What noise does a rabbit make???

Gerne bauen wir im zweiten Schuljahr unsere units im Englischunterricht ja rund um eine Geschichte, möglichst ein original englisches Kinderbuch, auf. Diese story jedoch setze ich eher ergänzend, als kleinen Lückenfüller und nette Belohnung für gutes Arbeiten ein: „What noise does a rabbit make?“ von Carrie Weston und Richard Byrne. Das gab es immer mal wieder im Sortiment der „Gänsefüßchen“-Bestellkataloge.

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Nachdem der Hase schon bei der Einführung der Tiergeräusche zu kurz gekommen war (wir haben symbolisch gemümmelt), darf er nun zumindest Heiterkeit erregen und wir erfahren, warum Lautstärke und Hasen nicht zusammen passen…

2018-04-10 12.15.27Raggety Taggle hört morgens die Geräusche der Bauernhoftiere und gerät ins Grübeln. Um nicht als einziges Tier „sprachlos“ zu sein, macht er ganz hasenuntypisch laute Geräusche und lockt damit prompt die Katze an (die erste Reihe muss beim Vorlesen immer einmal dran glauben und zuckt immer so süß zusammen, wenn die Katze springt). Eine wilde Verfolgungsjagd quer über den farmyard beginnt und endet – zum Glück – glücklich für unser Häschen.
Wortschatz: diverse farm animals, deren homes und noises. Wer mag, könnte (s.u.) auch noch ein paar Präpositionen vertiefen/einführen/üben.

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Die Illustrationen sind einfach herrlich, nicht zu niedlich und sehr ansprechend, finde ich. Und die Geschichte packte bislang jede Lerngruppe, der ich sie vorgelesen habe. Alle zittern um den Hasen und freuen sich am Ende mit ihm. Und die Tiergeräusche können die Kinder ganz toll selbst mitmachen.

Beste Grüße,
Katha

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Schleichdiktat-Variante

Unsere Zweitklässler arbeiten sich gerade auf ihr drittes Diktat hin und wir haben die Übungen, die wir bei den ersten beiden Diktaten genutzt haben, größtenteils wieder im Einsatz. Das Schleichdiktat habe ich allerdings dieses Mal ein bisschen abgewandelt:

„Früher“ hingen im Klassenraum und dem Nebenraum Zettel mit einzelnen Sätzen bzw. mehreren Lernwörtern. Im Wochenplan stand, welche Variante jedes Kind bearbeiten sollte. Die Wörter wurden dann klassisch gemerkt und am Sitzplatz ins Heft geschrieben.

Jetzt wollte ich die Kinder gern ein bisschen dahin führen, dass sie sich mal Gedanken um den Umfang ihrer Merkfähigkeit machen und dazu die Aufgabe „Zeichne deine Merkportionen mit Strichen im Text ein“ vorangestellt. Wie immer gab es sehr reflektierte Kinder, die sich immer etwa 4 Wörter vornahmen, aber auch die etwas wilderen, die sich nur zwei oder drei Striche in die vier Sätze zeichneten.
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Als zweite Instanz der „Selbstüberprüfung“ habe ich unter dem Text 25 Kreise abgedruckt – jedes Mal, wenn das Kind zum Text geht, sollte es einen davon anmalen. Und siehe da: bei den meisten Kindern waren es am Ende etwa 10 bis 12 Kreise, was bei einem Textumfang von knapp 40 Wörtern einen guten Vierwörterschnitt ergibt. Das war sehr spannend, den Kindern mal rückmelden zu können, wie realitisch sie ihre Merkfähigkeit eingeschätzt haben und ob sie wirklich ehrlich mit sich selbst waren. Ein Kind war sehr erstaunt, dass ich genau wusste, dass es zu wenige Kreise angemalt hatte…
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Natürlich erreiche ich auch mit einer solchen Herangehensweise nicht bei allen Kindern etwas – aber das ist ja nun immer so. Meine Erfahrung war heute, dass viele Kinder sich zum ersten Mal wirklich Gedanken gemacht haben, wie sie ihre Merkportionen setzen und vor allem auch inhaltliche Zusammenhänge oder (ohne dass sie es wussten) Satzglieder nutzten, um sich Satzteile zu merken. Auch war das Arbeiten durch die anzumalenden Punkte etwas konzentrierter, weil nicht nur mal eben schnell ein Blick aufs Blatt geworfen wurde, sondern man ja zumindest zum Anmalen verweilen musste und sich dadurch die nächste Merkportion doch genauer ansah, um nicht nochmal für die gleiche Portion laufen zu müssen.

