Weihnachtskarten-Variante 1027

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Zum Kartenbasteln bin ich in der Schule kaum noch gekommen, bevor diese Woche meine letzten Kunststunden anbrachen. Wichtiger war mir dann aber trotzdem das beenden der letzten Aufgaben, so dass die Karten ratz-fatz gehen mussetn. Deshalb diese sehr flotte und schnell vorzubereitende Kartenvariante im Schnelldurchlauf…

Material: Tonkarton in Wunschfarbe auf A5 geschniten, grünes Papier auf A6 geschnitten, weißes oder farbiges Papier mit Weihnachtswünschen in ansprechenden Schriftarten

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Vorgehensweise: Zuerst wird die Karte mittig gefaltet und gefalzt. Aus dem grünen Rechteck wird ein Dreieck freihändig geschnitten. Ein Hilfsknick mittig der kurzen Seite hilft, dies einigermaßen gleichmäßig hinzubekommen. Das Dreieck wird dann frei Schnauze mit geraden, geschwungenen oder gezackten Linien durchschnitten, am besten mindestens viermal. Die Einzelteile werden mit kleinen gleichmäßigen Abständen aufgeklebt – unten beginnen! Achtung: Manche Kinder neigen zum Verdrehen der Teile und schmieren den Kleber dann auf die falche Seite. Ergibt dann sehr lustige Bäume – eher so die nach-Kyrill-Optik. Zuletzt wird einer der Weihnachtswünsche ausgerissen (!) und auf die Karte geklebt. Fertich!

Wenn’s mal schnell gehen muss, eine hübsche kleine (fast!) kopierfreie Alternative.

Begrüßungsritual reloaded

Dank Birgit und Dani kamen zu „meinem“ Begrüßungsritual schon oberösterreichisch und persisch dazu. Da die Kids auch fleißig die Ohren offen halten und unsere Schulsozialarbeiterin ebenfalls mehrsprachig aufwuchs, habe ich auch noch kroatisch, schwedisch, koreanisch und polnisch ergänzt: Begrüßungen

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Wie schon im Ursprungsartikel – keine Gewähr für Schreibungen und / oder Dialekte! 🙂

Advents-ABC – eine besinnliche Schreibübung

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In meiner letzten dritten Klasse habe ich dieses AB(C) gelesen (Advents-ABC kurz) und zum Arbeitsauftrag gemacht: Jedes Kind durfte zu so vielen Buchstaben eigene Sätze schreiben, wie es wollte. Alle kleinen Zettel der Kids habe ich dann gesammelt, abgetippt und zusammengefügt. Daraus wurde dann ein gemeinsames Advents-ABC-Büchlein (A5, quer, Farbdruck, gebunden), das noch längere Zeit im Klassenraum zur Verfügung stand und gern zur Hand genommen wurde. Hier mal ein Ausschnitt:

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Portraitwerkstatt Teil 2 und 3

So, endlich konnte ich in der Vierten mal wieder Kunst erteilen und die Arbeit an der Portraitwerkstatt fortsetzen. Hier der aktuelle Stand:

  • Nach dem „blind“ gezeichneten Portrait in PA haben die Kinder auf A4 mit Buntstiften ein klassisches realistisches Selbstportrait gezeichnet. Als Hilfestellung gab es kleine Spiegel zum sich-Betrachten.
  • Dann ging es an die Kamera: In Dreiergruppen zogen die Kinder los mit der Aufgabe, gegenseitig ein Bild in der Halbtotalen aufzunehmen – also den ganzen Körper mit wenig Platz drüber und drunter. Sie durften sich dazu im Schulgebäude oder auf dem Schulhof jeder ihren liebsten Platz aussuchen. Bis auf zwei haben das mit der Perspektive auch alle gut hinbekommen. Die Bilder habe ich dann während des Selbstportrait-Zeichnens auf den PC gezogen und jeweils zweimal nebeneinander auf ein A4-Blatt ausgedruckt. [Einfach alle Bilder kopieren und in den selben Ordner einfügen. Beim Drucken dann die Option „zwei auf eine Seite“ auswählen und dann erhält man ohne Schnibbeln und Kleben dieses Ergebnis. Geht natürlich am besten am Laserdrucker oder Kopierer, da beim Tintendrucker die Farben nicht „sicher“ sind.] Den linken Ausdruck sollten die Kinder dann unberührt lassen; am rechten durften sie sich „austoben“: mit Bunt- und Filzstiften durften/sollten sie sich verändern, verkleiden, umgestalten… Hier mal ein sehr ruhiges Bsp. für den ersten Eindruck; ich reiche mal noch andere nach. Cappys, Tattoos, Hintergründe und Frisuren wurden schon gesichtet.

