Lebenszeichen

Mmmh, seltsam. Die Blogs der Kolleginnen, die frisch eingeschult haben, sind erstaunlich ruhig. Ich kann es momentan gut nachvollziehen, denn auch hier tut sich ja zur Zeit kaum etwas. Das liegt sicher daran, dass wir alle, die uns jetzt frischgebackene Erstklasslehrerinnen nennen* dürfen, gerade mehr als gut beschäftigt sind.

Das erste Kennenlernen ist bei uns in NRW abgeschlossen. Da ich meine wenigen Schätzchen ja schon vom Kennenlernnachmittag gut kannte, muss ich mich immer mal wieder dran erinnern, „trotzdem“ ein paar Kennenlernspiele zu machen. Die Kinder kommen aus verschiedenen Kitas oder Gruppen, einige sind zugezogen oder pendeln aus einem anderen Einzugsgebiet. Bislang gibt es nur zaghafte Versuche, mit vorher unbekannten Kindern anzubändeln.

Morgen wird es dringend Zeit für den nächsten Buchstaben, nachdem wir bislang „nur“ das A von allen Seiten beleuchtet haben und daran die zukünftigen Arbeitsweisen geübt haben. Ab morgen beim L können die Schätzchen also bereits alle Methoden und Aufgabenformen sicher und ohne Nachfragen anwenden. Oder meint ihr nicht???

Nun ja, die Klassenraumfenster und die Fenster draußen auf dem Flur haben wir inzwischen etwas verschönert und motorisch schlagen sich beim Schneiden alle ganz gut. Das hab ich auch schon anders erlebt. Was ich viel schwieriger finde, ist momentan eine Balance zwischen „Schaffen“ und „Erholen“ zu finden. Ersteres sind die Übungen zu den Buchstaben, mit der Anlauttabelle, in der Fibel. Zweiteres sind Schungübungen, Anmalen, Spielen, Erzählen. Wenn man so lange keine 1 hatte und direkt aus der 4 kommt, wie es ja in der Grundschule üblich ist, finde ich diesen Drahtseilakt echt nervenaufreibend. Selten Noch nie habe ich in meinem Planer so oft Stundenplanungsstichworte ausradiert und neu gefasst und nochmal radiert… Ich hoffe mal, dass sich zumindest das spätestens nach den Herbstferien gibt und die Planungen wieder etwas leichter von der Hand gehen.

Freuen würde ich mich auch, wenn meine neue Sitzordnung, die ab morgen gelten wird, zu etwas mehr Beruhigung einzelner Kinder führen würde und ich meinem frisch erlangten Förderanspruch gerecht werden kann. Leider heißt das bereits nach zwei Wochen aber auch, dass nicht mehr alle Kinder dauerhaft in unserer „Runde“ sitzen und arbeiten können… Es war ein wenig Überwindung, wird aber hoffentlich den beteiligten Kids gut tun.

Somit verabschiede ich mich jetzt in den beruflichen Feierabend und sichte noch ein paar Fotos von meinem Fotorundgang im abendlichen Museum sowie dem heutigen Tierparkbesuch. Wenn was Schönes dabei ist, kann ich ja die Galerie endlich mal wieder updaten…

Ka

 

* oder natürlich -lehrer, nicht zu vergessen.

Patenklassenkennenlernen

Die 1b geht jetzt schon seit sieben Tagen in die Schule und beschert mir euphorische Momente genauso wie verzweifelte. Erst eben habe ich alle Klassenfotos verworfen, da immer jemand wegschaute, die Hände vorm Gesicht hatte, abgetaucht war oder oder oder…

Andererseits kommen sie langsam ans Arbeiten und die meisten können schon toll still sitzen und zuhören. Das Quatschen der Spezialisten erheitert leider noch viele, aber die Konzentration konzentriert sich schon öfter auf den Unterrichtsinhalt. Es soll schon werden, denke ich.*

