Leseblätter 1-10

Beim Durchstöbern meines Deutsch-Ordners „Klasse 1“ habe ich meine uralten Leseblätter wiedergefunden. Die stammen noch aus dem Referendariat…

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Ich habe alle Blätter mehrfach farbig gedruckt und in Folien gesteckt (damals hatte ich noch nicht einmal ein Laminiergerät – könnt ihr euch das vorstellen?!?). Die Kinder bekommen jeweils ein Blatt mit heim und bearbeiten es mit Folienstift (Elternkontrolle durch Abzeichnen des „Laufzettels“. Beim nächsten Mal (am nächsten Tag) nimmt das Kind ein anderes Blatt mit, bis es alle bearbeitet hat.

Bislang sind alle 10 Blätter zum Thema Tiere. Das plane ich noch zu erweitern und stelle dann neue Blätter online, wenn sie fertig werden.

Katha

Schule kann so schön sein…

… wenn sie so leer und ruhig ist!

Bis auf den stühlerückenden Ersatzhausmeister und die fensterstreichenden Maler habe ich heute beim ersten Ausflug in die heiligen Hallen niemanden getroffen. Sogar die Staubmäuse sind wohl grade im Urlaub.

Da bei uns die Erstklässler grundsätzlich im EG untergebracht sind, beziehe ich also nun einen neuen Raum (der zum Glück erst letztes Jahr gestrichen wurde).

So leer und ordentlich wie um halb 10 heute früh wird es hier lange nicht mehr aussehen, deshalb versuche ich diesen Zustand in guter (digitaler) Erinnerung zu behalten…
Inzwischen ist der Schrank gut halb voll mit Schachteln, Schubkästen, Ordnern und Ablagen, die meine gesammelten Beschriftungen und Schilder, Mappen, Mandalavorlagen, Schüsselchen, Geburtstagssachen, CDs usw. usf. enthalten.

Kennt ihr, ne?

Nach ersten Tischrückeversuchen bin ich dann erstmal dazu übergegangen, die großen Möbel an ihre Plätze zu bugsieren und ein Sideboard rauszuschmeißen (DANKE an den lieben Hausmeister!), da ich dann doch mal eine Ecke im Raum baulich abtrennen möchte. Bei meinen mickrigen 14 Erstis sollte dafür ja mal Platz sein, um in Ruhe lesen zu können oder für Freiarbeit etc.
Als Konsequenz daraus wird es aber vermutlich nix mit meinem U, das ich als SItzordnung bevorzuge. Na ja, morgen mal sehen, wenn es weitergeht.

Viel Spaß allen Kolleginnen und Kollegen, die gerade mit genau dem gleichen Kramen, Räumen und Grübeln beschäftigt sind!

Katha,
die jetzt das Büro umkrempelt, solange die Jungs noch im Kindergarten sind…

*freu*

Nun ist es soweit: Seit einigen Tagen halte ich zum ersten Mal etwas von einem Verlag Gedrucktes in den Händen, das aus meiner Feder stammt!
Tadaaaaaaaaaaaaaa, ich präsentiere:
Die weltbesten Handreichungen und Kopiervorlagen zu einem Lesebuch, die es je gegeben hat! (vermutlich, vielleicht, könnte ich mir denken)
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Es ist soooo cool, jetzt zu sehen, was aus den digitalen Anfängen der Ideen durch Satz und Illustration geworden ist!
Hier mal ein Beispiel:

Nach den KV kam dann ja noch die Anfrage, ob ich die passenden Handreichungen zum Lesebuch auch schreiben möchte. Da ich selbst bislang kein großer HR-Nutzer war, zögerte ich zuerst. Als ich aber die Idee hörte, das Ganze in Tabellenform – kurz, knackig, übersichtlich – zu organisieren, war ich dabei. Zu jedem LB-Kapitel gibt es jetzt also zwei Doppelseiten mit Anregungen und Erläuterungen zu jeder Buchseite/jedem Text und Projektideen zum gesamten Kapitel.

Vor allem in Erinnerung an die HR, die im letzten Schuljahr zu meinem Lesebuch gehörten und einen ganzen dicken Ordner füllten, finde ich dieses Format echt angenehm und würde es mir für die weitere Arbeit immer so wünschen.

