Titel: „Atlas Obscura Kids Edition – Entdecke die 100 abenteuerlichsten Orte der Welt!“
Verlag: Loewe (hier klicken)
Autoren: Dylan Thuras, Rosemary Mosco
Illustrationen: Joy Ang
ISBN: 978-3-7432-0540-6
Zum Inhalt:
In diesem Buch werden 100 Orte vorgestellt, die jeder auf seine Art sehr besonders sind. Größte, tiefste, älteste, geheimnisvollste und andere Plätze kann man kennenlernen – von Tonkriegerarmeen über leuchtende Höhlen bis hin zu einem Blumensamentresor ist vieles fast Unglaubliches dabei. Auf jeder Doppelseite werden zwei Orte vorgestellt, die zwar im jeweils gleichen Land liegen, dennoch aber ziemlich unterschiedlich sind. Es gibt immer oben links eine geografische Einordnung und einen ganz kurzen Abriss zu Größe, Einwohnerzahl, Sprache und es gibt immer eine kleine Verknüpfung zur nächsten Doppelseite in Form einer Reiseempfehlung unten rechts.
Jeder besondere Ort ist ganzseitig illustriert, wobei die Farbwahl insgesamt dem geheimnisvollen Touch des Buches angepasst ist.
Auf der Internetseite www.atlasobscura.com kann man digital weitere Reisen machen – allerdings nur englischsprachig.
Meine Meinung:
Der Atlas Obscura ist wahnsinnig spannend und interessant – aber für die Zielgruppe („Mädchen und Jungen ab 8 Jahren“) schon sehr anspruchsvoll. Meinem Sohn (8) gefällt das Buch sehr gut und er hört sich Abend für Abend eine Doppelseite staunend an. Gemeinsam im 1:1-Gespräch versuchen wir dann, die Orte auch einzuordnen, aber den geografischen Überblick hat er eher noch nicht. Zart besaitet darf man auch nicht sein, da es durchaus auch mal um Mumien oder Bestattungsrituale geht.
Die Auswahl der Orte gefällt uns beiden. Sie ist sehr abwechslungsreich und interessant. Die Bilder helfen oft beim Verstehen der doch recht kompliziert formulierten Texte, manchmal zeigen sie auch weiterführende Informationen.
Warum es bei der Reise so sprungahft zugeht, hat sich mir nicht ganz erschlossen (s. Bild) – vermutlich liegt das an der o. erwähnten inhaltlichen Verknüpfung der Orte.

Leseempfehlung:
Zum Vorlesen und gemeinsam darüber Reden ist der Atlas Obscura auffassungsstarken Achtjährigen durchaus zuzutrauen; ich sehe die Zielgruppe aber eher bei etwas älteren Kindern, die auch schon eigene Nachforschungen anstellen wollen bzw. gezielt nach Informationen suchen.
Im schulischen Kontext kann ich mir das Buch eher als Inspirationsquelle vorstellen. Wenn es im Sachunterricht um „die Welt“ geht, könnte sich z.B. jedes Kind einen Ort aus dem Atlas aussuchen und dazu weiter recherchieren, um ihn dann der Klasse vorzustellen. In der Klassenbücherei einfach nur zum Stöbern ist es aber auch nicht schlecht aufgehoben, da die einzelnen Artikel ja nur je eine Seite umfassen und man so in kurzen Lesezeiten nicht den inhaltlichen Lesefluss stört.
Vielen Dank an den Loewe-Verlag für das Rezensionsexemplar! Es hat einen wichtigen Platz im Kinderzimmer meines Großen gefunden und ist immer wieder die Gutenachtlektüre der Wahl.
Beste Grüße,
Katha
Zum Start haben wir mit allen KuK ein Reaktions-Lesespiel* durchgeführt. So ging es ein bisschen lockerer los als mit dem direkten Input und wir haben schonmal ein paar Argumente ausgetauscht. Die Idee, solch ein Lesespiel auch außerhalb von Unterricht durchzuführen, kommt vom letzten LAA-Jahrgang, die eines bei ihrer Verabschiedung aus dem ZfsL einsetzten. Hier gibt es die Vorlage zum
Der eigentliche Beginn war dann ein Inputvortrag von mir, in dem ich die Begründung für die Arbeit dargestellt habe und warum ich dieses Konzept anders als diverse andere Konzepte und Arbeitspläne, die wir in den letzten Jahren schreiben mussten, sinnvoll finde. Kritisches und die erwartbaren Widerstände sind darin direkt eingeflossen, um nicht zu euphorisch und dadurch realitätsfern zu wirken. U.a. hier:
Diese Visualisierung des Modells von Ruben Puentedura gefällt mir deshalb so gut, weil die zurückhaltenden KuK sehen können, dass sie sich gar nicht sofort „ganz in die Tiefe“ der Digitalität begeben müssen, sondern auch erstmal ein wenig unter die Oberfläche schauen können. Wichtig allerdings ist, dass man sich bewegt und nicht am Rand stehen bleibt!
Titel: „Unterrichtsbesuche, Hospitationen und Lehrproben – ein Leitfaden für Studium, Referendariat und Lehrerpraxis“
Titel: „Fips will keine Schildkröte mehr sein“




2. „Zauberbuch Familienfrieden konkret“
Titel: „Drachenpost“

Hier findet ihr die genutzten AB zum Anpassen an den eigenen Bedarf in Word bzw. als pdf-Dateien: