Das Deppenleerzeichen

Kennt ihr nicht? Dann bitte unbedingt mal hier nachlesen: deppenleerzeichen.de!

Die Seite ist unheimlich witzig und traurig zugleich: witzig, weil eine Unmenge an Beispielen aus dem Alltag zu sehen sind, in denen zwischen zwei Wörtern Bindestriche fehlen. Traurig deshalb, weil die Bindestriche fehlen und viele Menschen scheinbar in dem Glauben leben, dass man im Deutschen inzwischen wie im Englischen mehrere Nomen einfach hintereinander reiht.
Dummerweise gehören zu diesen Menschen aber auch unsere Schüler und vermutlich einige ihrer Eltern.

Deshalb eine Bitte an ALLE LEHRER: Achtet auf euch und euer Material! Ich habe in den letzten Wochen beim Stöbern viele Aushänge, Arbeitsblätter und andere Materialien gefunden, die genau solche Deppenleerzeichen beinhalten und ganz vergessen, dass man im Deutschen Nomen eben zusammenfügt, wenn sie zusammen gehören. BITTE habt ein Auge auf dieses Phänomen, damit wir es in unseren Materialien ausmerzen und den Kindern auch schriftsprachlich ein Vorbild sind!

Beste Grüße,
Katha

P.S.: Was ich ausdrücklich nicht meine, ist die Tatsache, dass wir manchmal zusammen gesetzte Nomen mit einem Bindestrich trennen, wenn dadurch ein Wort für die Kinder verständlicher bzw. lesbarer wird. Das ist sogar laut Duden erlaubt.
Es geht mir hier nur darum, dass einfach oft gänzlich die Verbindungen zwischen Nomen fehlen.

Alternative zur Liste

Obwohl (!) ich so ein Listenmensch bin, habe ich heute mal eine ansehnlichere Dokumentationsmöglichkeit für meine Klasse gebastelt: die Lesestraße.
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Eine liebe Kollegin arbeitet seit Jahren mit den hier zu sehenden Lesehäusern als Lesepass: Angefangen bei Nr. 1 bekommt jedes Kind ein Lesehaus und nimmt es mit heim. Für jedes Mal, dass das Kind 10 Minuten vorliest, dürfen die Eltern, Großeltern oder andere Zuhörer einen Stein unterschreiben und das Kind diesen dann anmalen. Ist ein Lesehaus voll, bekommt das Kind eine Urkunde und das nächste Haus.

Seit zwei Jahren probiere ich verschiedene Präsentationsmodelle für den Fortschritt der Kinder aus: das Aufhängen jedes Lesehauses nimmt mir auf Dauer zu viel Platz weg, selbst wenn ich sie auf A5 verkleinert habe. Dann hatte ich sie letztes Jahr ausgeschnitten und an den Fenstern in Reihe aufgehängt – und dann jedes Mal das neueste gegen ein älteres ausgetauscht, damit es nicht zu viel wird.
Nun probiere ich es mit der Lesestraße: 20 cm hoch und 2 Pappen lang kommt sie über ein Sideboard oder an die Pinwand und enthält fix alle bislang vorhandenen Häuser*. In die Steine kann ich nun die Namen der Kinder eintragen, die das Haus fertig haben. So können sie ihren Fortschritt gut bewundern und sich freuen, wenn sie (fast) allein in den hinteren Häusern stehen.

Und nein, genau wie jeder andere Anreiz und Lesepass lesen natürlich auch bei mir nicht alle Kinder regelmäßig zuhause selbst oder vor. Ich werde es dennoch wieder auf dem Elternabend versuchen, möglichst mehr Eltern ins Boot zu holen und sie inkl. Kinder etwas aufzuscheuchen.
Privat hängt mein Möppel auch noch bei seinem zweiten Lesepass fest und ist momentan trotz erster Erfolge bei Antolin nur selten und sehr lustabhängig zum Lesen zu motivieren. Ich kann also absolut nachvollziehen, dass es manchmal nicht so klappt…

* Die Kinder entwerfen gern auch mal ein neues, das dann fortlaufend nummeriert wird. Auch die letzten 3 Häuser sind schon von ehem. Schülern entworfen worden. Mit Erlaubnis meiner Kollegin darf ich hier die Vorlage mit euch teilen: Lesehäuser 1-10

