaunliches: Wann immer ich nun durch das Forum komme (also vor und nach jeder Stunde), steht mindestens eins meiner Schätzchen mit mindestens einem anderen Kind zusammen an seiner/ihrer Burg und berichtet, erklärt, zeigt… mit stolz geschwellter Brust. Das hätte ich so nicht erwartet. Scheinbar Vieles richtig gemacht dieses Mal…

Ka

PS: Hier noch ein paar Eindrücke aus der Bauphase als Diashow 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Peep

https://you.leopard.tube/watch?v=ocUMCvA8QSk

Dieses wunderbare originale Filmchen habe ich inzwischen zum festen Bestandteil meiner weather-Einheit in der 4. Klasse gemacht. Sprachlich kommt beim Schauen ein kleiner Teil der gelernten Wörter zum Einsatz (sun, wind, rain, storm, thunder, lightning, rainbow), vor allem aber macht es so richtig Spaß: Peep, Chirp und Quack erleben zum ersten Mal ein Gewitter und sind ein wenig panisch – very amusing!

Für die sprachliche Arbeit mit dem Film habe ich Screenshots von 8 Stellen gemacht, die die Kinder in ein minibook (AB minibook Peep and the storm) einkleben (würd ich euch gern zur Verfügung stellen, darf ich aber sicher nicht…). Alternativ kann man ja auch die passenden Bildchen malen lassen.

Natürlich wird dann noch gemeinsam gelesen, zuhause geübt und beim nächsten Mal auch einzeln so weit gelesen, wie jeder möchte. Meine Vierer hatten viel Späßchen dabei und sind jetzt Peep-Fans. Nach dem Englischtest hatten wir vor derm Frühstück noch so viel Zeit, dass wir den Film nochmal gesehen haben. Wie die Schätzchen so sind, haben sie am Ende sofort die anderen Peep-Filme entdeckt und dann haben wir spontan noch Peep in different colours gesehen. Den werde ich glaube ich auch mal mit den Erstis schauen, die ja nun die Farben schon gelernt haben…
IMG_0499Have a colourful day!

Ka

Wortschatzarbeit „Ritter & Burgen“

Heute nur ein kurzer Materialeintrag: Immer noch mit den Rittern und Burgen beschäftigt, kommt dieses Mal ein AB auf dem Nomen aus vier Themengebieten (Waffen, Adlige, Burg, Diener) zugeordnet, mit Artiekl versehen, sortiert und teilweise erklärt werden sollen.

Gut für Vertretungsstunden, HA, Zusatzbeschäftigung…: AB Wortfelder thematisch ordnen

Viel Spaß damit wünscht
Ka

Wie lange isses noch???

Genau diese Frage werde ich morgen meinen Viertklässlern stellen:
Wie viele Tage Unterricht haben wir noch gemeinsam vor uns, bis die Grundschulzeit endet?

Das ist mal eine Lese- und Denk-Übung der anderen Art: Diskontinuierliche Texte (Tabellen, Listen) müssen gelesen und daraus die nötigen Informationen entnommen werden. Ein bisschen Mathe steckt noch drin, weil man ja nach allem logischem Denken auch noch richtig zählen muss…

So werde ich vorgehen:
1. Die Kinder bekommen die Frage und p.P. ein Kalenderblatt. Das stammt von kalenderpedia.de (bei dem Link erstmal nach unten scrollen, dann kommt man zur Datei).2. Vorn an der Tafel werden 3 Zettel hängen mit den Ferien in allen Bundesländern, den Feiertagen und den beweglichen Ferientagen an unserer Schule. Die ersten beiden davon habe ich von ferienkalender.com. Kann man aber natürlich auch aus dem eigenen Lerherplaner oder sonstwoher nehmen!
3. Hinter der Tafel und an anderen verdeckten Orten hänge ich insgesamt 5 Tipps aus. Wer wirklich gar nicht weiterkommt, bekommt von mir einen.

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Da bin ich mal gespannt, wie leicht oder schwer sich die Herren und Damen damit tun werden. Ich finde ja, solche Übungen macht man viel zu selten.

Damit schließe ich für heute und wünsche allen, die morgen wieder starten (ich hörte eben in den Nachrichten, dass es 10 Bundesländer betrifft), einen guten oder ertragbaren oder erfreulichen Tag!

Ka (die jetzt 63 Schultage herunter zählt plus einen Fortbildungstag)