Let’s practise our new words!

Nach der Wiederholung der Zahlen, Farben und Schulsachen zu Beginn des zweiten Schuljahres steht bei uns immer der Klassiker „Brown bear, brown bear, what do you see?“ von Eric Carle an. Darin stecken neben den Farben diverse Tiere – einige leichter zu merken oder schon aus der Geschichte „What colour are your knickers?“ bekannt, andere schwieriger.

Cat, dog, bear, sheep, fish, frog klappen erfahrungsgemäß recht gut. Früher konnte man duck leicht erklären über Donald Duck; in diesem Jahr merken sich die Kids erstmals bird besser, weil sie sich am Spiel bzw. Film Angry birds orientieren… Zeiten ändern sich.

Zuerst wird natürlich der Wortschatz mit Hilfe von Bildern bzw. kleinen Stofffiguren erarbeitet und mit diversen Spielchen geübt. Kim’s game ist immer wieder beliebt, Clever Parrot ebenso. Mit den Figuren haben wir uns in den Kreis gestellt; ich gab sie einzeln herum und man musste den Namen bei jedem Weiterreichen dem nächsten Kind sagen. So spricht jeder jedes Wort mindestens einmal. Besonders lustig wird es nach einer Übungsrunde, wenn man dann in beide Richtungen Wörter schickt und/oder schneller taktet. Wird zwar etwas unruhig, aber ist sehr einprägsam!

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So sieht es dann an der (ja, ich weiß: ungeputzten) Tafel aus, wenn nach den ersten rein mündlichen Übungen das Schriftbild dazu gekommen ist. Da hier ja immer mit Wortpaaren (Farbe/Tier) gearbeitet wird, habe ich die Wortkarten auch optisch so gestaltet, dass sie an den Anstoßpunkten „offen“ sind. Die Rahmen hab ich einfach nach dem Laminieren abgeschnitten…

Im nächsten Schritt möchte ich die Kids dann von den festen Paaren wie „purple cat“ oder „red bird“ lösen und präsentiere folgende Varianten:

1. Wortpaare korrigieren
IMG_0698.JPGHier dürfen die Kinder an die Tafel kommen und immer ein paar Wortkarten tauschen, um am Ende zur korrekten Darstellung aller Bilder zu kommen (also z.B. hier horse gegen frog tauschen, damit der frog schonmal richtig ist). Einige Schritte sind nötig und so werden viele Kinder aktiviert. Je nach Stärke der Klasse kann man das Sprechen des richtigen Wortes, beider getauschten Wörter oder einfacher Sätze wie „This is a frog.“ oder „The frog is green.“ einfordern.

 

 

2. Wortpaare lesen
IMG_0696.JPGHier geht es jetzt wirklich um das Erlesen der geübten (!) Wörter in einer neuen Mischung. Geübte Kollegen können dann ja nach dem Erlesen die Tiere in der hier verwendeten Farbe anzeichnen. (Meine Zeichnungen mute ich nur den Kids zu!)

Alternativ kann man auch die Karten verteilen, dann zufällige Paare bilden lassen aus Farbwort und Tierwort und diese dann vorstellen lassen.

Oder oder oder…

 

3. Minibook
Seit einigen Jahren setze ich an genau dieser Stelle ein minibook ein, in das die Kinder selbst sechs Tiere einkleben oder hineinmalen können, deren Farbe sie selbst bestimmen. Dazu werden dann die „neuen“ Tiernamen geschrieben. Wer die Vorlage (selbstverständlich bildfrei) nutzen möchte, hier bitte: minibook-brown-bear-clean (einfach den Bären selbst einfügen)
So sieht das dann in Kinderhänden aus, also vor dem Falten. Das mussten wir auf nächste Woche verschieben:

Ich sehe gerade, dass ich nur Bspe. habe, bei denen die Kinder sich ans Buch gehalten haben. Das waren eigentlich nur ca. ein Drittel der Kids – der Rest war kreativer. Aber so oder so – geschrieben haben sie alle und das Lesen dieser Frage und der Antwort übt man ja egal mit welchen Tieren gleich gut. Da müssen die Eltern zuhause ran und sich was vorlesen lassen.