Ich hoffe, Ihr mögt das Jojo-Lesebuch genauso gerne wie ich* und könnt mit meinem Geschreibsel was anfangen! Konstruktive Kritik könnt ihr gern dalassen oder beim Verlag meckern…

Letzte Woche sind die Druckfahnen für den Jahrgang 3 gekommen – nun geht es wieder in die Begutachtung. Ick freu mir schon…
Und danach geht es wieder mit KV und HR los, diesmal für die 3. 🙂

Eure stolze Katha

* Natürlich bin ich da etwas parteiisch, aber mir gefällt die Textauswahl überwiegend sehr gut und auch die Aufmachung ist ansprechend, nicht zu niedlich, nicht zu überlastet. Mir gefällt das Medien-Kapitel, das neu dazukam, und es gefällt mir, dass es so viele unterschiedliche Textsorten gibt.

Back on track – Ferien Teil 2

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Sooo, der „gemütliche“ (familiäre) Teil der Ferien ist vorbei. Ab heute muss der liebe Gatte wieder schaffen, ab morgen dürfen Möppel und Möppelchen den Kindergarten mit ihrer Anwesenheit beehren, worauf sich zumindest Ersterer riesig freut!

Und ich? Ich habe, wie jedes Mal in den großen Ferien, viel vor. Vermutlich wie immer zu viel, aber das sehen wir in drei Wochen…
Die Urlaubsofotos verarbeiten und das obligatorische Fotobuch gestalten, die Erinnerungsbücher der Kids weitermachen, einige ‚Baustellen‘ im Haus wegschaffen – soviel zum Privaten.
Dann steht da natürlich noch die Vorbereitung auf meine neue erste Klasse auf der Liste. Zum zweiten Mal, nach sieben Jahren Abstinenz, starte ich nun. Luxuriös mit nur rund 15 Kindern, aber inhaltlich doch wieder ein Riesensprung aus der 4 in die 1 – ihr kennt das… Außerdem stellt man ja doch zu so einem Zeitpunkt vieles in Frage und ich überlege gerade, welche Rituale und Systeme ich weiterführe, was ich verändere oder neu ausprobiere. Da sind eine Menge Entscheidungen zu treffen. Außerdem gilt es noch den neuen Klassenraum einzurichten – Tische und Regale rücken, Beschriftungen anbringen und die Werke der Kinder vom Kennenlernnachmittag aufhängen. Bin seeehr gespannt, wie das alles so wird…

Schöne Ferien erstmal noch wünsche ich!
Ka

Geschafft!

Ein gelungener Gottesdienst zum Thema „Engel“, eine runde Abschlussfeier in der Turnhalle – nun sind sie weg, die Vierer!

Ab in die für alle Kollegen wohlverdienten Ferien und dann einen guten gedanklichen, körperlichen und motivierten Start im August!

Ka

T minus 2

Vorgestern (3h): Kunstwerke verteilen, Zeichenblöcke und Sammelmappen mitnehmen; Abschlussrap (nur Text) üben; Abschlussstunde SU (Sexualkunde)

Gestern (2h): Fächer ausleeren und durchwischen, Mappen, Hefte, Sportzeug mitnehmen; Rap üben; „warme Dusche“ für die Lehrer der Schule (stummes Schreibgespräch); Lehrerratespiel, Bewegungsspiel; Planung für das gemeinsame Sandwichessen am Donnerstag

Heute (3h): konkrete Planung und Aufgabenverteilung für das Sandwichessen; Rap üben mit Gruppeneinteilung und Rhythmusklatschen (Hui, schwierig!); 20 Minuten „Unterricht“; Schulbuchstapel in die nachfolgende Stufe gebracht; Pinwände geleert; Durchlaufprobe für die Abschlussfeier mit allen vierten Klassen; ohne Kids: Vorbereitung des Materials für den Abschlussgottesdienst; erste Teile der Klassenzeitung drucken; Zeugnisse nochmal ausdrucken und unterschreiben (lassen); zuhause: Klassenzeitung vollenden und abspeichern

Morgen (4h): zwei Stunden lang im Klassenraum Sandwiches backen und mampfen, dabei Fotos aus vier Jahren bewundern und belachen; Rap mindestens zweimal durchproben; Klassenraum leerräumen / Kisten und Kram in den neuen Klassenraum (der Lehrerin) bringen; letzte Absprachen/Erinnerungen bzgl. Abschlusstagesablauf

Fazit: 4 Tage quasi in Abwesenheit von Unterricht mit hoher Präsenz in der Klasse – anstrengender als 6 Stunden am Stück zu unterrichten!

