Get them speaking – from the start!

Wie an anderer Stelle schon einmal geschrieben, verwende ich gerne Interview-Zettel im Englischunterricht. Für die Erstklässler, die nun schon seit knapp drei Monaten Englischunterricht genießen dürfen, war es jetzt zum ersten Mal soweit: Have you got a …? galt es zu fragen, um den Spielzeugbestand der Mitschüler herauszubekommen. Toys sind gerade unser Thema (nach colours, numbers, school things). Mit dem Buch „Just like Jasper“ von Nick Butterworth und Mick Inkpen erarbeiteten wir den Wortschatz,  spielten diverse Spiele zum Festigen und lernten ein neues Lied. In der vergangenen Stunde nun hängte ich nach der obligatorischen Wortschatzübung zu Stundenbeginn einige Bildkarten an die Tafel und zeichnete dazu analog zum AB der Kinder eine Tabelle. Dann fragte ich einen der sprachlich auffassungsschnellsten Schüler „Have you got an ball?“ und setzte je nach Antwort an der Tafel Häkchen (yes) und Kreuze (no). So durften noch zwei weitere Kinder ihre vier Antworten geben – für den ersten Anlauf reichen mir die Kurzantworten, später wird es dann ausführlicher. Nun übten wir nur noch alle auf dem AB zu fragenden Fragen durch Vor-Nachsprechen und gemeinsames chorisches Sprechen und schon konnte es losgehen. Bewährt hat es sich, zuerst die Tabelle mit den eigenen Antworten zu füllen. So müssen die Kinder nicht bei jeder Antwort nachdenken und irgendwie lieben sie das fast alle.

Bis auf einen kurzen Tränenausbruch, weil vermeintlich kein Partner zum Fragen da war, lief es super und die Kleinen sind sehr konsequent in der Fremdsprache geblieben! Das lässt ja leider bei den Größeren oft etwas nach (da mogeln einige, gerade schwächere) Schüler ja gern mal…).

jasper

Ka – who goes playing now 😉

Schreibanlass?

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Wer oder was ist das? Woher stammt er/sie/es?  Was tut es hier?

Diese Fragen gingen mir durch den Kopf, als ich vor Kurzem dieses ca. 1 cm lange Wesen auf dem Dach unseres Holzvorrates entdeckte. Ich fand es einfach zu surreal, um ein echtes Insekt zu sein und lasse mich auch heute noch zu der Behauptung hinreisen, dass es eher nicht irdischen Ursprungs sein könnte. Mal ehrlich – sowas schonmal gesehen???

Naja, und da ich ja nunmal auch Lehrerin bin, überlege ich allen Ernstes, dieses Bild mal als fantasievollen Schreibanlass in meine Klasse zu geben. Mal sehen…

Ka***

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Gefühle-Suchsel

Eigentlich finde ich Suchsel nicht so gut – sie dienen doch oft eher dem Zeitvertreib… Ich habe heute dennoch mal die Suchsel-Maschine angeworfen und vier verschiedene Suchsel generiert, die alle die gleichen 20 Gefühls-Adjektive enthalten. Was man ja in mühevoller Handarbeit nie machen würde, geht mit diesem Generator auf Knopfdruck: Wörter neu sortieren. Ich möchte diesmal alle vier Varianten in die Klasse geben, damit das elendige Abgucken reduziert wird.

Um aus der Beschäftigungstherapie etwas Sinnvolles zu machen, lautet der Arbeitsauftrag:
xxx

Ich erhoffe mir von diesem Aufgabenformat also Wortschatzarbeit in differenzierter Form – die Kinder bekommen ja keine Anzahl von vorhandenen Worten vorgegeben und müssen wirklich mal selbst suchen, welche Wörter sie finden, die auch wirklich zum Themenfeld passen. Es gibt leichter und schwieriger erkennbare Wörter von „fröhlich“ bis „gelangweilt“.

Wenn ihr eins der Suchsel nutzen wollt, hier sind sie: [Leider kann ich in der Datei keinen Urheberrechtshinweis auf http://suchsel.bastelmaschine.de/ zu geben, deshalb tue ich es nochmal an dieser Stelle!]
Gefühle-Suchsel A
Gefühle-Suchsel B
Gefühle-Suchsel C
Gefühle-Suchsel D

Sucht euch was!
Ka

How much is it? – Lesespiel

Ihr kennt ja mein Faible für Lesespiele vielleicht schon… Hier also einfach mal off topic eines für die Kinder, die schon das Thema „shopping“ hatten bzw. die Phrase „How much is it?“ kennen. Pence und pounds sowie die großen Zahlen sollten auch sitzen. Das Vokabular müsste zu diesem Zeitpunkt kein Problem darstellen… Für die Bilder bedanke ich mich bei Frau Locke ganz herzlich!!!

xxxreading game How much is it

Ka

Gefühle beschreiben, erklären, zulassen, erkennen

Fragen wie „Wie fühle ich mich in einer Situation?“ oder „Wie fühlt sich mein Gegenüber gerade?“ können meines Erachtens nicht oft genug in Angriff genommen werden – immer häufiger fehlt Kindern (und Erwachsenen) das Gespür für den Zustand von Anderen. Die sog. Empathie sollte deshalb immer wieder gefördert werden. Zum Einen, damit die Kinder ihre Gefühle nicht nur als „gut“ und „schlecht“ kategorisieren und benennen können, zum Anderen, um Gefühlsausdrücke an Mitmenschen besser wahrnehmen zu lernen.