Nun denn, ihr brauen Schafe und gelben Frösche, gehabt euch wohl!
Katha

Tipps gesucht!!!

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Heute würde ich gern einmal wieder eine Bitte an die werte Leserschaft loswerden:

Eine meiner besten Freundinnen konnte endlich aus der VHS an die Grundschule wechseln und arbeitet nun als DAZ-Fachkraft. Sie würde gern mit den Kindern verstärkt mit Bilderbüchern arbeiten (was sie vorher mit den erwachsenen ‚Integratisten‘ ja eher nicht getan hat). Zusammen sind uns schon einzelne Bücher eingefallen, die wir kennen und/oder haben und die sich gut mit einem bestimmten Wortschatz verknüpfen lassen. Ich kennen da halt oft nur englische Bücher, die wir im E-Unterricht einsetzen.

Bislang stehen bei uns Die Kleine Raupe Nimmersatt (Wochentage, Obst), Die kleine Spinne spinnt und schweigt (Bauernhof, Tiere) und zwei, drei englische Bücher auf der Liste. Ich bin mir sicher, dass die Intelligenz der Gemeinschaft hier wesentlich größer ist als unsere zwei Gehirne. Es wäre deshalb wirklich riesig nett, wenn ihr im Kommentar oder per Mail (primarblog@web.de) Bücher schreiben könntet, die ihr kennt, benutzt, toll findet und vielleicht ein Thema dazu nennen könntet, dessen Wortschatz man an diesem Buch aufhängen kann. Ich schreibe dann gern auch nochmal für alle Interessierten einen Blogeintrag über das Ergebnis der Sammlung, denn da sind sicher gute Tipps für alle im ersten Schuljahr dabei (oder für die Muttis wie mich).

VIELEN DANK im Voraus sagt
Katha (i.A. von Sonni)

Helle Momente

Ja, viele Lehrer neigen zum Jammern – mich definitiv eingeschlossen!

Inspiriert von Susanne Schäfers Eintrag von vor ein paar Tagen möchte ich heute mal teilen, womit „meine Kleinen“ mich in den letzten Tagen erfreut haben:

  • Hänschen und Irmgard gerieten in Streit, weil irgendwie immer einer der beiden mit Arm, Stift, Heft oder sonstwas auf der Tischhälfte des jeweils anderen war. Im gemeinsamen Gespräch mit beiden anwesenden Lehrerinnen wurde besprochen, dass ein schnell aufgeklebter Streifen Kreppband für Frieden sorgen könnte. Keine fünf Minuten später stehe ich wieder vor dem gleichen Tisch, als sich die beiden plötzlich einmal freundlich lächelnd in den Arm nehmen und mich bitten, den Klebestreifen doch wieder zu entfernen – sie bräuchten ihn nicht mehr.
  • Zusammen mit den Patenklassen aus der 4 machten beide ersten Klassen einen Ausflug zu einer dorfeigenen Streuobstwiese, um Äpfel zu pflücken. Den Weg entlang von Bürgersteigen und einer gehwegfreien Straße meisterten wirklich alle Kleinen anstandslos an den Händen ihrer Paten und ohne jegliche Störungen. Auch auf der Wiese selbst hatten wir vier mitreisenden Lehrer niemanden zu ermahnen oder einzufangen. Immer wieder konnte ich Viertklässler beobachten, die sich für ihr Patenkind nach einem bestimmten Apfel reckten oder mal liebevoll den Arm um es legten. Wunderbar.
    Viele Äpfel sind jetzt Geschichte:
    apfelwiese-22-09-14apfelwiese-22-09-23
  • Einige der Äpfel, die gestern noch in Rucksäcken und Tüten zur Schule und später nach Hause geschleppt worden waren, haben sich inzwischen sogar in einen Apfelkuchen verwandelt, den wir gemeinsam und ordnungsgemäß in 16 Teile geteilt genießen durften. Danke unbekannterweise an die Oma, die nach dem Ausflug mit ihrem Enkel gebacken hat!
  • Von einer Schülerin, die offensichtlich noch etwas Schwierigkeiten mit der Eingewöhnung hat und bereits viele Einzelgespräche mit mir führen durfte (u.a., weil sie häufig kneift oder trietzt), bekam ich freudestrahlend ein mit ganz vielen Herzchen gestaltetes Bild überreicht. Sie hatte auch in dieser Woche wesentlich weniger Konflikte als zuvor und scheint etwas besser Anschluss zu finden. Das Herzchenbild hängt jetzt natürlich an meinem Schrank am Pult und bekommt bestimmt bald Nachbarn.
  • Ich konnte eine Geschichte vorlesen, die sich alle Kinder angehört haben (und nur zweimal kurz für Ermahnungen bzw. Drohungen unterbrechen). Und danach sogar noch eine Tafelarbeitsphase durchführen. Es kam fast das Gefühl von gemeinsamem Arbeiten auf… 😉
  • Heute hatte ich in der großen Pause Aufsicht. Vorher hatten wir besprochen, was in der Kunststunde nach der Pause geschehen würde. Wie es immer so ist, wenn man vom Schulhof kommt, waren die Kinder rund 2 Minuten vor mir in der Klasse – und malten alle (!) bereits an ihren Elefanten herum. Da war ich baff und habe erstmal ein dickes Lob in die Runde geworfen.