Am Dienstag bekamen wir ganz besonders lieben Besuch von der 4b, die unsere Patenklasse ist. Der Kollege hatte mit den Großen bereits eine Patenzuteilung vorgenommen und die „überzähligen“ Paten teils doppelt zugewiesen. Dann wurden in unserem Raum die Paten und Patenkinder miteinander bekannt gemacht (einige kannten sich schon) und die Großen überreichten eine persönlich für ihr Patenkind geschriebene Postkarte. Das war mal ein tolles Begrüßungsgeschenk.
Im Anschluss bekam jeder Erstklässler sein Exemplar der Schulrallye, einem doppelseitigen, gefalteten A4-Blattes, auf dem man Aufgaben quer übers Schulgelände findet. Fotos vom Rektorenbüro oder dem Wasserspender, Besuch der Turnhalle und des Patenklassenraums, Mülleimer zählen auf dem Schulhof, Klos begutachten etc.
Ich freue mich jedes jahr wieder: Vor schon sieben Jahren hatte ich die Rallye für meine ersten Erstis und ihre Paten geschrieben und sie kommt fast jährlich wieder zum Einsatz.
Am Ende blieb fast allen Teams noch etwas Zeit, gemeinsam zu spielen und das wurde nach der Frühstückspause auf dem Schulhof dann auch gleich noch vertieft.

Paten.png

Allen Beteiligten inkl. der drei anwesenden Lehrkräfte hat es gut gefallen. Und obwohl beide Klassen einige Kids „mit Potenzial“ haben, gab es keine Zwischenfälle ider Probleme. Echt rund.

So, ich verabschiede mich in die Vorbereitungen für den ersten EA am Dienstag und wünsche euch eine gute Woche!
Katha

 

* An dieser Stelle überlege ich lange, ob ich Jürgen von der Lippe zitieren sollte/dürfte, den ich gestern wieder einmal live erleben durfte: Am Ende kackt die Ente. Aber da das Ende ja noch fast vier Jahre hin ist, verzichte ich lieber auf das Zitat.

fun songs with numbers, action, and animals

Wenn ein Schuljahr lang genug ist oder mal etwas Abwechselung her muss, habe ich im Regal Mappen mit Liedern, dazu passendem (Tafel-)Material und Liedblättern stehen. Im Sommer kamen zwei davon endlich mal wieder zum Einsatz: „Alice the camel“ und „Five little monkeys“ sangen wir im ersten und zweiten Schuljahr.

So sieht es dank Sparklebox bei mir und Alice aus:

Das Kamel vom letzten Bild kann man beim Singen nach und nach kleiner falten, bis wirklich ein Pferd dabei heraus kommt:

Und zum chant/song „Five little monkeys“ hab ich ebenfalls von Sparklebox die Bildkarten:

Die Äffchen stammen ebenfalls aus dem Netz und sind eine tolle Visualisierung, mit der die Kids selbst aktiv werden können:

Viel Spaß übrigens schon einmal vorab mit den Ohrwürmern – vor allem Alice bleibt gern tagelang hängen!

🙂 Katha

„action painting“

Ursprünglich wollte ich mit den Kindern einen Hintergrund für unser erstes Kunstwerk in der vierten Klasse schaffen – nun sind die Bilder aber so toll geworden, dass sie „solo“ bleiben und wirken dürfen und wir für das andere Vorhaben (folgt demnächst im Blog) einen schlichten Hintergrund wählen werden.

So, und nun von vorn: Die Viertklässler staunten nicht schlecht, als ich ihnen auftrug, ihren Zeichenblock, Wasserkasten, Pinsel und Becher auf den Schulhof zu tragen. Dort suchte sich jeder einen Platz mit etwas Abstand zum Nachbarn und es gab eine wirklich kurze Einweisung: Pinsel nass machen, gut Farbe dran rühren und mit Schwung auf das Blatt spritzen.

Die Kids fanden es super, hatten viel Spaß. Gelernt haben sie vielleicht nichts grundlegend Neues, aber die Menge von Wasser und Farbe anzupassen, die Unterschiede bei der Pinselgröße und dass das Bild interessanter wird, wenn man aus verschiedenen Richtugnen arbeitet, das waren Themen, die oft besprochen wurden. Kann ich als Lernzuwachs gelten lassen…

Hier mal ein paar Eindrücke:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Katha, die bald auch noch aus der ersten Woche der Erstis plaudern wird.

Uiuiuiuiui. First class.

Sooo, nun sind sie schon wieder vorbei, die ersten Tage. Lange darauf hingearbeitet, etwas Aufregung aufgebaut und dann schwupps – rum.

