practising the months

Eine letzte Doppelstunde Englisch steht mir mit den Drittklässlern noch bevor. Da ich die ungern „nur“ mit Spielen und Liedern verbringen möchte, gibt es noch eine zusätzliche Übung zum Festigen der Monatsnamen.

Auf dem AB months puzzle 1B müssen die in Silben bzw. Teile zerlegten Monatsnamen und die passende Zahl in je einer Farbe angemalt werden.
Das AB months puzzle 2B dient dazu, die Wörter noch einmal sortiert aufzuschreiben und zu den Jahreszeiten eine kleine Zeichnung anzufertigen.

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Nichts allzuAnspruchsvolles, aber zumindest schriftlich und EA, sodass das Chaos, das bei Spielen oft ausbricht, nur einen Teil der Zeit einnehmen wird…

🙂 Ka

Erstes Kennenlernen geschafft!

Obwohl ich ja gar nicht so zu viel Aufregung neige, war ich gestern wohl doch ziemlich nervös, gespannt, vorfreudig, … Zumindest war ich abends zuhause so platt, dass ich noch vor 21 Uhr selig geschlummert habe!

Nach dem ersten Elterninfoabend am Mittwoch kamen gestern also alle zukünftigen Erstklässler mit Begleitung in unserem Forum zusammen, um endlich die ersehnte Klasseneinteilung zu erfahren und ihre Klasse(nlehrerin) kennenzulernen.
Erfreulicherweise kammen alle meine „Neuen“ alleine und ohne Zögern mit in unseren zukünftigen Klassenraum – keine Tränen, keine Muttis. Das geht doch schonmal gut los!

In der Klasse hatte ich einen Sitzkreis vorbereitet, in dem jedes Kind einen Platz wählte. Dann haben alle Kinder an der Tafel ihren Namen eingekreist, wie ich es zuerst vorgemacht hatte. Zwei brauchten einen kleinen Hinweis, aber es lief ziemlich gut. Nebenher wurden auch schon fremde Namen erkannt, Buchstaben gezählt und Ähnlichkeiten bei den Namen festgestellt. Zum Glück hab ich bislang mal keine doppelten Namen in der Klasse!
Danach kam direkt mal der erste Sozialformwechsel 😉    – alle trugen ihren Stuhl an einen der Tische und bekamen ein Malblatt, auf dem sie ihr Alter, ihre Lieblingsfarbe und ihr Hobby o.ä. malen durften. Danke dafür an Susanne Schäfer, die das hier  veröffentlicht hat! Sehr aufschlussreich ist dieser Teil:

Während des Malens nahm meine liebe zukünftige stellv. KL Einzelbilder der Kinder auf, die ich heute direkt ausgedruckt und mit Namen versehen habe, damit ich in 8 Wochen noch ein bisschen weiß, wer wer ist. Außerdem drucke ich die Fotos noch für die eben erwähnten Bilderseiten aus, sodass die Kinder schon von eigenen Produkten in der Klasse empfangen werden.

Zuletzt schauten wir uns gemeinsam noch einen vergrößerten Ausdruck des Schulanfangskalenders angeschaut, den Julia Menzel von der Flausenmanufaktur freundlicherweise für alle Bundesländer ausgearbeitet hat. Wir besprachen, wofür die verschiedenen Bilder stehen und wofür die Kreise mit den Zahlen. Ein Exemplar davon bekam dann jedes Kind mit, auf dem es ab gestern täglich einen Kreis anmalen und so die Zeit bis zur Einschulung gut überschauen kann.

Für mich war es wichtig, mich von jedem Kind perönlich mit Handschlag zu verabschieden, wobei ich ihnen dann auch ihren Kalender plus Zettelchen mit einer kurzen Notiz (Klasenname, mein Name, Schuladresse für evtl. aus den Ferien zu schriebende Postkarten) in die Hand drückte.

Auf einige Eltern mussten wir dann zurück im Forum noch warten, die mit dem Konrektor noch auf dem Schulrundgang waren, aber selbst diese überraschende Abwesenheit von Mama/Papa brachte niemanden zum Weinen. Mutige Kerlchen bekomm ich da…

So, liebe Sarah, das war jetzt extra für dich – und weils mal raus musste nach diversen Stöhn-Blogeinträgen in letzter Zeit!

