All about my pet *Steckbriefe verfassen*

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This is a dog.
A dog lives in the house and in the garden.
A dog eats dog food. He drinks water.

So ähnlich können einfache Steckbriefe über Haustiere aussehen.

Zum Ende der (hier im Blog schon mehrfach erwähnten) Einheit „pets“ bekamen die Kinder zwei Steckbriefe als Beispiel, die gleich gestrickt waren. Die veränderbaren Wörter habe ich fett hervorgehoben. [AB Tiersteckbriefe lesen] Zusammen lesen, besprechen, teils übersetzen, die Verben visualisieren und Hilfsmittel in Form eines Posters und von gebastelten Themenlexika zu pets bereitstellen – dann ging es an das Folge-AB, auf dem selbst ein Lückentext-Steckbrief gefüllt werden muss.[AB Tiersteckbrief schreiben]
Ich hatte erst damit geliebäugelt, frei schreiben zu lassen – gut, dass ich mich umentschieden habe. Der Anspruch war hoch genug und für wenige schon zu hoch…

Im Hinblick auf die Zeugnisse war diese Übung für mich aber noch einmal sher hilfreich für die Beurteilung der Schreib- und Lesekompetenz. Einige Noten haben sich dadurch geklärt!

Ka

 

 

What can you do with a dog?

Nachdem die Drittklässler das Wortmaterial zum Thema „pets“ ausführlich mündlich und schriftlich geübt hatten, ging es nun an den Themenbereich „What I can do with pets“ – also endlich mal wieder Verben lernen (kommt ja doch oft zu kurz)!

Mit dem Material aus der Zeitschrift „Grundschule Englisch“ ging es nach der Wortschatzeinführung mit einer nonverbalen Sortierübung los: DIe Kinder hatten sieben Mal alle Tiere als Kärtchen zur Verfügung und im Klassenraum lagen sieben Blätter mit den activities (s.u.). EIGENTLICH sollten die Kinder jedes Tier NUR dorthin legen, wo es auch wirklich hinpasst. Aber meine Schätzchen sind irgendwie der Meinung gewesen, man könne auch Fische streicheln und Spinnen umarmen…
Ich bin mir sicher, dass der AA sogar (wie ich es meist tue), von einem willigen und verständigen Kind ins Deutsche übersetzt wurde. ABer im Zweifelsfall nehme ich die Schuld auf mich…

Im Anschluss habe ich dann doch lieber noch die Tabelle aus der gleichen Zeitschrift eingesetzt, in der die Kinder ankreuzen müssen, was man mit welchem Tier tun kann. Dieses Mal waren wir dann übereinstimmend der Meinung, dass nur „feed“ und „talk to“ und „watch“ bei allen Tieren gefahrlos (für Mensch und/oder Tier) möglich sind und man zum Beispiel mit einem Hamster nicht spazieren geht…

God bless the pets! And protect them!!! 🙂

Ka

Oliver’s vegetables

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… ist unser Buch zur Einheit „vegetables“. Neben sieben Gemüsesorten stecken die Wochentage drin und das Verb „like“.

Oliver mag anfangs kein Gemüse sondern nur Pommes. Er macht Urlaub bei den Großeltern und geht dort einen Deal mit Opa ein: Wenn er die Kartoffeln im Gemüsegarten findet, darf er Pommes essen. Aber alles andere, was er vorher findet, muss er ohne zu klagen essen. Überraschenderweise findet Oliver nun wirklich erst am Sonntag die Kartoffeln, als seine Mutter ihn abholen kommt…

Ich finde, dies ist eine besondere, liebevolle, ruhige Geschichte mit einem etwas eigenwilligen Zeichenstil und ausgefallenen Gemüsesorten. Wir ergänzen dazu immer noch die Klassiker wie tomatoes, onion, cucumber etc. Außerdem kann man tolle „I like“-Übungen machen sowie die er-Form „he likes“ bzw. „he doesn’t like“ verwenden. Die repititive structures, die ja viele englische Kinderbücher bieten, kommen hier sehr gut zum Tragen, so dass die Kids beim zweiten Hören Vieles mitsprechen oder ergänzen können.