Kleine Inseln mit Leuchttürmen kommen also langsam in Sicht, nachdem ich letzte Woche schon eher SOS Seenott gefunkt hätte. Hoffentlich lobe ich jetzt den Tag nicht vor dem Abend, aber ich denke, dass sich die Wellen langsam etwas glätten.

Katha

Ich-Buch

Als erstes SU-Thema eignet sich für die kleinen Monsterklassenkids „Ich und die anderen“. Dazu habe ich meine alte Vorlage vom Ich-Buch herausgekramt und sie ein wenig erweitert, angepasst und verändert. So gibt es momentan 10 Seiten, auf denen die Kinder malen, messen, schreiben und sich ein wenig mit ihren Interessen und Fähigkeiten beschäftigen.

[Die tollen Nummern stammen übrigens von Valessa Scheuflers Blog ‚Endlich Pause‘]

Die ersten sieben Seiten gibt es im „Werkstattmodus“ – also zur freien Auswahl in der Bearbeitungsreihenfolge und Verwendung von Hilfsmitteln (Spiegel zum Augen zeichnen, Zollstock zum Körpergrößemessen und Klassenliste für den Geburtstag). Somit kommt wirklich eine Art von geschäftiger Arbeitsathmosphäre im Klassenraum auf, bei der jede/r etwas Wichtiges zu tun hat. Das Mantra „Arbeitszeit ist Flüsterzeit“ ist den Kleinen inzwischen schon gut im Kopf geblieben und einige wiederholen es regelmäßig für ihre Nachbarn.
Edit 2021: Sehr amüsant zu beobachten. Hier kommt die bildfreie Vorlage für Interessierte: https://primar.blog/2021/08/02/aktualisierung-des-ich-buchs/

Nun müssen wir es „nur noch“ zum zweiten Teil des Themas schaffen: WIR.
Gemeinsame Spiele und Erlebnisse wie ein erster Ausflug sollen hierhin helfen, genauso wie das immer deutlichere Einfordern von angemessenem Verhalten im Unterricht. Zur Visualisierung dieser Anforderungen habe ich mir eine englische Idee geklaut und übersetzt: „Gib mir fünf!“ Das sind fünf wichtige Grundlagen zum Zuhören, die wir diese Woche täglich mehrfach gemeinsam einüben:
> Der Mund ist zu.        > Die Augen schauen.
> Die Ohren hören.
> Wir sitzen gerade.
> Die Hände sind still.
Die Bilder, die unter dem obigen Link finden könnt, habe ich in A4 im Klassenraum aufgehängt, dann einmal in A5 ausgedruckt, um im Bedarfsfall nochmal auf einen bestimmten Aspekt hinzuweisen und auch nochmal in ganz klein (6auf1 beim Drucken), um sie einzelnen Kindern nochmal auf den Tisch zu legen.
Auch hier können viele Kinder die fünf Sätze schon mitsprechen, wenn ich „Gib mir fünf!“ sage und hoffentlich setzen das bald auch alle in Taten um bzw. halten länger als 20 Sekunden durch.