Zuletzt gibt es die Möglichkeit, die eigene Leistung einzuschätzen und eine Rückmeldung der Lehrkraft zu bekommen. Ich konnte heute 14x prima, 2x mittelmäßig und 1xnicht gelungen ankreuzen. Insgesamt doch erfolgreich, oder?
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Wer es auch mal probieren will, bekommt die Vorlage heute blanko ohne Text. In die pdf-Variante (Schleichdiktat) kann man seine Wörter oder Texte einkleben oder manuell eintragen, in der doc-Version (Schleichdiktat) geht es dann auch digital.

Viel Freude damit,
Katha

Wenn ein neues Kind kommt

… dann sollte man als Lehrer gut darauf vorbereitet sein. Neben dem Namen kenne ich immer gern einen kurzen Abriss über die „Herkunft“, also von welcher Schule und warum das Kind kommt, Daten der Eltern etc.

Damit sich morgen meine neue Schülerin Willkommen fühlen kann, überlege, sortiere und drucke ich gerade einiges zusammen: Namensschilder für den Tisch sowie für die Fächer sind erstmal ganz wichtig. Einen Stapel Bücher brauche ich natürlich, wobei in diesem Fall statt des Deutschlehrwerks erstmal ein Schreiblehrgang DAZ zum Einsatz kommt. Dann braucht das Kind Stundenplan und Materialliste (ist dankenswerterweise schon im Sekretariat abgearbeitet worden). Außerdem musste ein neuer Sitzplan her, was in diesem Fall eine kleine Neuordnung meiner kompletten Tischordnung bedeutete, da ein Tisch mehr her muss… Mal sehen, ob meine bislang an Einzeltischen sitzenden Spezialisten jetzt auch an den Vierertischen zurecht kommen. Einen habe ich letztens ja schon dort „integriert“:
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So sieht der Versuch jetzt aus, aus Klippertschen Winkeln und drei Einzeltischen eine 20er-Sitzordnung zu zaubern. Mal sehen, ob das so in der Klasse morgen früh auch zu stellen ist!

Zum Glück ist die Ankunft dieses Mal so „langfristig“ bekannt (knapp eine Woche), dass ich die Klasse schon vorher informieren konnte und sie sich gut auf „unser erstes Flüchtlingskind“ einstellen konnten.

Ich bin gespannt, wie es morgen los geht!

Beste Grüße,
Katha

 

Mensch-Tier-Ding

Heute kommt endlich mal ein länger liegen gebliebener Eintrag: Ein Spiel aus dem Wochenplan zu den Nomen vor ein paar Wochen.

Da es darum ging, Nomen in Kategorien zu ordnen und Nomen zu Kategorien zu finden, habe ich eine schlichte Anwandlung von Stadt-Land-Fluss vorbereitet. Das frisch gelernte ABC steckt ja gleich mit drin, so dass wir hier die ersten beiden großen Themen des Schuljahres verknüpft haben. *Supi!*
DSCN1330Wie der Titel oben schon sagt, gibt es nur die drei Kategorien Mensch (alle Personen, Namen, Berufe…), Tier und Ding. Im Lieblingsdiscounter habe ich vor längerer Zeit schon zwei Ausgaben von Stadt-Land-Fluss mit Vordrucken und vor allem ABC-Kuststoffdrehscheiben erworben, die hierfür perfekt passen.

Die Spielregel war fix erklärt und die Punkte stark vereinfacht: Die Runde endet, wenn der erste Spieler alle Felder gefüllt hat. Pro korrektem Wort gibt es einen Punkt. Am Ende der sieben Runden kann man abrechnen. Das war den Kindern aber gar nicht so wichtig, durfte ich feststellen. 🙂

Inzwischen liegen die Spielpläne und Drehräder noch zur Freiarbeit aus. Für meine fittesten Kinder, die das Spiel und die komplizierteren Punkteregeln schon kannten, lege ich noch ein paar originale Spielbögen dazu.

Beste Grüße,
Katha

Nomen: Kategorien finden

Die Zweitklässler haben jetzt wiederholt Nomen gelesen und nach Kategorien sortiert. Da im anstehenden Test aber auch die andere Richtung verlangt wird, üben wir nun also noch, selbst Überschriften zu finden. Im ersten Anlauf werden die Überschriften noch angeboten, später muss man sie sich dann auch mal selbst ausdenken. Das Kategorisieren ist u.a. ja auch ein Anforderungsbereich im sachunterrichtlichen Lehrplan – das zeigt mal wieder, wie sehr Sprachunterricht und Sachunterricht voneinander leben!

Ich habe, da es im AH der Kinder kaum vorkommt, für das Kategorisieren noch ein AB als Hausaufgabe geschrieben, damit die Kinder die mündlichen Übungen und die Tafelarbeit noch einmal individuell fetigen. Für die Kaum-Leser gibt es noch eine textärmere Variante mit den tollen Bildern von Frau Locke, die sicher auch für DAZ geeignet sein könnte.

