What can you do with a dog?

Nachdem die Drittklässler das Wortmaterial zum Thema „pets“ ausführlich mündlich und schriftlich geübt hatten, ging es nun an den Themenbereich „What I can do with pets“ – also endlich mal wieder Verben lernen (kommt ja doch oft zu kurz)!

Mit dem Material aus der Zeitschrift „Grundschule Englisch“ ging es nach der Wortschatzeinführung mit einer nonverbalen Sortierübung los: DIe Kinder hatten sieben Mal alle Tiere als Kärtchen zur Verfügung und im Klassenraum lagen sieben Blätter mit den activities (s.u.). EIGENTLICH sollten die Kinder jedes Tier NUR dorthin legen, wo es auch wirklich hinpasst. Aber meine Schätzchen sind irgendwie der Meinung gewesen, man könne auch Fische streicheln und Spinnen umarmen…
Ich bin mir sicher, dass der AA sogar (wie ich es meist tue), von einem willigen und verständigen Kind ins Deutsche übersetzt wurde. ABer im Zweifelsfall nehme ich die Schuld auf mich…

Im Anschluss habe ich dann doch lieber noch die Tabelle aus der gleichen Zeitschrift eingesetzt, in der die Kinder ankreuzen müssen, was man mit welchem Tier tun kann. Dieses Mal waren wir dann übereinstimmend der Meinung, dass nur „feed“ und „talk to“ und „watch“ bei allen Tieren gefahrlos (für Mensch und/oder Tier) möglich sind und man zum Beispiel mit einem Hamster nicht spazieren geht…

God bless the pets! And protect them!!! 🙂

Ka

Oliver’s vegetables

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… ist unser Buch zur Einheit „vegetables“. Neben sieben Gemüsesorten stecken die Wochentage drin und das Verb „like“.

Oliver mag anfangs kein Gemüse sondern nur Pommes. Er macht Urlaub bei den Großeltern und geht dort einen Deal mit Opa ein: Wenn er die Kartoffeln im Gemüsegarten findet, darf er Pommes essen. Aber alles andere, was er vorher findet, muss er ohne zu klagen essen. Überraschenderweise findet Oliver nun wirklich erst am Sonntag die Kartoffeln, als seine Mutter ihn abholen kommt…

Ich finde, dies ist eine besondere, liebevolle, ruhige Geschichte mit einem etwas eigenwilligen Zeichenstil und ausgefallenen Gemüsesorten. Wir ergänzen dazu immer noch die Klassiker wie tomatoes, onion, cucumber etc. Außerdem kann man tolle „I like“-Übungen machen sowie die er-Form „he likes“ bzw. „he doesn’t like“ verwenden. Die repititive structures, die ja viele englische Kinderbücher bieten, kommen hier sehr gut zum Tragen, so dass die Kids beim zweiten Hören Vieles mitsprechen oder ergänzen können.

Unsere Zweitklässler mochten das Buch bislang immer sehr!

Ka

Lexikonarbeit * Englisch * 2. Klasse * vegetables

… ein setsamer Blogtitel, aber mir fiel nix Passendes, Knackiges ein. So weiß man immerhin gleich, worum es geht.

Zum Ende der Einheit „vegetables“ in der zweiten Klasse hatten die Kinder die Aufgabe, auf einem AB vorgegebene Wörter in die Kategorien fruit (schon behandelt) und vegetable zu sortieren. Die englischen Gemüsenamen konnten sie an der Tafel abschauen und auf die Fruchtwörter konnten sie in ihren treasure books (siehe anderer Artikel) nachschauen. So etwa lief der Arbeitsauftrag:
„Look, here on the board you can see a chart. On the left side you can read the word …? [pupil: vegetable] Yes, vegetable. And on the right side – what word is this? [pupil: fruit] Yes, very good. This word is fruit. Who remembers what fruit is in German? [Obst] Yes, correct. Now, let’s play a little game. I tell you a word and you tell me if it’s a fruit or a vegetable. Ready? [yes]“
Wie üblich unterstützt vom primimouseüblichen Gestikulieren und Zeigen, of course!