Allen, die den Endspurt noch vor sich haben (BaWü, Bay, B, Brb, HH, He, MP, RP, Saa, SH): Noch viel Kraft!
Allen, die auch mittendrin stecken (NRW): Wir schaffen das! Nur noch zwei Tage!!!
Allen, die schon Ferien haben (HB, Ni, Sa, SA, Th): Genießt es und denkt an uns!

Ka

Aus dem Nähkästchen geplaudert

Irgendwann Ende 2014 (ich befand mich auf da Möppelchen wartend im Mutterschutz und hatte etws Zeit, wenn der Möppel im Kindergarten war) sicherte ich mir bei wordpress meinen ersten eigenen Blog-Account. Zuerst lag der Blog dann aber doch lange brach. Ein richtiger Titel fehlte mir (deshalb auch die blöde URL…) und irgendwie wusste ich nun auch nicht so recht, für wen ich so bloggen würde.

Eine liebe Kollegin (DANKE, Marion!!!) meinte dann irgendwann im Spätsommer ’15, ich müsste eigentlich mein vieles selbst geschriebenes Material in einen eigenen Blog packen. Da fiel dann ganz schnell der Startschuss und ich brachte meine ersten Einträge online.

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Überraschend schnell „beantragte“ eine Kommentatorin dann, dass ich mich doch bei den Grundschulblogs melden sollte, sie würde dort gern auch meinen Prima(r)Blog sehen. Entgegen meiner Art schrieb ich dann einfach mal eine nette Mail an Fabian, der diese geniale Plattform betreut, und – wurde stante pede aufgenommen! Uiuiui. Dann ging es erstmal rund im Blog. Die Besucherzahlen gingen durch die Decke und die Kommentare und „gefällt mir“s wurden mehr.

Und ja, ich weiß, beim Bloggen geht es nicht nur um Besucherzahlen, Klicks, Likes und Kommis, aber es tut halt total gut, positive Rückmeldung zur eigenen Arbeit zu erhalten und die Bestätigung, dass man nicht gänzlich an den Bedürfnissen der Kinder vorbei arbeitet… Deshalb freue ich mich heute wie Bolle über die 200.000-Seitenaufrufe-Marke, die seit gestern Abend geknackt wurde. Fühlt sich halt cool an, dass wirklich täglich mehrere hundert Male jemand das liest, was ich verfasst habe. Dass es Menschen wertschätzen, was ich so von mir gebe. Bin halt auch ein kleiner Narzisst, ganz tief drin. 🙂

Und wenn ich schon (noch?) keine Bücher schreibe*, so kann ich doch hier wenigstens einen Teil meines Materials teilen. Schade, dass es wegen der Lizenzvorgaben vieler Grafiken wirklich immer bei einem Teil bleiben wird, aber so ist das nunmal. Nicht alles, was man selbst benutzen darf, darf man weitergeben oder weiterverarbeiten oder verändern…

Ich hoffe, ab und an jemandem beim Vorbereiten seines Unterricht geholfen zu haben und weiterhin zu helfen, bitte um kritische, verbessernde oder hilfreiche Rückmeldungen.

Eure *stolze* Ka

* Gestern erfuhr ich, dass am 15. Juli meine ersten alleinverantwortlichen Materialien bei Cornelsen rauskommen! „Nur“ KV und Handreichungen, aber immerhin meine… Und der Folgeauftrag für Jahrgang 3 ist auch eingesackt. Juhu!

rocket countdown

Die Zahlen bis 12 haben wir direkt zu Beginn des Englischunterrichts in Klasse 1 geübt. Nun, am Ende des Schuljahres, ist noch etwas Zeit übrig zum Festigen. Erstes eingeschobenes Thema(chen) ist das Buch „Rocket Countdown“ von Nick Sharratt. Hier geht es um das Fertigmachen einer Rakete mit einem Countdown von 10 bis 1 mit lustigen Klappen und Bewegungen. Dazu gibt es in der Grundschule Englisch tolles Material, unter anderem eine Bastelvorlage für eine Pop-Up-Rakete.