Im allseits beliebten Sexualkundeunterricht geht es deshalb bei uns mit dem Teilthema „Gefühle“ los. Zuerst bekommen die Kinder im Klassenraum verteilt 12 Blätter, auf die ich je ein Gefühl in Wort und Bild geklebt habe. Diese Blätter werden zum stummen Schreiben genutzt – jedes Kind darf auf alle Zettel etwas schreiben, Meinungen ergänzen oder erweitern, bis alle wieder sitzen (weil sie fertig sind). So entsteht eine gewisse Anonymität und dennoch kann jeder alles lesen, niemand ist gezwungen, etwas vorzulesen oder sich zu melden.
Hier Eindrücke:

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Damit die Beschäftigung mit dem Thema auch daheim aktiv bleibt, gebe ich den Kindern ein AB mit nach Hause, das sich mit dem Weinen beschäftigt. Weinen kann man ja auf viele Gefühle beziehen (Traurigkeit, Angst, Freude, Erleichterung…) und wird oft sehr negativ erlebt („Heulsuse!“ …) Deshalb soll sich jedes Kind sozusagen im stillen Kämmerlein dazu Gedanken machen. Vorlesen wird dann antürlich auch wieder freiwillig sein.
Unbenanntx

Ka

Englisch = Deutsch? Legematerial

Für die Freiarbeitsecke im Englischraum habe ich schon vor längerer Zeit mal ein Legematerial geschrieben, bei dem englischen Begriffen, die recht selbstverständlich im Deutschen benutzt werden, Erklärungen zugeordnet werden müssen.

Die Datei habe ich wie folgt verarbeitet: Die beiden aufeinander folgenden Seiten werden zusammen auf ein A4-Blatt gedruckt – jedes Pärchen auf eine andere Farbe. Dann wird laminiert – die Platte mit den englischen Wörtern bleibt am Stück, die mit den deutschen Erklärungen wird zerschnippelt und die Teile in einen Umschlag o.a. gepackt. Dann kann losgerätselt werden. Da das Material themenunabhängig ist, kann es jederzeit verwendet werden.

Hier findet ihr es: Englische Begriffe in D Legematerial und Englische Begriffe in D Cover. Wer dafür ein Händchen hat, kann die Rückseiten der Legekarten ja auch mit einem Muster versehen zur Selbstkontrolle…

Viel Spaß damit!
Ka

Selbst AB generieren

Viele von uns nutzen in ihrem Unterricht selbstgestaltete Arbeitsblätter (AB). Klassische Text-(und Bild-)AB sind oft schnell geschrieben. Aber Rätsel oder besondere Übungen gehen nicht immer schnell von der Hand.

Ich empfehle euch heute mal eine tolle Sammlung von AB-Generatoren, die der Österreichische Dachverband für Legasthenie gesammelt hat. Hier  findet ihr eine gelungene Liste zum Erstellen von Suchseln (ja, nicht immer pädagogisch…), Nachspurübungen oder Matheaufgaben.

Von mir kommt dann noch für alle Englischlehrerinnen eine Seite, die recht flott Rätsel, Leseübungen etc. für den Englischunterricht erstellt: www.toolsforeducators.com

Viel Spaß beim Probieren,
Ka

Das große Kichern

Heute war es soweit – die Auftaktstunde zur Sexualerziehung stand an. Da die Kinder ja schon wussten, was vor der Tür steht, ging das Kichern bereits beim Herrichten des Stuhlkreises los… 🙂

Dort habe ich dann nochmal das „Thema X“ beim Namen genannt und die Kinder gebeten, Wörter zu nennen, die dazu gehören. Ausdrücklich durften sie alles sagen, was sie wollten – egal, wie ich das vielleicht bewerten könnte.

Nach kurzem Zögern („Ich weiß zwar was, aber ich will nicht anfangen.“) purzelten die Wörter dann doch nach und nach aus (fast) allen Kindern heraus und ich schrieb fleißig mit. Die Augen wurden schon groß, als ich auch die etwas unflätigen Begriffe niederschrieb und in die Mitte legte. Aber selten durfte ich einen so lange andauernden Stuhlkreis erleben, bei dem alle 22 Schätzchen absolut bei der Sache blieben!
So sah es dann in unserem Kreis aus:
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Nach einer kurzen Pause haben wir die Begriffe dann erstmal grundlegend sortiert: Was gehört eindeutig nur zu Junge/Mann bzw. Mädchen/Frau? Was gehört zum Bereich „Partnerschaft“? Welche Begriffe sind Beleidigungen? Dahinein passte fast alles. Drei Zettel vernichteten wir beim Sortieren, weil dann doch allen einsichtig wurde, dass die zwar provokant waren, aber eher nichts mit Sexualität zu tun haben. Der Rest liegt nun sortiert auf dem Pult und wartet auf weitere Verabeitung.

Morgen folgt dann die Begriffsfestlegung für den Wortschatz der nächsten Wochen – also die „Bereinigung“ der Ausdrücke für die Körperteile und den Geschlechtsakt. Und dann geht’s so richtig los…

Themenschwerpunkt 1: Gefühle! Wurden ja zum Glück auch von den Kindern genannt.

Kicherige Grüße,
Ka

Diktat!?

Ich brauche mal wieder eure Rückmeldung:

Wie haltet ihr es mit den Diktaten???

> Wie sind die Regelungen an eurer Schule? Häufigkeit, Länge, …?

> Wie und was übt ihr für ein Diktat?

> Wie bewertet ihr? Notenschlüssel?

> (Wie) Lasst ihr die Kinder ihre Texte kontrollieren? Wörterbuchnutzung?

2016-05-11 13.09.46

Ich würde mich wirklich freuen, wenn ihr mir Einblicke in eure Praxis geben würdet. Sowohl positive Einschätzungen und Erlebnisse wie auch „vernichtende Kritiken“ zum Thema…

Danke im Voraus,

Ka