weather-Werkstatt Klasse 4

Wenn im vierten Schuljahr das Thema weather ansteht, bauen wir immer eine Werkstatt / Stationen / wieauchimmermanesnennenwill auf. Nach der Wortschatzeinführung dürfen die Kinder sich die Reihenfolge und Sozialform des Arbeitens an den verschiedenen Aufgaben selbst aussuchen.

Hier mal ein kurzer Überblick über die Einheit:
– Wortschatzeinführung: viele Kinder kennen schon einige Wetterwörter oder können sich zumindest die meisten sehr schnell merken. Ganz bewusst gehe ich deshalb hier auf die grammatische Ebene und arbeite mit den Begriffen adjectives und nouns, um die Wörter zu sortieren und zu klären, warum diesmal zu vielen Bildkarten zwei Wortkarten gehören. Außerdem besprechen wir, dass man ja (wie im Deutschen) auf die Frage „What’s the weather like?“ nicht mit Nomen antworten kann.
– Lied „What’s the weather like today?“ lernen und immer wieder an den Wochentag und das Wetter anpassen.
– Vorstellung der Werkstatt mit AB und Spielen, Arbeit an der Werkstatt
– gemeinsame Bearbeitung von zwei schwierigen Aufgaben, wenn nötig
– Film „Peep and the storm“ schauen, dazu ein minibook gestalten (s. alter Blogeintrag).
– Test

Und noch ein paar Eindrücke aus der Arbeit:
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Das sind unsere Bildkarten, gefunden auf mes-english.com und ergänzt durch die benötigten Wortkarten.

 

 

 

 

 

Ein grundlegender Bestandteil der Werkstatt ist das Wettertagebuch, das für eine Woche geführt werden muss. Leider meist nicht die größte Stärke der Kinder…

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So sieht es aus, wenn sich (maximal drei) Kinder auf dem Flur treffen, um eine Hörübung gemeinsam zu erledigen.

 

 

 

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Das ist eine schöne Übung, die ein bisschen das Denken herausfordert, gefunden auf esl-printables.com. Da muss man mal nicht nur das Wetter erlesen oder malen sondern auch mal Ländernamen erkennen und Bewohnern der Länder zuordnen.

 
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Dann gibt es noch diverse Spiele im Angebot: Paarspiele (Memo-xx), Domino, Pantomime und Bingo. Das sieht dann in Anlehung an die schönen Bingos von diversen anderen Blogs so aus wie hier und hat die alten Bingokarten ersetzt, bei denen man ja immer einen Ansager brauchte.

 

Auch die weather dice sind eine Station: Hier wird in PA gewürfelt, um einen Frage-Antwort-Dialog zu gestalten:

Auch lesen und schreiben müssen die Schätzchen üben. Das rechte AB lässt es den Kids recht offen, was genau und wie viel sie schreiben. Es ist sehr aussagekräftig, wer Wörter, wer Sätze und wer sogar eine Reihe von jedem abgibt…

So, das war mal wieder ein langer englischer Beitrag heute… Aus den vielen Klicks zu meinen bisherigen Englisch-Beiträgen schließe ich auf ein gewisses Interesse eurerseits an Einblicken in dieses Fach und hoffe, heute mal so ganz ohne Material trotzdem ein paar Anregungen reaktiviert oder gegeben zu haben.

Beste Grüße,
Katha

Wie geht’s dir?

… ist eine Frage, die wir meist zeitbedingt unseren Schülern viel zu selten stellen. Da nehme ich mich absolut nicht von aus. Die Kinder müssen funktionieren in der Schule und oft merken wir erst bei extremem oder auffälligem Verhalten, dass die Gefühlslage bei dem ein oder anderen nicht gerade rosig ist.

Um diesem Thema etwas (!) gerechter zu werden, ziehen bei mir in die Klasse bald die Fische ein. Also, keine echten natürlich! Diese:
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Die meisten von euch werden sofort erkennen, dass ich mich bei Mies van Houts Buch „Heute bin ich“ bedient habe. Das wird auch mein Aufhänger sein: Bilder betrachten, Gefühle erkennen und beschreiben, benennen. Die vier ausgewählten Fische kommen an die Pinwand für „Klassenkram“ und daneben eine leere laminierte Seite, auf der mit Klebeknete die Fotos der Kinder (ebenfalls laminiert) befestigt sind. Jeder kann dann morgens seine Laune signalisieren, indem er sein Foto zum jeweiligen Fisch hängt. Ziel ist es, dass sowohl wir Lehrer als auch die Kinder wissen, wem sie heute vielleicht besser aus dem Weg gehen sollte (wütend), mit wem man mal sprechen sollte (traurig), oder ob wir mal ein Wachmacherspiel brauchen.