Meine 15 (dank Scharlach bislang noch 14) I-Dötzchen sind wohlbehütet, bejubelt und beklatscht in der Schule angekommen und angenehm zurückhaltend von ihren Eltern wieder abgeholt worden. Wir haben es geschafft, erste Blätter und Elternbriefe einzuheftenpacken, die Fächer der Kinder mit einer Menge Materialien zu füllen, unsere leeren Wasserflaschen am Wasserspender nachzufüllen, viele As zu schreiben, uns mal ein wenig in der Schule umzusehen und die Klospülungen am Austrocknen zu hindern…

Wie oft ich meinen Namen in diesen dreieinhalb Schulstunden gehört habe, habe ich lieber nicht mitgezählt. Oft genug wars. Aber das kennt ihr ja alle selbst. 🙂

Ich frage mich, warum ich mich mit sieben Jahren mehr Erfahrung und dem Bonus, kein Ersttäter mehr zu sein, doch wieder genauso unsicher fühle wie bei der letzten Einschulung – ob ich dieses Minitrüppchen gut empfangen habe und sie auf einen guten Weg leiten werde? Ob ich ihnen allen gerecht werde und sie genau richtig fordere? Ob ich zu früh zu enge Grenzen setze oder wie lange ich mich gedulden muss, bevor ich mal laut und deutlich werden muss? Tja, das wird sich alles zeigen. Zum Glück habe ich ja eine Kollegin in der Parallelklasse, bei dir ich mich auskotzen kann und mit der ich die grundsätzlichen und wichtigen Dinge immer besprechen kann. Das ist sooo wertvoll!

Hier nochmal ein kleiner Einblick in unsere ersten Ergebnisse, die quasi an „Statiönchen“ entstanden sind:

Zuerst die Klassiker: mit dem Finger in die Luft und auf den Tisch schreiben, an der Tafel nachspuren, dann die Angebote: klein an der Tafel schreiben, auf A4 und A3 nachspuren mit Buntstift, auf Plakat nachspuren, in den Sand schreiben, mit dem Finger nachspuren. Nicht die Neuerfindung des Rades, aber alles Übungen für die Schreibrichtung. Ich meine nämlich auch, dass die Feinmotorikschulung (kneten, Biegeplüsch, auf dem Boden nachlaufen…) nicht zur Buchstabeneinführung gehört sondern an anderen Stellen je nach Bedarf ihre Berechtigung hat.

Als die Kinder weg waren, konnte ich dann ganz in Ruhe abhaken, wer schon was von der Materialliste mitgebracht hatte. Dazu habe ich in meinem hier schon beschriebenen Listenheft eine Seite mit den angeforderten Materialien zum Ankreuzen eingeklebt, auf der jetzt schon echt viel erledigt ist. Mal sehen, was Montag noch so eintrudeln wird. Nur drei Kinder sind komplett ohne Material da gewesen, nur mit Ranzen und Federmappe bewaffnet. Einige konnte ich schon vollständig abhaken. Prima!

Um die Kommunikation mit den OGS-Kollegen zu erleichtern, liegt auf dem Pult auch wieder ein Heft dafür, das ich passend zum Klassenmotto auch mit den wunderbaren Mompitzen gestaltet habe.

Nun geht es neben den näheren Planungen für die kommenden Stunden (glücklicherweise herrscht vorerst ein verkürzter Plan für unsere Kleinen) vor allem auch darum, dass ich ja noch in diversen anderen Klassen Fachunterricht erteilen muss ab Montag. Englisch läuft ja zum Glück inzwischen türschwellendidaktisch – die Themen sitzen und sind gut im Kopf abgespeichert. Für Kunst muss ich mich erst zum Freitag vorbereiten und die Kursstunden Radfahren und Textverarbeitung fallen größtenteils noch aus. Bleibt viel Zeit in der 1b, die hoffentlich im Laufe der Woche ankommen und ruhiger werden wird. Aber mal ehrlich – erster Schultag bei >30°C ist auch echt anspruchsvoll für die Kids…

Abgekämpfte und hoffnungsvolle Grüße,
Ka

Vorbereitung mal outdoor 


Heute ist nochmal Schnippeln angesagt – ein paar Spiele für Förderstunden und Freiarbeit waren schon lange gedruckt, aber noch nicht einsatzbereit. 

Bei diesem wunderbaren Ferienabschlusswetter fand das aber natürlich draußen auf der Terrasse statt statt im Büro. 😎

Genießt die ☀️ diese Woche und geht mit guter Laune an alles, was für euch grad ansteht!

Katha

Ruhe im Regal!