Gruppeneinteilung auf die Schnelle

Ich habe ja schon öfter mal meine Wege der Gruppen- oder Partnereinteilung hier vorgestellt. Heute kommt noch eine Idee dazu, die es mir im neuen Jahr ermöglichen soll, schnell ohne Material oder Gerede Gruppen zu bilden. Manchmal will man ja nur 10 Minuten in Gruppen was tun lassen und braucht fast länger für die Bildung derselben… Das Problem ist, das Markierungen an den Tischen ja nie lange halten, weil sie weggeputzt oder abgeknibbelt werden oder sich einfach der Sitzplatz ändert. Also Listen schreiben? Dauert mir zu lange, dann immer alle vorzulesen. Geistesblitz nötig!

Da ich gerade eh neue Kärtchen für die Wäscheklammern der Kinder drucken wollte, die immer an unserer Ampel hängen, habe ich diese einfach minimal abgewandelt: Vor jedem Namen ist jetzt ein Farbklecks, anhand derer ich schnell mal vier Gruppen bilden kann. Dann müssen sich eben alle gelben, roten oder grünen Kinder zusammentun – ob sie wollen oder nicht.

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Natürlich gibt es auch weiterhin die üblichen Wahlgruppen, wenn es sich anbietet oder andere Zuordnungs- bzw. Losverfahren. Alles andere außer vier Gruppen ist ja so auch nicht möglich. Aber eben für solche schnellen, kurzen GA erhoffe ich mir eine eindeutige Zuordnung.

Falls jemand die Datei brauchen kann, gibt es sie hier: Wäscheklammern
Die Kleckse sind dankenswerterweise von Frau Locke und als Schrift habe ich hier HelloBigSky von HelloFonts verwendet. Da ist aber jeder flexibel zu nehmen, was er will. Ab Klasse 3 gehe ich auch immer mehr von der völligen Druckschrift weg…
In allen meinen Listen nehme ich immer rot für die Mädels und blau für die Jungs. Klassisch und mir-doch-egal-ob-das-politisch-gender-korrekt-ist, aber so finde ich einfach immer am schnellsten, wen ich suche und ob z.B. das Verhältnis ausgewogen ist.

Beste Grüße,
Katha

 

Lesebücher und Antolin nutzen

Jedes Jahr vor dem neuen Schuljahr stelle ich für die Kollegen die neuen Antolin-Listen zusammen und lege jedem die für den Jahrgang passende ins Fach. Im Computerraum gibt es zudem einen Antolin-Ordner, in dem neben den Klassenlisten auch die Lesebuchlisten möglichst aktuell gehalten werden.

Mein Ziel ist es, die Kollegen immer wieder ein bisschen zur Nutzung von Antolin zu motivieren und ihnen zumindest das Heraussuchen der Lehrwerkstexte abzunehmen. Ich habe die Liste immer auch neben dem PC in meinem Nebenraum hängen, damit ich in Förderstunden flott sehen kann, was gelesen werden könnte.
So sieht das bei mir für meine Klasse aus:
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Zu den Listen kommt man dank antolin.de selbst ganz fix: wenn man (angemeldet) ein Lehrwerk sucht und die Seite bis fast ganz nach unten scrollt, findet man den Service „Alle Lehrwerkstexte als Excel-Datei“. Daraus kopiere ich mir dann die beiden Spalten mit Titel und Seite und füge sie in mein Word-Dokument ein. Ich arbeite einfach lieber mit Word-Tabellen als in Excel; kompetente Excelianer machen das Selbe vermutlich schneller in diesem Programm…
Dann sortiere ich die Tabelle noch nach den Seitenzahlen, des schnelleren Überblicks wegen und schwupps – ist die Liste fertig.