Unsere Zweitklässler mochten das Buch bislang immer sehr!

Ka

Lexikonarbeit * Englisch * 2. Klasse * vegetables

… ein setsamer Blogtitel, aber mir fiel nix Passendes, Knackiges ein. So weiß man immerhin gleich, worum es geht.

Zum Ende der Einheit „vegetables“ in der zweiten Klasse hatten die Kinder die Aufgabe, auf einem AB vorgegebene Wörter in die Kategorien fruit (schon behandelt) und vegetable zu sortieren. Die englischen Gemüsenamen konnten sie an der Tafel abschauen und auf die Fruchtwörter konnten sie in ihren treasure books (siehe anderer Artikel) nachschauen. So etwa lief der Arbeitsauftrag:
„Look, here on the board you can see a chart. On the left side you can read the word …? [pupil: vegetable] Yes, vegetable. And on the right side – what word is this? [pupil: fruit] Yes, very good. This word is fruit. Who remembers what fruit is in German? [Obst] Yes, correct. Now, let’s play a little game. I tell you a word and you tell me if it’s a fruit or a vegetable. Ready? [yes]“
Wie üblich unterstützt vom primimouseüblichen Gestikulieren und Zeigen, of course!

Nach diesem Aufwärmen bekamen die Kids ihr AB und meine Standard-Frage „What’s your job? Can somebody tell us in German?“ wurde von einem Kind mit einer kurzen deutschen Erklärung der Aufgabe (Sortieren!) quittiert. Ich weiß, „what’s your job?“ ist nicht soooo superdidaktischsprachlichfein und „task“ wäre besser, aber „job“ verstehen alle von Anfang an und so hat es sich eingebürgert.

Von mir kam dann noch eine Ergänzung, die offensichtlich den Ehrgeiz fast aller Kinder wecken konnte: „When you are ready and need some extra fruit or vegetable words, you can look into these dictionaries.“ Dann legte ich mehrere Exemplare des Wörterbuchs aufgeschlagen aufs Pult und die Kinder konnten sich bei Bedarf eines holen. Wir haben knapp zwei Klassensätze von diesem Buch vorrätig und ich wollte mal testen, ob nicht auch schon die Kleinen im Zweiten damit etwas anfangen können.
Konnten sie!

Erstaunt waren einige Schüler darüber, dass die Wörter, die sie von mir gelernt haben, sich auch wirklich in diesem gedruckten Wörterbuch wiederfanden und dass es nur wenige zusätzliche Wörter gab, deren Aussprache sie nachfragen mussten.
Für mich heißt das, dass ich demnächst versuchen werde, öfter mal solch ein Arbeitsmittel in meinen Unterricht einzubeziehen. Denn das Nachschlagen oder Schlauerwerden in einem Wörterbuch kann man nicht früh und oft genug üben!

Ka

Lehrerausflug :-)

An einem frühsommerlich / spätfrühlingshaft warmen Nachmittag [ja – wir Primimäuse fliegen NACH dem Unterricht aus!] hat sich unser Kollegium nach langer Abstinenz mal wieder eine gemeinsame Aktion im Grünen gegönnt. Im nahe gelegenen Umweltzentrum gab es erst eine Geländeführung und dann hervorragenden Kuchen im Hofcafe. Hmmmm…

Frech, wie ich manchmal bin, hab ich einfach mal die Kamera mitgeschlürt und nur wenig vorbildlich zugehört… So sah’s aus:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ka

Teaching without a Lehrwerk

Heute mal ein lange geplanter Blogeintrag: Unser System für den lehrwerksfreien Englischunterricht!

Schon vor meinem Dienstantritt an meiner aktuellen Schule wurde dort von der FaKo die Entscheidung getroffen, ohne ein Lehrwerk zu unterrichten, da keines so richtig zu den Ansprüchen und Vorstellungen der Kollegen passen wollte. Das kam mir natürlich schon im Vorstellungsgepräch sehr gelegen, da ich zwar vorher offiziell immer ein Lehrwerk hatte, es aber nur sporadisch genutzt und in der Regel mit eigenem Material ergänzt hatte. 🙂
>> Danke, liebe M. !!!