Mal sehen, wie das angenommen wird… Wenn es was zu evaluieren gibt, schreibe ich es euch.

*Fast vergessen: Die Idee ist nicht allein auf meinem Mist gewachsen – das muss ich unbedingt hier noch erwähnen! Im Gespräch mit einer Teampartnerin darüber, wie wir die Gefühle visualisieren können, hatte sie die Idee mit dem Buch, das ja definitiv zu meinen Lieblingswerken gehört (ich hatte dazu ja auch schon mal was bzgl. Kunst geschrieben…).*

Beste Sonntagsgrüße;
Katha

Medienkompetenz fördern

… das schreiben sich ja inzwischen wohl die meisten Landesregierungen und infolgedessen auch die Verlage auf ihre Fahnen. Ich beschäftige mich seit meiner Ausbildung immer mal wieder mit dem Thema (als Medienbeauftragte ist das ja auch mein Job), finde aber, dass sich Vieles wiederholt oder etwas altbacken ist. Entsprechend lustlos nahm ich die in meinem Fach gefundene Broschüre des MekoKitaService in die Hand, den das Landesinstitut für Medien LfM auf die Beine gestellt hat:
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ich würde hier nicht darüber schreiben, wenn ich nicht positiv überrascht gewesen wäre über diese kleine Publikation, die als Werbung für den neuen Newsletter gilt. Ein paar schöne handfeste Ideen fanden sich darin, die über das Übliche hinausgehen. Fototricks zum Beispiel oder Videodrehideen. Auch Material für die Elternarbeit wird angeboten und Planungshilfen. Hier mal Eindrücke:

Fazit dieses Posts: Ich habe mich direkt mal für den Newsletter angemeldet, werde mindestens eine der Ideen einfach mal im Kunstunterricht ausprobieren und kann das Projekt vorerst einfach nur empfehlen.

Katha

Erzählen in Kleingruppen

Hier mal wieder eine Kleinigkeit zum Umgehen des für die Kinder doch oft ermüdenden Erzählkreises nach dem WE:
An die wunderbaren Gruppenschilder (gepflückt auf der Materialwiese) habe ich einfach flugs einen kleinen Klebezettel mit einer Zahl geklebt – wundersamerweise ergeben alle Zahlen addiert exakt die Anzahl der anwesenden Kinder. Mit STift und Zettelklotz beaffnet, kann ich auf fehlende Kinder direkt reagieren…
Ich lasse Musik laufen, zu der sich die Kinder durch die Klasse bewegen und hänge mit Klebeknete die Monster in verschiedene Ecken (die Knete geht ja von Fenstern, Türen, Regalen und Wänden gut wieder ab) auf. Wenn die Musik endet, dürfen sich genau so viele Kinder bei einem Monster einfinden, wie die Zahl zulässt. Stühle oder Teppichfliesen dürfen dann gern noch flott geholt werden. Nach ein paar Minuten geht die Musik wieder an – das ist dann das Zeichen, sich an seinen Platz zurück zu begeben. Wahlweise kann es auch zum Wechseln der Gruppe UND der Partner genutzt werden, wenn man mehrere Runden quatschen lässt.

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Meine Erstis haben das diese Woche zum ersten Mal ausprobiert und es hat sofort recht gut geklappt. Obwohl nicht jeder seinen Wunschpartner bekommen hat, gab es keine Diskussionen. Vielleicht werden sie doch erwachsen…

Beste Grüße,
Katha

Differenzierung & Lernstand

Es ist ja immer wieder höchst interessant, Schreibergebnisse von den Kindern zu bekommen und zu vergleichen. So ziemlich alle altersgerechten Stufen der Schreibentwicklung, die ich mal an der Uni lernen musste, erkenne ich hier wieder!

