Mensch-Tier-Ding

Heute kommt endlich mal ein länger liegen gebliebener Eintrag: Ein Spiel aus dem Wochenplan zu den Nomen vor ein paar Wochen.

Da es darum ging, Nomen in Kategorien zu ordnen und Nomen zu Kategorien zu finden, habe ich eine schlichte Anwandlung von Stadt-Land-Fluss vorbereitet. Das frisch gelernte ABC steckt ja gleich mit drin, so dass wir hier die ersten beiden großen Themen des Schuljahres verknüpft haben. *Supi!*
DSCN1330Wie der Titel oben schon sagt, gibt es nur die drei Kategorien Mensch (alle Personen, Namen, Berufe…), Tier und Ding. Im Lieblingsdiscounter habe ich vor längerer Zeit schon zwei Ausgaben von Stadt-Land-Fluss mit Vordrucken und vor allem ABC-Kuststoffdrehscheiben erworben, die hierfür perfekt passen.

Die Spielregel war fix erklärt und die Punkte stark vereinfacht: Die Runde endet, wenn der erste Spieler alle Felder gefüllt hat. Pro korrektem Wort gibt es einen Punkt. Am Ende der sieben Runden kann man abrechnen. Das war den Kindern aber gar nicht so wichtig, durfte ich feststellen. 🙂

Inzwischen liegen die Spielpläne und Drehräder noch zur Freiarbeit aus. Für meine fittesten Kinder, die das Spiel und die komplizierteren Punkteregeln schon kannten, lege ich noch ein paar originale Spielbögen dazu.

Beste Grüße,
Katha

Advertisements

Wochenplanarbeit a la PrimarBlog

Nachdem zuletzt mehrfach gefragt wurde, ob ich „mein“ WP-System mal genauer vorstellen könnte, habe ich letzte Woche mal ein paar Fotos gemacht, um euch ein paar Einblicke zu geben.

Im Normalfall läuft ein WP bei mir (2. Klasse) von montags bis freitags. Montags gibt es den neuen WP-Zettel und wir besprechen grundsätzlich die Aufgaben. Da ich fast nur selbsterklärende oder bekannte Aufgabenformate* in den WP gebe, geht das inzwischen recht flott. Wenn es einen thematischen, grammatikalischen … Schwerpunkt gibt, führe ich den ein. Diese Woche waren es Nomen und ihre Merkmale. Ähnlich wie Valessa von >Endlich Pause< begann ich mit der Wiederholung der Artikel und dem inhaltlichen Sortieren und hatte dies als ersten Schwerpunkt. In der folgenden Woche ist es dann Einzahl-Mehrzahl.

Bild 1: Unser „Ablageregal“, auf dem immer die losen Materialien und AB zu finden sind – die Fächer und Zahlen** sind dort fest verankert.

DSCN1277.JPGHier nochmal in größer:

 

Bild 2: Die Wochenplanmappe: Hier werden alle AB eingeheftet, die im Laufe des WP bearbeitet werden.
DSCN1276
Die WP bleiben immer drin, die anderen Blätter heften wir zwischendurch mal aus in die Fachmappen. So habe ich z.B. für den Elternsprechtag die Mappe vorliegen und kann gebündelt demonstieren, wie gut oder schlecht das Kind mit der Arbeit zurecht kommt und ob ordentlich die Elternkontrolle erfolgt und durch Unterschrift belegt ist… Früher hatte ich den WP immer in der Deutschmappe und habe ihn montags eingesammelt. Da musste ich aber immer hinter einigen Kindern hinterherlaufen und vor allem war es ziemlich viel Verschiedenes zwischen den Wochenplanzetteln in der Mappe. Nun habe ich den WP komplett ausgegliedert, inspiriert von der Logbucharbeit an der Schule meines Sohnes. Ich glaube jetzt schon, dass mir das besser gefällt…
Die Grafik ist unverkennbar von mompitz.de und passt so prima zu unserer Monsterklasse.