Nach diesem Aufwärmen bekamen die Kids ihr AB und meine Standard-Frage „What’s your job? Can somebody tell us in German?“ wurde von einem Kind mit einer kurzen deutschen Erklärung der Aufgabe (Sortieren!) quittiert. Ich weiß, „what’s your job?“ ist nicht soooo superdidaktischsprachlichfein und „task“ wäre besser, aber „job“ verstehen alle von Anfang an und so hat es sich eingebürgert.

Von mir kam dann noch eine Ergänzung, die offensichtlich den Ehrgeiz fast aller Kinder wecken konnte: „When you are ready and need some extra fruit or vegetable words, you can look into these dictionaries.“ Dann legte ich mehrere Exemplare des Wörterbuchs aufgeschlagen aufs Pult und die Kinder konnten sich bei Bedarf eines holen. Wir haben knapp zwei Klassensätze von diesem Buch vorrätig und ich wollte mal testen, ob nicht auch schon die Kleinen im Zweiten damit etwas anfangen können.
Konnten sie!

Erstaunt waren einige Schüler darüber, dass die Wörter, die sie von mir gelernt haben, sich auch wirklich in diesem gedruckten Wörterbuch wiederfanden und dass es nur wenige zusätzliche Wörter gab, deren Aussprache sie nachfragen mussten.
Für mich heißt das, dass ich demnächst versuchen werde, öfter mal solch ein Arbeitsmittel in meinen Unterricht einzubeziehen. Denn das Nachschlagen oder Schlauerwerden in einem Wörterbuch kann man nicht früh und oft genug üben!

Ka

Teaching without a Lehrwerk

Heute mal ein lange geplanter Blogeintrag: Unser System für den lehrwerksfreien Englischunterricht!

Schon vor meinem Dienstantritt an meiner aktuellen Schule wurde dort von der FaKo die Entscheidung getroffen, ohne ein Lehrwerk zu unterrichten, da keines so richtig zu den Ansprüchen und Vorstellungen der Kollegen passen wollte. Das kam mir natürlich schon im Vorstellungsgepräch sehr gelegen, da ich zwar vorher offiziell immer ein Lehrwerk hatte, es aber nur sporadisch genutzt und in der Regel mit eigenem Material ergänzt hatte. 🙂
>> Danke, liebe M. !!!

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Nachdem sich nun inzwischen seit mehreren Jahren der Englischunterricht ab Klasse 1 (2. Halbjahr) gut eingerichtet hat, haben wir uns in folgendem System eingerichtet:
In Kinderhand befinden sich der English folder, das treasure book und seit einem Durchgang auch das song book.

Im English folder werden wie üblich alle AB gesammelt. Außerdem wird ganz zuunterst eine Klarsichthülle eingeheftet, in der picture cards, minibooks und anderer Kleinkram recht sicher aufbewahrt werden können.

Das treasure book begann sein Dasein als Blankoheft. Hier hinein kommen zum Ende einer Einheit die picture (and word) cards mit einer Überschrift. Somit ersammeln die Kinder sich quasi im Laufe der Schuljahre ein eigenes Wörterbuch, in dem sie auf den „alten“ Wortschatz zurückgreifen können.Bei Schreibaufgaben in Jg. 3 und 4 verweise ich inzwischen regelmäßig darauf und es bürgert sich langsam ein.

Damit uns auch die gelernten Lieder nicht beim Ausleeren der Mappen ständig verloren gehen, haben wir vor einigen Jahren zusätzlich (ebenfalls Blanko) das song book eingeführt. Alle Liedblätter loche ich also nicht mehr für die Mappe sondern schneide ein wenig Rand ab zum Einkleben. Die Kinder lieben es, durch dieses Heft zu blättern und auch fast vergessene Lieder mal wieder zu singen.