 

Die Kinder bekamen die sechs Bilder des Schneemanns zum Nummerieren und ein zweiseitiges AB zum Aufkleben. In der Vertretung hatte die Kollegin sehr schön zum AB hingeführt, indem sie (ohne Kenntnis der Bilder seitens der Kids) gemeinsam an der Tafel einen Schneemann „entwickelte“. Dann ging es frei ans Schreiben…

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Zuerst konnte ich nun erkennen, wer in der einen Stunde siwe weit gekommen war – von fertig bis kein Wort bzw. ein Wort war alles dabei. Besonders beeindrucken mich ja immer die Kinder, die schon an Groß- und Kleinschreibung denken oder so weit „belesen“ sind, dass ihnen Sonderschreibungen schon von der Hand gehen.
Hier mal eine Übersicht der Ergebnisse der ersten Reihe:
Sch
KUKL
KUGL
KuGel
EINEKUKL
eine KUGel
eine SchnEKUGL
1 grosse Kugelder SchneeMANN FÄNGT AN

Das ist doch echt heftig, oder??? Hier könnt ihr nochmal komplett stöbern (leider sind die Fotos diesmal echt bescheiden geworden…):

Diese Diashow benötigt JavaScript.

In diesem Sinne: Lasst uns fleißig weiter differenzieren – es kann mit einem AB so einfach sein manchmal 😉
Katha

Wochenplanarbeit in Klasse 1

Obwohl ich den Grund nicht so richtig nachvollziehen kann, bin ich momentan – was die Monsterklasse betrifft – etwas entspannter als noch im November oder Dezember. Vielleicht kommen wir ja doch ein bisschen voran…

Ein Grund ist sicher, dass die Kinder, der Wochenplan und ich uns langsam richtig aneinander gweöhnt haben. Da ich schon mehrfach gefragt wurde, kommt hier ein kleiner Einblick in MEINE Handhabung, die sicher nicht für alle gängig und nachvollziehaber, sinnvoll und zu handhaben ist. Bitte beachtet auch, dass die aktuelle Form der momentane Stand der Entwicklung ist, der viele Vorstufen vorangegangen sind. Nicht alle Formen der Differenzierung gab es von Beginn an!

So sieht es diese Woche bei uns aus:
WP.PNGZuerst grundsätzlich:
> grau ist freiwillig, weiß ist Pflicht
> erst Lehrerkontrolle, dann selbst stempeln (sie stempeln halt so gern)
>Sanduhren sind bei mir 10 Minuten lang

Zu den Abbildungen:
> Die Symbole vorn beziehen sich auf die eingeübten aus dem Lehrwerk.
> Die Zahlen sind von Valessa Scheufler, Endlich Pause und hängen so in groß über den passenden Ablagekästen an der Wand (s.u.).
> Zusätzlich zu AH oder Lesebuch gibt es noch einige Zeit lang die Bilder des jeweiligen Heftes/Buches.
> Das Symbol hinter der 2 steht für ein AB. Manchmal kommt dazu noch ein Bild zur Erklärung.
> Das kleine Wörterschreibheft gibt’s hier.

Zum Ablauf:
Bestenfalls gilt ein WP von Montag bis Freitag. Die Aufgaben werden, wenn nötig besprochen, dann geht es in der Schule los. Damit ich (vor allem an den gefürchteten „nur-eine-Stunde-in-der-Klasse“-Tagen nicht mit den HA in Tüdder komme, ist der WP auch Hausaufgabelieferant. Das entspannt sehr. Und mancher arbeitet zuhause wirklich zuverlässig mit den Eltern weiter.
Wer etwas fertig hat, zeigt es einer Lehrerin (bzw. liest vor) und bekommt dafür ein Autogramm (beim AH z. B. wird immer eine Sanduhr durchgestrichen) und dann darf das Kind sich einen Stempel geben. Die Sanduhren habe ich eingeführt, um einerseits jedem eine gewissen Zeit am AH festzulegen (vorher war da nur AH und es war den Kindern schwer nachvollziehbar, dass sie nicht für eine Seite AH den gewohnten Stempel bekommen, sondern sich da etwas gedulden müssen.Nun ist klar, dass man nach dreimal dran arbeiten die Aufgabe AH fertig hat. Im AH befinden sich übrigens alle Kinder an verschiedenen Stellen, weshalb ich nicht mehr, wie zu Beginn des WP-Systems, Seitenzahlen für alle angeben kann…
Nun möchte ich, da der WP ja auch zuhause bearbeitet wird, gern die Eltern noch etwas ins Boot holen. Sie bekommen am Freitag eine Rückmeldung mit den Smileys und ggf. etwas Text und sollen übers WE unterschreiben. Mal sehen, wie das klappt…