Falls ihr entweder ein Lehrwerk mit mir teilt oder einfach mal eine Vorlage für die Liste haben wollt, könnt ihr euch hier die mitnehmen, die ich in den letzten Jahren gespeichert habe:
Antolin-Liste für Zebra Fibel
Antolin-Liste für Zebra Lesebuch Klasse 2
Antolin-Liste für Bausteine Fibel
Antolin-Liste für Bausteine Lesebuch Klasse 2
Antolin-Liste für Bausteine Lesebuch Klasse 3

EDIT: Die liebe Yvonne hat mir gestern gemailt und stellt euch noch die Liste für Flex und Flora 3/4 zur Verfügung. Sie hat dort auch schon etwas eingebaut, das ich so ähnlich für meine Schüler auch machen wollte: eine Spalte zum Abhaken, welcher Text schon bearbeitet wurde. Damit möchte ich in diesem Schuljahr in Klasse 3 auch starten, dass die fitteren Leser die Liste von mir bekommen und daheim und in Freiarbeitsstunden selbstständig daran arbeiten können.
Hier also Yvonnes Dateien:
Lehrwerkstexte Flex und Flora 3-4
Lehrwerkstexte Flex und Flora 3-4

Beste Grüße,
Katha

Mit Wortbausteinen Wörter bauen

Irgendwie fasziniert es mich immer wieder, wie viele verschiedene Wörter durch das Zusammensetzen eines Wortstamms mit weitern Wortbausteinen entstehen können. Schon im Vorbereitungsdienst habe ich dazu einen UB gezeigt und in meinen Vorträgen für den Verlag nehme ich sehr gern Beispiele aus dem Bereich der Morphematik.

Nun steht für mich demnächst eine Überprüfung an, damit ich mein momentan kommisarisch bekleidetes Amt der Fachleiterin auch offiziell und unbefristet übernehmen darf. Da ich bislang noch keinen Termin habe und evtl. kurzfristig etwas vorbereiten muss, habe ich mich deshalb entschieden, eine kurze Einheit zu eben den Wortbausteinen zu planen. Die geht dann nur über einige Stunden und kann als Exkurs zusammenhanglos eingesetzt werden. So kann ich jetzt schon mal planen und schreiben und muss mir dann nicht kurzfristig einen Kopf machen. Ein Seminar gilt es dann ja nämlich auch noch „vorzuturnen“…

Zurück zu den Morphemen:
Ich beginne mit der Analyse und somit gemäß der Idee des Spiralcurriculums mit einer Wiederholung aus der zweiten Klasse: wir sortieren Wörter aus verschiedenen Wortfamilien auseinander und erkennen, was die jeweils gemeinsam haben (den Wortstamm). Dann wird es feiner: die Begriffe Vorsilbe und Nachsilbe werden eingeführt und mit vielen Beispielen mit Leben gefüllt. Bis hierhin arbeite ich mit konstruiertem Wortmaterial aus meiner Hand, um wirklich nur das jeweilige Phänomen zu betrachten. Wenn die drei Begriffe sitzen, kommen die Endungen und Fugenzeichen dazu, also diese kleinen Füllbuchstaben, die sich manchmal einschleichen und meist der besseren Sprechbarkeit geschuldet sind.
Nun also erst noch ein paar Übungen zur Analyse dieser vier Bausteine in einer Wortfamilie und dann kommt der Übergang zur Synthese, wo sich die sprachliche Spreu vom Weizen trennt: verwandte Wörter finden…
Ich beginne einfach mit Singular und Plural (z.B. SpielSpiele), mit den Verbformen (z.B. spiele, spielst, spielt, spielen) und den Adjektiven (z.B. spielerisch, verspielt, spielend). Dann dürfen die sprachlich weniger Versierten daran üben und die Fitteren können kreativ werden und weitere Verwandte suchen.

Schon früher habe ich dazu gern Hilfsmittel in Form von Bausteinkärtchen verwendet, die auch wirklich schon oft zum Einsatz gekommen sind. Aufgrund von Alterserscheinungen und diversen Vermisstenfällen musste ich jetzt aber einmal komplett neue Sets herstellen, die mich dann aber sicher wieder durch mehrere Klassen (und Seminare) begleiten werden. So sieht es jetzt aus, nachdem ich im Sonderpostenmarkt auch noch ein paar schöne Behälter gefunden habe:

Bestenfalls schaffen es die Kids in Gruppen, halbwegs systematisch diese Papierschnipsel zu nutzen. Schlechtestenfalls bilden sie Fantasiewörter. Kam beides immer wieder vor in meinen bisherigen Lerngruppen, die seeeehr unterschiedlich waren.
Da ich in der GA mit dem Wortstamm fahr arbeiten werde, werde ich einige dafür unpassende Bausteine rausnehmen (aber nicht alle) und z.B. Vorsilben wie wider ebenfalls, da das die Kids eher verwirrt.

