Legematerial zu den Artikeln

Um immer mal wieder auch etwas Grammatik einfließen zu lassen in die erste Klasse, habe ich heute mal etwas Legematerial anzubieten. Da inzwischen alle das erste Arbeitsheft abgeschlossen haben, habe ich die Anlaute D, N und R gewählt, die nun alle beherrschen müssten.

derdiedasEs gibt drei Schilder mit den drei Artikeln, die man je nach Lust und Laune auch noch auf farblich passende Plakate/Zettel legen/kleben könnte. Wer will, darf natürlich auch laminieren…

Dann gibt es je nach individueller Kompetenz diverse Bilder, einfache und schwierigere Wörter, die zu den Artikeln sortiert werden sollen. So sollte für jeden etwas dabei sein.

Hier ist die Datei: mat-der-die-das-legezeug

Um euch das Material geben zu können, habe ich die Schrift „Lexia“ gewählt, die ihr auch herunterladen könnt (soll besonders gut auch für LRS-Kinder lesbar sein) und bedanke mich bei der wunderbaren Frau Locke, deren Bilder meine Klasse von Beginn an begleiten!

Eine gute Woche wünscht
Katha

Next round for the English „Primimice“

So, Ihr Lieben, erstmal ein dickes Lob in die Runde!!! Ich habe wahnsinnig viele Kommentare und ein paar Mails mit euren Ideen für englische Kinderbücher bekommen. Besonders freut es mich, dass auch für mich ganz persönlich einige neue Emfehlungen dabei herausgesprungen sind!

Nun aber nochmal zurück in die Gemeinschaft: Ich habe alle Vorschläge gesammelt, sortiert (doppelte raus) und soweit möglich in eine Tabelle gepackt. Titel, Autor, Thema und Material/Tipps sind die vier Spalten. Titel ist gut gefüllt, Autor fülle ich in den nächsten Tagen mit Hilfe von google. Auch Thema kriege ich oft noch hin, vor allem aber die letzte Spalte „Material & Tipps“ würde ich euch gern noch einmal ans Herz legen:

Es wäre toll, wenn ihr zu Büchern, die Ihr kennt, kurz mailen könntet, ob es eine besonders gute Quelle oder ein tolles Begleitmaterial gibt. Das wäre für jeden, der das für ein Buch tut, nur eine kurze Arbeit und würde allen, die die Liste nutzen wollen, bestimmt helfen…
liste

liste-englischer-kinderbucher-arbeitsversion

Am einfachsten wäre es, das Dokument zu speichern, eigene Ergänzungen farbig einzutragen und mir das Ganze dann zuzumailen (primarblog@web.de).

Mit dieser frechen Bitte verabschiede ich mich für heute und bin gespannt, ob ich euch soweit strapazieren darf. 🙂

Katha

Regeln und Abkürzungen

Heute nachmittag nach der OGS-Hausaufgabenbetreuung. Ich ging zu meinem Auto auf dem Lehrerparkplatz. Eine Schülerin kam mir mit ihrem Großvater von dort entegen in Richtung OGS-Eingang. Sie gingen direkt durch die (ziemlich kurz geschnittenen) Büsche dorthin.

Ich: „Es wäre toll, wenn wir alle den offiziellen Weg gehen würden, vor allem mit den Kindern. Denen versuchen wir das nämlich täglich beizubringen.“
Großvater: „Aber wir lieben doch alle Abkürzungen.“
Ich: ????

Wundere ich mich noch darüber, dass die Kinder sich nicht „einfach so“ an meine Vorgaben halten? Nicht mehr.

Schade.

Neuer Hilferuf

Liebe Leserinnen und Leser,
da es ja schon einmal so überwältigend gut geklappt hat, würde ich gern aus meinem und eurem jeweiligen Einzelwissen ein „Klassenwissen“ machen:
bild1
Habt ihr Lust, mit mir Bilderbücher für den Englischunterricht zu sammeln? Ich würde gern ähnlich wie zum Bereich DAZ  eine Liste schreiben, auf der zu verschiedenen Themen gut einsetzbare Bilderbücher gesammelt sind. Ausgangspunkt ist diesmal eine junge Kollegin, die mich aus einer facebook-Gruppe heraus kontaktiert hat.

Also, ich bin gespannt, nun mal in eure Schränke und Klassenzimmer zu blicken und freue mich über Kommentare genauso wie Mails (primarblog@web.de)!

Eure Katha

weather-Werkstatt Klasse 4

Wenn im vierten Schuljahr das Thema weather ansteht, bauen wir immer eine Werkstatt / Stationen / wieauchimmermanesnennenwill auf. Nach der Wortschatzeinführung dürfen die Kinder sich die Reihenfolge und Sozialform des Arbeitens an den verschiedenen Aufgaben selbst aussuchen.