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Nachdem sich nun inzwischen seit mehreren Jahren der Englischunterricht ab Klasse 1 (2. Halbjahr) gut eingerichtet hat, haben wir uns in folgendem System eingerichtet:
In Kinderhand befinden sich der English folder, das treasure book und seit einem Durchgang auch das song book.

Im English folder werden wie üblich alle AB gesammelt. Außerdem wird ganz zuunterst eine Klarsichthülle eingeheftet, in der picture cards, minibooks und anderer Kleinkram recht sicher aufbewahrt werden können.

Das treasure book begann sein Dasein als Blankoheft. Hier hinein kommen zum Ende einer Einheit die picture (and word) cards mit einer Überschrift. Somit ersammeln die Kinder sich quasi im Laufe der Schuljahre ein eigenes Wörterbuch, in dem sie auf den „alten“ Wortschatz zurückgreifen können.Bei Schreibaufgaben in Jg. 3 und 4 verweise ich inzwischen regelmäßig darauf und es bürgert sich langsam ein.

Damit uns auch die gelernten Lieder nicht beim Ausleeren der Mappen ständig verloren gehen, haben wir vor einigen Jahren zusätzlich (ebenfalls Blanko) das song book eingeführt. Alle Liedblätter loche ich also nicht mehr für die Mappe sondern schneide ein wenig Rand ab zum Einkleben. Die Kinder lieben es, durch dieses Heft zu blättern und auch fast vergessene Lieder mal wieder zu singen.

Damit die Nachschlagfunktionen der Hefte gewährleistet wird, sammle ich die Hefte vor den Sommerferien ein. 😀

Für die Lehrer haben wir alle AB zu den Einheiten in Jahrgangsordnern mit Register abgeheftet [ok – noch ist nicht alles komplett, aber wir arbeiten dran!]. Die vielen zusammen gekommenen Veranschaulichungen, laminierten Bildkarten, Realia etc. stecken in Themenkisten, die sich zwei Schränke mit unseren big books und Postern teilen. Zuletzt bauen wir gerade einen Liederordner auf, in dem analog zum song book, die Lieder mit Anregungen gesammelt werden sollen.

Es dauert seine Zeit, bis man für dreieinhalb Schuljahre Material zusammen hat, klar. Und ja, oft verändert man AB oder tauscht aus oder variiert den Ablauf oder lässt Anteile weg oder findet ein neues Buch oder Lied oder oder oder… Aber der kurze Dienstweg von nur drei Kolleginnen ist dafür völlig unproblematisch 🙂

Allen, die unschlüssig sind, kann ich ein solches freies System nur empfehlen! Traut euch mal raus aus dem Lehrwerk und ran an den Speck! [Ach ja, finanziell: Um die höheren Kopierkosten auszugleichen, zahlen die Eltern statt AH-Kosten einen kleineren Beitrag pro Schuljahr dazu.]

Ka

Zeitungsartikel Übung und Aufsatz

So, heute war Schreibkonferenz. Leider kannten die Kids die Methode gar nicht und nur eine Gruppe hat die Zeit wirklich sinnvol für sich genutzt. Nächstes Mal schlauer und vorher bei den Kindern nachhorchen…

Was aber bei den Artikel herauskam war für mich die Tatsache, dass dringend noch etwas am angemessenen Wortschatz gefeilt werden muss: „Kinder erlösten ein Feuer“, „anfackeln“ oder auch „Bewusstlos legten sie ein Feuer“ gaben mir etwas zu denken. Da nun unser Aufsatz zu einem Erlebnis der GS.Zeit geschrieben werden soll, habe ich mal ein paar dazu vielleicht brauchbare Begriffe gesammelt, die die Kinder sortieren und ergänzen sollen. Das wird ziemlich frontal mit OHP und Folie laufen, denke ich. Dazu dann AB Zeitung WortfelderB

Für den Aufsatz selbst gibt es wie bei der Übung eine Notizenseite, auf der die Kinder sich zuerst Gedanken machen sollen, bevor sie an den Text gehen. AB Aufsatz ZeitungsartikelB