Damit die Nachschlagfunktionen der Hefte gewährleistet wird, sammle ich die Hefte vor den Sommerferien ein. 😀

Für die Lehrer haben wir alle AB zu den Einheiten in Jahrgangsordnern mit Register abgeheftet [ok – noch ist nicht alles komplett, aber wir arbeiten dran!]. Die vielen zusammen gekommenen Veranschaulichungen, laminierten Bildkarten, Realia etc. stecken in Themenkisten, die sich zwei Schränke mit unseren big books und Postern teilen. Zuletzt bauen wir gerade einen Liederordner auf, in dem analog zum song book, die Lieder mit Anregungen gesammelt werden sollen.

Es dauert seine Zeit, bis man für dreieinhalb Schuljahre Material zusammen hat, klar. Und ja, oft verändert man AB oder tauscht aus oder variiert den Ablauf oder lässt Anteile weg oder findet ein neues Buch oder Lied oder oder oder… Aber der kurze Dienstweg von nur drei Kolleginnen ist dafür völlig unproblematisch 🙂

Allen, die unschlüssig sind, kann ich ein solches freies System nur empfehlen! Traut euch mal raus aus dem Lehrwerk und ran an den Speck! [Ach ja, finanziell: Um die höheren Kopierkosten auszugleichen, zahlen die Eltern statt AH-Kosten einen kleineren Beitrag pro Schuljahr dazu.]

Ka

toys, toys, toys

Letzte Woche erzählte ich von den „Have you got …?“-Interviews der Erstklässler zum Thema toys (hier nachzulesen). Nun wird es im Thema weitergehen mit zwei anderen Schwerpunkten:

1. little, big, very big: zu den gefestigten Spielzeugwörtern kamen nun noch die Wörter little, big und very big. Dazu übten wir zuerst mit Gesten, dann bekamen die Kids ein AB zum Hörverstehen, auf dem verschieden große Spielzeuge angemalt werden mussten. DIe ersten gab ich vor, dann übernahmen die Kids selbst. Zwar kamen dabei „nur“ Sätze wie „big doll – yellow“ heraus, aber das finde ich nach drei Monaten Unterricht schon super.
Danach gab es ein „Lese-AB“ mit Dreiergruppen von toys, die sie mit den passenden Adjektiven vorlasen. Erst zurückhaltend, dann meldeten sich erfreulicherweise immer mehr Kinder.
fff
AB little big very big toys

2. numbers wdh.: Als Hörverstehensübung verbinden die Kinder Namen mit Zahlen und Spielsachen. So werden mal wieder die Zahlen geübt, die ja noch nicht immer total sicher sitzen…
ddd
AB The kids and their toys
Und für alle, die das zu schwer finden, hier eine einfachere Version nur mit Kindern und Spielsachen zum Verbinden: AB The kids and their toys easy

Have fun with that!
Ka

Get them speaking – from the start!

Wie an anderer Stelle schon einmal geschrieben, verwende ich gerne Interview-Zettel im Englischunterricht. Für die Erstklässler, die nun schon seit knapp drei Monaten Englischunterricht genießen dürfen, war es jetzt zum ersten Mal soweit: Have you got a …? galt es zu fragen, um den Spielzeugbestand der Mitschüler herauszubekommen. Toys sind gerade unser Thema (nach colours, numbers, school things). Mit dem Buch „Just like Jasper“ von Nick Butterworth und Mick Inkpen erarbeiteten wir den Wortschatz,  spielten diverse Spiele zum Festigen und lernten ein neues Lied. In der vergangenen Stunde nun hängte ich nach der obligatorischen Wortschatzübung zu Stundenbeginn einige Bildkarten an die Tafel und zeichnete dazu analog zum AB der Kinder eine Tabelle. Dann fragte ich einen der sprachlich auffassungsschnellsten Schüler „Have you got an ball?“ und setzte je nach Antwort an der Tafel Häkchen (yes) und Kreuze (no). So durften noch zwei weitere Kinder ihre vier Antworten geben – für den ersten Anlauf reichen mir die Kurzantworten, später wird es dann ausführlicher. Nun übten wir nur noch alle auf dem AB zu fragenden Fragen durch Vor-Nachsprechen und gemeinsames chorisches Sprechen und schon konnte es losgehen. Bewährt hat es sich, zuerst die Tabelle mit den eigenen Antworten zu füllen. So müssen die Kinder nicht bei jeder Antwort nachdenken und irgendwie lieben sie das fast alle.

