Mediennutzung und ihre Probleme

Schon lange beobachte ich mit Besorgnis, wie frei und teils freizügig, oft unkontrolliert sich schon viele Grundschüler im Netz tummeln. Wieder mal Wasser auf meine Mühlen, dass Grundschüler keine Handys zur freien Verfügung haben sollten.

Was aber kann ich als Pädagogin tun, um hier mehr Aufmerksamkeit der Kinder, vor allem aber auch der Elternhäuser zu erreichen? Immer wieder bemühe ich mich, dieses Thema auf Elternabenden anzusprechen. Da dafür aber nicht immer Zeit da ist bzw. man nicht unbedingt kurzfristig einen zusätzlichen EA einberufen kann/möchte, greife ich auch gern auf die Flyer und Materialien von Klicksafe zurück. Hier gibt es neben Online-Angeboten für Schüler, Eltern und Lehrer auch Informationen zum Herunterladen und/oder Bestellen.

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Ich werde mir mal den zu den Sozialen Netzwerken bestellen und verteilen, wenn im März wieder EA ist. Vielleicht, so hoffe ich, kommt es zumindest bei ein oder zwei Elternteilen an!

Habt ihr noch andere erprobte Tipps? Dann schreibt sie doch gern als Kommentar auf!

Ka

Experimente > Materialtipp(s)

Beim Sammeln, Suchen und Sortieren (ich liebe Alliterationen – ihr auch?) bin ich gestern noch auf eine interessante Seite gestoßen: Bei Klasse Wasser gibt es noch ein paar gut aufbereitete Versuche mit Erklärungen.

Von irgendeiner lang zurück liegenden Fortbildung habe ich mal diese Sammlung von Experimenten mitgebracht, aus der ich jetzt auch schöpfe, weil die Anleitungen klar gegliedert und gut geschrieben sind. Ohne Schnickschnack und mit Erklärungen für die Lehrkraft. Man kann ja schließlich nicht alles selbst wissen… 🙂

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Außerdem ist gestern mit meiner Bestellung beim Verlag an der Este („Gänsefüßchen“ für die GS bzw. „Findefund“ für die Kita) ein überraschend gutes Buch angekommen: Zisch, Blubber, Knall von Ravensburger mit Experimenten und Basteleien, die immer einen wissenschaftlichen Bezug oder Hintergrund haben. Da sind neben Klassikern wie Farben auf Filterpapier zu trennen echt spannend aussehende Ideen drin, von denen ich mir einige schonmal für Kunst speichere.

Hier mal ein paar Eindrücke:

Und das Ganze momentan für nur 4,95 € im Findefund, der Bücherzeitung für den Kindergarten. Wer die Gänsefüßchen abonniert hat, bekommt davon auch immer ein Exemplar. Mir gefällt`s!

Ka

Strukturflash nutzen – Wasser-Ordner

Wo ich doch grad so furchtbar strukturiert an die Planung gehe, soll der Ordner „Wasser“ sich aus dem bisherigen „Wasser & Wetter“-Ordner outsourcen. Dazu schnell noch ein Register geschrieben (vor ewigen Zeiten geschriebene Word-Vorlage, passend für die Aldi-Register in bunt und farbig: Register beschriften) und die Experimentieranleitungen, die sich ja teils doppeln oder ergänzen, schön sortiert eingeheftet.

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Liebe Frau Weh, fällt das schon unter „clean teaching“? Ich bin auf jeden Fall stolz auf mich, dass ich Möppelchens Mittagsschlaf (der alle Viertelstunde laut Babyfon von fiesen Hustenattacken gestört wird) so effektiv nutzen konnte! 🙂

Ka

Planung für die ProWo – Thema Wasser

Bald ist wieder Projektwoche angesagt und ich freu mich schon drauf. Wirklich! Dieses Jahr ist wieder Experimentieren dran. Wegen eines Gruppenüberschusses bei den Großen bin ich spontan in die SEP gewechselt und habe – Dank vieler toller Tipps und Ideen – das Thema Wasser gewählt. Materialtechnisch ist das schonmal deutlich weniger Aufwand als die ursprünglich geplanten „Säuren und Laugen“.