Auf geht’s – kämpfen und siegen! Das singen wir immer im Stadion. Passt irgendwie auch momentan für die Arbeit! 🙂

Katha

Und immer, immer wieder geht die Sonne auf

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Und manchmal tut sie das in den wunderbarsten Farben. Leider nur mit dem Handy bewaffnet (Schulweg = keine Zeit, keine Kamera) konnte ich diese Woche leider nur eine schwache Erinnerung festhalten. Aber wenn man auf dem Weg zur Arbeit so begrüßt wird, kann der Tag doch schon gar nicht mehr so schlimm werden, oder???

Katha

Wörterfressermonsterchen

… ist ein Wort mit sieben Silben! Wahnsinn!

Zum Wochenausklang entstanden bei den Erstis lustige, gruselige, interessante, niedliche Kunstwerke aus vielen Prospekten, Zeichenblockpapier und Wachsmalern:

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Zuerst zeichneten wir mit Bleistift einen Monsterbauch auf unserern niegalnagelneuen Zeichenblock. Dann suchten wir besondere Wörter und Buchstaben in einem großen Haufen Prospekte, Kataloge, Zeitungen und schnippelten sie aus. Damit wurde dann der hungrige Bauch des Monsters möglichst gut gefüllt.
Zuletzt malten wir dann mit Wachsmalern den restlichen Körper des Monsters. Seeeeehr interessant, wer da was für eine Art Monster schuf. Einige Überraschungen waren für mich dabei! Sehr interessant war es auch, wie wenig gezielt die Kinder teilweise die Textstücke bzw. Schnipsel auswählten. Einige waren einfach nicht vom Konzept „besondere Wörter“ (aufs Aussehen bezogen, natürlich!) zu überzeugen. 🙂

Katha

 

Ich überreiche dir einen Blumenstrauß

Ein wenig inspiriert von einem meiner Lieblingskinderbuchautoren Eric Carle und seiner Collagetechnik entstanden in meiner Kunstklasse (4. Jahrgang) diese wunderbaren Blumensträuße:

Hier mal die Anleitung:
1. Ein A3-Zeichenblockblatt mit verschiedenen Farben deckend grundieren. Dazu mehrere (4-6) Felder verwenden, damit nachher die Blüten je eine Farbe bekommen. Wer schlau ist, gibt auch etwas grün vor, damit man auch schöne Stängel bekommt (das hatte ich nicht im Blick – wir haben einfach grünes Tonpapier genommen). Darauf und/oder dazu auch Schwämme, Schwammstempel, Spritztechnik (Sieb & Zahnbürste) anwenden und/oder gestreifte Flächen, Punktemuster etc. malen – trocknen lassen!

2. Ein weiteres Blatt A3 einfarbig „lasieren“, also mit viel Wasser und wenig Farbe hell grundieren – trocknen lassen.3. Fotos von den Händen der Kinder machen. Ich habe ihnen alle etwas zum Halten in die Hand gedrückt, um einen realistischen Eindruck zu erzeugen (kann nachher abgeschnitten werden). Achtung: Irgendwie bei den Fotos ein Namensschild oder so mitfotografieren! Ihr glaubt nicht, wie schwer es später ist, Hände in Schwarzweißdrucken zuzuordnen! Das war eine echt unnötig schwierige Aufgabe. Lernt aus meinen Fehlern … 😉

4. Fotos auf A4-Format ausdrucken in Grautönen.

5. Kurze Besprechung, wie Blüten aufgebaut sind. Dann aus den farbigen Feldern des ersten Blattes Blütenblätter ausschneiden – jeweils mehrere der gleichen Form und Farbe. Zusammen mit einem andersfarbigen Kreis Blüten daraus legen. Dem grünen Bereich bzw. grünes Tonpapier in genügend viele und lange Stängel schneiden, ggf. Blätter dazu.