Bis auf einen kurzen Tränenausbruch, weil vermeintlich kein Partner zum Fragen da war, lief es super und die Kleinen sind sehr konsequent in der Fremdsprache geblieben! Das lässt ja leider bei den Größeren oft etwas nach (da mogeln einige, gerade schwächere) Schüler ja gern mal…).

jasper

Ka – who goes playing now 😉

How much is it? – Lesespiel

Ihr kennt ja mein Faible für Lesespiele vielleicht schon… Hier also einfach mal off topic eines für die Kinder, die schon das Thema „shopping“ hatten bzw. die Phrase „How much is it?“ kennen. Pence und pounds sowie die großen Zahlen sollten auch sitzen. Das Vokabular müsste zu diesem Zeitpunkt kein Problem darstellen… Für die Bilder bedanke ich mich bei Frau Locke ganz herzlich!!!

xxxreading game How much is it

Ka

Englisch = Deutsch? Legematerial

Für die Freiarbeitsecke im Englischraum habe ich schon vor längerer Zeit mal ein Legematerial geschrieben, bei dem englischen Begriffen, die recht selbstverständlich im Deutschen benutzt werden, Erklärungen zugeordnet werden müssen.

Die Datei habe ich wie folgt verarbeitet: Die beiden aufeinander folgenden Seiten werden zusammen auf ein A4-Blatt gedruckt – jedes Pärchen auf eine andere Farbe. Dann wird laminiert – die Platte mit den englischen Wörtern bleibt am Stück, die mit den deutschen Erklärungen wird zerschnippelt und die Teile in einen Umschlag o.a. gepackt. Dann kann losgerätselt werden. Da das Material themenunabhängig ist, kann es jederzeit verwendet werden.

Hier findet ihr es: Englische Begriffe in D Legematerial und Englische Begriffe in D Cover. Wer dafür ein Händchen hat, kann die Rückseiten der Legekarten ja auch mit einem Muster versehen zur Selbstkontrolle…

Viel Spaß damit!
Ka

Blogfundstück: Peanut’s peanuts

Beim Stöbern auf facebook bin ich heute auf einen Blog aufmerksam geworden, der mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Neben „Lehrerkram“ und „Kreativkram“ bietet das Menü auch „Fotokram“ – da hab ich mich irgendwie wiedergefunden…

Besonders toll, weil immer aktuell passend, fand ich die Auflistung von Warm-up-Spielen, die man hier  findet. Dem ist kaum etwas hinzuzufügen…

Have a nice start,
Ka

Kim’s game mal anders

Vermutlich kennt jeder Sprachlehrer bzw. schuleingangsphasenerprobte Kollege das Spiel, das ich hier „Kim’s game“ nenne. Es werden mehrere Bilder oder Gegenstände gezeigt, die Kinder schließen ihre Augen und eines wird versteckt. Nach dem Öffnen der Augen folgt die Frage „What’s missing?“. [Im Kindergarten meines Sohnes heißt es Tablettspiel und er liebt es!]

Weil wir dieses Spiel nun zum Thema „school things“ in der ersten Klasse schon gespielt haben, habe ich heute die Variante „What was mixed?“ gespielt. Die Vorgehensweise ist größtenteile gleich: Close your eyes, please. – zwei oder mehr Bilder/Gegenstände vertaschen – Open your eyes, please. What was mixed?
Auch ohne Erklärungen oder Übersetzungen (nur mit einer Geste unterstützt) wussten alle, was ich meinte. Interessant war dabei dann die erstmalige Nutzung der Wörter, die die Kinder heute kennengelernt hatten – die habe ich nämlich immer richtig hängen lassen.

Ka