[Ein fettes Dankeschön an: Kajara, Sissi, Maike, Julia, Sandra, Daniela, Maren, Britta und Elisabeth und vor allem an Birgit, die mir mit ihren tollen Tipps auf www.bunterlich.de sehr geholfen hat!]

Zum ersten Mal seit Ewigkeiten (dem Referendariat???) hab ich mich diesmal wirklich mal wieder hingesetzt und eine Art von Sachanalyse betrieben – also Unterthemen gesucht und alle gefundenen Experimente zugeordnet. Ganz schön vielfältig, dieses Element!

Hier mal meine Übersicht (leider nicht optimal lesbar am Bildschirm…):

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Nun steht die konkrete Planung an. Experimente auswählen, Versuchsanleitungen gegeneinander abwägen und ggf. schreiben, Materialbedarf feststellen und Organisatorischen Rahmen festlegen. Ich melde, wenn ich weiter gekommen bin!

Ka

Höher, größer, länger … Deutschland

Kurz vor Ende der Deutschland-Einheit brauchte ich nochmal eine Hausaufgabe, die was zum Üben für den Test sein soll und doch auch sprachlich ausgelegt ist. ich kombiniere hier gern. Ergeben hat es dann ein AB zum Komparativ und Superlativ:

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Hier die Datei dazu:AB Vergleichen in Deutschland.

Ka

Künstlerisch wertvolle (?) Medienerziehung

Zur Zeit hae ich die glückliche Gelegenheit, die Drittklässler nach Abschluss des Text-Kurses noch mit einigen Medienstunden beglücken zu dürfen. Die nutze ich jetzt für Mausübungen mit Sinn: Das gute alste Programm „Paint“ muss ran.

In zwei Schulstunden pro Gruppe lernen die Kinder die wichtigsten Werkzeuge von paint kennen (Formen, Farben, Füllungen) und zeichnen so nach Anleitung Schritt für Schritt ein Bild von Haus mit Garten. Es gibt bestimmt anspruchsvollere Aufgaben, aber da die meisten ihre ersten Schritte mit Paint machen, reicht das wirklich völlig aus.

Im Bereich Medien stehen dabei das Öffnen des Programms, das Speichern (& Benennen) und Öffnen des Bildes auf dem Plan. Einige waren echt erstaunt, dass das genauso funktioniert wie im Schreibprogramm…

Hier mal kleine Eindrücke – und ich bin sicher, dass ich auch im regulären Kunstunterricht wieder mit den Kindern in Paint arbeiten werde!

Ka

Bewertungsraster für die Bundesländer-Vorträge

Ihr konntet/musstet ja verfolgen, dass meine Schätzchen über einige Stunden und Wochen hinweg in LibreOffice Presenter eigene Präsentationen zu einzelnen Bundesländern geschrieben haben. Endlich (!) standen diese Woche die Präsentationen an und die Kinder konnten stolz ihre Ergebnisse vorstellen.

Vorher haben wir noch einmal Tipps gesammelt, was Sprecher und Zuhörer beachten müssen und dazu in der jeweiligen Sichtachse je ein Plakat aufgehängt. Dann ging es mit dem frisch im Klassenraum fest eingezogenen Beamer los und die Vorträge wurden gehalten.

Damit ich mir während dieser leider meist kurzen Zeit schnell Notizen machen konnte, habe ich mir ein Raster gebastelt, in dem ich sowohl die Vorarbeit als auch die Präsentation stichwortartig notieren konnte: Vorträge Bewertungsraster

Noch ein Tipp für alle, die schlechte Erfahrungen mit der Zuhörmoral gemacht haben oder befürchten: Jede Gruppe musste vor den Vorträgen zwei Fragen abgeben, die die Mitschüler nach dem Vortrag beantworten mussten. So gab es einen kleinen „Anreiz“, doch zuzuhören. War zum Glück aber diesmal kaum ein Thema in meiner Klasse.