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Zum Inhalt:
Wie zu erkennen ist, steht immer das Lehrwerk mit im WP: AH und Fibel sind immer Pflicht. Dazu kommt fast immer das Kleine Wörterschreibheft. Oft gibt es ABs mit verschiedenen Schwerpunkten (lesen, schreiben, SU, Wahrnehmung) oder wie diese Woche ein kleines Minibuch zum Lesen und Malen (Nr. 3). Verstärkt nehmen wir nun Übungsformen wie MiniLÜK, LogicoMini oder Paletti mit in den WP auf, um den Kindern anhand von 12 festgelegten Aufgabenblättern hier Methodensicherheit zu geben. Dazu bleibt jedes Material mindestens 2 Wochen mit verschiedenen Übungsblättern drin, bevor was Neues kommt.
Nicht zuletzt sollen auch ein paar „richtige“ Spiele Einzug halten. Nächste Woche geht es mit zwei Puzzles los. Ich wollte ja die tollen Puzzle-ABs von ABCund123 anbieten, die Kollegin meinte aber: „Warum nicht echte Puzzles?“ – Tja, warum eigentlich nicht. Muss der Möppel demnächst mal auf ein paar Puzzles verzichten…

Zur Differenzierung:
In enger Zusammenarbeit mit meiner Teampartnerin mit Förderfachschwerpunkt fülle ich den WP für alle und wir schauen, wer was als Pflicht bekommt. Manchmal variiert auch die Anzahl der Sanduhren, um langsameren Arbeitern etwas Erleichterung zu verschaffen. Gerade haben wir uns ein neues System überlegt, wie wir innerhalb einer Aufgabe noch den Kids bestimmte Aufgaben zuordnen können. Darüber schreibe ich, sobald wir das getestet haben.

Ihr merkt hoffentlich, dass sich der WP für mich und meine sehr heterogene Lerngruppe sehr bewährt, trotzdem aber immer noch total „im Fluss“ ist und sicher noch etwas verfeinert werden kann und wird.
Falls jemand sich nicht hinsetzen möchte und die Vorlage in leer brauchen kann, hier ist sie: wochenplan-leer

So, das reicht erstmal für heute. Ich hoffe, ihr konntet meine Ausführungen nachvollziehen und schlagt jetzt nicht die Hände überm Kopf zusammen. Es hört sich (glaube ich) komplizierter an, als es ist. Wer zum Beispiel nicht für alle Kids einzeln Pflichtaufgaben festlegen will, kann ja zum Beispiel 3 oder 4 Gruppen bilden. Wer im AH gleichschrittig vorankommt, kann dort Seitenzahlen einsetzen.

Ich mache jetzt Feierabend und wünsche euch ein gute restliche Woche!
Katha

Da bin ich ja etwas beruhigt…

… bei den Nachrichten, die der WDR, den ich übrigens für sehr glaubwürdig halte, heute vermeldete:

Lediglich 8 Prozent der Befragten schenken diesen Informationsquellen Glauben, 71 Prozent bewerten dagegen die sozialen Medien als „weniger glaubwürdig“. Allerdings zeigt die Studie auch: 82 Prozent der Bundesbürger nutzen soziale Medien nicht regelmäßig als Nachrichtenquelle. [WDR-Studie zur Glaubwürdigkeit von Medien]

Gut zu wissen, dass offensichtlich die Hohlbirnen und Doofköppe, verkappten Nazis und Dummschwätzer, die für mich gerade online immer präsenter werden, zumindest statistisch noch nicht in der Mehrheit zu sein scheinen.

Es gibt mir Hoffnung, dass noch viele Menschen wissen, dass facebook eine Kommunikationsplattform ist und kein Nachrichtendienst. Und es bestätigt mich darin, dass wir weiter und betimmt auch (wo möglich) noch viel intensiver unsere Schüler, die Nachrichtenleser bzw. -konsumenten von morgen, auf den richtigen Weg bringen müssen.
Wir müssen Bescheid wissen, was da abgeht im Netz, in dem viele unserer Schätzchen fast ungeschützt und meist unbegleitet unterwegs sind!
Wir müssen lernen, Medienphänomene von Horroclowns bis FakeNews nicht nur zu belächeln (weil wir wissen, wie viel Quatsch da so rumgeistert) sondern mit den Augen der Kinder zu betrachten (weil die das überhaupt noch nicht einschätzen können!).
Wir müssen die Eltern aufrütteln, an die Seite ihrer Kinder zu kommen und ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben für einen gesunden Umgang mit Informationen aus dem und für das Internet.
Dafür müssen wir Zeit bekommen [neudeutsch: Ressourcen], mit den Kindern nicht nur darüber zu reden, dass sie nicht mit dem Mann im Auto mitgehen sondern auch im Netz auf der Hut sein müssen.

