Höher, größer, länger … Deutschland

Kurz vor Ende der Deutschland-Einheit brauchte ich nochmal eine Hausaufgabe, die was zum Üben für den Test sein soll und doch auch sprachlich ausgelegt ist. ich kombiniere hier gern. Ergeben hat es dann ein AB zum Komparativ und Superlativ:

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Hier die Datei dazu:AB Vergleichen in Deutschland.

Ka

Künstlerisch wertvolle (?) Medienerziehung

Zur Zeit hae ich die glückliche Gelegenheit, die Drittklässler nach Abschluss des Text-Kurses noch mit einigen Medienstunden beglücken zu dürfen. Die nutze ich jetzt für Mausübungen mit Sinn: Das gute alste Programm „Paint“ muss ran.

In zwei Schulstunden pro Gruppe lernen die Kinder die wichtigsten Werkzeuge von paint kennen (Formen, Farben, Füllungen) und zeichnen so nach Anleitung Schritt für Schritt ein Bild von Haus mit Garten. Es gibt bestimmt anspruchsvollere Aufgaben, aber da die meisten ihre ersten Schritte mit Paint machen, reicht das wirklich völlig aus.

Im Bereich Medien stehen dabei das Öffnen des Programms, das Speichern (& Benennen) und Öffnen des Bildes auf dem Plan. Einige waren echt erstaunt, dass das genauso funktioniert wie im Schreibprogramm…

Hier mal kleine Eindrücke – und ich bin sicher, dass ich auch im regulären Kunstunterricht wieder mit den Kindern in Paint arbeiten werde!

Ka

Bewertungsraster für die Bundesländer-Vorträge

Ihr konntet/musstet ja verfolgen, dass meine Schätzchen über einige Stunden und Wochen hinweg in LibreOffice Presenter eigene Präsentationen zu einzelnen Bundesländern geschrieben haben. Endlich (!) standen diese Woche die Präsentationen an und die Kinder konnten stolz ihre Ergebnisse vorstellen.

Vorher haben wir noch einmal Tipps gesammelt, was Sprecher und Zuhörer beachten müssen und dazu in der jeweiligen Sichtachse je ein Plakat aufgehängt. Dann ging es mit dem frisch im Klassenraum fest eingezogenen Beamer los und die Vorträge wurden gehalten.

Damit ich mir während dieser leider meist kurzen Zeit schnell Notizen machen konnte, habe ich mir ein Raster gebastelt, in dem ich sowohl die Vorarbeit als auch die Präsentation stichwortartig notieren konnte: Vorträge Bewertungsraster

Noch ein Tipp für alle, die schlechte Erfahrungen mit der Zuhörmoral gemacht haben oder befürchten: Jede Gruppe musste vor den Vorträgen zwei Fragen abgeben, die die Mitschüler nach dem Vortrag beantworten mussten. So gab es einen kleinen „Anreiz“, doch zuzuhören. War zum Glück aber diesmal kaum ein Thema in meiner Klasse.

Ich verabschiede mich in ein vermutlich blogfreies WE wegen Taufe vom Möppelchen. Die Zeugnisnoteneinträge müssen warten – die Texte sind ja zum Glück schon abgesegnet und nun muss nur noch alles ins Formular, gedruckt, gestempelt und kopiert werden. Montag dann… 🙂

Ka

 

Tipps gesucht!

Für die anstehende Projektwoche könnte ich mal eure Ideen gebrauchen!

Ich brauche ein Thema/Projekt für 8 Stunden an zwei Tagen mit Erst- und Zweitklässlern. Der Oberbegriff ist Naturwissenschaft/Technik, Experimentieren.

Danke schonmal!

Ka

Winter-ABC als Klassenprodukt

Nachdem ich im Advent leider nicht mehr zu meiner ABC-Stunde gekommen bin, habe ich stattdessen nun die Zeit nach dem Aufsatz für ein Winter-ABC genutzt.

Zuerst habe ich das Wort WINTER in großen Blockbuchstaben an die Tafel geschrieben und mit den Kindern gemeinsam eine Wörtersammlung zu diesen 6 Buchstaben aufgeschrieben. Also quasi wie ein Akrostichon oder KaWa gearbeitet – Wörter zum Thema mit den vorgegebenen Anfangsbuchstaben.

