Sprachgebrauch-Übungen mit Bezug zum Mittelalter

Da ja (wie schon erwähnt), der nächste Aufsatz ansteht und wir dafür in der Schule auch fleißig üben werden, wie man eine Reizwortgeschichte schreibt, brauchte ich noch geeignete Übungen, um das auch daheim tun zu können.

Zuerst deshalb hier ein AB, bei dem Wortfeldarbeit betrieben wird: Eine Menge Adjektive werden angeboten, die die Kinder zu Nomen zuordnen müssen: AB Mittelalterliche Wortfelder
Dann zwei AB zur Satzebene: Kurze S-P-O-Sätze sollen beim ersten ausgeschmückt werden durch adverbiale Bestimmungen, Adjektive, vielleicht Orts- oder Zeitergänzungen: AB Sätze ausschmücken
Beim Zweiten muss man ausgeschmückte Sätze umstellen, so dass z.B. ein djektiv oder eine Zeitergänzung vorne steht statt immer der…, der… usw.: AB Sätze umstellen

Mal sehen, ob mein Anpruchsdenken da mal wieder zu hoch greift, oder ob es den Kindern für ihre Geschichten eine Hilfe sein kann, einfach schonmal mit den potenziell vorkommenden Wörtern gearbeitet zu haben…

Ka

Advertisements

Adventszeit Krankenzeit Arbeitszeit

IMG_0120

Nachdem ich zum ersten Mal in meinem Leben mehr als eine ganze Woche krank war, geht es nun langsam merkbar bergauf und die Schule beginnt wieder, das Denken zu beherrschen.

Dank toller Kollegen bin ich einigermaßen im Bilde, was die Schätzchen zuletzt lernen durften. Und dank der LZK zu den Satzgliedern letzte Woche weiß ich auch, dass ich die bisherigen drei Heiligen (also Subjekt, Prädikat und Akkusativobjekt) noch lange nicht als gesichert betrachten darf…

Allen, denen es ähnlich geht, (Akkusativobjekt) stelle (Prädikat) ich (Subjekt) also hiermit noch ein AB zur Verfügung, um – gemeinsam oder als Einzelarbeit – die Satzglieder nochmal zu suchen. Mal nicht nur an S-P-O- Sätzen, sondern an halbwegs realistischen: Übung SubjPrädAkk Adventszeit (Um den ewigen Querelen mit den in jedem Lehrwerk unterschiedlichen Farben vorzubeugen, habe ich in dieser Variante Lücken für die Farben gelassen.)

In diesem Sinne: Allen eine weiterhin gesunde und genießbare Adventszeit und einen schönen Endspurt bis Weihnachten!

Ka

Satzglieder erkennen – keine Zauberei?

Nach sagenhaft langen drei Tagen ohne Deutschunterricht bei ihrer Klassenlehrerin (Freitag hatte ich „Stimme“ – also besser gesagt: keine Stimme) konnten meine wunderbaren Viertklässler heute die Satzglieder im Beispielsatz „Ich sehe einen Vulkan.“ NICHT mehr richtig bestimmen. Und dann komme ich und gebe ihnen ein AB Akkusativobjekt erkennen ergänzen, auf dem sie doch wirklich die gute alte Frage „Wen oder was …?“ anwenden sollen. Deshalb vorab mein Tipp zum Material: Auch wenn es auf dem AB nicht steht, lasst erst Subjekt und Prädikat finden und markieren, dann klappt es vielleicht mit dem Fragen bilden und beantworten besser. Mein Highlight heute: Einer der Jungs unterstrich konsequent ca. ein Drittel des Satzes gelb (Subjekt), grün (Prädikat) und blau (Akkusativobjekt). Und dabei hatte ich meine Beispielsätze an der Tafel doch extra schön gemischt angeboten. Uaaaaaah!

Nun ja, wenn dann evtl. irgendwann mal mehr Satzglieder bekannt sind, kann man das AB Satzglieder erkennen Prädikat ergänzen einsetzen – auch als Übung vor einem Test oder als LZK selbst. Gibt viel Aufschluss darüber, wie viel Sprachgefühl die Kinder so haben und ist somit auch interessant für die Sprachgebrauchsnote… Inhaltlich ist es an unsere Projektwoche angelehnt, aber das kann man ja ignorieren.

Viel Spaß noch beim Gliedern allen Betroffenen,

Ka

Satzglieder benutzen

Ein Subjekt, ein Prädikat – fertig ist der Satz. Diese beiden Satzglieder sind je nach Wahl des Lehrwerks in manchen Sätzen schon schwer auszumachen. Ich habe heute drei Schreib-Spiel-Vorschläge für den Beginn der Satzgliedarbeit:

Unbenannt.PNG

1) Sätze würfeln I Akkusativ ist ein Klassiker: Jeweils sechs Subjekte, Prädikate und Akkusativobjekte stehen zur Verfügung. Die Kinder würfeln dreimal und schreiben die Satzteile, die zu den Zahlen gehören, zu einem Satz zusammen.

2) Satzglieder Schreibspielkarten: Die Kärtchen druckt man auf farbiges Papier – Farbwahl nach den Farben, die das Lehrwerk vorgibt. Laminieren? Auswählen, welche Satzglieder mitspielen dürfen und auslegen. Die Kinder ziehen verdeckt eine Karte jeder Farbe und bilden daraus einen Satz, oder zwei umgestellte Varianten, eine Frage…

3) Eine materialfreie Variante dazu: Jedes Kind bekommt ein leeres Blatt (kann ruhig Schmierpapier und kleiner sein). Zuerst schreibt jeder ein Subjekt auf und faltet dann die Oberkante des Blattes darüber. Blatt tauschen, dann schreibt jeder ein Prädikat, klappt wieder zu, tauscht mit jemand Anderem. Dann folgen je nach Wunsch Objekte, Orts- oder Zeitangaben. Wichtig sind immer mehrer verschiedene Beispiele, damit die Kinder kreativ werden können und nicht immer nur „meine Mama“ schreiben… Am Ende werden die Sätze verlesen.

Man merkt, dass es mir hier etwas mehr um den Spaß an Sprachspielerein geht. Mit sinnvollen inhaltsreichen Sätzen und Texten arbeite ich natürlich auch manchmal! 😀

So, das gehörte zu den ersten Stunden „Satzglieder“. Es kommt bestimmt noch was dazu…

Gliedert euch schön durch! Ka