Was ich „nebenbei“ noch wiederhole, ist die Großschreibung der Nomen und woran man erkennt, ob ein Wort ein Nomen ist.

Sollte jemand das Material auch herstellen wollen, stelle ich euch hier die Datei zur Verfügung. Für den Fall, dass ich was vergessen oder einen Baustein verloren habe, ist sie editierbar als .doc: Wortbausteine
Jede Type auf eine andere Farbe drucken – ich habe dickes Papier genommen, dann hält alles länger. Die Wortstammkarten habe ich gefaltet, so dass vorn fahr und hinten Fahr steht – eine kleine Einstiegshilfe bei der Nomenbildung. Die leeren Wortstämme sind für die, die gern zusammen gesetzte Wörter bilden wollen und z.B. noch das rad brauchen, um Fahrrad schreiben zu können.

Einsetzbar ist das Material nach meiner Erfahrung in der dritten und vierten Klasse.

Beste Grüße,
Katha

Kleines Stück für die Einschulungsfeier

Dieses Jahr sind die kleinen Monster wieder an der Einschulungsfeier beteiligt – allerdings auf der Bühne und nicht mehr davor…

Anschließend an das bekannte Mäuse-ABC, das die Parallelklasse zur Aufführung bringt, habe ich ein kleines Spielstück geschrieben, das die Zahlen bis 10 deutsch und englisch beinhaltet sowie einige Dinge, die im Englischunterricht der ersten Klasse vorkommen.
Zwei Mäusefamilien treffen sich und die Kinder stellen fest, dass sie viele Gemeinsamkeiten haben, wenn sie auch verschiedene Sprachen sprechen.

Wer es mag, darf es sich gern hier runterladen: Einschulung – Mäusestück

Beste Grüße,
Katha

Gibt’s ja nicht…

… das waren heute früh meine Gedanken in meiner Englischklasse (3. Jahrgang). Montag hatte ich dort zuletzt Unterricht und der war nicht schön gelaufen. Wie leider früher schon oft perlten alle Ermahnungen und Erklärungen an den meisten Kindern ab und sobald ich fertig war mit Meckern schwatzte schon wieder irgendwo jemand oder kippelte oder… Kennt ihr, oder?

Nun ging ich dann heute früh mit der Ankündigung in die Klasse, dass die letzten Englischstunden bis zu den Ferien nur noch aus Lese- und Schreibübungen bestehen würden – und davon hätte ich eine Menge parat, hatte ich Montag versprochen. Aber zu deren Einsatz musste es dann doch nicht kommen, denn irgendwie war der Nachhall der Montagsstunde doch bei einigen Kindern angekommen und…

Da haben sich doch wirklich nachmittags vier Kinder getroffen und gemeinsam einen Kuchen gebacken! Ich konnte es kaum fassen heute morgen, was da passierte… Alle saßen an ihren Plätzen, als ich kam (das funktioniert sonst eher nie) und schauten einigermaßen reumütig. Und dann bekam ich ein paar ganz warme Entschuldigungsworte und diesen Teller überreicht:2018-07-04 09.31.07.jpg

Den habe ich natürlich mit den Kollegen geteilt. Erstens darf ich ja nun keine Geschenke annehmen 😉 und zweitens dürfen die anderen ja auch mit den Kindern arbeiten und ich habe die Reue in Zuckerform mal an alle weiter geleitet… Lecker war er aber!

So, das musste ich heute noch fix mit euch teilen. Der Rest des Tages ist für die Kita geblockt. Erst geht es mit Möppelchen zum Schnuppern in seine zukünftige Gruppe (U3 ist vorbei) und später ist dann noch das letzte Elternratstreffen des Kitajahres. Wenn man neun Jahre in einer Kita war/ist/sein wird, sollte man zumindest einmal ein Jahr der Elternpflegschaft beiwohnen, finde ich. Bringt keinen um…

Beste sonnige Grüße,
Katha

colours: changing and mixing with Peep

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Das sind Quack, Peep and Chirp, die Protagonisten einer englischsprachigen Kinderserie. In einem alten Eintrag habe ich euch schon von ihnen geschrieben – die Viertklässler duften die Folge zum Thema weather sehen. Die Folge „A Peep in a different colour“ gab es nun für meine ersten Klassen (zu finden übrigens bei YouTube).