Danach sollten die Kinder Sätze bilden, die dem Schema „T steht für den Tannenbaum den wir vor Weihnachten schmücken.“ oder „I steht für den Igel, der Winterschlaf hält.“ folgen sollten. Einige Wörter waren ja an der Tafel, sodass zumindest sechs Sätze für jeden hätten drin sein sollen (ich hab aber auch Zettel mit zwei Vorschlägen bekommen…). Ich hab für solche Aufgaben einen Schreibblock auf der Materialliste gehabt, sonst geht natürlich auch Schmierpapier oder das Heft.

Nach dem Start hab ich am nächsten Tag nochmal die Satzstruktur etwas grammatisch betrachtet – Hauptsatz, Komma, Nebensatz, Relativpronomen. Einige meiner Schätzchen hatten durchgängig „weil“ als Satzverbindung gewählt, das war schwer wegzudiskutieren.

Zuletzt hab ich die Vorgabe gemacht, dass jeder mindestens 12 Buchstaben schaffen sollte und die Zettel eingesammelt, abgetippt und dabei etwas grammatisch und ausdrücklich angepasst. U, V, X und Y hab ich dann noch ergänzt, damit das Heft, das darus wird, nicht so leer aussieht. Ich hab mich dazu durchgerungen, schöne Sätze auch dann zu übernehmen, wenn sie nicht mit Relativsatz versehen waren… Ausgedruckt wird dann auf A5, linksseitig gebunden und fertig!

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Für Interessierte gibts hier (Winter-ABC 4b) unser Beispiel und hier (Winter-ABC) die leere Vorlage.

Ka

food-Werkstatt Englisch Jg.3

Hier mal zwei Beispiele für Angebote aus unserer Werkstat zu Thema food, die wir im dritten Schuljahr durchführen:

1. Wortsuchkarten Circle food words – hier müssen die Kinder auf laminierten Karten nur die Essenswörter einkreisen, Selbstkontrolle ist vorhanden. Wie man die Karten herstellt, habe ich hier beschrieben: Karten zum Einkreisen basteln (Deutsch)

2. das Mix-and-match-book – angelehnt an das Buch „Ketchup on your cornflakes“ bastelt man aus diesen einzelnen Blättern ein Buch, bei dem man die Seiten dreigeteilt umblättern kann und so lustige oder angemessene Sätze bilden lasen kann. Gute Basis zum Lesen, kann aber auch als Schreibanlass genutzt werden. Zur Herstellung: Ich kopiere die Vorlage klein, so dass die einzelnen Buchseiten auf ein A6-Blatt passen (also Druckfunktion 2 Seiten auf 1). Dann muss ausgeschnitten werden und je nach Zeit und feinmtorischen Kompetenzen der Kids kann man dann den linken Rand Seite für Seite verkleben oder einfach dreimal tackern.

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Dazu haben wir noch drei Spielstationen im Einsatz: Memory, Bingo, Domino. Außerdem gibt es drei AB zum Lesen und Schreiben sowie ein Minibook zum Falten und Lesen. Diese Sachen kann ich leider nicht hochladen, da die Bilder nicht rechtefrei sind und die ABs zum Teil Kopiervorlagen entstammen. Vielleicht habt ihr ja was passendes dazu…

Guten Appetit wünscht

Ka

Erzählgrundlage nach den Ferien

Ich hasse es, wenn das Erzählen von den Weihnachtsferien zum Aufzählen der High-Tech-Geschenke verkommt – und das wird es immer…

Damit es bei mir Donnerstag etwas gesitteter und strukturierter läuft, habe ich mir dieses Schreib-Mal-Schneide-Klebe-AB gebastelt: Winterferien 2015 – Schreib- und Sprechanlass

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Dieses ist das Blatt zum Aufkleben; auf der zweiten Seite befinden sich fünf Dreiecke mit Schlagworten (bester Besuch, bestes Geschenk, erster Schnee, Sylvester), zu denen geschrieben und gemalt wird und die dann in den Stern geklebt werden. Auf Wunsch per Mail die ppt-Datei zum Anpassen der Stichworte.

Hoffentlich wird es so eine nette Erzählrunde statt nem Rundgang durch den Mediamarkt inkl. Vergleich der elterlichen Kaufkraft.