So, noch ein letzter Aufräum-Blogeintrag muss sein, dann lasse ich euch damit in Frieden…

Der Start ins neue Schuljahr steht nun unmittelbar bevor: Montag geht es mit der ersten Konferenz los, Donnerstag bekomme ich „meine“ neuen Kinder. Und obwohl ich natürlich sehr aufgeregt bin, wie es so laufen wird, freue ich mich eigentlich irgendwie doch darauf, dass es los geht.
Pünktlich zum letzten Ferienwochenende habe ich es dann heute auch endlich geschafft, „Ruhe im Regal“ herzustellen. Zum ersten Mal seit dem Büroumzug vor anderthalb Jahren Zum allerersten Mal liegt nix mehr lose im Regal rum, keine Stapel mit unsortierten Blättern rufen nach mir, alle Pappstehsammler sind nur noch mit bleibenden sortierten Dingen gefüllt. Ordner mussten weichen (jetzt stehen hier nur dummerweise so viele leere Ordner rum…) und die Papierkiste ist mehrere Male gefüllt und geleert worden. Der Schredder war auch fleißig und ich habe heute beim Abarbeiten des letzten Loseblattstapels wirklich noch Material und Unterlagen aus 2012 (!) vernichtet oder eingeheftet. Das hat echt mal gut getan – kann ich wirklich nur empfehlen!
So sieht es nun in meinen beiden Schul-Billys aus:

Und seht ihr was?
Da ist sogar mal wieder etwas Platz FREI! Das hätte ich mir wirklich nicht träumen lassen…

OK, wirklich winzige Restartbeiten gibt es noch. Die Klebezettel sagen, wo noch ein Register hinein muss und diverse aussortierte Materialien möchten noch verkauft werden. Und der Schreibtisch, den ich euch lieber nicht sehen lasse, benötigt eine komplette Leerung inkl. strukturiertem „Neuaufbau“. Vielleicht morgen während des Mittagsschlafs der Zwerge?

Erleichtert verabschiedet sich für heute
Katha

Ferienzeit = Räumzeit

Wie viele (Blog-)Kolleginnen [so wie Gille vom Lernstübchen] stecke auch ich neben den Vorbereitungen in der Schule mitten im Räumfieber. Im Laufe eines Schuljahres sammeln sich in einem prinzipiell recht strukturierten Arbeitszimmer doch immer diverse Häufchen Türmchen Berge an Material an, das man grade nicht abheften oder wegsortieren kann oder will. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich in den letzten Tagen sogar noch Sachen von meiner vor drei Jahren abgegebenen Klasse fand *schäm*.

Zuerst habe ich deshalb letzte Woche schon alle angehäuften „losen“ Sachen, Mappen etc. auf einen großen Haufen gepackt und nach und nach verräumt. Vieles musste ja „nur“ in die passenden Ordner geheftet werden, für Manches musste ich Ordner neu aufmachen oder umstrukturieren, Anderes geht heute mit der Müllabfuhr auf die Reise. Der Schredder war dreimal voll mit Unterlagen der letzten beiden Klassen, die Papierkiste musste ich auch mehrfach leeren – vielen Dank an die Nachbarn, deren blaue Tonnen ich heute noch mit füllen durfte!

Nun kommt langsam wieder etwas Grund rein. Die Ablagen sind geleert, die Deutschordner neu sortiert, neu gefüllt, neu geordnet:

Dabei fiel es mir nicht unbedingt leicht, die Kategorien zu bilden, damit ich einerseits alles wiederfinde, wenn ich es brauche und andererseits mit 10 Oberbegriffen hinkomme. Inzwischen bin ich bei dem oben erkennbaren Zustand gelandet, was die Ordner angeht (wobei „Lesen“ gerade fehlt). Vor allem das Inhaltsverzeichnis für die 1  und die 2 war schwierig: Für die 1 habe ich mich jetzt größtenteils nach phasen des Schuljahres sortiert:
2016-08-16 12.02.04
Und in der 2 habe ich dann mehr auf die grammatischen Themen Wert gelegt, da ja ABC und Wortarten dann doch sehr intensiv dran sind. Gern hätte ich den Geschichten, zu denen ich schon Material angesammelt habe, mehrere Kapitel gewidmet, aber das ist der 10er-Regel zum Opfer gefallen.

In der 3/4 ging es mit den Kapitel besser, da ich ja die LZK/Aufsätze und die Rechtschreibung in eigene Ordner ausgegeliedert habe.

