How much is it? – Lesespiel

Ihr kennt ja mein Faible für Lesespiele vielleicht schon… Hier also einfach mal off topic eines für die Kinder, die schon das Thema „shopping“ hatten bzw. die Phrase „How much is it?“ kennen. Pence und pounds sowie die großen Zahlen sollten auch sitzen. Das Vokabular müsste zu diesem Zeitpunkt kein Problem darstellen… Für die Bilder bedanke ich mich bei Frau Locke ganz herzlich!!!

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Ka

Gefühle beschreiben, erklären, zulassen, erkennen

Fragen wie „Wie fühle ich mich in einer Situation?“ oder „Wie fühlt sich mein Gegenüber gerade?“ können meines Erachtens nicht oft genug in Angriff genommen werden – immer häufiger fehlt Kindern (und Erwachsenen) das Gespür für den Zustand von Anderen. Die sog. Empathie sollte deshalb immer wieder gefördert werden. Zum Einen, damit die Kinder ihre Gefühle nicht nur als „gut“ und „schlecht“ kategorisieren und benennen können, zum Anderen, um Gefühlsausdrücke an Mitmenschen besser wahrnehmen zu lernen.

Im allseits beliebten Sexualkundeunterricht geht es deshalb bei uns mit dem Teilthema „Gefühle“ los. Zuerst bekommen die Kinder im Klassenraum verteilt 12 Blätter, auf die ich je ein Gefühl in Wort und Bild geklebt habe. Diese Blätter werden zum stummen Schreiben genutzt – jedes Kind darf auf alle Zettel etwas schreiben, Meinungen ergänzen oder erweitern, bis alle wieder sitzen (weil sie fertig sind). So entsteht eine gewisse Anonymität und dennoch kann jeder alles lesen, niemand ist gezwungen, etwas vorzulesen oder sich zu melden.
Hier Eindrücke:

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Damit die Beschäftigung mit dem Thema auch daheim aktiv bleibt, gebe ich den Kindern ein AB mit nach Hause, das sich mit dem Weinen beschäftigt. Weinen kann man ja auf viele Gefühle beziehen (Traurigkeit, Angst, Freude, Erleichterung…) und wird oft sehr negativ erlebt („Heulsuse!“ …) Deshalb soll sich jedes Kind sozusagen im stillen Kämmerlein dazu Gedanken machen. Vorlesen wird dann antürlich auch wieder freiwillig sein.
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Ka

Englisch = Deutsch? Legematerial

Für die Freiarbeitsecke im Englischraum habe ich schon vor längerer Zeit mal ein Legematerial geschrieben, bei dem englischen Begriffen, die recht selbstverständlich im Deutschen benutzt werden, Erklärungen zugeordnet werden müssen.

Die Datei habe ich wie folgt verarbeitet: Die beiden aufeinander folgenden Seiten werden zusammen auf ein A4-Blatt gedruckt – jedes Pärchen auf eine andere Farbe. Dann wird laminiert – die Platte mit den englischen Wörtern bleibt am Stück, die mit den deutschen Erklärungen wird zerschnippelt und die Teile in einen Umschlag o.a. gepackt. Dann kann losgerätselt werden. Da das Material themenunabhängig ist, kann es jederzeit verwendet werden.

Hier findet ihr es: Englische Begriffe in D Legematerial und Englische Begriffe in D Cover. Wer dafür ein Händchen hat, kann die Rückseiten der Legekarten ja auch mit einem Muster versehen zur Selbstkontrolle…

Viel Spaß damit!
Ka

Selbst AB generieren

Viele von uns nutzen in ihrem Unterricht selbstgestaltete Arbeitsblätter (AB). Klassische Text-(und Bild-)AB sind oft schnell geschrieben. Aber Rätsel oder besondere Übungen gehen nicht immer schnell von der Hand.

Ich empfehle euch heute mal eine tolle Sammlung von AB-Generatoren, die der Österreichische Dachverband für Legasthenie gesammelt hat. Hier  findet ihr eine gelungene Liste zum Erstellen von Suchseln (ja, nicht immer pädagogisch…), Nachspurübungen oder Matheaufgaben.

Von mir kommt dann noch für alle Englischlehrerinnen eine Seite, die recht flott Rätsel, Leseübungen etc. für den Englischunterricht erstellt: www.toolsforeducators.com

Viel Spaß beim Probieren,
Ka

Das große Kichern

Heute war es soweit – die Auftaktstunde zur Sexualerziehung stand an. Da die Kinder ja schon wussten, was vor der Tür steht, ging das Kichern bereits beim Herrichten des Stuhlkreises los… 🙂

Dort habe ich dann nochmal das „Thema X“ beim Namen genannt und die Kinder gebeten, Wörter zu nennen, die dazu gehören. Ausdrücklich durften sie alles sagen, was sie wollten – egal, wie ich das vielleicht bewerten könnte.

Nach kurzem Zögern („Ich weiß zwar was, aber ich will nicht anfangen.“) purzelten die Wörter dann doch nach und nach aus (fast) allen Kindern heraus und ich schrieb fleißig mit. Die Augen wurden schon groß, als ich auch die etwas unflätigen Begriffe niederschrieb und in die Mitte legte. Aber selten durfte ich einen so lange andauernden Stuhlkreis erleben, bei dem alle 22 Schätzchen absolut bei der Sache blieben!
So sah es dann in unserem Kreis aus:
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Nach einer kurzen Pause haben wir die Begriffe dann erstmal grundlegend sortiert: Was gehört eindeutig nur zu Junge/Mann bzw. Mädchen/Frau? Was gehört zum Bereich „Partnerschaft“? Welche Begriffe sind Beleidigungen? Dahinein passte fast alles. Drei Zettel vernichteten wir beim Sortieren, weil dann doch allen einsichtig wurde, dass die zwar provokant waren, aber eher nichts mit Sexualität zu tun haben. Der Rest liegt nun sortiert auf dem Pult und wartet auf weitere Verabeitung.