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  • Diese Woche ging es endlich in die zweite Fotorunde. Diesmal habe ich von allen Kindern vor ruhigem Hintergrund (weiße Wand) eine Nahaufnahme gemacht, also nur Kopf und etwas Schulter. Die habe ich dann auf A3 ausgedruckt, was fast Lebensgröße entspricht. Die Kinder schneiden dann ihren Kopf aus und kleben ihn auf graues Tonpapier (halber Bogen). Vorab wurde jeweils ein Bogen Zeitungspapier (mgl. sw und viel Text) mit einem Farbton grundiert und trocknen gelassen. Der wird nun zerschnitten, wie es beliebt und damit der eigene Kopf verwandelt. Hier ist es schwierig mit Beispielen, finde ich immer. Gibt man eins vor, arbeiten viele genau das nach. Gibt man keins und nur vage Erklarungen, kommen seltsame Ergebnisse dabei raus. Ich habs diesmal ohne Beispiel gewagt und warte nun mal ab. Fotos folgen dann demnächst.

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Soweit zur Zeit. Nach nächstem Dienstag bin ich vielleicht schlauer…

Ka

Seid ihr auch so? So verrückt?

Heute musste (!) ich nach 10 abwesenden Unterrichtstagen in die Schule. Am letzten Sonntag war ich zuletzt dort, um Material abzuholen, Elternzettel zu checken und Kram hinzubringen. Heute dann das „große Reinemachen“.

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Ich bedanke mich hochachtungsvoll bei allen Kollegen, die in der vergangenen Woche wie immer wie selbstverständlich meine Stunden übernommen und so viel wie möglich von meinen Vorschlägen umgesetzt haben! Viele ordentlich abgehakte Listen und gesammelte Zettel lagen auf meinem Pult und meinem Lehrerzimmertisch, Krankmeldungen waren im Kalender eingetragen und die Klasse war erfreulich adventlich dekoriert mit Sternen, Krippenfiguren und Lichterkette. DANKE!

Trotzdem juckte es gleich wieder in den Fingern. Erstmal die Tafel putzen und den Tagesplan aufhängen, Lappen und Lineal spülen, Magnete einpacken und das Pult wieder in seinen gewohnten Zustand versetzen. Man sieht halt doch, dass hier zuletzt mehrere Chefs zuständig waren, die alle eine andere Art von Ordnung und Organisation haben. Lustig fand ich, dass sich wohl niemand an die Tür in meinem Pult gewagt hat, hinter der sich neben vielem Kleinkram auch der Kreidenachschub verbirgt – frische Kreide fand ich im Stiftefach 😀

Nun ja, jetzt ist auf beiden Tischen wieder „Ordnung“ eingekehrt – wenn man die Kunststapel neben dem Mappenstapel neben dem Ablagefach neben dem Stiftebecher an meinem Doppelplatz so nennen kann… In der Klasse hängen die Adventskalenderpäckchen zwischen den Sternen an der Lichterkette und ein Tischlein ist mit einem Adventsteller und Sternen geschmückt. So kann zumindest eine elftägige Adventszeit am Montag beginnen. Bei 22 Kindern passt das dann ja auch eigentlich gut.

Aber mal ehrlich: Seid ihr auch so? Muss es genau so sein, wie ihr es macht? Oder seid ihr toleranter 😉 als ich Pedantin?

Ka

Danke für 25.000 Klicks!

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Damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet – dass ich so schnell so viele Klicks sammeln würde! Sicher hat das viel mit der Aufnahme des Blogs bei Grundschulblogs.de zu tun, deshalb vielen Dank an dich, Fabian, für die nette Begrüßung!

Ein lustiger Nebeneffekt lag gestern in meinem Briefkasten: Ein irgendwie vom Klett-Verlag mit herausgegebenes Wissensheftchen bekam ich als Lektüre gesendet, mit einem Lob meines Blogs und dem Vorschlag, es doch bei Gefallen dort zu rezensieren… Na ja.

Also, danke allen, die bei mir vorbeischauen. Schreibt mir ruhig mal was, das freut das Bloggerherz immer sehr!

Ka

Adventszeit Krankenzeit Arbeitszeit

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Nachdem ich zum ersten Mal in meinem Leben mehr als eine ganze Woche krank war, geht es nun langsam merkbar bergauf und die Schule beginnt wieder, das Denken zu beherrschen.

Dank toller Kollegen bin ich einigermaßen im Bilde, was die Schätzchen zuletzt lernen durften. Und dank der LZK zu den Satzgliedern letzte Woche weiß ich auch, dass ich die bisherigen drei Heiligen (also Subjekt, Prädikat und Akkusativobjekt) noch lange nicht als gesichert betrachten darf…

Allen, denen es ähnlich geht, (Akkusativobjekt) stelle (Prädikat) ich (Subjekt) also hiermit noch ein AB zur Verfügung, um – gemeinsam oder als Einzelarbeit – die Satzglieder nochmal zu suchen. Mal nicht nur an S-P-O- Sätzen, sondern an halbwegs realistischen: Übung SubjPrädAkk Adventszeit (Um den ewigen Querelen mit den in jedem Lehrwerk unterschiedlichen Farben vorzubeugen, habe ich in dieser Variante Lücken für die Farben gelassen.)

