Klassenabschlusszeitung

Wie mit meinen beiden früheren Vierten möchte ich auch dieses Mal zum Abschluss der GS-Zeit eine Klassenzeitung mit den Kindern herstellen. Neben den klassischen Geschichten aus den vier Jahren nehmen dort Klassen- und Freundefotos einen Platz ein, es gibt eine Autogrammseite, Lehrergrüße und vor allem einen ausführlichen Steckbrief von jedem.

Diesen Steckbrief* habe ich letzte Woche bei uns an die Wand geworfen und mit den Kindern durchgeschaut – sie haben zwei Zeilen ergänzt und eine abgewählt. Da einige einzelne Zeilen nicht wollten, habe ich ihnen einfach gezeigt, wie sie die in ihrer Datei löschen können.

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Schwupps dann die Vorlage an die Verzeichnisse der Kinder verteilt und los ging es. Erst schreiben, dann formatieren, dann von der Frau Lehrerin korrigieren lassen, fertig. Nun habe ich 22 fertige Steckbriefe zum Einfügen zusammen.

Gestern war dann Fototermin: Einzelfotos für die Steckbriefe, Freundefotos mit den liebsten Kumpels und mehrer Klassenfotos, damit ich was zur Auswahl habe. Mein momentaner Favorit ist das Bild auf „den Steinen“ (wo bei uns immer zu Beginn des Jahres die Klassenfotos aufgenommen werden) in „Denker“-Pose. Sieht lustig aus!

Ka

* heute mal als Word-Datei, damit man drin rumpfuschen kann! 🙂

What a day!

Freitag war der zweite Anlauf unserer großen schulgemeinschaftlichen Sternwanderung geplant. Zweiter Anlauf deshalb, weil der erste letzte Woche wegen Unwetterwarnungen abgesagt worden war.
Dumm nur, dass für diesen Freitag eben diese wieder da waren. Same procedure as last week!? Über 200 Kinder, die mit Rucksack und Wandersachen in die Schule kamen, sechs Stunden unterhalten? Nein!

Mit etwas Verspätung und auf verkürzten Routen wurde unsere klassenweise Sternwanderung zu einer jahrgangsweisen Ringwanderung (oder sowas …) mit dem geplanten gemeinsamen Abschluss aller Kinder, Lehrer, Helfer und Begleiter. Auf dem großen Grundstück einer recht schulnah gelegenen kirchlichen Bildungsstätte durften wir uns ausbreiten, Getränke und Hot Dogs essen, uns erholen, spielen, quatschen, die Sonne genießen. Das war mal schön!

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Nach der Ankunft in der Schule schauten meine Vierties, ihre Eltern und ich dann wieder auf die gängigen Warnseiten, in Wetter-Apps und den Himmel. Für uns blieb es spannend, denn wir hatten an diesem Tag ja nun auch noch unsere Abschlussfeier geplant. Kann ja auch echt mal keiner ahnen, dass es Ende Juni solche fiesen Wetterlagen gibt!
Zum Glück hatten am Donnerstag offensichtlich alle Kinder ihre Hausaufgabe erledigt: „Schreibe einen Brief an Petrus, damit das Wetter am Freitag mitspielt!“, war die Aufgabe gewesen.

Schlussendlich begannen wir unsere Stadtführung mit einem stadtbekannten historischen Musiker und Spaßmacher noch unter Regenschirmen, kamen aber ziemlich trocken durch die weitere Zeit. Und auch das gemeinsame Grillen auf dem gebuchten Grillplatz mitten im Teutoburger Wald wurde nur durch zwei winzige Schauerchen unterbrochen und wurde scheinbar von allen genossen. Die Kinder habe ich zumindest wenig gesehen. Sie müssen aber wohl da gewesen sein, denn die große Schale Gummibärchen, die ich mitgebracht hatte (gesunder Beitrag zum Buffet, oder???), war in <5min. leer…

Nun zählen wir wohl innerlich alle endgültig rückwärts. T-10 ist der heutige Stand. Was machen wir den nun noch in den folgenden Tagen? Klassenbeitrag zur Abschlussfeier in der Turnhalle am letzten Schultag auf die Beine stellen, Sexualkunde beenden, Klassenzeitung füllen… Viel freie Räume, die sicher noch zu vielen Ausreißern führen werden. Ich wappne mich schonmal für alles, was da noch kommen mag!