Dummerweise bin ich jetzt gerade etwas ausgebremst in meinem Tatendrang, da mir doch glatt die Register ausgegangen sind. Da habe ich wohl dieses Jahr vergessen, im Aldi welche zu kaufen. Schon blöd, wenn mal seinen Schulmitteleinkauf im Urlaub abwickelt…

Ausblick: Nachdem Deutsch abgehakt ist bis auf kleine Restarbeiten, steht nun das Regal gegenüber an, in dem die blauen SU-Ordner stehen. EIgentlich sieht es da ganz gut aus, da ich von Anfang an im Ref Ordner für die Themen angelegt und die einigermaßen gepflegt habe, wenn sie in Beutzung waren:
2016-08-16 12.05.44
Aaaaaber: Zum Einen habe ich da ein ganz böses Ablagefach, das sich wegen Billys Eigenheiten nicht in ein Ordnerfach verwandeln lässt und somit A4 nur liegend aufnimmt und zum Anderen habe ich diverse meiner Themenordner im letzten Durchgang nicht angefasst und beschlossen, diese abzuschaffen oder zumindest, wo möglich, zusammenzulegen oder zu verschlanken.
2016-08-16 12.05.54 Sieht böse aus, oder???

Vielen Dank fürs „Anhören“ meines Räumwahnsinns und viel Erfolg, solltest du auch gerade an einem ähnlichen Projekt sitzen!
Katha

Ach ja, sollte jemand eine Vorlage für die Registerblätter brauchen, gerne: Registerblatt editierbar

Strukturen werden erkennbar

Wie vermutlich zig Kollegen momentan bin ich auf der Suche nach der optimalen Nutzung / Inneneinrichtung meines Klassenraumes für das neue Schuljahr.

Heute haben sich noch einmal unerwartet viele Möbel bewegen müssen, aber erstaunlicherweise bin ich jetzt auf einem Stand, der mir gefällt: Durch die (noch) angenehmn niedrige Schülerzahl konnte ich eine Ecke mit einem Sideboard abtrennen zum Lesen, für EA, … und trotzdem die Tische wie gewünscht anordnen. Mehrere Arbeitsplätze, teils Einzeltische erlauben bewegteres und vielleicht auch mal konzentrierteres Arbeiten und bietet gute Grundlagen für mögliche Stationen zum Buchstabenlernen [dazu unbedingt auch mal hier bei Valessa und hier bei Annika lesen!].
Auch die Bücher und die Kästen und Fächer der Kinder haben ihren Platz schon gefunden – sie warten nun auf ihre Beschriftungen. Die mache ich aber immer erst kurz vor der Einschulung, wenn ich mir der Klassenliste sicher bin und keine Zu- oder Abgänge zum Start zu erwarten sind…

Erstaunlich finde ich es immer wieder, wie viel Kram man doch so beisammen hat. Dieses jahr behaupte ich von mir, dass ich recht resolut aussortiert habe und deshalb vermutlich wirklich über 80% von dem, was da im Schrank ist, zum Einsatz kommt. Mal sehen. Voll ist er auf jeden Fall schon fast:

Auch das Pult sieht nach Umzug und Räumen aus:

Tja, nachdem ich mich heute so richtig in Rage geräumt hatte, gibt es eine kleine kinderbedingte Schulpause und dann mache ich mich Montag daran, die ersten Materialien fertigzustellen und alles (bis auf die Namensschilder) fertig zu bekommen für die Einschulung.
Hier zuhause im Arbeitszimmer wartet ja auch noch Einiges an Material darauf, einsortiert, aussortiert oder zumindest untergebracht zu werden. Da der gute alte Schwede Billy ja nicht mehr als vier ordnertaugliche Fächer zulässt, habe ich noch ein paar liegende Ordner (seit 1,4 Jahren, muss ich gestehen), die dringend mal in die Senkrechte wollen. Vermutlich muss ich dazu meine SU-Ordner einfach mal zusammenfassen, wegtun oder oder oder.

Schöne Ferien weiterhin wünscht
Katha

Leseblätter 1-10

Beim Durchstöbern meines Deutsch-Ordners „Klasse 1“ habe ich meine uralten Leseblätter wiedergefunden. Die stammen noch aus dem Referendariat…

2016-08-10 12.54.05

Ich habe alle Blätter mehrfach farbig gedruckt und in Folien gesteckt (damals hatte ich noch nicht einmal ein Laminiergerät – könnt ihr euch das vorstellen?!?). Die Kinder bekommen jeweils ein Blatt mit heim und bearbeiten es mit Folienstift (Elternkontrolle durch Abzeichnen des „Laufzettels“. Beim nächsten Mal (am nächsten Tag) nimmt das Kind ein anderes Blatt mit, bis es alle bearbeitet hat.

Bislang sind alle 10 Blätter zum Thema Tiere. Das plane ich noch zu erweitern und stelle dann neue Blätter online, wenn sie fertig werden.

Katha