Morgen folgt dann die Begriffsfestlegung für den Wortschatz der nächsten Wochen – also die „Bereinigung“ der Ausdrücke für die Körperteile und den Geschlechtsakt. Und dann geht’s so richtig los…

Themenschwerpunkt 1: Gefühle! Wurden ja zum Glück auch von den Kindern genannt.

Kicherige Grüße,
Ka

Diktat!?

Ich brauche mal wieder eure Rückmeldung:

Wie haltet ihr es mit den Diktaten???

> Wie sind die Regelungen an eurer Schule? Häufigkeit, Länge, …?

> Wie und was übt ihr für ein Diktat?

> Wie bewertet ihr? Notenschlüssel?

> (Wie) Lasst ihr die Kinder ihre Texte kontrollieren? Wörterbuchnutzung?

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Ich würde mich wirklich freuen, wenn ihr mir Einblicke in eure Praxis geben würdet. Sowohl positive Einschätzungen und Erlebnisse wie auch „vernichtende Kritiken“ zum Thema…

Danke im Voraus,

Ka

Blogfundstück: Peanut’s peanuts

Beim Stöbern auf facebook bin ich heute auf einen Blog aufmerksam geworden, der mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Neben „Lehrerkram“ und „Kreativkram“ bietet das Menü auch „Fotokram“ – da hab ich mich irgendwie wiedergefunden…

Besonders toll, weil immer aktuell passend, fand ich die Auflistung von Warm-up-Spielen, die man hier  findet. Dem ist kaum etwas hinzuzufügen…

Have a nice start,
Ka

… unter der Goldenentotenmaske …

… versteckt sich vielleicht irgendwo das Verständnis für Adjektive und Nomen. Hoffentlich.

Bereits zum zweiten Mal innerhalb von drei Diktaten stolperten bei meinen Viertklässlern mehrere Kinder darüber, dass man ein Adjektiv vor einem Nomen klein und von diesem getrennt schreiben sollte. Da ich für morgen Material für eine Vertretungsstunde für eine Kollegin in meiner Klasse brauchte, habe ich dann einfach mal das AB Übungen mit Sätzen geschrieben. Vielleicht kann es ja sonst noch wer gebrauchen. Es ist thematisch sinn(bezugs)los, deshalb universell einsetzbar, nicht nur nach Diktaten über Tutanchamun…

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Ka

Geschenkte Geschichten

1600x1200_resize_up_NEUES_COVER_MIT_EXTRATEIL_01Bild von: Stiftung Lesen

Da der Welttag des Buches dieses Jahr auf einen Samstag fiel, unternahmen wir erst in dieser Woche unseren Ausflug zur Buchhandlung, um die Bücher der kostenlosen Aktion abzuholen.
22 Viertklässler, 3 Mütter, 1 Baby und 1 Lehrerin sattelten die Drahtesel und brachen bei strahlendem Sonnenschein auf in die Innenstadt. Der Buchhändler meines Vertrauens hatte extra ein kleines Programm für die angemeldeten Klassen vorbereitet, das wir nun auch genießen durften: kurze, kindgerechte Infos über das System von Buchhandel und Verlagen, eine kleine Schnitzeljagd im Buchladen (sogar mit zwei zusätzlichen Buchgewinnen) und liebevoll gepackte Tüten mit Aktionsbuch und etwas Kleinkram. WIr alle kamen ziemlich begeistert nach einer knappen Stunde wieder heraus.

Pädagogisch, wie da Lehrerherz halt denkt, schauten wir nach der obligatorischen Kugel Eis am Marktplatz noch an der leider geschlossenen Stadtbücherei und am Offenen Bücherschrank vorbei, damit die Kinder auch erfahren, wo man bei uns Bücher leihen oder tauschen/abgeben/mitnehmen kann.

Unpädagogisch, wie die Kinderherzen nunmal sind, fanden die Schätzchen vermutlich die halbstündige Pause auf dem Kinderspielplatz im Park am erinnernswertesten. Aber egal. Wir hatten einen tollen Tag mit Verkehrserziehung, Lesemotivation, Lektionen über (un)gesunde Ernährung, Geografie undundund zu bieten. Reicht, oder????

Eure sonnengebräunte und eisverwöhnte Ka

… mit dem Tipp an alle kommenden Viert- und Fünftklässler: Sichert euch doch ganz einfach bei der Stiftung Lesen eure Gutscheine im nächsten Jahr!

Kim’s game mal anders

Vermutlich kennt jeder Sprachlehrer bzw. schuleingangsphasenerprobte Kollege das Spiel, das ich hier „Kim’s game“ nenne. Es werden mehrere Bilder oder Gegenstände gezeigt, die Kinder schließen ihre Augen und eines wird versteckt. Nach dem Öffnen der Augen folgt die Frage „What’s missing?“. [Im Kindergarten meines Sohnes heißt es Tablettspiel und er liebt es!]

Weil wir dieses Spiel nun zum Thema „school things“ in der ersten Klasse schon gespielt haben, habe ich heute die Variante „What was mixed?“ gespielt. Die Vorgehensweise ist größtenteile gleich: Close your eyes, please. – zwei oder mehr Bilder/Gegenstände vertaschen – Open your eyes, please. What was mixed?
Auch ohne Erklärungen oder Übersetzungen (nur mit einer Geste unterstützt) wussten alle, was ich meinte. Interessant war dabei dann die erstmalige Nutzung der Wörter, die die Kinder heute kennengelernt hatten – die habe ich nämlich immer richtig hängen lassen.

Ka