Titel: „Anleitung zur Selbstüberlistung“
Verlag: YES (hier klicken)
Autor: Christian Rieck
ISBN: 978-3-96905-240-2
Zum Inhalt:
„ProfRieck“ ist eigentlich Wirtschaftsprofessor Prof. Dr. Christian Rieck und erklärt gern auf YouTube die Spieltheorie. Diese liegt auch diesem Buch zugrunde: von ihr ausgehend definiert er in uns wechselnde Agenten und eine Direktorin, die gemeinsam für viele unserer Entscheidungen zuständig sind. Sobald man dieses Prinzip verstanden hat, werden aus dieser Perspektive heraus viele gängige Zeitmanagement-, Anti-Prokratinations- und Selbstoptimierungstipps analysiert und erklärt. Klassiker wie die Pomodoro-Technik beleutet Rieck ebenso im Lichte der Spieltheorie wie andere interessante Motivationstechniken wie die „So!“-Technik.
Immer wieder gibt es klare Tipps zum Tun und Lassen. Fast alle Zugänge werden sehr plastisch anhand von Beispielen aus dem Leben illustriert. Vereinzelt gibt es auch Grafiken zum besseren Verständnis.

Meine Meinung:
Ich fand es sehr interessant, die Spieltheorie in Abgrenzung zur Spieletheorie kennenzulernen und mit einem etwas neuen Blickwinkel sehen zu lernen. Einige der vorgestellten Techniken und Methoden kenne ich und habe sie dennoch einmal neu verstehen gelernt und (Danke, ProfRieck!) für mich priorisieren können.
Das Buch ist in einem sehr lockeren, lebendigen, sympathischen Ton geschrieben und nie hatte ich das Gefühl, ein Besserwisser belehre mich. Eine Kollegin von mir unterscheidet bei Sachbüchern zwischen Sofabüchern und Schreibtischbüchern – dieses ist definitiv ein Sofabuch, das bei mir aber am Schreibtisch noch ein wenig nachbearbeitet wurde.
Da Rieck selbst lehrt, ist es angenehm, ganz konkret auch Beispiele mit Bezug zu außerunterrichtlichen Tätigkeiten wie Korrekturen zu lesen – diese Perspektive hat mir in manch anderem Ratgeber, der sich eher auf „Büromenschen“ bezog, tatsächlich gefehlt.
Leseempfehlung:
Hast du schonmal Aufgaben aufgeschoben, obwohl du dringend daran hättest arbeiten müssen? Hattest du schonmal das Gefühl, dich mit Kleinigkeiten aufzuhalten und das Wichtige aus dem Blick zu verlieren? Dann lies „Anleitung zur Selbstüberlistung“!
Vielen Dank an den YES-Verlag für das Rezensionsexemplar!
Beste Grüße,
Katha
Titel: „In der Schlange der Träume“
Titel: „Upgrade: Kollaboratives Lernen. Sehen – Fördern – Bewerten“
So hat Björn Nölte mit dem vorliegenden Buch auch keinen weiteren Ratgeber verfasst, warum kollaborative Lernformen sinnvoll sind oder wie sie schrittweise aufgebaut werden können, sondern vor allem vor den veränderten Anforderungen an Schule und Lehrer*innenausbildung verschiedene Schlaglichter auf die Beudeutung und Umsetzung von Kollaboration geworfen. Von Definition und Abgrenzung geht es sehr praktisch durch mögliche koll. Szenarien im Unterricht, Diagnose und Bewertung sowie die Bedeutung von Beziehung für Kollaboration. Aber auch den Blick über den Tellerrand des Unterrichts gibt es: Kollaboration bezogen auf Kollegien / Vernetzung sowie koll. Zugänge in der Ausbildung.
Titel: „Wie man mit Menschen klarkommt, die man nicht ausstehen kann“
Die Autoren skizzieren ausgehend von vier (eher auf die Arbeit bezogenen) Grundbedürfnissen des Menschen Typen von Menschen, mit denen man aus verschiedenen Gründen beruflich oder privat schlecht zurecht kommt. Zuerst geht es darum, die potentiellen Motive hinter dem Verhalten zu erkennen und verstehen, später dann um mögliche Strategien im Umgang mit diesen Personen. Dabei beschreiben die beiden naturheilkundlichen Ärzte, Speaker und Ausbilder, wie sie sich bezeichnen, rezeptartig mögliche Schritte der Kommunikation.
Titel: „Clara Schumann – Triumph in London“
Titel: „Grimm und Möhrchen – Frühling, Sommer, Herbst und Zesel“
Titel: „Bilder von Bildung – Für eine Renaissance der Schule“
Der Schatz des Selbstwerts“


Verlag: Knesebeck (