🙂 Ka

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All about my pet *Steckbriefe verfassen*

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This is a dog.
A dog lives in the house and in the garden.
A dog eats dog food. He drinks water.

So ähnlich können einfache Steckbriefe über Haustiere aussehen.

Zum Ende der (hier im Blog schon mehrfach erwähnten) Einheit „pets“ bekamen die Kinder zwei Steckbriefe als Beispiel, die gleich gestrickt waren. Die veränderbaren Wörter habe ich fett hervorgehoben. [AB Tiersteckbriefe lesen] Zusammen lesen, besprechen, teils übersetzen, die Verben visualisieren und Hilfsmittel in Form eines Posters und von gebastelten Themenlexika zu pets bereitstellen – dann ging es an das Folge-AB, auf dem selbst ein Lückentext-Steckbrief gefüllt werden muss.[AB Tiersteckbrief schreiben]
Ich hatte erst damit geliebäugelt, frei schreiben zu lassen – gut, dass ich mich umentschieden habe. Der Anspruch war hoch genug und für wenige schon zu hoch…

Im Hinblick auf die Zeugnisse war diese Übung für mich aber noch einmal sher hilfreich für die Beurteilung der Schreib- und Lesekompetenz. Einige Noten haben sich dadurch geklärt!

Ka

 

 

Lexikonarbeit * Englisch * 2. Klasse * vegetables

… ein setsamer Blogtitel, aber mir fiel nix Passendes, Knackiges ein. So weiß man immerhin gleich, worum es geht.

Zum Ende der Einheit „vegetables“ in der zweiten Klasse hatten die Kinder die Aufgabe, auf einem AB vorgegebene Wörter in die Kategorien fruit (schon behandelt) und vegetable zu sortieren. Die englischen Gemüsenamen konnten sie an der Tafel abschauen und auf die Fruchtwörter konnten sie in ihren treasure books (siehe anderer Artikel) nachschauen. So etwa lief der Arbeitsauftrag:
„Look, here on the board you can see a chart. On the left side you can read the word …? [pupil: vegetable] Yes, vegetable. And on the right side – what word is this? [pupil: fruit] Yes, very good. This word is fruit. Who remembers what fruit is in German? [Obst] Yes, correct. Now, let’s play a little game. I tell you a word and you tell me if it’s a fruit or a vegetable. Ready? [yes]“
Wie üblich unterstützt vom primimouseüblichen Gestikulieren und Zeigen, of course!

Nach diesem Aufwärmen bekamen die Kids ihr AB und meine Standard-Frage „What’s your job? Can somebody tell us in German?“ wurde von einem Kind mit einer kurzen deutschen Erklärung der Aufgabe (Sortieren!) quittiert. Ich weiß, „what’s your job?“ ist nicht soooo superdidaktischsprachlichfein und „task“ wäre besser, aber „job“ verstehen alle von Anfang an und so hat es sich eingebürgert.

Von mir kam dann noch eine Ergänzung, die offensichtlich den Ehrgeiz fast aller Kinder wecken konnte: „When you are ready and need some extra fruit or vegetable words, you can look into these dictionaries.“ Dann legte ich mehrere Exemplare des Wörterbuchs aufgeschlagen aufs Pult und die Kinder konnten sich bei Bedarf eines holen. Wir haben knapp zwei Klassensätze von diesem Buch vorrätig und ich wollte mal testen, ob nicht auch schon die Kleinen im Zweiten damit etwas anfangen können.
Konnten sie!

Erstaunt waren einige Schüler darüber, dass die Wörter, die sie von mir gelernt haben, sich auch wirklich in diesem gedruckten Wörterbuch wiederfanden und dass es nur wenige zusätzliche Wörter gab, deren Aussprache sie nachfragen mussten.
Für mich heißt das, dass ich demnächst versuchen werde, öfter mal solch ein Arbeitsmittel in meinen Unterricht einzubeziehen. Denn das Nachschlagen oder Schlauerwerden in einem Wörterbuch kann man nicht früh und oft genug üben!