Morgen sammeln wir erstmal eine lange Liste voll mit allen möglichen Erlebnissen, Ausflügen und sonstigen Aktionen aus vier Jahren. Das wird auch für mich spannend, da ich ja nur beim letzten dieser Jahre aktiv dabei war und den Rest nur am Rande mitbekommen habe…

Ka

toys, toys, toys

Letzte Woche erzählte ich von den „Have you got …?“-Interviews der Erstklässler zum Thema toys (hier nachzulesen). Nun wird es im Thema weitergehen mit zwei anderen Schwerpunkten:

1. little, big, very big: zu den gefestigten Spielzeugwörtern kamen nun noch die Wörter little, big und very big. Dazu übten wir zuerst mit Gesten, dann bekamen die Kids ein AB zum Hörverstehen, auf dem verschieden große Spielzeuge angemalt werden mussten. DIe ersten gab ich vor, dann übernahmen die Kids selbst. Zwar kamen dabei „nur“ Sätze wie „big doll – yellow“ heraus, aber das finde ich nach drei Monaten Unterricht schon super.
Danach gab es ein „Lese-AB“ mit Dreiergruppen von toys, die sie mit den passenden Adjektiven vorlasen. Erst zurückhaltend, dann meldeten sich erfreulicherweise immer mehr Kinder.
fff
AB little big very big toys

2. numbers wdh.: Als Hörverstehensübung verbinden die Kinder Namen mit Zahlen und Spielsachen. So werden mal wieder die Zahlen geübt, die ja noch nicht immer total sicher sitzen…
ddd
AB The kids and their toys
Und für alle, die das zu schwer finden, hier eine einfachere Version nur mit Kindern und Spielsachen zum Verbinden: AB The kids and their toys easy

Have fun with that!
Ka

Der letzte Aufsatz – Synergieeffekte nutzen

Kurz vor dem Abschied von meinen Viertklässlern steht noch ein letzter Aufsatz an. Da wir dieses Jahr noch keinen Sachtext hatten, haben wir uns für einen Zeitungsartikel entschieden – den wir danach dann auch für unsere Klassenzeitungen nutzen wollen. Man kann es sich ja auch mal etwas leichter machen…

Bislang haben wir recht eng am Material aus dem Finken-Verlag gearbeitet, die ja auch einen Ordner zu Schreibanlässen haben. Die Analyse des Aufbaus eines Artikels haben wir dann aber anhand eines Zeitungsartikels über unsere Schule noch etwas vertieft. Da zeigt sich dann auch schonmal, dass nicht in JEDEM Zeitungstext ALLE geübten W-Fragen beantwortet werden…

Also, zuerst Analyse der Textform, dann Schwerpunkt „Schlagzeile“ (SZ/Text zuordnen, SZ verfassen zu Texten, SZ bewerten). Dann Notizen zu einem Vorfall anhand von Bildern machen und dazu einen Artikel schreiben. Nun folgt noch eine kurze Schreibkonferenz zu den verfassten Texten in Kleingruppen und dann geht es an den Aufsatz!
Dafür sammeln wir gemeinsam Events, Erinnerungen, Ausflüge, … aus vier Jahren Grundschulzeit. Aus dieser doch recht ausführlichen Liste wählen die Kinder dann für den Aufsatz ein Thema aus und füllen dazu zuerst einen Notizenzettel aus, der analog zur Übung gestaltet wird. Daraus soll dann der Artikel entstehen, mit Schlagzeile, Ortsangabe, Einleitungssatz und genaueren Erklärungen.

Für unsere jeweiligen Klassenzeitungen haben wir dann hoffentlich auch schon halbwegs brauchbare Texte für das Kapitel „Erinnerungen“ fertig…

Falls es jemand gebrauchen kann, stelle ich hier nochmal die ABs ein, die ich zusaätzlich erstellt habe:
AB Zeitungsmacher – Erstkontakt mit einem Artikel nach Wahl der Lehrkraft
AB Aufbau einer Zeitungsnachricht – genauere Analyse eines Artikels
AB Übungen Zeitungsartikel schreibenB – Schwerpunkt: Einführungssatz

Ka