6. Blüten, Stängel und Hand auf das zweite Blatt legen und passend anordnen. Dann vorsichtig kleben. Dabie beachten, dass die Stängel sowohl hinter den Blüten als auch hinter der Hand aufgeklebt werden, damit der Eindruck entsteht, sie würden von der Hand gehalten.

Dauer des Ganzen: schätzungsweise 3-4 Schulstunden.

Hier noch ein paar Eindrücke vom Schaffensprozess:

Katha

Auf und Ab, Ab und Auf

Drei Wochen Schule für die Erstis. Gefühlte Drei Monate für die Erstilehrerinnen. Kennt ihr, ne?

Ich fühle mich grade ein bisschen pubertär: Zwischen „voller Lob und Begeisterung“ und „Ich will hier raus!“ liegen oft nur Minuten.
Oft dösen die einen in einer Erarbeitungsphase einfach weg, während andere pfeifen, reinrufen, Stifte wegräumen, im Ranzen fummeln… Dann wieder kommen diese hilfreichen Momente und krativen Problemlösungen der Kids, die mir zeigen, dass die Grundanlagen eigentlich ganz gut sind.
Da will dann plötzlich der ganz ruhige und feundliche Klassenkleinste neben dem lautesten und fäkalausdruckbevorzugenden Förderkind sitzen, um nebeneinander friedlich den Tagesplan abzuarbeiten. Dann wieder kneift Trine ein ums andere Mal ihre Mitschülerin; scheinbar in dem seltsamen Versuch, Kontakt mit ihr aufzunehmen. Später finden drei echt unruhige Kinder eine tolle Lösung, wie sie gemeinsam den schuleigenen Basketball für die Pause ausleihen und zusammen damit spielen können. Dann wieder bitte ich die Klasse, ihr AH herauszuholen und höre von zwei Kindern ein lautes „Nein“ durch den Raum schallen.

Irgendwie vergisst man doch wirklich, wie es so ist am Anfang der 1. Ist scheinbar wie mit Geburten, die vergisst/verdrängt man ja auch ganz gut…

Fachlich betrachtet kommen wir glaube ich ganz gut voran – zumindest genauso gut oder schlecht wie meine liebe Teamkollegin. Das Arbeiten geht den meisten Kindern recht gut von der Hand, nur das Zuhören ist wirklich auf die ersten Stunden begrenzt. Dummerweise komme ich immer frühestens in der 3. Stunde in meine Klasse. Bleibt der regelmäßige Einsatz von Spielen, Liedern, Bewegungspausen und das EinfachMalAnDieArbeitSchickenUndDenenHelfenDieNichtWeiterwissen.

Wir beißen die Zähne zusammen. Macht ihr mit?

Katha

How to develop a new unit?! – School in Britain

Auf unserer letzten Fachkonferenz Englisch beschlossen wir, die Themenverteilung für die zweite, dritte und vierte Klasse etwas zu verändern. Unter anderem war es das Ziel, mehr Landeskunde unterzubringen. Somit beginnt das dritte Schuljahr nun zum ersten Mal mit dem Thema „School in Britain“.

Im Klartext heißt das aber auch: eine komplett neue Einheit stricken, Material suchen/schreiben und Ideen abwägen… Spannend, das mal wieder zu tun, wo ja fast alle anderen units inzwischen seit Jahren gut laufen.

In meiner Funktion als Medienbeauftragte und mit meiner persönlichen Abhängigkeit vom PC führte mich meine erste Suche in die weiten des weltweiten Netzes und auf die gängigen Seiten für englisches Veranschauungsmaterial*. Nach der ersten Sichtung vieler Dateien, die teils ansprechend, teils eher gruselig illustriert waren, entstand meine Vokabelliste für die Einheit, die sich thematisch bedingt, diesmal in drei Teile gliedert:
school
Ihr seht hier die Überschriften und Wortkarten, die im treasure book der Kinder landen werden, nachdem sie für Spiele wie Bingo oder „Paare suchen“ genutzt wurden.