Zuerst stellte ich die drei Freunde vor, wir übten ihre Namen und überlegten, welche Tiere es wohl sind (Ente, Küken, Vogel). Dann sahen wir den Film einmal mit diversen Unterbrechungen meinerseits zur Klärung wichtiger Stellen oder zum Vermuten, was passieren könnte. Im Anschluss stellten wir im deutschen Gespräch fest, dass die Kinder zwar nicht alles verstehen konnten, aber stolz die Farben und ein paar andere Begriffe herausgehört haben. Und, dass sie eben die Handlung des Films trotzdem begriffen hatten und nacherzählen konnten.

In der Folgestunde ging es dann mit einem AB noch ans Aufarbeiten der Inhalte – also um das Mischen von Farben. Ein bisschen fachübergreifend mit Kunst, aber das schadet ja nicht…
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Die leeren Farbtöpfe aus dem Netz wurden mit Paint (Farbfüller) und Word (Farbwörter) fix vorbereitet, damit wir analog zum AB an der Tafel gemeinsam arbeiten konnten.
Die erste Hälfte des AB vollzieht die farblichen Wechsel bei Peep und Co nach:
peep
Und auf der zweiten Hälfte werden dann vorgegebene Farben gemischt, was für einige fittere Kinder schon eine Leseübung war.

Zum Füllen für die Flotten hatte ich dann noch zwei Ausmalbilder von Peep aus dem Netz mitgebracht, die ja erstaunlicherweise immer gut ankommen.

Das war dann die nächste kurze unit, die ich als Lückenfüller am Schuljahresende einsetze. Über die knickers habe ich ja hier schon geschrieben und wenn es klappt, verfasse ich noch Einträge über Kitty Cat und Rocket countdown.

Beste Grüße,
Katha

What colour are your knickers?

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… mal wieder ein nicht blogfreundliches, aber eben alltägliches Tafelbild aus meinem Englischunterricht in den ersten Klassen. Man sehe es mir bitte nach! 😉

Da dieses Schuljahr hinten raus recht lang wird, habe ich wieder einmal Zeit für ein paar zusätzliche nette Stunden mit den Kleinen. Die Einheiten saying hello, colours, numbers, school things und toys haben wir abgehakt und zumindest teilweise gesichert. Vor allem colours und numbers greife ich aber gern immer wieder nochmal auf, um sie wirklich in den Köppen der Kinder zu verankern – in der aktuellen 4 merke ich, dass die Zahlworte noch immer nicht allen geläufig sind!

51VXKSQW6JL._SX258_BO1,204,203,200_Eine dieser netten Kurzeinheiten baut auf dem Kinderbuch „What colour are your knickers“ vom Sam Lloyd auf. In der ersten Stunde führe ich zuerst die Namen der sieben Tiere und das Wort knickers ein – großes Gekicher ist garantiert!
Danach beginne ich das Buch zu lesen und höre nach 4 bis 5 Tieren auf. Mit großen Augen frage ich dann die Kinder, ob sie „the trick“ bemerken, der im Buch vorkommt (die Farben reimen sich auf die Namen der Tiere). Dazu muss ich, je nach Klasse, mehr oder weniger deutlich die Reimwörter Wink – pink, Moo – blue usw. sprechen.
Dann lese ich nochmal und die Kinder rufen die Farben der Unterhosen der Tiere dann rein. Vorlesen darf ja auch mal Spaß machen…
Wenn dann das letzte Tier, elephant John, dran ist, rätsele ich mit den Kindern, was sich wohl auf John reimt. John – pink? John – orange? und so weiter frage ich sie, was jedes Mal mit einem eindeutigen No! beantwortet wird.
Ganz verschämt komme ich dann zu dem Höhepunkt des Buches, den die Kinder nur kurz zu sehen bekommen (inkl. peinlich berührtem Blick), denn: „elephant John has no knickers on„. Völlig unvorstellbar, wie peinlich und lustig das ist, dass der Elefant da seinen glatten grauen Po uns entgegen streckt…