Hier die Datei: AB Nomen Überschriften zuordnen

… und hier die Eindrücke:

Beste Grüße,
Katha

kleine Rituale erhalten die Laune

Ich finde es immer wieder erfreulich, wie gut Kinder auf Merksätze anspringen. Meine Kids mögen und pflegen ja so kleine Slogans zum Mitsprechen.

Es begann mit dem „Gib mir fünf“ – einer Art von Miniregelsammlung, die ich aus dem Englischen (gefunden bei TPT) adaptiert habe.Bereits seit Beginn der 1. Klasse habe ich diese Schilder im Einsatz. Auch mein Nachdenkzettel enthält die Bilder, um den Schwerpunkt der Störung zu benennen.

Später kam durch eine liebe ehem. Teampartnerin die Flüsterzeit ins Spiel. So sage ich nur noch „Jetzt ist Arbeitszeit …“ und die Kinder ergänzen „… und Arbeitszeit ist Flüsterzeit!“ Als die Kolleging ging, ging ihr handgezeichnetes Schild mit ihr und fehlte wirklich in der Klasse. Nun hat sie mir ein neues geschickt (Danke, Frau E.!) und die Kinder waren sofort begeistert!

Irgendwann nervte mich das ständige Ansprechen bzgl. Fummelei an Stiften und Schreibkram und so dichtete ich ein bisschen:
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Auch dieser Spruch hat sich (vor allem bei den betreffenden Kindern) schnell eingeprägt und ich hege einfach die Hoffnung, dass ständiges Wiederholen und der humorvolle Unterton irgendwann etwas an der Situation ändern… Hier für alle ebenfalls Fummelei-Geplagten das Schild: Stifte rein…

Total zufällig hat sich ein neues Ritual selbst gegründet, als wir zu Beginn des Schuljahres das Trennen von Wörtern in Silben übten. Improvisiert machte ich mit den Kindern ein gereimtes TPR beginnend mit „Ich bin ein kleiner Roboter und laufe durch die Welt…“, das eben sehr silbebetont gesprochen wurde und wozu wir uns entsprechend bewegten. Das war so ein Knaller bei den Kindern, dass ich nun regelmäßig danach angebettelt werde und immer mal wieder improvisieren muss. 🙂

Beste Grüße,
Katha

 

Wie passen Eulen und Stifte zusammen?

Ganz einfach: Wenn niedliche Upcycling-Stiftebecher im Eulendesign entstehen!
(Die Idee stammt aus den Weiten des Internet, aber ich finde die Seite einfach nicht wieder! Sorry! Wer den Ideengeber kennt, möge sich melden, dann baue ich selbstverständlich hier einen Link ein!)

Meine Zweitklässler haben zwei bis drei Doppelstunden an diesen tollen und nützlichen Schreibtischverschönerern gewerkelt und sie gestern stolz mit heim genommen:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Material:

  • leere, gespülte Konservendose
  • braunes Tonpapier in breite Streifen geschnitten
  • Tonpapierreste in verschiedenen Farben [ich habe eine Restekiste in der Klasse, in der ich sowas nach Bastelaktionen sammle, so dass es immer greifbar ist]
  • Zeitungen, Kataloge, Prospekte, Zeitschriften [bei mir ebenfalls in einer Kiste immer griffbereit]

Und so geht’s: Die Dosen wurden von einigen Kindern und vor allem bei mir zuhause über ein paar Wochen hin gesammelt und zuerst mit braunem Tonpapier beklebt, das dann an den Dosenrändern abgeschnitten wurde.
Die „Federn“ wurden aus Prospekten, Katalogen und Zeitungen ausgeschnitten. Als Schablone habe ich den Kindern ihren Zeigefinger empfohlen: auflegen, ummalen, ausschneiden. Mancher kam auf die großartige Idee, gleich mehrere Lagen Papier gleichzeitig auszuschneiden, um schnell viel Material zu bekommen. Aufgeklebt werden die Federn unbedingt von unten nach oben, damit man die überdeckende Wirkung bekommt. Ihr seht auf den Bildern, dass das vielen Kindern schwer gefallen ist. Oder sie fanden es einfach nicht schlimm, dass die „Haut“ so durchscheint… 🙂

Zum Schluss galt es noch, Flügel, Schnabel, Füße und Augen aus buntem Papier/Tonpapier auszuschneiden und aufzukleben. Ich persönlich finde ja den Charme der Ergebnisse viel größer, wenn man ohne Schablone arbeitet. Schwache Bastler kommen damit eh auch nicht zurecht und das gegenseitige Helfen („Komm, ich zeichne dir die Füße auf und du schneidest!“) käme sonst auch kaum zustande.

Hier nochmal die ganze Eulenbande:
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Beste Grüße,
Katha & die Eulen