Bild 3: Der eigentliche Wochenplan

Hier mal 4 Beispiele für ein schwaches Kind, ein Förderkind Lernen, ein sehr starkes Kind und einen Wiederholer. Zur Zeit schaffe ich es immer noch, für alle die freiwilligen Aufgaben separat zu markieren und bestimmten Kindern die Menge zu verringern, einzelne Aufgaben auszutauschen etc. Zuletzt habe ich den beiden Erstgenannten als Symbol die Lehrerin vorn hinein gepackt, wenn sie sich ein AB bei mir abholen sollen statt eines aus den nummerierten Fächern zu nehmen.
Die Kuh in der vorletzten Reihe hat übrigens was mit unseren Partnerfindungskarten zu tun. Vorsichtshalber stelle ich das Bild in größer (A5) auch immer mit zu dem Fach dazu, damit es noch etwas eindeutiger ist…

Bild 4: Die Liste
2017-11-13 14.30.37
Damit ich den Überblick habe, wer sich wie schlägt, habe ich in meinem Listenheft natürlich auch eine Liste, in der ich eintrage, wie der WP lief (3-Smile-System) und abhake, ob er unterschrieben wurde. Wie man sieht, haben dieses WE viele Eltern nicht daran gedacht, den WP gegenzuzeichnen. Und ich hab doch Freitag extra so schon meine Rückmeldungen eingetragen – erfreulich viele Smileys waren sogar dabei.

Bild 5…: Beispiele aus dem WP

Neben Arbeitsblättern und Seiten/Aufgaben im AH der Kinder bemühe ich mich, inspiriert von meiner letztjährigen Sonderpädagogenkollegin, auch immer wieder mal kleinere Portionen anzubieten (wie hier mit den Lesekarten) und auch Handlungsmaterial bzw. Spiele einzusetzen. So richtige Spiele, nicht die laminierten… Zum Glück liefert der heimische Spieleschrank da einiges an Material und ein paar Puzzles sind zur Zeit dauerhaft in der Schule stationiert. Dieses Mal passte das Farbkarussell hervorragend, da dort ja auch Bilder nach Themen sortiert gesammelt werden müssen. Also prinzipiell die gleiche Aufgabe wie das Sortieren nach Menschen, Tieren, Dingen… auf den AB. Auch LÜK-Kästen, Logicos u.ä. finden ab und an den Weg in unseren WP. Manch ein Kind wird durch die Aussicht, am Ende des WP noch ein Spiel spielen zu können, zum Beenden der Pflichtaufgaben animiert. Und für meinen Förderschüler sind sie oft Pflichtaufgabe, da er im privaten Umfeld nur wenig mit Regelspielen in Kontakt kommt und sie ihm nicht nur Spaß machen sondern auch merkbar gut tun.

So, das war ein langer Eintrag. Bei weiteren Fragen gerne fragen und auch gerne anmerken, was ich vielleicht vergessen haben könnte. Dann ergänze ich es einfach noch.

Beste Grüße,
Katha

———————————————————————————————————————————————-

* solche Aufgabenformate sind z.B.: Lesekarten (ABCund123.de), AB zum Sortieren nach dem ABC ins Heft, Lese-Mal-Blätter und generell alle AB, die man formell behalten und mit neuen Wörtern füllen kann…

** Die Zahlen habe ich aus dem Fahrscheinsystem, ebenfalls von Valessa aufbereitet. Meine liebe Mathekollegin hat sie letztes Jahr dankenswerterweise für mich ausgeschnitten mit dem Kommentar: „Ich habe extra jeden Huckel mit ausgeschnitten – ich kenn dich und deinen Anspruch ja…“. Sie kennt mich wirklich! 😉

Back to the Wochenplan

… geht es in der kommenden Woche für uns. Nachdem ich nun die 25% neuen Kinder in der Klasse besser kennengelernt habe und hoffentlich ihre Kompetenzen halbwegs richtig einschätze, wird es ab morgen wieder einen WP für alle geben. Anders habe ich zur Zeit nicht das Gefühl, dass ich den weiterhin so flotten Selbstläufern gerecht werden kann, dem Förderkind Lernen und den beiden Quasi-Nichtlesern ohne Förderstatus.

Also gibt es morgen eine bunte Mischung aus AH-Aufgaben, Arbeitsblättern zum Schreiben und solchen zum Lesen. Partnerarbeiten können gewählt werden (endlich werde wir ja auch unsere Partnerkarten ausfüllen, wenn nicht wieder irgendwer krank ist) und WP-Arbeit soll ja auch kommunikative Züge haben dürfen:
2017-09-17 20.51.19.jpg

Die Sitzordnung ist jetzt endlich an einem Punkt, der etwas mehr Ruhe in die Klasse bringt – oder es war Zufall, dass es mit ihrem Inkrafttreten zivilisierter im Klassenraum wurde. Es stehen jetzt 4 „Klippertsche Winkel“, drei Einzeltische mit Frontalausrichtung an der Fensterbank entlang und ein Zweiertisch an der anderen Wand. Mehr geht dank Smartboard nicht…

Nun hoffe ich, dass sich die positiven Tendenzen aus der letzten Woche nicht übers WE vollständig verflüchtigt haben und starte erstmal optimistisch…

Beste Grüße,
Katha

Handlungsmaterialien im WochenPlan

Wie man als „treuer Leser“ ja bemerkt hat, gab es in meiner kleinen Monsterklasse eine Menge Trubel und Entwicklung. Viele Entwicklungen bei den Kindern, aber auch bei mir hat sich viel verändert (wie hier zu lesen war).

Eine grundlegende Entscheidung fiel früh im Schuljahr: Nach wenigen Wochen war mir klar, dass die Kleine zwar gut und offen arbeiten können, gemeinsame Besprechungen etc. aber kaum möglich waren. Statt meinen Plan durchzuziehen und mich dabei kaputt zu machen, stieg ich damals deshalb auf die Wochenplanarbeit um und habe mich damit lange über Wasser gehalten. Zum Glück funktionieren inzwischen dank einiger Veränderungen bei manch wichtigem Kind auch die ruhigeren, gemeinsamen Momente immer öfter und besser.

Der Wochenplan begleitet uns weiter, inzwischen sogar fachübergreifend mit meiner Mathe-Teampartnerin zusammen. Was ich von meiner zweiten Teampartnerin mit Schwerpunkt Sonderpädagogik abgeschaut habe, ist der Einbau von richtigen, echten Spielen und Materialien in den WP. Keine didaktischen, laminierten Spiele, sondern so echte. Wie man auf den Fotos sieht, hatten wir schon Puzzles im WP als Partneraufgabe, es gab und gibt manchmal Steckperlen, die dann aber eher freiwillig sind. Zuletzt habe ich mein Memory*spiel mitgebracht, halbiert und als Partneraufgabe zur Pflicht gemacht.

Nun mag man sich fragen, was so etwas in einem WP mit dem Schwerpunkt Deutsch zu suchen hat. Die Antwort ist zweiteilig und einfach: Konzentrationsförderung und Wahrnehmungsförderung sind unser Ziel damit.
Nebeneffekt: Nach dem Memoryspiel z.B. bearbeiteten die Kinder ganz einfach Wort-Bild-Paarspiele bzw. die Satz-Bild-Variante. Und diese Woche malen wir uns selbst ein Memoryspiel mit Tieren. So kann man es auch weiter entwickeln.

Weitere aktivierende Klassiker, die im WP ab und an auftauchen sind das Logico Piccolo mit Silbenlesen und Wortlesen und das MiniLÜK mit zuerst Vorschulübungen, später Wahrnehmungsübungen und Lesesachen. Zum Glück sind wir an der Schule recht gut mit solchen Sachen ausgestattet. Und zum Glück habe ich inzwischen selbst Kinder und dadurch Puzzles, MiniLÜK-Bücher-Auswahl und altersgerechte Spiele zuhause, die ich wochenweise mal vom Möppel ausleihen darf. Danke dafür!

Beste Grüße,
Katha

* Nein, keine Sorge, das darf ich hier so schreiben. Ist das echte Memory von Ravensburger! Das, mit dem wir damals auch schon gespielt haben: Apfelbaum, Hund, Feuerwehr, Clown, Fisch, Blume, … 🙂

Wochenplanarbeit in Klasse 1

Obwohl ich den Grund nicht so richtig nachvollziehen kann, bin ich momentan – was die Monsterklasse betrifft – etwas entspannter als noch im November oder Dezember. Vielleicht kommen wir ja doch ein bisschen voran…

Ein Grund ist sicher, dass die Kinder, der Wochenplan und ich uns langsam richtig aneinander gweöhnt haben. Da ich schon mehrfach gefragt wurde, kommt hier ein kleiner Einblick in MEINE Handhabung, die sicher nicht für alle gängig und nachvollziehaber, sinnvoll und zu handhaben ist. Bitte beachtet auch, dass die aktuelle Form der momentane Stand der Entwicklung ist, der viele Vorstufen vorangegangen sind. Nicht alle Formen der Differenzierung gab es von Beginn an!

