Heute bin ich …

Ein Klassiker steht endlich nun auch in meinem Bücherregal: „Heute bin ich“ von Mies van Hout. Ich liiiiiebe dieses Buch!

Ich beneide ja Menschen, die sowas Komplexes wie Gefühle in sowas scheinbar Simplem wie Fischen zum Ausdruck zu bringen. Aber schaut es euch an – diese Fische sind herrlich, liebenswert, individuell und einfach nur toll!

Die Viertklässler dachten erst, ich wolle sie veräppeln, als ich ihnen zum Beginn der Kunststunde ein Buch über Fische in Aussicht stellt. Aber sie saßen alle komplett gebannt vor dem Buch, als ich durchblätterte…
Ihre eigenen Fische wurden dann fast ebenso fantasievoll wie die der Vorlage. Da wir jedoch nicht direkt auf schwarz malten, wurden die Konturen schärfer, da ja ausgeschnitten und aufgeklebt wurde.
Nichtsdestotrotz hatten die Kinder Spaß, machten sich wirklich viele Gedanken über die Mimik ihrer Fische und teils auch über die Farbwahl. Sehr konzentriert wurde gearbeitet und nur wenige gaben allzu schlichte Fische ab.
Wie schon erwähnt, wurde auf dem Zeichenblock mit Wachsmalern gemalt und geschrieben. Die Fische wurden alle ausgeschnitten und auf schwarzes Tonpapier geklebt. Feine Konturen wie Zähne wurden grob ausgeschnitten und die weißen Stellen mit schwarzem Buntstift nachgearbeitet – fällt nicht auf!
Die Adjektive haben die Kinder teils direkt auf das Tonpapier geschrieben, da ihre Konturen zu fein waren. Hier taten sie sich insegsamt deutlich schwerer mit einer Gestaltung der Schriften…

 

Hier mal ein paar Eindrücke aus unserem Schwarm!

Ka

practising the months

Eine letzte Doppelstunde Englisch steht mir mit den Drittklässlern noch bevor. Da ich die ungern „nur“ mit Spielen und Liedern verbringen möchte, gibt es noch eine zusätzliche Übung zum Festigen der Monatsnamen.

Auf dem AB months puzzle 1B müssen die in Silben bzw. Teile zerlegten Monatsnamen und die passende Zahl in je einer Farbe angemalt werden.
Das AB months puzzle 2B dient dazu, die Wörter noch einmal sortiert aufzuschreiben und zu den Jahreszeiten eine kleine Zeichnung anzufertigen.

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Nichts allzuAnspruchsvolles, aber zumindest schriftlich und EA, sodass das Chaos, das bei Spielen oft ausbricht, nur einen Teil der Zeit einnehmen wird…

🙂 Ka

Erstes Kennenlernen geschafft!

Obwohl ich ja gar nicht so zu viel Aufregung neige, war ich gestern wohl doch ziemlich nervös, gespannt, vorfreudig, … Zumindest war ich abends zuhause so platt, dass ich noch vor 21 Uhr selig geschlummert habe!

Nach dem ersten Elterninfoabend am Mittwoch kamen gestern also alle zukünftigen Erstklässler mit Begleitung in unserem Forum zusammen, um endlich die ersehnte Klasseneinteilung zu erfahren und ihre Klasse(nlehrerin) kennenzulernen.
Erfreulicherweise kammen alle meine „Neuen“ alleine und ohne Zögern mit in unseren zukünftigen Klassenraum – keine Tränen, keine Muttis. Das geht doch schonmal gut los!