Dann muss ja nebenher auch noch die Planung für die Einschulung laufen, denn klassischerweise werde ich nach den Ferien wieder ein Trüppchen der ganz Kleinen übernehmen… Puuuh, da kommt viel Gegensätzliches zusammen in diesen Tagen. Ihr kennt das ja vermutlich.

Alles Gute allen, die noch im Endspurt stecken, wünscht
Ka

Portraitwerkstatt Teil 4

Irgendwie ist nach dem Teil 1 und Teil 2/3 der Porträtwerkstatt die Fortführung im Blog glatt untergegangen…
Deshalb hier nun ein paar weitere Inhalte der Viertklässler:

  • Portraits malen wie Paul Klee
  • Portraits malen wie Pablo Picasso
  • Portraits von einer Kinderbuch- bzw. -filmfigur zeichnen

Im weiteren Sinne kann man auch die Themen „Keith Haring“ (Link) und „Edvard Munch – Der Schrei“ (Link) zu den Portraits zählen. Die habe ich aber in anderen Formaten angelegt, weshalb sie am Ende nicht in unsere Portraitmappe kommen werden…

Hier ein paar Eindrücke:

1. Ein Portrait malen wie Paul Klee: mit Hilfe eines Tellers und eines Lineals entwickelten wir schrittweise (s. Diashow) eine eigene Version des berühmten Kopfes von Paul Klee. Dann legte sich jeder eine Farbrichtung fest, also eher warme, helle oder kalte Töne. Einzelne kleine Akzente durften wie im Vorbild auch mit einer gegenteiligen Farbe gesetzt werden. Sehr spannend und für Kunstnoten sehr aussagekräftig, wer die Anweisungen genau befolgen und umsetzen kann… (ca. 3 Schulstunden)

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2. Ein Portrait malen wie Pablo Picasso: Auch hier gab es zuerst eine Bildbetrachtung von Bildnissen der Dora Maar und anderen Bildern. Die Eigenheiten der Gesichter wurden intensiv analysiert. Dann gab es einige kurze Anweisungen, wie das Gesicht mit Bleistift auf A4 angelegt wird und danach durfte möglichst leuchtend bunt angemalt werden. Klappte größtenteils gut in einer Doppelstunde.

3. Portraits von einer Kunstfigur zeichnen. Mit dem Auftrag „Suche ein Bild deiner liebsten Kinderbuch- oder Filmfigur“ durften die 4er unter Aufsicht mal die google-Bildersuche nutzen. Einige Minuten lang durften sie nun ihre Figur betrachten und möglichst gut einprägen, dann mit Buntstiften auf A4 zeichnen. Erstaunlich fand ich neben der erwartet unterschiedlichen Zeichenkompetenz die Auswahl der Figuren: von den Olchis übder Masha (von Masha und der Bär, Kika) bis zu Pacman war alles dabei… [Ein paar Bilder kommen hoffentlich noch!]

Einen künstlerisch wertvollen Tag wünscht euch
Ka

Is this a real „Haring“?

Arbeiten in anderen Formaten als A4 oder A3 reizen mich ja immer mal wieder. Diesmal sind also Quadrate dran gewesen, ca. 10cm Kantenlänge. Werke von Keith Haring wurden betrachtet – hierfür nutze ich übrigens immer wieder gern den Beamer. So kann ich mehrere Werke kostenneutral zeigen, ohne mit Bilderrahmen, Drucken oder sonstwas hantieren zu müssen… [Bilder findet man online ja genug, und nur zum Betrachten dürften wir sie ja nun doch wohl nutzen, meine ich!?]