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Was man auf diesem Foto leider nicht erkennt, ist die Außenseite unseres „Alls“ – ein gefaltetes festeres A4-Blatt, das vorne mit den Worten „rocket countdown“ sowie den Zahlen 10-9-8-7-6-5-4-3-2-1 beschriftet und bemalt wird. Die gesamte Innendoppelseite wird dann zu einem Weltall gestaltet. Die Rakete (Zeitschrift-KV) wird angemalt und ausgeschnitten sowie gefaltet. Wenn man sie richtig aufklebt (hier helfe ich großzügig), hat man dann einen tollen Pop-up-Effekt beim Öffnen des Papiers, was natürlich nur nach dem ordnungsmeäßen Zählen des Countdowns erlaubt ist…

Beliebt war bei den Kindern natürlich auch der laute, bewegte Countdown: Bei ten wird nur mit einem Finger beider Hände auf dem Tisch geklopft, bei jeder weiteren Zahl kommt ein Finger dazu, dann werden die Kolpfer schneller, bis bei „Liftoff“ (nach one) die Hände in die Luft gerissen werden… 🙂

Man muss das Rad ja nicht immer wieder neu erfinden…

Ka

Heute bin ich …

Ein Klassiker steht endlich nun auch in meinem Bücherregal: „Heute bin ich“ von Mies van Hout. Ich liiiiiebe dieses Buch!

Ich beneide ja Menschen, die sowas Komplexes wie Gefühle in sowas scheinbar Simplem wie Fischen zum Ausdruck zu bringen. Aber schaut es euch an – diese Fische sind herrlich, liebenswert, individuell und einfach nur toll!

Die Viertklässler dachten erst, ich wolle sie veräppeln, als ich ihnen zum Beginn der Kunststunde ein Buch über Fische in Aussicht stellt. Aber sie saßen alle komplett gebannt vor dem Buch, als ich durchblätterte…
Ihre eigenen Fische wurden dann fast ebenso fantasievoll wie die der Vorlage. Da wir jedoch nicht direkt auf schwarz malten, wurden die Konturen schärfer, da ja ausgeschnitten und aufgeklebt wurde.
Nichtsdestotrotz hatten die Kinder Spaß, machten sich wirklich viele Gedanken über die Mimik ihrer Fische und teils auch über die Farbwahl. Sehr konzentriert wurde gearbeitet und nur wenige gaben allzu schlichte Fische ab.
Wie schon erwähnt, wurde auf dem Zeichenblock mit Wachsmalern gemalt und geschrieben. Die Fische wurden alle ausgeschnitten und auf schwarzes Tonpapier geklebt. Feine Konturen wie Zähne wurden grob ausgeschnitten und die weißen Stellen mit schwarzem Buntstift nachgearbeitet – fällt nicht auf!
Die Adjektive haben die Kinder teils direkt auf das Tonpapier geschrieben, da ihre Konturen zu fein waren. Hier taten sie sich insegsamt deutlich schwerer mit einer Gestaltung der Schriften…

 

Hier mal ein paar Eindrücke aus unserem Schwarm!

Ka

practising the months

Eine letzte Doppelstunde Englisch steht mir mit den Drittklässlern noch bevor. Da ich die ungern „nur“ mit Spielen und Liedern verbringen möchte, gibt es noch eine zusätzliche Übung zum Festigen der Monatsnamen.

Auf dem AB months puzzle 1B müssen die in Silben bzw. Teile zerlegten Monatsnamen und die passende Zahl in je einer Farbe angemalt werden.
Das AB months puzzle 2B dient dazu, die Wörter noch einmal sortiert aufzuschreiben und zu den Jahreszeiten eine kleine Zeichnung anzufertigen.

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Nichts allzuAnspruchsvolles, aber zumindest schriftlich und EA, sodass das Chaos, das bei Spielen oft ausbricht, nur einen Teil der Zeit einnehmen wird…

🙂 Ka