In diesem Sinne: Allen eine weiterhin gesunde und genießbare Adventszeit und einen schönen Endspurt bis Weihnachten!

Ka

Satzglieder erkennen – keine Zauberei?

Nach sagenhaft langen drei Tagen ohne Deutschunterricht bei ihrer Klassenlehrerin (Freitag hatte ich „Stimme“ – also besser gesagt: keine Stimme) konnten meine wunderbaren Viertklässler heute die Satzglieder im Beispielsatz „Ich sehe einen Vulkan.“ NICHT mehr richtig bestimmen. Und dann komme ich und gebe ihnen ein AB Akkusativobjekt erkennen ergänzen, auf dem sie doch wirklich die gute alte Frage „Wen oder was …?“ anwenden sollen. Deshalb vorab mein Tipp zum Material: Auch wenn es auf dem AB nicht steht, lasst erst Subjekt und Prädikat finden und markieren, dann klappt es vielleicht mit dem Fragen bilden und beantworten besser. Mein Highlight heute: Einer der Jungs unterstrich konsequent ca. ein Drittel des Satzes gelb (Subjekt), grün (Prädikat) und blau (Akkusativobjekt). Und dabei hatte ich meine Beispielsätze an der Tafel doch extra schön gemischt angeboten. Uaaaaaah!

Nun ja, wenn dann evtl. irgendwann mal mehr Satzglieder bekannt sind, kann man das AB Satzglieder erkennen Prädikat ergänzen einsetzen – auch als Übung vor einem Test oder als LZK selbst. Gibt viel Aufschluss darüber, wie viel Sprachgefühl die Kinder so haben und ist somit auch interessant für die Sprachgebrauchsnote… Inhaltlich ist es an unsere Projektwoche angelehnt, aber das kann man ja ignorieren.

Viel Spaß noch beim Gliedern allen Betroffenen,

Ka

Materialtipps Bundesländer

Die hohe Kunst, Informationen zu sammeln, aus Texten zu entnehmen, zu reduzieren, auszuwählen …

Meine Viertis kämpfen gerade mit der Aufgabe, Sehenswürdigkeiten in dem von ihnen gewählten Bundesland zu benennen. Nach einem Lesetext aus dem Netz gebe ich jetzt noch Kopien aus den unten abgebildeten Büchern in die Ich-AGs oder Partnerteams, damit sie noch etwas kindgerechtere Info bekommen. Meinen dezent oft wiederholten Tipp, die Bücher mal zu öffnen, haben sie ja geflissentlich ignoriert – das haben sie nun davon!

Sehr zu empfehlen, da übersichtliche Seiten zu jedem Bundesland:

Einfach mal bei Kinderatlanten die Augen offen halten – und die Kinder um Öffnung ihrer Buchregale bitten!

Satzglieder benutzen

Ein Subjekt, ein Prädikat – fertig ist der Satz. Diese beiden Satzglieder sind je nach Wahl des Lehrwerks in manchen Sätzen schon schwer auszumachen. Ich habe heute drei Schreib-Spiel-Vorschläge für den Beginn der Satzgliedarbeit:

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1) Sätze würfeln I Akkusativ ist ein Klassiker: Jeweils sechs Subjekte, Prädikate und Akkusativobjekte stehen zur Verfügung. Die Kinder würfeln dreimal und schreiben die Satzteile, die zu den Zahlen gehören, zu einem Satz zusammen.

2) Satzglieder Schreibspielkarten: Die Kärtchen druckt man auf farbiges Papier – Farbwahl nach den Farben, die das Lehrwerk vorgibt. Laminieren? Auswählen, welche Satzglieder mitspielen dürfen und auslegen. Die Kinder ziehen verdeckt eine Karte jeder Farbe und bilden daraus einen Satz, oder zwei umgestellte Varianten, eine Frage…

3) Eine materialfreie Variante dazu: Jedes Kind bekommt ein leeres Blatt (kann ruhig Schmierpapier und kleiner sein). Zuerst schreibt jeder ein Subjekt auf und faltet dann die Oberkante des Blattes darüber. Blatt tauschen, dann schreibt jeder ein Prädikat, klappt wieder zu, tauscht mit jemand Anderem. Dann folgen je nach Wunsch Objekte, Orts- oder Zeitangaben. Wichtig sind immer mehrer verschiedene Beispiele, damit die Kinder kreativ werden können und nicht immer nur „meine Mama“ schreiben… Am Ende werden die Sätze verlesen.

Man merkt, dass es mir hier etwas mehr um den Spaß an Sprachspielerein geht. Mit sinnvollen inhaltsreichen Sätzen und Texten arbeite ich natürlich auch manchmal! 😀

So, das gehörte zu den ersten Stunden „Satzglieder“. Es kommt bestimmt noch was dazu…

Gliedert euch schön durch! Ka