Hier mal ein kurzer Überblick über die Einheit:
– Wortschatzeinführung: viele Kinder kennen schon einige Wetterwörter oder können sich zumindest die meisten sehr schnell merken. Ganz bewusst gehe ich deshalb hier auf die grammatische Ebene und arbeite mit den Begriffen adjectives und nouns, um die Wörter zu sortieren und zu klären, warum diesmal zu vielen Bildkarten zwei Wortkarten gehören. Außerdem besprechen wir, dass man ja (wie im Deutschen) auf die Frage „What’s the weather like?“ nicht mit Nomen antworten kann.
– Lied „What’s the weather like today?“ lernen und immer wieder an den Wochentag und das Wetter anpassen.
– Vorstellung der Werkstatt mit AB und Spielen, Arbeit an der Werkstatt
– gemeinsame Bearbeitung von zwei schwierigen Aufgaben, wenn nötig
– Film „Peep and the storm“ schauen, dazu ein minibook gestalten (s. alter Blogeintrag).
– Test

Und noch ein paar Eindrücke aus der Arbeit:
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Das sind unsere Bildkarten, gefunden auf mes-english.com und ergänzt durch die benötigten Wortkarten.

 

 

 

 

 

Ein grundlegender Bestandteil der Werkstatt ist das Wettertagebuch, das für eine Woche geführt werden muss. Leider meist nicht die größte Stärke der Kinder…

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So sieht es aus, wenn sich (maximal drei) Kinder auf dem Flur treffen, um eine Hörübung gemeinsam zu erledigen.

 

 

 

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Das ist eine schöne Übung, die ein bisschen das Denken herausfordert, gefunden auf esl-printables.com. Da muss man mal nicht nur das Wetter erlesen oder malen sondern auch mal Ländernamen erkennen und Bewohnern der Länder zuordnen.

 
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Dann gibt es noch diverse Spiele im Angebot: Paarspiele (Memo-xx), Domino, Pantomime und Bingo. Das sieht dann in Anlehung an die schönen Bingos von diversen anderen Blogs so aus wie hier und hat die alten Bingokarten ersetzt, bei denen man ja immer einen Ansager brauchte.

 

Auch die weather dice sind eine Station: Hier wird in PA gewürfelt, um einen Frage-Antwort-Dialog zu gestalten:

Auch lesen und schreiben müssen die Schätzchen üben. Das rechte AB lässt es den Kids recht offen, was genau und wie viel sie schreiben. Es ist sehr aussagekräftig, wer Wörter, wer Sätze und wer sogar eine Reihe von jedem abgibt…

So, das war mal wieder ein langer englischer Beitrag heute… Aus den vielen Klicks zu meinen bisherigen Englisch-Beiträgen schließe ich auf ein gewisses Interesse eurerseits an Einblicken in dieses Fach und hoffe, heute mal so ganz ohne Material trotzdem ein paar Anregungen reaktiviert oder gegeben zu haben.

Beste Grüße,
Katha

Wie geht’s dir?

… ist eine Frage, die wir meist zeitbedingt unseren Schülern viel zu selten stellen. Da nehme ich mich absolut nicht von aus. Die Kinder müssen funktionieren in der Schule und oft merken wir erst bei extremem oder auffälligem Verhalten, dass die Gefühlslage bei dem ein oder anderen nicht gerade rosig ist.

Um diesem Thema etwas (!) gerechter zu werden, ziehen bei mir in die Klasse bald die Fische ein. Also, keine echten natürlich! Diese:
IMG_0888.JPG
Die meisten von euch werden sofort erkennen, dass ich mich bei Mies van Houts Buch „Heute bin ich“ bedient habe. Das wird auch mein Aufhänger sein: Bilder betrachten, Gefühle erkennen und beschreiben, benennen. Die vier ausgewählten Fische kommen an die Pinwand für „Klassenkram“ und daneben eine leere laminierte Seite, auf der mit Klebeknete die Fotos der Kinder (ebenfalls laminiert) befestigt sind. Jeder kann dann morgens seine Laune signalisieren, indem er sein Foto zum jeweiligen Fisch hängt. Ziel ist es, dass sowohl wir Lehrer als auch die Kinder wissen, wem sie heute vielleicht besser aus dem Weg gehen sollte (wütend), mit wem man mal sprechen sollte (traurig), oder ob wir mal ein Wachmacherspiel brauchen.

Mal sehen, wie das angenommen wird… Wenn es was zu evaluieren gibt, schreibe ich es euch.