Ka

toys, toys, toys

Letzte Woche erzählte ich von den „Have you got …?“-Interviews der Erstklässler zum Thema toys (hier nachzulesen). Nun wird es im Thema weitergehen mit zwei anderen Schwerpunkten:

1. little, big, very big: zu den gefestigten Spielzeugwörtern kamen nun noch die Wörter little, big und very big. Dazu übten wir zuerst mit Gesten, dann bekamen die Kids ein AB zum Hörverstehen, auf dem verschieden große Spielzeuge angemalt werden mussten. DIe ersten gab ich vor, dann übernahmen die Kids selbst. Zwar kamen dabei „nur“ Sätze wie „big doll – yellow“ heraus, aber das finde ich nach drei Monaten Unterricht schon super.
Danach gab es ein „Lese-AB“ mit Dreiergruppen von toys, die sie mit den passenden Adjektiven vorlasen. Erst zurückhaltend, dann meldeten sich erfreulicherweise immer mehr Kinder.
fff
AB little big very big toys

2. numbers wdh.: Als Hörverstehensübung verbinden die Kinder Namen mit Zahlen und Spielsachen. So werden mal wieder die Zahlen geübt, die ja noch nicht immer total sicher sitzen…
ddd
AB The kids and their toys
Und für alle, die das zu schwer finden, hier eine einfachere Version nur mit Kindern und Spielsachen zum Verbinden: AB The kids and their toys easy

Have fun with that!
Ka

Geschenkte Geschichten

1600x1200_resize_up_NEUES_COVER_MIT_EXTRATEIL_01Bild von: Stiftung Lesen

Da der Welttag des Buches dieses Jahr auf einen Samstag fiel, unternahmen wir erst in dieser Woche unseren Ausflug zur Buchhandlung, um die Bücher der kostenlosen Aktion abzuholen.
22 Viertklässler, 3 Mütter, 1 Baby und 1 Lehrerin sattelten die Drahtesel und brachen bei strahlendem Sonnenschein auf in die Innenstadt. Der Buchhändler meines Vertrauens hatte extra ein kleines Programm für die angemeldeten Klassen vorbereitet, das wir nun auch genießen durften: kurze, kindgerechte Infos über das System von Buchhandel und Verlagen, eine kleine Schnitzeljagd im Buchladen (sogar mit zwei zusätzlichen Buchgewinnen) und liebevoll gepackte Tüten mit Aktionsbuch und etwas Kleinkram. WIr alle kamen ziemlich begeistert nach einer knappen Stunde wieder heraus.

Pädagogisch, wie da Lehrerherz halt denkt, schauten wir nach der obligatorischen Kugel Eis am Marktplatz noch an der leider geschlossenen Stadtbücherei und am Offenen Bücherschrank vorbei, damit die Kinder auch erfahren, wo man bei uns Bücher leihen oder tauschen/abgeben/mitnehmen kann.

Unpädagogisch, wie die Kinderherzen nunmal sind, fanden die Schätzchen vermutlich die halbstündige Pause auf dem Kinderspielplatz im Park am erinnernswertesten. Aber egal. Wir hatten einen tollen Tag mit Verkehrserziehung, Lesemotivation, Lektionen über (un)gesunde Ernährung, Geografie undundund zu bieten. Reicht, oder????

Eure sonnengebräunte und eisverwöhnte Ka

… mit dem Tipp an alle kommenden Viert- und Fünftklässler: Sichert euch doch ganz einfach bei der Stiftung Lesen eure Gutscheine im nächsten Jahr!

Kim’s game mal anders

Vermutlich kennt jeder Sprachlehrer bzw. schuleingangsphasenerprobte Kollege das Spiel, das ich hier „Kim’s game“ nenne. Es werden mehrere Bilder oder Gegenstände gezeigt, die Kinder schließen ihre Augen und eines wird versteckt. Nach dem Öffnen der Augen folgt die Frage „What’s missing?“. [Im Kindergarten meines Sohnes heißt es Tablettspiel und er liebt es!]