Also: Teilen und Liken des oben zitierten Artikels auf facebook etc., dann lesen und eigene Schlüsse draus ziehen*…

Beste Grüße,
Katha

* wahlweise auch in anderer Reihenfolge… 😉

Fundstück auf der Festplatte

Noch aus der Zeit, als ich wie viele JunglehrerInnen einfach ALLES abspeicherte, was es kostenlos gab, stammt dieses Fundstück:
troubles
Auf diese Einleitung, die mir schon einige „oooh ja“s entlockte, folgt eine total pragmatische, humorvolle Tippliste für den alltäglichen Gebrauch, Unterrichtsplanung und -kniffe. Vielleicht kennen einige von euch das Dokument schon, aber m.E. kann man sich die meisten Aspekte davon immer wieder zur Erinnerung zu Gemüte führen. Lernspirale quasi.

Auf der Suche nach einem Link für euch bin ich auf der Seite des Herrn Lüders gelandet und finde, dort kann man (wenn auch von einer absoluten Nicht-Primimaus verfasst) viele interessante Dinge lesen. Schaut euch doch mal um. Ich hoffe, es ist ok für Herrn Lüders, wenn ich euch trotzdem hier den Link zum Dokument gebe: Taking Arms Against School Troubles.

Katha

Lesen gelernt?

Oft heißt es ja, dass bei den meisten Kindern nach den Winterferien der Schalter gekippt ist und sie den grundsätzlichen Leseprozess verstanden haben. Da bin ich ja mal gespannt…

Um meine Eindrücke aus dem vergangenen Jahr zu bestätigen, Verbesserungen zu bewundern oder „Baustellen“ zu konkretisieren, werde ich gleich am zweiten Schultag einen kleinen Lesetest schreiben lassen. Das ist zwar fies, zeigt mir aber doch am deutlichsten, wer wo steht nach zwei Wochen ohne mein gutes Zureden.
Drei Aufgaben auf drei Niveaus machen am Ende klar, wer noch bei Silben ist, wer Wörter schafft oder sogar schon Sätze verstehen kann. Punkte kommen dran, da die Kinder sich durchaus an dieses System schonmal gewöhnen sollen. Wer die nicht mag, nimmt TippEx… Die Sätze sind übrigens absichtlich doppelt bepunktet.
test
Die tollen Bilder stammen wie so oft von der sehr freundlichen Frau Locke.

Wer’s brauchen kann, bekommt hier das Blatt: lesetest-1b

Beste Grüße,
Katha

Einstieg nach den Winterferien II – Englisch

Da die Übung „Find someone, who…“ aus dem Englischunterricht stammt*, habe ich die Vorlage für die Erstis einfach mal etwas erweitert und werde mit meinen Englischklassen in 3 und 4 auch einfach mal probieren, wie sie damit zurecht kommen. Da müssen wir dann noch Fragen entwickeln vorab, das ist schonmal klar**. Aber so kann ich auch im Fachunterricht den Einstieg nach den Ferien mal besonders gestalten…

Hier die Vorlage: winter-holidays-chat-2016-17-blog

2017-01-06-11-59-00

Best wishes, Katha

* Ich kenne es aus dem Buch „Spontanes Sprechen im Englischunterricht der Grundschule“ von Inge Kronisch aus dem Cornelsen-Verlag. Dünnes Buch, aber einige gute Anregungen und Erinnerungen drin:
2017-01-06 12.04.46.JPG

** Auf Anregung von Franziska hier nochmal, wie ich das mit den Fragen angehen werde:  Weder Präteritum passt, noch in allen Fällen das Perfekt. Ich werde deshalb die Satzstruktur „I’m looking for someone, who built a snowman! Is that you?“ einüben. Ist etwas schwieriger, aber die Viertklässler sollten das schaffen. In der 3 werde ich vermutlich mehr Wert darauf legen, dass sie am Ende Sätze wie „Kevin built a snowman.“ formulieren können, das würde mir da reichen.
Ich hoffe, das hilft dir weiter!
LG, Katha