So sieht es diese Woche bei uns aus:
WP.PNGZuerst grundsätzlich:
> grau ist freiwillig, weiß ist Pflicht
> erst Lehrerkontrolle, dann selbst stempeln (sie stempeln halt so gern)
>Sanduhren sind bei mir 10 Minuten lang

Zu den Abbildungen:
> Die Symbole vorn beziehen sich auf die eingeübten aus dem Lehrwerk.
> Die Zahlen sind von Valessa Scheufler, Endlich Pause und hängen so in groß über den passenden Ablagekästen an der Wand (s.u.).
> Zusätzlich zu AH oder Lesebuch gibt es noch einige Zeit lang die Bilder des jeweiligen Heftes/Buches.
> Das Symbol hinter der 2 steht für ein AB. Manchmal kommt dazu noch ein Bild zur Erklärung.
> Das kleine Wörterschreibheft gibt’s hier.

Zum Ablauf:
Bestenfalls gilt ein WP von Montag bis Freitag. Die Aufgaben werden, wenn nötig besprochen, dann geht es in der Schule los. Damit ich (vor allem an den gefürchteten „nur-eine-Stunde-in-der-Klasse“-Tagen nicht mit den HA in Tüdder komme, ist der WP auch Hausaufgabelieferant. Das entspannt sehr. Und mancher arbeitet zuhause wirklich zuverlässig mit den Eltern weiter.
Wer etwas fertig hat, zeigt es einer Lehrerin (bzw. liest vor) und bekommt dafür ein Autogramm (beim AH z. B. wird immer eine Sanduhr durchgestrichen) und dann darf das Kind sich einen Stempel geben. Die Sanduhren habe ich eingeführt, um einerseits jedem eine gewissen Zeit am AH festzulegen (vorher war da nur AH und es war den Kindern schwer nachvollziehbar, dass sie nicht für eine Seite AH den gewohnten Stempel bekommen, sondern sich da etwas gedulden müssen.Nun ist klar, dass man nach dreimal dran arbeiten die Aufgabe AH fertig hat. Im AH befinden sich übrigens alle Kinder an verschiedenen Stellen, weshalb ich nicht mehr, wie zu Beginn des WP-Systems, Seitenzahlen für alle angeben kann…
Nun möchte ich, da der WP ja auch zuhause bearbeitet wird, gern die Eltern noch etwas ins Boot holen. Sie bekommen am Freitag eine Rückmeldung mit den Smileys und ggf. etwas Text und sollen übers WE unterschreiben. Mal sehen, wie das klappt…

img_0855

Zum Inhalt:
Wie zu erkennen ist, steht immer das Lehrwerk mit im WP: AH und Fibel sind immer Pflicht. Dazu kommt fast immer das Kleine Wörterschreibheft. Oft gibt es ABs mit verschiedenen Schwerpunkten (lesen, schreiben, SU, Wahrnehmung) oder wie diese Woche ein kleines Minibuch zum Lesen und Malen (Nr. 3). Verstärkt nehmen wir nun Übungsformen wie MiniLÜK, LogicoMini oder Paletti mit in den WP auf, um den Kindern anhand von 12 festgelegten Aufgabenblättern hier Methodensicherheit zu geben. Dazu bleibt jedes Material mindestens 2 Wochen mit verschiedenen Übungsblättern drin, bevor was Neues kommt.
Nicht zuletzt sollen auch ein paar „richtige“ Spiele Einzug halten. Nächste Woche geht es mit zwei Puzzles los. Ich wollte ja die tollen Puzzle-ABs von ABCund123 anbieten, die Kollegin meinte aber: „Warum nicht echte Puzzles?“ – Tja, warum eigentlich nicht. Muss der Möppel demnächst mal auf ein paar Puzzles verzichten…

Zur Differenzierung:
In enger Zusammenarbeit mit meiner Teampartnerin mit Förderfachschwerpunkt fülle ich den WP für alle und wir schauen, wer was als Pflicht bekommt. Manchmal variiert auch die Anzahl der Sanduhren, um langsameren Arbeitern etwas Erleichterung zu verschaffen. Gerade haben wir uns ein neues System überlegt, wie wir innerhalb einer Aufgabe noch den Kids bestimmte Aufgaben zuordnen können. Darüber schreibe ich, sobald wir das getestet haben.