Weil wir dieses Spiel nun zum Thema „school things“ in der ersten Klasse schon gespielt haben, habe ich heute die Variante „What was mixed?“ gespielt. Die Vorgehensweise ist größtenteile gleich: Close your eyes, please. – zwei oder mehr Bilder/Gegenstände vertaschen – Open your eyes, please. What was mixed?
Auch ohne Erklärungen oder Übersetzungen (nur mit einer Geste unterstützt) wussten alle, was ich meinte. Interessant war dabei dann die erstmalige Nutzung der Wörter, die die Kinder heute kennengelernt hatten – die habe ich nämlich immer richtig hängen lassen.

Ka

Katapulte

… gehören zu den Dingen, zu denen ich ein wenig angelesenes Grundwissen habe, dich ich in Ansätzen verstehe und wegen der Ähnlichkeit zu meinem Namen genauso sympathisch finde wie Cuttermesser.

Das hilft den Kindern aber nicht so richtig weiter. Gut, dass wir diese Woche Besuch von einem Experten hatten, der sich so richtig gut mit Katapulten auskennt, weil er in der Mittelalter-Rollenspiel-Szene daheim ist. Der nicht nur Katapulte kennt, sondern sie auch bauen und bedienen kann. Wir durften uns also nun mal ein relaistisches nachgebautes Modell anschauen und ausprobieren – die Kreide flog weit und gut! Auch verschiedene Typen von Katapulten und etwas Völkerkunde gehörten dazu.

Da merkt man als Lehrer doch immer mal wieder seine eigenen Grenzen, finde ich. Schön, wenn man jemanden kennt, der über diese hinaus gehen kann und Unterricht zu einem historischen Thema lebendig machen kann…

Ka – tapult

Sie sind fertig!!!

Endlich sind unsere Burgen fertig und die Ausstellung steht! Boah, was sind wir alle stolz (22x kleiner und 1x großer Stolz…)!

Nachdem wir in diversen Kunststunden gebaut, gekleistert und gemalt hatten, konnten wir am Mittwoch endlich unsere sechs fertigen Werke ins Forum tragen und dort auf Bänken und Tischen ausstellen. Schildchen zur Beschriftung wurden geschrieben (dezenter Hinweis meinerseits) und große Schilder, die das Anfassen verbieten. [Wir halten es da wie die Schalker: Nur gucken, nicht anfassen!]
Und es passierte etwas Erstaunliches: Wann immer ich nun durch das Forum komme (also vor und nach jeder Stunde), steht mindestens eins meiner Schätzchen mit mindestens einem anderen Kind zusammen an seiner/ihrer Burg und berichtet, erklärt, zeigt… mit stolz geschwellter Brust. Das hätte ich so nicht erwartet. Scheinbar Vieles richtig gemacht dieses Mal…

Ka

PS: Hier noch ein paar Eindrücke aus der Bauphase als Diashow 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

I go to the pet shop

Ich bleibe mal englisch dieser Tage…

Zur Wortschatzfestigung zum Thema pets kann man neben den Klassikern wie chorischem Sprechen, mitklatschen oder „Kim’s game“ schön spielen: Wie im Klassiker „ich packe meinen Koffer“ haben wir uns in den Kreis gesetzt und Tiere gesammelt. „I go to the pet shop and buy a…“ ging es los und jedes Kind nannte die davor gekauften plus ein eigenes. Ca die halbe Klasse haben wir so gut geschafft, dann hab ich eine neue Runde gestartet, damit die dann folgenden nicht so sprachreichen Kinder nicht allzu blöd darstanden… (!Nächstes Mal einen besseren Startpunkt aussuchen!). Zur Unterstützung wanderte von Kind zu Kind eine A5 große Karte mit dem Satz, den es zu sprechen galt.

Die vorher drangewesenen Kinder durften bei Bedarf ihre Tiere durch Bewegungen oder Laute wieder ins Gedächtnis rufen.

Fazit: Es kam super an – hätte ich die Kinder gelassen, hätten wir mindestens 2×24 Kinder durchgespielt. Zeit reichte aber leider nicht…

Ka