In der Klasse hatte ich einen Sitzkreis vorbereitet, in dem jedes Kind einen Platz wählte. Dann haben alle Kinder an der Tafel ihren Namen eingekreist, wie ich es zuerst vorgemacht hatte. Zwei brauchten einen kleinen Hinweis, aber es lief ziemlich gut. Nebenher wurden auch schon fremde Namen erkannt, Buchstaben gezählt und Ähnlichkeiten bei den Namen festgestellt. Zum Glück hab ich bislang mal keine doppelten Namen in der Klasse!
Danach kam direkt mal der erste Sozialformwechsel 😉    – alle trugen ihren Stuhl an einen der Tische und bekamen ein Malblatt, auf dem sie ihr Alter, ihre Lieblingsfarbe und ihr Hobby o.ä. malen durften. Danke dafür an Susanne Schäfer, die das hier  veröffentlicht hat! Sehr aufschlussreich ist dieser Teil:

Während des Malens nahm meine liebe zukünftige stellv. KL Einzelbilder der Kinder auf, die ich heute direkt ausgedruckt und mit Namen versehen habe, damit ich in 8 Wochen noch ein bisschen weiß, wer wer ist. Außerdem drucke ich die Fotos noch für die eben erwähnten Bilderseiten aus, sodass die Kinder schon von eigenen Produkten in der Klasse empfangen werden.

Zuletzt schauten wir uns gemeinsam noch einen vergrößerten Ausdruck des Schulanfangskalenders angeschaut, den Julia Menzel von der Flausenmanufaktur freundlicherweise für alle Bundesländer ausgearbeitet hat. Wir besprachen, wofür die verschiedenen Bilder stehen und wofür die Kreise mit den Zahlen. Ein Exemplar davon bekam dann jedes Kind mit, auf dem es ab gestern täglich einen Kreis anmalen und so die Zeit bis zur Einschulung gut überschauen kann.

Für mich war es wichtig, mich von jedem Kind perönlich mit Handschlag zu verabschieden, wobei ich ihnen dann auch ihren Kalender plus Zettelchen mit einer kurzen Notiz (Klasenname, mein Name, Schuladresse für evtl. aus den Ferien zu schriebende Postkarten) in die Hand drückte.

Auf einige Eltern mussten wir dann zurück im Forum noch warten, die mit dem Konrektor noch auf dem Schulrundgang waren, aber selbst diese überraschende Abwesenheit von Mama/Papa brachte niemanden zum Weinen. Mutige Kerlchen bekomm ich da…

So, liebe Sarah, das war jetzt extra für dich – und weils mal raus musste nach diversen Stöhn-Blogeinträgen in letzter Zeit!

🙂 Ka

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gespannte Vorfreude

… auf meine „neuen“ Erstklässler treibt mich heute um, bevor ich sie morgen Nachmittag zum ersten Mal kennenlernen darf. Den Schätzchen geht es wohl genauso heute.

Ich bin wirklich gespannt, wie diese neue Truppe so ist/wird!

Allen, die gerade den gleichen Umbruch erleben (#4#1), wünsche ich einen guten Abschluss und noch besseren Start!

Ka

Klassenabschlusszeitung

Wie mit meinen beiden früheren Vierten möchte ich auch dieses Mal zum Abschluss der GS-Zeit eine Klassenzeitung mit den Kindern herstellen. Neben den klassischen Geschichten aus den vier Jahren nehmen dort Klassen- und Freundefotos einen Platz ein, es gibt eine Autogrammseite, Lehrergrüße und vor allem einen ausführlichen Steckbrief von jedem.

Diesen Steckbrief* habe ich letzte Woche bei uns an die Wand geworfen und mit den Kindern durchgeschaut – sie haben zwei Zeilen ergänzt und eine abgewählt. Da einige einzelne Zeilen nicht wollten, habe ich ihnen einfach gezeigt, wie sie die in ihrer Datei löschen können.

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Schwupps dann die Vorlage an die Verzeichnisse der Kinder verteilt und los ging es. Erst schreiben, dann formatieren, dann von der Frau Lehrerin korrigieren lassen, fertig. Nun habe ich 22 fertige Steckbriefe zum Einfügen zusammen.

Gestern war dann Fototermin: Einzelfotos für die Steckbriefe, Freundefotos mit den liebsten Kumpels und mehrer Klassenfotos, damit ich was zur Auswahl habe. Mein momentaner Favorit ist das Bild auf „den Steinen“ (wo bei uns immer zu Beginn des Jahres die Klassenfotos aufgenommen werden) in „Denker“-Pose. Sieht lustig aus!

Ka

* heute mal als Word-Datei, damit man drin rumpfuschen kann! 🙂

What a day!