Ein Teil des Vokabulars kann mit Hilfe dieses Film veranschaulicht bzw. erarbeitet werden: School in Britain (gefunden auf Youtube, von angolamiacpl.co.cc). Man begleitet den Grundschüler Jamie an einem Schultag. Mit englischem Untertitel!

Außerdem gehört bei einem landeskundlichen Thema ein deutscher Lesetext für mich dazu, den man zum Beispiel in der „Grundschule Englisch“ finden (und abwandeln?) kann.

Aus den gefundenen Bildkarten traf ich dann die oben abgebildete Wortauswahl und landete so bei 21 Begriffen, da zum Beispiel „school“ nicht mehr nötig war, aber so etwas wie „secretary“ zu weit geführt hätte. Auch die selbsterklärenden Begriffe wie „music“, „music room“, „arts room“ etc. lasse ich weg, weil die ja quasi direkt übersetzt werden können. Im Prinzip kommt „subjects“ als 22. Wort dazu, das muss man gut klären. „School uniform“ ist ebenfalls nicht auf der Liste, weil es dazu ein Teilkapitel in der Einheit gibt, in dem der Begriff schnell gelernt wird.

Nach der deutschsprachigen Klärung der Unterschiede zwischen dt. und engl. Schulen füllten wir gemeinsam an der Tafel eine Tabelle mit Stichworten, die die Kinder auf ein leeres Blatt übertrugen.
Im Anschluss bekamen sie Vorlagen für eine Schuluniform, die sie nach ihren Vorstellungen gestalten durften – für Jungs und Mädchen. Daraus werden dann zwei „angezogene“ Schulkinder, zu denen passend dann ein Lückentext (ab-luckentext-my-school-uniform) ausgefüllt wird.
uniform
Hiermit kann man je nach Klasse verschieden umgehen: leise lesen lassen; laut vorlesen lassen; laut nur dem Lehrer vorlesen lassen (gut für Notenbildung); alle Bilder an die Tafel hängen, Texte vorlesen lassen und erraten, welche Schuluniform beschrieben wird…

So, da bin ich jetzt. Die ersten Stunden laufen und es werden noch ein paar dazu kommen, bevor Winnie the witch uns wieder ihren jährlichen Besuch abstattet. Vielleicht komme ich ja noch weiter zum Teilen der restlichen unit.

Mrs. Ka

* Viel Material bietet sparklebox.co.uk kostenlos an. Twinkl.co.uk bietet sehr schöne Illus an, vieles aber nur nach kostenpflichtiger Registrierung in verschiedenen Preisstufen. Auch auf der Seite www.mes-english.com hab ich schon gute flashcards gefunden, aber die Auswahl ist dort oft zu groß, so dass ich auch aussortiere. Für Rätsel etc. nutze ich dann ggf. Tools for educators, wo ich aus einer Liste meine Wörter auswählen kann.Und nicht zuletzt der Geheimtipp der polnischen ESL-Kollegen: anglomaniacy.pl, die dem Namen nach bestimmt auch für den o.g. Film verantwortlich sind…

Wir lassen etwas wachsen III

Ich glaube, unsere Sonnenblumen sind etwas retardiert.

Während in allen Nachbargärten die Blüten strahlen, gab es bei uns bis in die letzte Woche hinein nur grüne Stängel… ABER DANN:

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Endlich sind Möppels Samenkörner nicht nur zu größtenteils übermöppelgroßen Blumen gewachsen, sondern zu „richtigen“ Sonnenblumen geworden! Er ist so stolz – da lacht das Muttiherz auch bei jeder neuen Blüte mit.

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Sonnige Grüße,

Ka & Möppel

PS: Entschuldigt die lange Pause um Thema! Es war wegen des sehr zögerlichen Wachstums der Pflanzen etwas in Vergessenheit geraten…
Nächstes Jahr experimentieren wir mit verschiedenen Samen und definitiv einer früheren Umsetzung der Sprößlinge ins große Beet. Also quasi eine vorab-Fördermaßnahme für die kommende Sonnenblumengeneration 🙂