*Fast vergessen: Die Idee ist nicht allein auf meinem Mist gewachsen – das muss ich unbedingt hier noch erwähnen! Im Gespräch mit einer Teampartnerin darüber, wie wir die Gefühle visualisieren können, hatte sie die Idee mit dem Buch, das ja definitiv zu meinen Lieblingswerken gehört (ich hatte dazu ja auch schon mal was bzgl. Kunst geschrieben…).*

Beste Sonntagsgrüße;
Katha

Medienkompetenz fördern

… das schreiben sich ja inzwischen wohl die meisten Landesregierungen und infolgedessen auch die Verlage auf ihre Fahnen. Ich beschäftige mich seit meiner Ausbildung immer mal wieder mit dem Thema (als Medienbeauftragte ist das ja auch mein Job), finde aber, dass sich Vieles wiederholt oder etwas altbacken ist. Entsprechend lustlos nahm ich die in meinem Fach gefundene Broschüre des MekoKitaService in die Hand, den das Landesinstitut für Medien LfM auf die Beine gestellt hat:
2017-01-22-14-52-05

ich würde hier nicht darüber schreiben, wenn ich nicht positiv überrascht gewesen wäre über diese kleine Publikation, die als Werbung für den neuen Newsletter gilt. Ein paar schöne handfeste Ideen fanden sich darin, die über das Übliche hinausgehen. Fototricks zum Beispiel oder Videodrehideen. Auch Material für die Elternarbeit wird angeboten und Planungshilfen. Hier mal Eindrücke:

Fazit dieses Posts: Ich habe mich direkt mal für den Newsletter angemeldet, werde mindestens eine der Ideen einfach mal im Kunstunterricht ausprobieren und kann das Projekt vorerst einfach nur empfehlen.

Katha

Erzählen in Kleingruppen

Hier mal wieder eine Kleinigkeit zum Umgehen des für die Kinder doch oft ermüdenden Erzählkreises nach dem WE:
An die wunderbaren Gruppenschilder (gepflückt auf der Materialwiese) habe ich einfach flugs einen kleinen Klebezettel mit einer Zahl geklebt – wundersamerweise ergeben alle Zahlen addiert exakt die Anzahl der anwesenden Kinder. Mit STift und Zettelklotz beaffnet, kann ich auf fehlende Kinder direkt reagieren…
Ich lasse Musik laufen, zu der sich die Kinder durch die Klasse bewegen und hänge mit Klebeknete die Monster in verschiedene Ecken (die Knete geht ja von Fenstern, Türen, Regalen und Wänden gut wieder ab) auf. Wenn die Musik endet, dürfen sich genau so viele Kinder bei einem Monster einfinden, wie die Zahl zulässt. Stühle oder Teppichfliesen dürfen dann gern noch flott geholt werden. Nach ein paar Minuten geht die Musik wieder an – das ist dann das Zeichen, sich an seinen Platz zurück zu begeben. Wahlweise kann es auch zum Wechseln der Gruppe UND der Partner genutzt werden, wenn man mehrere Runden quatschen lässt.

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Meine Erstis haben das diese Woche zum ersten Mal ausprobiert und es hat sofort recht gut geklappt. Obwohl nicht jeder seinen Wunschpartner bekommen hat, gab es keine Diskussionen. Vielleicht werden sie doch erwachsen…

Beste Grüße,
Katha

Differenzierung & Lernstand

Es ist ja immer wieder höchst interessant, Schreibergebnisse von den Kindern zu bekommen und zu vergleichen. So ziemlich alle altersgerechten Stufen der Schreibentwicklung, die ich mal an der Uni lernen musste, erkenne ich hier wieder!

 

Die Kinder bekamen die sechs Bilder des Schneemanns zum Nummerieren und ein zweiseitiges AB zum Aufkleben. In der Vertretung hatte die Kollegin sehr schön zum AB hingeführt, indem sie (ohne Kenntnis der Bilder seitens der Kids) gemeinsam an der Tafel einen Schneemann „entwickelte“. Dann ging es frei ans Schreiben…

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Zuerst konnte ich nun erkennen, wer in der einen Stunde siwe weit gekommen war – von fertig bis kein Wort bzw. ein Wort war alles dabei. Besonders beeindrucken mich ja immer die Kinder, die schon an Groß- und Kleinschreibung denken oder so weit „belesen“ sind, dass ihnen Sonderschreibungen schon von der Hand gehen.
Hier mal eine Übersicht der Ergebnisse der ersten Reihe:
Sch
KUKL
KUGL
KuGel
EINEKUKL
eine KUGel
eine SchnEKUGL
1 grosse Kugelder SchneeMANN FÄNGT AN

Das ist doch echt heftig, oder??? Hier könnt ihr nochmal komplett stöbern (leider sind die Fotos diesmal echt bescheiden geworden…):

Diese Diashow benötigt JavaScript.

In diesem Sinne: Lasst uns fleißig weiter differenzieren – es kann mit einem AB so einfach sein manchmal 😉
Katha