Der AA war es nun, vier Motive auszuwählen und in angemessener Größe auf je ein Quadrat zu zeichnen. Eine Vorlage mit vielen kleinen Bildern findet sich in einem der Bergedorfer-Kunst-Sammelbände. Schmierpapier habe ich den Kindern dringend empfohlen, um erstmal ein Gespür für die eigentümliche Linienführung und die richtige Größe zu bekommen. Dann nur noch mit schwarzem Filzer nachzeichnen, einfarbig bunt anmalen und den Hintergrund färben – fertich!

Ach nein, die größte Heerausforderung kommt ja noch: 4 Bilder gleichmäßig und gerade auf ein großes Quadrat kleben! 😀

Ka

Malen wie Munch

So ein richtig lauter Schrei – der liegt uns doch allen mal während eines zauberhaften Schulvormittags auf den Lippen, oder???
Den Viertklässlern lag er wohl dann doch eher in den Wachsmalern…

Nach ausführlicher Bildbetrachtung und -beschreibung inkl. Vermutungen über den Grund für den berühmten „Schrei“ von Edvard Munch zeichneten wir mit Bleistift auf A3 im Hochformat das Grundgerüst für unsere Bilder.
Mit Hilfe von Hilfspunkten und -größen konnten so fast alle die Verhältnisse ganz gut schaffen: zuerst den Himmel, etwa eine Handbreit vom oberen Bildrand weg eine Wellenlinie zeichnen; dann den Menschen, ungefähr handgroß unten mittig; dann das Geländer von der rechten unteren Ecke bis etwas zur Mitte des linken Randes…

Ich finde, dass da ein paar echt coole Schreie herausgekommen sind. Und ich finde, dass die „Großen“ da echt mal was Anspruchsvolles geschafft haben! *stolz*

Ka

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All about my pet *Steckbriefe verfassen*

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This is a dog.
A dog lives in the house and in the garden.
A dog eats dog food. He drinks water.

So ähnlich können einfache Steckbriefe über Haustiere aussehen.

Zum Ende der (hier im Blog schon mehrfach erwähnten) Einheit „pets“ bekamen die Kinder zwei Steckbriefe als Beispiel, die gleich gestrickt waren. Die veränderbaren Wörter habe ich fett hervorgehoben. [AB Tiersteckbriefe lesen] Zusammen lesen, besprechen, teils übersetzen, die Verben visualisieren und Hilfsmittel in Form eines Posters und von gebastelten Themenlexika zu pets bereitstellen – dann ging es an das Folge-AB, auf dem selbst ein Lückentext-Steckbrief gefüllt werden muss.[AB Tiersteckbrief schreiben]
Ich hatte erst damit geliebäugelt, frei schreiben zu lassen – gut, dass ich mich umentschieden habe. Der Anspruch war hoch genug und für wenige schon zu hoch…

Im Hinblick auf die Zeugnisse war diese Übung für mich aber noch einmal sher hilfreich für die Beurteilung der Schreib- und Lesekompetenz. Einige Noten haben sich dadurch geklärt!

Ka

 

 

What can you do with a dog?

Nachdem die Drittklässler das Wortmaterial zum Thema „pets“ ausführlich mündlich und schriftlich geübt hatten, ging es nun an den Themenbereich „What I can do with pets“ – also endlich mal wieder Verben lernen (kommt ja doch oft zu kurz)!

Mit dem Material aus der Zeitschrift „Grundschule Englisch“ ging es nach der Wortschatzeinführung mit einer nonverbalen Sortierübung los: DIe Kinder hatten sieben Mal alle Tiere als Kärtchen zur Verfügung und im Klassenraum lagen sieben Blätter mit den activities (s.u.). EIGENTLICH sollten die Kinder jedes Tier NUR dorthin legen, wo es auch wirklich hinpasst. Aber meine Schätzchen sind irgendwie der Meinung gewesen, man könne auch Fische streicheln und Spinnen umarmen…
Ich bin mir sicher, dass der AA sogar (wie ich es meist tue), von einem willigen und verständigen Kind ins Deutsche übersetzt wurde. ABer im Zweifelsfall nehme ich die Schuld auf mich…