Zur Sicherung des Buchinhalts hänge ich nach Ansage der Kinder meine Farbkarten unter die Tiere, zu denen ich auch ihre Namen geschrieben habe. Dann bekommen die Kinder ein Blatt mit den Tieren, malen ihnen farblich passende Unterhosen und färben die Tiere selbst dann ggf. auch noch ein. Diese Bildkarten landen mit Überschrift am Ende in unserem treasure book. HA ist das Ausschneiden der Karten.

Die zweite Stunde beginnt mit einem kleinen „Show me …„-Spiel oder dem Legen von Bilderreihen nach Diktat. Dann folgt das Einkleben der Bildkarten in eben jenes Heft. Die folgende Übung ist dann ein Sprechanlass mit zwei Sätzen: Jedes Kind bekommt das Bild einer Maus mit Unterhose. Ich erkläre den AA englisch, irgendwer versteht und erklärt „your job“ auf deutsch für alle: eine Farbe für die Maus, eine für die Unterhose, freie Wahl. Name hinten auf die Maus, Maus zur Lehrerin.
Alle Mäuse kommen an die Tafel, vorab erkläre ich auf deutsch, dass sie nicht erkennen lassen dürfen, welche ihre Maus ist. Klappte super! Dann beginne ich mit meiner nicht angemalten Beispielmaus, die dazwischen hängt und führe die beiden Sätze ein „My mouse is gre. The knickers are white.“ Das Satzmuster übern wir und ein mutiges Kind fängt an, seine Maus zu beschreiben. Jedes Kind darf selbst drannehmen und i.d.R. ist das drangenommene Kind dann als nächstes an der Reihe.
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(Da ich grad das Foto der Mäuse nicht finde, hier mal eine identische, nur schwerere Übung aus der dritten Klasse, bei der man farbige Körperteile benennen muss aus der Einheit Winnie the witch.)
In guten Klassen bekommt man so am Ende jedem Kind die eigene Maus zugeordnet, manchmal bleiben ein paar schüchterne Kids übrig. Dann helfe ich mit leisen deutschen Fragen nach und sage die Sätze für das Kind laut. So können sie auch ein bisschen stolz sein, denn meist bekomme ich die Farnwörter schon englisch geantwortet. Und hallo – nach ein paar Monaten Englischunterricht schon zwei ganze Sätze sagen können? Respekt!
Und Schwupps, schon sind zwei knickers-Stunden rum und wir schauen mal, was noch ins Schuljahr passt. „Kitty Cat and the colours“ und „Rocket countdown“ habe ich erstmal noch in petto.

Beste Grüße,
Katha

Fix und fertich!

Vier Tage vor der Zeugniskonferenz bin ich fertig mit meinen Vorbereitungen. Ich bin so glücklich und zufrieden, dass es endlich mal damit geklappt hat, nicht alles auf den letzten Drücker fertig kriegen zu müssen!

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Nun kann die Konferenz kommen, nach der ich dann höchstens noch ein paar Bemerkungen verfeinern muss und die Fehltage bzw. -stunden eintragen. Bevor ich nicht alle Texte von den Fachlehrern habe, kann ich die Zeugnisse ja bei der SL eh noch nicht einreichen – solange zögere ich das mit den Fehltagen gern noch hinaus.

Nun kann ich beruhigt in das Wochenende starten, das in Folge von „Sozialstress“ eh kaum ein Zeitfenster zum Schreiben gegeben hätte. Möppelchens Abschiedsfeier mit der Kita-U3-Gruppe steht an (verflixt – sie werden so schnell groß!), dann muss ich beim Dorfteichfest meinen Dienst in der Bierbude verrichten und Getränke verticken und dann wollen wir ja auch noch schauen, ob Jogis Jungs den Schweden gegenüber etwas aktiver werden wollen/können… Und dann kommt ja auch noch der Sonntag 😉

Ich wünsche euch allen ebenfalls einen guten Endspurt mit vielen geistreichen Formulierungen und flotten Kollegen!

Beste Grüße,
Katha