Freitag war der zweite Anlauf unserer großen schulgemeinschaftlichen Sternwanderung geplant. Zweiter Anlauf deshalb, weil der erste letzte Woche wegen Unwetterwarnungen abgesagt worden war.
Dumm nur, dass für diesen Freitag eben diese wieder da waren. Same procedure as last week!? Über 200 Kinder, die mit Rucksack und Wandersachen in die Schule kamen, sechs Stunden unterhalten? Nein!

Mit etwas Verspätung und auf verkürzten Routen wurde unsere klassenweise Sternwanderung zu einer jahrgangsweisen Ringwanderung (oder sowas …) mit dem geplanten gemeinsamen Abschluss aller Kinder, Lehrer, Helfer und Begleiter. Auf dem großen Grundstück einer recht schulnah gelegenen kirchlichen Bildungsstätte durften wir uns ausbreiten, Getränke und Hot Dogs essen, uns erholen, spielen, quatschen, die Sonne genießen. Das war mal schön!

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Nach der Ankunft in der Schule schauten meine Vierties, ihre Eltern und ich dann wieder auf die gängigen Warnseiten, in Wetter-Apps und den Himmel. Für uns blieb es spannend, denn wir hatten an diesem Tag ja nun auch noch unsere Abschlussfeier geplant. Kann ja auch echt mal keiner ahnen, dass es Ende Juni solche fiesen Wetterlagen gibt!
Zum Glück hatten am Donnerstag offensichtlich alle Kinder ihre Hausaufgabe erledigt: „Schreibe einen Brief an Petrus, damit das Wetter am Freitag mitspielt!“, war die Aufgabe gewesen.

Schlussendlich begannen wir unsere Stadtführung mit einem stadtbekannten historischen Musiker und Spaßmacher noch unter Regenschirmen, kamen aber ziemlich trocken durch die weitere Zeit. Und auch das gemeinsame Grillen auf dem gebuchten Grillplatz mitten im Teutoburger Wald wurde nur durch zwei winzige Schauerchen unterbrochen und wurde scheinbar von allen genossen. Die Kinder habe ich zumindest wenig gesehen. Sie müssen aber wohl da gewesen sein, denn die große Schale Gummibärchen, die ich mitgebracht hatte (gesunder Beitrag zum Buffet, oder???), war in <5min. leer…

Nun zählen wir wohl innerlich alle endgültig rückwärts. T-10 ist der heutige Stand. Was machen wir den nun noch in den folgenden Tagen? Klassenbeitrag zur Abschlussfeier in der Turnhalle am letzten Schultag auf die Beine stellen, Sexualkunde beenden, Klassenzeitung füllen… Viel freie Räume, die sicher noch zu vielen Ausreißern führen werden. Ich wappne mich schonmal für alles, was da noch kommen mag!

Dann muss ja nebenher auch noch die Planung für die Einschulung laufen, denn klassischerweise werde ich nach den Ferien wieder ein Trüppchen der ganz Kleinen übernehmen… Puuuh, da kommt viel Gegensätzliches zusammen in diesen Tagen. Ihr kennt das ja vermutlich.

Alles Gute allen, die noch im Endspurt stecken, wünscht
Ka

Portraitwerkstatt Teil 4

Irgendwie ist nach dem Teil 1 und Teil 2/3 der Porträtwerkstatt die Fortführung im Blog glatt untergegangen…
Deshalb hier nun ein paar weitere Inhalte der Viertklässler:

  • Portraits malen wie Paul Klee
  • Portraits malen wie Pablo Picasso
  • Portraits von einer Kinderbuch- bzw. -filmfigur zeichnen

Im weiteren Sinne kann man auch die Themen „Keith Haring“ (Link) und „Edvard Munch – Der Schrei“ (Link) zu den Portraits zählen. Die habe ich aber in anderen Formaten angelegt, weshalb sie am Ende nicht in unsere Portraitmappe kommen werden…

Hier ein paar Eindrücke:

1. Ein Portrait malen wie Paul Klee: mit Hilfe eines Tellers und eines Lineals entwickelten wir schrittweise (s. Diashow) eine eigene Version des berühmten Kopfes von Paul Klee. Dann legte sich jeder eine Farbrichtung fest, also eher warme, helle oder kalte Töne. Einzelne kleine Akzente durften wie im Vorbild auch mit einer gegenteiligen Farbe gesetzt werden. Sehr spannend und für Kunstnoten sehr aussagekräftig, wer die Anweisungen genau befolgen und umsetzen kann… (ca. 3 Schulstunden)

Diese Diashow benötigt JavaScript.