Ihr merkt hoffentlich, dass sich der WP für mich und meine sehr heterogene Lerngruppe sehr bewährt, trotzdem aber immer noch total „im Fluss“ ist und sicher noch etwas verfeinert werden kann und wird.
Falls jemand sich nicht hinsetzen möchte und die Vorlage in leer brauchen kann, hier ist sie: wochenplan-leer

So, das reicht erstmal für heute. Ich hoffe, ihr konntet meine Ausführungen nachvollziehen und schlagt jetzt nicht die Hände überm Kopf zusammen. Es hört sich (glaube ich) komplizierter an, als es ist. Wer zum Beispiel nicht für alle Kids einzeln Pflichtaufgaben festlegen will, kann ja zum Beispiel 3 oder 4 Gruppen bilden. Wer im AH gleichschrittig vorankommt, kann dort Seitenzahlen einsetzen.

Ich mache jetzt Feierabend und wünsche euch ein gute restliche Woche!
Katha

aufgegeben und gewonnen

Aufgegeben habe ich das Ziel, gemeinsame ruhige Erarbeitungsphasen mit meinen Monstern durchzuführen. Es geht einfach zu viel Zeit für verbale und nonverbale Ermahungen und Erinnerungen drauf.
Aufgegeben habe ich, mir permanent Druck zu machen, ob ich auch genug schaffe.
Aufgegeben habe ich meinen Plan von ruhigen Vorlesezeiten in der Klassengemeinschaft.
Aufgegeben habe ich das Bedürfnis, Aufgabenstellungen genau zu besprechen und/oder Probehandlungen durchzuführen.

Gewonnen habe ich Arbeitsphasen, in denen die Kinder fast alle einfach wissen, was zu tun ist und die anderen sich Hilfe holen.
Gewonnen habe ich Erstklässler, die nach fünf Schulwochen Tagespläne abarbeiten und stolz jede erledigte Aufgabe vorzeigen.
Gewonnen habe ich eine arbeitsbezogene Kommunikation zwischen den Kindern – beim Vergleichen oder Erklären gemeinsamer Aufgaben und dem Bestaunen von Aufgaben, die man selbst nicht hat aber der Nachbar.
Gewonnen habe ich, weil ich nicht mehr von Tag zu Tag planen muss sondern für eine ganze Woche im Voraus Material zusammenstellen kann.
Gewonnen habe ich Kinder, die an die Arbeit gehen und sich freuen, dass sie sich etws aussuchen können.


Obwohl diese Woche absolut suboptimal startete mit einem zweitägigen Schulausfall wegen des kranken Möppelchens und wir somit erst heute wirklich in unseren ersten Wochenplan gestartet sind (der also vermutlich 1,5 Wochen dauern wird…), merke ich, dass diese Arbeitsform für diese Lerngruppe die richtige zu sein scheint. Die Aufgabenformate im AH sind beim dritten Buchstaben schon bei fast allen Kindern angekommen und es gibt kaum noch Schwierigkeiten damit. Dazu kommt im WP dann noch Sachunterricht, wo die Kinder ja noch an einigen Ich-Buch-Seiten arbeiten. Und das Hängeregister, das letzte Woche plötzlich im Klassenraumstand, wird auch schon total sebstverständlich genutzt. Bislang ist es noch mit eher einfachen Aufgaben wie Suchbildern, Spurübungen und Malsachen gefüllt, aber auch Schreibblätter befinden sich darin, Schneide-Klebe-Übungen oder unbeendete Kunstwerke aus dem Kunstunterricht. Die einzigen Aufgaben, die noch schwer fallen, sind die Leseaufgaben in der Fibel. Das gemeinsame Aufbauen von Wörtern kommt zur Zeit einfach noch zu kurz. Aber das ist jetzt der nächste Schritt: immer eine gemeinsame Leseübung am Beginn des Tages und dann an die Arbeit.
dscn0875
Und immer beachten: ((Lehrerin flüstert)) „Arbeitszeit…“ ((Kinder brüllen „…ist Flüsterzeit!“.

Eure etwas weniger angespannte
Katha