Ka

** 21:17 Fehler in der Datei verbessert! Silvester, nicht Sylvester! Danke für die offenen Augen, Judith! **

Leise rieselt die Empfehlung …

… so ohrwurmt es mir schon den ganzen Vormittag durch den Kopf. Früher sangen wir doch zum Halbjahr auch gerne den Klassiker „Leise rieselt die Vier / Auf das Zeugnispapier / Fünfen und Sechsen dazu / Freue dich, sitzen bleibst du.“


Auf meinem Bildschirm rieseln die mühsam erdachten und aneinander gereihten Wörter auf das weiße „Papier“ von Word, draußen rieseln sogar wirklich seit ich hier sitze die Schneeflocken auf Bäume, Dächer und Autos. Nur der Boden, der verweigert sich noch. Der erwartet vielleicht noch von Seehofer die Order für eine Schneeflockenobergrenze und nimmt bis dahin lieber gar nix auf…

Vieren und Fünfen rieselt es zum Glück heute nur wenige. Sechsen kann ich mir genüsslich verkneifen – etwas Leistung(sbereitschaft) ist ja bei allen zu erkennen. Aber als ich eben für die Sachunterrichtsnoten noch schnell die Deutschland-Mappen durchgeschaut habe, wurde mir aber schon etwas bang. Wie oberflächlich Viele die Fragen und Aufgaben gelesen und total falsch oder unvollständig bearbeitet haben! Und wie sie die Bundesländer schreiben! Erschreckend. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ab dem Sommer ja das friedliche „komm, ich helf dir mal“ der Grundschule vorbei ist und sie dann echt allein ran müssen…

Nun ja, nach gut einem Viertel der Texte mach ich jetzt ne halbe Stunde Tee- und Blog-Pause und geh dann wieder zur wunderbaren Herausforderung des Verfassens von Schulformempfehlungsschreiben zurück.

Leise rieselt der Schnee / Still und starr ruht der PC / Bald ist die Pause vorbei / Fertig die Arbeit bald sei!

Ka

Lange und kurze Vokale unterscheiden

Ganz „off topic“ fiel mir heute früh dieses Übungsmaterial ein, das ich zuletzt in der Rechtschreibtrainingsgruppe eingesetzt habe (Klasse 3):

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Fertig gebastelt halten die Kinder Karten in A5 in der Hand mit Wörtern, in denen ein Vokal gekennzeichnet ist. Sie müssen nun (je nach Arbeitsauftrag auf der Karte) alle Wörter mit langem (oder eben kurzem) Vokal einkreisen. Das ganze Thema ist ja hilfreich, wenn es um doppelte Konsonanten oder überhaupt Konsonanten nach Vokalen geht.

So geht es: Die Datei Erkenne lange und kurze Selbstlaute öffnen, ausdrucken. Dabei am besten nicht weißes oder hellgelbes Papier nehmen, da die Lösung durchscheint. Bei mir ging hellgrün gut. Einfach mal probieren. Dann werden die Blätter halbiert und jeweils die passende Lösung hinter die Aufgabe gelegt (Also die obere Lösung vom zweiten Blatt gehört zur oberen Aufgabe vom ersten Blatt – ist ja nummeriert!). Wichtig ist, dass die Ränder der Tabellen übereinander liegen, also die Lösung auch korrekt liegt. Die Ränder dann noch ggf. kürzen oder anpassen. Dann laminieren und fertig. Die Kinder arbeiten mit Folienstift darauf und kontrollieren sich selbst, indem sie die Karte gegen dasFenster halten und die Lösung durchscheint.

Wer selbst noch mehr Karten erstellen möchte, kann gern die Word-Datei per Mail von mir bekommen.

Das ist übrigens ein cooles Übungsformat für alle Themen, bei denen es um ja-nein-Entscheidungen geht. Ich habe zum Beispiel in Englisch beim Thema food auch solche Karten, bei denen nur Essen und Getränke eingekreist werden dürfen. Denkbar ist eine Menge!

Viel Spaß am Laminiergerät wünscht

Ka

Begrüßungsritual reloaded

Dank Birgit und Dani kamen zu „meinem“ Begrüßungsritual schon oberösterreichisch und persisch dazu. Da die Kids auch fleißig die Ohren offen halten und unsere Schulsozialarbeiterin ebenfalls mehrsprachig aufwuchs, habe ich auch noch kroatisch, schwedisch, koreanisch und polnisch ergänzt: Begrüßungen

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Wie schon im Ursprungsartikel – keine Gewähr für Schreibungen und / oder Dialekte! 🙂