2. Ein Portrait malen wie Pablo Picasso: Auch hier gab es zuerst eine Bildbetrachtung von Bildnissen der Dora Maar und anderen Bildern. Die Eigenheiten der Gesichter wurden intensiv analysiert. Dann gab es einige kurze Anweisungen, wie das Gesicht mit Bleistift auf A4 angelegt wird und danach durfte möglichst leuchtend bunt angemalt werden. Klappte größtenteils gut in einer Doppelstunde.

3. Portraits von einer Kunstfigur zeichnen. Mit dem Auftrag „Suche ein Bild deiner liebsten Kinderbuch- oder Filmfigur“ durften die 4er unter Aufsicht mal die google-Bildersuche nutzen. Einige Minuten lang durften sie nun ihre Figur betrachten und möglichst gut einprägen, dann mit Buntstiften auf A4 zeichnen. Erstaunlich fand ich neben der erwartet unterschiedlichen Zeichenkompetenz die Auswahl der Figuren: von den Olchis übder Masha (von Masha und der Bär, Kika) bis zu Pacman war alles dabei… [Ein paar Bilder kommen hoffentlich noch!]

Einen künstlerisch wertvollen Tag wünscht euch
Ka

Is this a real „Haring“?

Arbeiten in anderen Formaten als A4 oder A3 reizen mich ja immer mal wieder. Diesmal sind also Quadrate dran gewesen, ca. 10cm Kantenlänge. Werke von Keith Haring wurden betrachtet – hierfür nutze ich übrigens immer wieder gern den Beamer. So kann ich mehrere Werke kostenneutral zeigen, ohne mit Bilderrahmen, Drucken oder sonstwas hantieren zu müssen… [Bilder findet man online ja genug, und nur zum Betrachten dürften wir sie ja nun doch wohl nutzen, meine ich!?]

Der AA war es nun, vier Motive auszuwählen und in angemessener Größe auf je ein Quadrat zu zeichnen. Eine Vorlage mit vielen kleinen Bildern findet sich in einem der Bergedorfer-Kunst-Sammelbände. Schmierpapier habe ich den Kindern dringend empfohlen, um erstmal ein Gespür für die eigentümliche Linienführung und die richtige Größe zu bekommen. Dann nur noch mit schwarzem Filzer nachzeichnen, einfarbig bunt anmalen und den Hintergrund färben – fertich!

Ach nein, die größte Heerausforderung kommt ja noch: 4 Bilder gleichmäßig und gerade auf ein großes Quadrat kleben! 😀

Ka

Malen wie Munch

So ein richtig lauter Schrei – der liegt uns doch allen mal während eines zauberhaften Schulvormittags auf den Lippen, oder???
Den Viertklässlern lag er wohl dann doch eher in den Wachsmalern…

Nach ausführlicher Bildbetrachtung und -beschreibung inkl. Vermutungen über den Grund für den berühmten „Schrei“ von Edvard Munch zeichneten wir mit Bleistift auf A3 im Hochformat das Grundgerüst für unsere Bilder.
Mit Hilfe von Hilfspunkten und -größen konnten so fast alle die Verhältnisse ganz gut schaffen: zuerst den Himmel, etwa eine Handbreit vom oberen Bildrand weg eine Wellenlinie zeichnen; dann den Menschen, ungefähr handgroß unten mittig; dann das Geländer von der rechten unteren Ecke bis etwas zur Mitte des linken Randes…

Ich finde, dass da ein paar echt coole Schreie herausgekommen sind. Und ich finde, dass die „Großen“ da echt mal was Anspruchsvolles geschafft haben! *stolz*

Ka

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