Ich verabschiede mich in ein vermutlich blogfreies WE wegen Taufe vom Möppelchen. Die Zeugnisnoteneinträge müssen warten – die Texte sind ja zum Glück schon abgesegnet und nun muss nur noch alles ins Formular, gedruckt, gestempelt und kopiert werden. Montag dann… 🙂

Ka

 

Tipps gesucht!

Für die anstehende Projektwoche könnte ich mal eure Ideen gebrauchen!

Ich brauche ein Thema/Projekt für 8 Stunden an zwei Tagen mit Erst- und Zweitklässlern. Der Oberbegriff ist Naturwissenschaft/Technik, Experimentieren.

Danke schonmal!

Ka

Winter-ABC als Klassenprodukt

Nachdem ich im Advent leider nicht mehr zu meiner ABC-Stunde gekommen bin, habe ich stattdessen nun die Zeit nach dem Aufsatz für ein Winter-ABC genutzt.

Zuerst habe ich das Wort WINTER in großen Blockbuchstaben an die Tafel geschrieben und mit den Kindern gemeinsam eine Wörtersammlung zu diesen 6 Buchstaben aufgeschrieben. Also quasi wie ein Akrostichon oder KaWa gearbeitet – Wörter zum Thema mit den vorgegebenen Anfangsbuchstaben.

Danach sollten die Kinder Sätze bilden, die dem Schema „T steht für den Tannenbaum den wir vor Weihnachten schmücken.“ oder „I steht für den Igel, der Winterschlaf hält.“ folgen sollten. Einige Wörter waren ja an der Tafel, sodass zumindest sechs Sätze für jeden hätten drin sein sollen (ich hab aber auch Zettel mit zwei Vorschlägen bekommen…). Ich hab für solche Aufgaben einen Schreibblock auf der Materialliste gehabt, sonst geht natürlich auch Schmierpapier oder das Heft.

Nach dem Start hab ich am nächsten Tag nochmal die Satzstruktur etwas grammatisch betrachtet – Hauptsatz, Komma, Nebensatz, Relativpronomen. Einige meiner Schätzchen hatten durchgängig „weil“ als Satzverbindung gewählt, das war schwer wegzudiskutieren.

Zuletzt hab ich die Vorgabe gemacht, dass jeder mindestens 12 Buchstaben schaffen sollte und die Zettel eingesammelt, abgetippt und dabei etwas grammatisch und ausdrücklich angepasst. U, V, X und Y hab ich dann noch ergänzt, damit das Heft, das darus wird, nicht so leer aussieht. Ich hab mich dazu durchgerungen, schöne Sätze auch dann zu übernehmen, wenn sie nicht mit Relativsatz versehen waren… Ausgedruckt wird dann auf A5, linksseitig gebunden und fertig!

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Für Interessierte gibts hier (Winter-ABC 4b) unser Beispiel und hier (Winter-ABC) die leere Vorlage.

Ka

The months of the year > two writing exercises

Da predigt man den Schätzchen seit der zweiten Klasse, dass der Engländer an sich fast alles klein schreibt. Und nun kommen die Monate – und die haben doch wirklich Großbuchstaben. Frechheit!

Da im vierten Schuljahr m.E. auch immer wieder geschrieben werden sollte, um die Schätzchen auf die Arbeitsweise an der weiterführenden Schule vorzubereiten, teile ich heute zwei Schreibübungen mit euch. Bei beiden gibt es eine Satzschablone, die verändert werden muss. Neben den Monaten werden einmal die Ordnungszahlen geschrieben (AB The months of the year I ordinal numbers writing) und einmal die Präpositionen before, between, after (AB The months of the year II prepositions).

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Für alle Skeptiker bezgl. der Schreibmenge: Es ist immer der gleiche Satz mit nur wenigen angepassten Wörtern und: erfahrungsgemäß sind die Kinder stolz darauf, soviel in der Fremdsprache geschrieben und vorgelesen zu haben!

Have a nice January,

Ka