Im Anschluss habe ich dann doch lieber noch die Tabelle aus der gleichen Zeitschrift eingesetzt, in der die Kinder ankreuzen müssen, was man mit welchem Tier tun kann. Dieses Mal waren wir dann übereinstimmend der Meinung, dass nur „feed“ und „talk to“ und „watch“ bei allen Tieren gefahrlos (für Mensch und/oder Tier) möglich sind und man zum Beispiel mit einem Hamster nicht spazieren geht…

God bless the pets! And protect them!!! 🙂

Ka

Oliver’s vegetables

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… ist unser Buch zur Einheit „vegetables“. Neben sieben Gemüsesorten stecken die Wochentage drin und das Verb „like“.

Oliver mag anfangs kein Gemüse sondern nur Pommes. Er macht Urlaub bei den Großeltern und geht dort einen Deal mit Opa ein: Wenn er die Kartoffeln im Gemüsegarten findet, darf er Pommes essen. Aber alles andere, was er vorher findet, muss er ohne zu klagen essen. Überraschenderweise findet Oliver nun wirklich erst am Sonntag die Kartoffeln, als seine Mutter ihn abholen kommt…

Ich finde, dies ist eine besondere, liebevolle, ruhige Geschichte mit einem etwas eigenwilligen Zeichenstil und ausgefallenen Gemüsesorten. Wir ergänzen dazu immer noch die Klassiker wie tomatoes, onion, cucumber etc. Außerdem kann man tolle „I like“-Übungen machen sowie die er-Form „he likes“ bzw. „he doesn’t like“ verwenden. Die repititive structures, die ja viele englische Kinderbücher bieten, kommen hier sehr gut zum Tragen, so dass die Kids beim zweiten Hören Vieles mitsprechen oder ergänzen können.

Unsere Zweitklässler mochten das Buch bislang immer sehr!

Ka

Lexikonarbeit * Englisch * 2. Klasse * vegetables

… ein setsamer Blogtitel, aber mir fiel nix Passendes, Knackiges ein. So weiß man immerhin gleich, worum es geht.

Zum Ende der Einheit „vegetables“ in der zweiten Klasse hatten die Kinder die Aufgabe, auf einem AB vorgegebene Wörter in die Kategorien fruit (schon behandelt) und vegetable zu sortieren. Die englischen Gemüsenamen konnten sie an der Tafel abschauen und auf die Fruchtwörter konnten sie in ihren treasure books (siehe anderer Artikel) nachschauen. So etwa lief der Arbeitsauftrag:
„Look, here on the board you can see a chart. On the left side you can read the word …? [pupil: vegetable] Yes, vegetable. And on the right side – what word is this? [pupil: fruit] Yes, very good. This word is fruit. Who remembers what fruit is in German? [Obst] Yes, correct. Now, let’s play a little game. I tell you a word and you tell me if it’s a fruit or a vegetable. Ready? [yes]“
Wie üblich unterstützt vom primimouseüblichen Gestikulieren und Zeigen, of course!

Nach diesem Aufwärmen bekamen die Kids ihr AB und meine Standard-Frage „What’s your job? Can somebody tell us in German?“ wurde von einem Kind mit einer kurzen deutschen Erklärung der Aufgabe (Sortieren!) quittiert. Ich weiß, „what’s your job?“ ist nicht soooo superdidaktischsprachlichfein und „task“ wäre besser, aber „job“ verstehen alle von Anfang an und so hat es sich eingebürgert.

Von mir kam dann noch eine Ergänzung, die offensichtlich den Ehrgeiz fast aller Kinder wecken konnte: „When you are ready and need some extra fruit or vegetable words, you can look into these dictionaries.“ Dann legte ich mehrere Exemplare des Wörterbuchs aufgeschlagen aufs Pult und die Kinder konnten sich bei Bedarf eines holen. Wir haben knapp zwei Klassensätze von diesem Buch vorrätig und ich wollte mal testen, ob nicht auch schon die Kleinen im Zweiten damit etwas anfangen können.
Konnten sie!

Erstaunt waren einige Schüler darüber, dass die Wörter, die sie von mir gelernt haben, sich auch wirklich in diesem gedruckten Wörterbuch wiederfanden und dass es nur wenige zusätzliche Wörter gab, deren Aussprache sie nachfragen mussten.
Für mich heißt das, dass ich demnächst versuchen werde, öfter mal solch ein Arbeitsmittel in meinen Unterricht einzubeziehen. Denn das Nachschlagen oder Schlauerwerden in einem Wörterbuch kann man nicht früh und oft genug üben!

Ka

Teaching without a Lehrwerk

Heute mal ein lange geplanter Blogeintrag: Unser System für den lehrwerksfreien Englischunterricht!

Schon vor meinem Dienstantritt an meiner aktuellen Schule wurde dort von der FaKo die Entscheidung getroffen, ohne ein Lehrwerk zu unterrichten, da keines so richtig zu den Ansprüchen und Vorstellungen der Kollegen passen wollte. Das kam mir natürlich schon im Vorstellungsgepräch sehr gelegen, da ich zwar vorher offiziell immer ein Lehrwerk hatte, es aber nur sporadisch genutzt und in der Regel mit eigenem Material ergänzt hatte. 🙂
>> Danke, liebe M. !!!

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Nachdem sich nun inzwischen seit mehreren Jahren der Englischunterricht ab Klasse 1 (2. Halbjahr) gut eingerichtet hat, haben wir uns in folgendem System eingerichtet:
In Kinderhand befinden sich der English folder, das treasure book und seit einem Durchgang auch das song book.

Im English folder werden wie üblich alle AB gesammelt. Außerdem wird ganz zuunterst eine Klarsichthülle eingeheftet, in der picture cards, minibooks und anderer Kleinkram recht sicher aufbewahrt werden können.

Das treasure book begann sein Dasein als Blankoheft. Hier hinein kommen zum Ende einer Einheit die picture (and word) cards mit einer Überschrift. Somit ersammeln die Kinder sich quasi im Laufe der Schuljahre ein eigenes Wörterbuch, in dem sie auf den „alten“ Wortschatz zurückgreifen können.Bei Schreibaufgaben in Jg. 3 und 4 verweise ich inzwischen regelmäßig darauf und es bürgert sich langsam ein.

Damit uns auch die gelernten Lieder nicht beim Ausleeren der Mappen ständig verloren gehen, haben wir vor einigen Jahren zusätzlich (ebenfalls Blanko) das song book eingeführt. Alle Liedblätter loche ich also nicht mehr für die Mappe sondern schneide ein wenig Rand ab zum Einkleben. Die Kinder lieben es, durch dieses Heft zu blättern und auch fast vergessene Lieder mal wieder zu singen.

Damit die Nachschlagfunktionen der Hefte gewährleistet wird, sammle ich die Hefte vor den Sommerferien ein. 😀

Für die Lehrer haben wir alle AB zu den Einheiten in Jahrgangsordnern mit Register abgeheftet [ok – noch ist nicht alles komplett, aber wir arbeiten dran!]. Die vielen zusammen gekommenen Veranschaulichungen, laminierten Bildkarten, Realia etc. stecken in Themenkisten, die sich zwei Schränke mit unseren big books und Postern teilen. Zuletzt bauen wir gerade einen Liederordner auf, in dem analog zum song book, die Lieder mit Anregungen gesammelt werden sollen.

Es dauert seine Zeit, bis man für dreieinhalb Schuljahre Material zusammen hat, klar. Und ja, oft verändert man AB oder tauscht aus oder variiert den Ablauf oder lässt Anteile weg oder findet ein neues Buch oder Lied oder oder oder… Aber der kurze Dienstweg von nur drei Kolleginnen ist dafür völlig unproblematisch 🙂

Allen, die unschlüssig sind, kann ich ein solches freies System nur empfehlen! Traut euch mal raus aus dem Lehrwerk und ran an den Speck! [Ach ja, finanziell: Um die höheren Kopierkosten auszugleichen, zahlen die Eltern statt AH-Kosten einen kleineren Beitrag pro Schuljahr dazu.]

Ka